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Der Ausweg aus der Unvernunft der Gottlosigkeit

Durch dieses ganze Buch hindurch haben wir die Tatsache unterstrichen, dass alle Pläne, welche die ignoranten Leute schmiedeten, sie in Schwierigkeiten hineingeraten ließen, mit denen sie niemals fertig werden können. Obwohl sie den besten Lebensstandard erreichen mögen, fühlen sie dennoch die Rastlosigkeit, nicht in der Lage zu sein, wahre Glückseligkeit zu finden. Es gibt jedoch nur einen Weg, sich selbst vor Eintönigkeit, Unzufriedenheit, Zwecklosigkeit, Ängsten und Befürchtungen zu retten. Allah teilt dem Menschen dieses wichtige Geheimnis in folgenden Vers mit:

Diejenigen, die glauben und deren Herzen Befriedigung im Gedenken Allahs finden. Ist es nicht das Gedenken Allahs, worin die Herzen Genüge finden? (Sure 13:28 – ar-Ra'd)

Wie in dem vorangehenden Vers dargelegt, kann der Mensch nur dann wahrhaft glücklich werden und innerlichen Frieden finden, wenn er seinen Geist damit beschäftigt, sich Allah ins Gedächtnis zu rufen und sein Leben damit verbringt Gutes zu tun, um Gottes Wohlgefallen zu finden. Da die ignoranten Leute sich dieses fundamentalen Geheimnisses des Qurans nicht bewusst sind, glauben sie, dass die Schwierigkeiten, die sie durchmachen, eine 'Realität des Lebens' seien, und ergeben sich darein, diese Zeiten durchzustehen, da sie keine Möglichkeit sehen, sich ihrer Probleme zu entledigen. An diesem Punkt nehmen die Gläubigen, die sich dieses bedeutenden Geheimnisses des Qurans bewusst sind, die wichtige Verantwortung wahr, aufzuzeigen, wie man sich von den Grundsätzen de Ignoranz reinigen kann und sich eines glücklichen und erfüllten Lebens, sowohl in dieser Welt, wie in der jenseitigen erfreuen kann, in anderen Worten, die Menschen zum wahren Weg Allahs zu rufen.

Ein weiterer Punkt, der hier erwähnt werden muss, ist, dass Allah allen Menschen der ignoranten Gesellschaft verspricht, dass ihre Untaten vergeben werden, falls sie wahrhaft an Ihn glauben, und sich der Führung des Qurans beugen. Auf diese Weise zeigt Allah allen Menschen einen Fluchtweg aus der ignoranten Gesellschaft.

Ein Mensch, der die ignorante Lebensweise aufgibt und sich Allah ausliefert, findet Vergebung in Seiner Gegenwart, währenddessen die Gläubigen solch einen Menschen ohne Vorurteile aufgrund seiner Vergangenheit aufnehmen. Unter den Gläubigen wird eine Person entsprechend ihres gegenwärtigen Verhaltens bewertet. Das frühere Leben eines Menschen wird, obwohl er sich dabei extravaganten Genüssen hingegeben haben mag, daher niemals von Interesse für die Gläubigen sein.

So macht Allah es einfach, ein gutes Leben durch die Anleitung des Qurans zu führen. Unter solchen Gegebenheiten wäre es bestimmt die klügste Verhaltensweise, sich Allah auszuliefern. Man bedenke, dass der Mensch frei ist, seine eigene Wahl zu treffen. Sechzig bis siebzig Jahre eines mühseligen Lebens, das seinen Ausgang letztlich in der Hölle hat, einem Ort, der speziell dafür geschaffen wurde, um den Ungläubigen geistige und körperliche Qualen zu bereiten, oder dem gegenüber, ein Leben, das unter den vertrauenswürdigsten Menschen und an den schönsten Orten verbracht wird, in dem einem die besten Gaben und Begünstigungen zuteil werden, und das im Paradies, einem Ort unvorstellbarer Schönheit, seine Fortsetzung findet. Ein vernünftiger Mensch wird sicher die letztere Alternative wählen, nicht nur, weil es die logische Wahl ist, sondern weil das menschliche Gewissen es verlangt. Sich dem Schöpfer zuzuwenden, dem wir unsere Existenz verdanken, gibt der menschlichen Seele gewiss Befriedigung.

Trotz allem, was bisher gesagt wurde, mag es dennoch bestimmte Leute geben, die Zweifel darüber hegen, in Einklang mit der quranischen Lebensweise zu leben. Allah erklärt im Quran, dass sich die Leute diesem Leben mehr verbunden fühlen, als dem zukünftigen, da sie es als nahe liegender betrachten.

Doch nein, ihr liebt das Vergängliche und wendet euch vom Jenseits ab. (Sure 75:20, 21 – al-Qiyama)

An dieser Stelle empfiehlt der Quran solchen Leuten, über den Tod nachzusinnen. Einer der Hauptgründe, warum die Leute solch eine starke Bindung an dieses Leben empfinden und geistliche Belange in den Wind schlagen, ist der Fehlschluss, dass das Leben, das tatsächlich nur auf 60 bis 70 Jahre beschränkt ist, ewig fortdauere. Der Tod jedoch, kann diesem Leben jeden Augenblick ein Ende setzen. Wenn der Tod kommt, muss der Mensch sein Prestige, seine Auszeichnungen, seinen Reichtum, seine Bankkonten und Kreditkarten, kurz gesagt, alle Anzeichen seines Wohllebens, ob er sie tatsächlich besaß, oder ihnen nur nachjagte, zurücklassen. Bald darauf wird er in der Erde begraben, sein Körper wird von Würmern vertilgt werden, und nichts als Knochen bleiben übrig. Sein einziger Gewinn im Jenseits werden die guten Taten sein, die er vollbrachte um Allahs Wohlgefallen zu gewinnen.

Diejenigen, welche die Lebensweise der Ignoranz verfolgen, sollten daher diese Tatsache so schnell wie möglich erkennen. Nach dem Tod gibt es ein ewiges Leben. Am Tag des Jüngsten Gerichts wird jedermann mit dem Ergebnis seines Verhaltens konfrontiert werden. Diejenigen, die sich Allah gegenüber nicht verantwortungsbewusst verhielten, werden in die Hölle getrieben werden, einen Ort schmerzlichster Bestrafung. Dort werden sie niemanden haben, der ihnen helfen könnte.

So kostet wie es ist, dass ihr die Begegnung mit diesem eurem Tag vergaßt. Gewiss seid ihr bei Uns in Vergessenheit geraten und nun kostet die Strafe der Ewigkeit für das, was ihr getan habt. (Sure 32:14 – al-Sadschda)

Diejenigen hingegen, welche aufrichtige Reue zeigen und Allah um Vergebung bitten und Seiner Führung folgen, werden sowohl in dieser Welt, wie auch darüber hinaus, Rettung finden. Sie werden alles, was sie begehren, bei ihrem Herrn haben – das ist der Lohn derer, die ihr bestes geben, dass Allah sie vom Schlimmsten, das sie getan haben, absolvieren wird und ihnen ihren Lohn gemäß dem besten, das sie zu tun pflegten, geben wird. (Sure 39:34, 35 – az-Zumar)

Wer aufrecht handelt – sei es Mann oder Frau – und glaubt, dem werden Wir sein Leben in Güte bereichern und Wir werden ihnen gewiss ihren Lohn nach dem besten ihres Handelns bemessen. (Sure 16:97 – an-Nahl)

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