Das Wunder der Ameise

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KAPITEL DES BUCHES

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Schutz und Verteidigung

In den vorhergehenden Kapiteln haben wir gesehen, dass die soziale Ordnung der Ameisen sehr weit fortgeschritten ist. Diese fleißigen, produktiven und opferbereiten Wesen haben noch eine andere Eigenschaft: Sie verteidigen sich sehr erfolgreich gegen Feinde und sie verwenden ausgefeilte Techniken, um das Überleben der Kolonie zu sichern.

Die Winzigkeit der Ameisen gibt zunächst den Eindruck, dass sie wehrlos sind. Man kann sich nicht vorstellen, dass diese Geschöpfe, die beim Darauftreten zerquetscht werden, Aufgaben erledigen können, die weit über ihre Kapazitäten hinauszugehen scheinen. Jedoch hat Allah innerhalb der einzigartigen ökologischen Ordnung, die er auf Erden geschaffen hat, ihnen ihren Platz zugewiesen und sie mit den notwendigen Verteidigungsmechanismen ausgerüstet.

Durch die Inspiration Allahs verwenden Ameisen unglaubliche Strategien und Taktiken, um ihre Kolonien zu verteidigen und sich gegen Feinde zu schützen, die sie während der Nahrungssuche antreffen.

Krieg zwischen Kolonien

Einer der wichtigsten Gründe für Kriege zwischen Ameisenkolonien ist das Problem, Nahrungsquellen zu teilen. Solche Kriege werden normalerweise von der Ameisenspezies gewonnen, die die Nahrungsquelle zuerst findet. Die Entdeckerameisen umzingeln die Nahrung und verhindern, dass andere an die Nahrungsstückchen gelangen. Sie hinterlassen ihren Duft, damit Mitglieder der verfolgenden Kolonie den Weg nicht mehr durch Geruchsspuren kennzeichnen können.

karınca savaşları

Während einige der Arbeiterinnen, die zuerst die Nahrungsquelle erreichen, die Blockade aufrechterhalten, nimmt eine andere Gruppe nicht sofort am Krieg teil, sondern geht nach Hause zurück und legt Geruchspuren. Wenn sie Zuhause ankommen, warnen sie ihre Nestkameraden, indem sie ihre Körper vor und zurück bewegen, und mit ihren Fühlern die der anderen Ameisen berühren. Durch diese intelligente Taktik wird Verstärkung für die kämpfenden Arbeiterinnen geholt.

Abgesehen von gewöhnlichen Belagerungen während des Tages werden die Ameisen durch Hunger so aggressiv, dass sie sich gegenseitig völlig zerstören können. Eine Kolonie kann eine andere innerhalb von 10-14 Tagen vernichten.

Eine andere Ursache des Krieges ist es, wenn eine Kolonie das Territorium einer anderen betritt. Ameisen kennzeichnen ihr Territorium mit einem Pheromon. Wenn eine andere Kolonie in dieses Gebiet kommt, bemerkt sie dieses Pheromon und lässt sich normalerweise nicht dort nieder. Tut sie dies aber doch, ist es ein Kriegsgrund.

karınca savaşları

In solchen Situationen laufen zum Beispiel Weberameisen zum nächsten Blatt, und hinterlassen dabei ein Sekret. Wenn sie ihre Nestkameraden finden, berichten sie durch ihre Bewegungen über den Kampf. Nach dieser Aufforderung treten ihre Kameraden in Aktion und folgen den Arbeiterinnen in Richtung Kriegsgebiet. In einer halben Stunde erreichen mehr als hundert Ameisen den Schauplatz.

Die Ameisenkolonien führen mit ihren geographisch abgegrenzten Gebieten, den Sicherheits- und Informationssystemen gegen Gefahr und den Armeen, die stark genug sind, die gesamte Kolonie zu verteidigen, eine hoch entwickelte Existenz. Um ein solches System zu bilden und die Koloniemitglieder daran anzupassen, sind ein intelligenter, bewusster Wille und eine Ausbildung erforderlich. Jedoch gibt es keinen offensichtlichen Planer und keine offensichtliche Ausbildung. Das System wurde durch einen unsichtbaren Willen entwickelt und ist allen Ameisen geschenkt worden, als sie zur Welt gekommen sind. Allah, der die Ameisen geschaffen hat, hat ein kompliziertes Verteidigungssystem für sie ausgewählt und hat den Ameisen das notwendige Programm, eingegeben.

Verteidigungstaktiken

In Kriegen zwischen unterschiedlichen Kolonien verwenden die Ameisen bestimmte Taktiken. Sie wandern mit gestreckten Beinen wie auf Stelzen umher, während sie ihre Köpfe und Körper anheben und gelegentlich ihren Bauch leicht aufblähen. Dadurch wird die Wirkung erzielt, die Ameise größer aussehen zu lassen, als sie tatsächlich ist.72

karıncaların savaş taktikleri
 

Oben und unten sieht man Ameisen, die versuchen, größer und kräftiger zu erscheinen, als sie in Wirklichkeit sind.

Eine andere Verteidigungstaktik, die sie verwenden, ist den Feind zu besänftigen. Eine Ameisenspezies (Solenopsis Xyloni) gibt während eines Kampfes Gift ab, indem sie ihren Bauch vibrieren lässt und ihren Unterkiefer langsam öffnet. Ihre Feinde, die versuchen, sich vor dem Gift zu schützen, öffnen ihre Unterkiefer und lassen etwas Zuckerwasser auf den geöffneten Unterkiefer der giftabsondernden Ameise tropfen. Der Grund ist, dass sich die Aggression der Ameise verringert, wenn sie Zugriff auf Nahrung hat. Das Ziel dabei ist, die Aufmerksamkeit der gegnerischen Ameise auf etwas anderes zu lenken und sie zu beruhigen.

Ihre Taktik ist natürlich nicht allein darauf begrenzt. Die Ameisen verwenden dank der ihnen eingegebenen physischen Eigenschaften und Intelligenz noch höher entwickelte Techniken in den Kriegsgebieten.

Ameisen, die Säure produzieren

Eine andere Verteidigungstechnik der Ameisen ist, dass sie in den Giftbeuteln ihrer Körper Ameisensäure produzieren, wenn diese benötigt wird. Sie benutzen das Gift wirkungsvoll gegen ihre Feinde. Das Gift kann sogar Auswirkungen auf Menschen haben. Wenn sie stechen, verursachen sie bei manchen Menschen allergische Schocks. Ameisensäure wird auch effektiv benutzt, um Feinde davonzujagen.

Wenn wir Evolution akzeptieren, dann müssen wir zugeben, dass ursprüngliche Ameisen kein Vergiftungssystem in ihren Körpern hatten, und dass dieses System später irgendwie durch den Prozess der Evolution gebildet worden ist. Doch dies ist eine Hypothese gegen jede Logik, weil das Gift und das Organ, das dieses Gift beinhaltet, gleichzeitig geschaffen werden müssen, damit das Vergiftungssystem arbeiten kann. Es ist notwendig für dieses Organ, eine isolierte Struktur zu haben, um eine Ausbreitung des Giftes auf andere Körperteile zu verhindern. Außerdem muss eine Röhre existieren, die von diesem Organ zum Mund der Ameise führt. Doch das ist nicht alles. Ein Muskelsystem oder eine mechanische Vorkehrung muss existieren, die es erlaubt, dieses Gift auf den Feind zu sprühen. Weiter wird eine gesonderte Drüse benötigt, um den Bereich für die Rotation des Bauches zu "ölen", aus dem das Gift gespritzt wird.

Diese Organe können sich nicht allmählich durch den Prozess der Evolution entwickelt haben, denn wenn nur ein einziges Teil fehlte, würde sich das System als unbrauchbar erweisen und den Tod der Ameise verursachen. Folglich gibt es nur eine Erklärung: Das fragliche chemische Verteidigungssystem muss bereits in dem Moment vorhanden gewesen sein, als die Ameisen zu existieren begannen. Dies wiederum beweist, dass eine bewusste Gestaltung existiert, der andere Name dafür ist "Schöpfung".

Eine andere Frage, auf die die Evolutionisten keine Antwort finden können -abgesehen davon, dass die Ameisen dieses Gift benutzen können, ohne sich selbst dabei zu schaden - ist, wie sie erlernt haben, solch ein Gift in ihren Körpern, in Giftsäcken, zu produzieren. Tatsächlich liegt die Antwort klar auf der Hand: Wie alle     anderen Geschöpfe im Universum sind diese Ameisen mit ihren vollkommenen Systemen alle zur selben Zeit erschaffen worden. Derjenige, der das Giftproduktionszentrum in ihren Körpern erschaffen hat und der sie angeregt hat, es auf höchst logische Weise zu verwenden, ist Allah, der Schöpfer der Welten.

Ameisen, die zählen können

Wie kann ein einfaches Insekt die Stärke des Feindes einschätzen? Interessanterweise erreicht die Ameise dies durch ihre mathematischen Kenntnisse. Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie die Arbeiterinnen die Stärke des Feindes ermitteln können. Eine davon ist, dass sie die Köpfe zählen, während sie sich von einem Kämpfer zum anderen bewegen. Wenn ihre Nestkameraden dem Feind zahlenmäßig überlegen sind - zum Beispiel 3:1 - werden sie sich des Ungleichgewichtes zu ihren Gunsten bewusst sein und geneigt sein, vorwärts zu drängen. Ist das Gegenteil der Fall, werden sie sich zurückziehen. Eine zweite Methode ist, den Feind zu erforschen. Wenn ein großer Prozentsatz der fremden Arbeiterinnen, auf die sie treffen, Majore sind, ist die andere Kolonie wahrscheinlich groß, da Majore nur dann in großer Zahl entstehen, wenn Kolonien ausgereift sind.73

Wandelnde Bomben

Das äußerste Opfer im Dienst der Gemeinschaft ist es, den Feind zu zerstören, indem Selbstmord begangen wird, um die Kolonie zu verteidigen. Viele Ameisenarten sind auf die eine oder andere Weise bereit, diese Kamikazerolle zu übernehmen, aber keine tut dies dramatischer als die Arbeiterinnen einer Ameisenspezies, die Camponotus heißt und zur Familie der Saundersi gehört, die in den Regenwäldern von Malaysia lebt.

Zwei Entomologen haben in den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts entdeckt, dass diese Ameisen aufgrund ihrer Anatomie und ihres Verhaltens wandelnde Bomben sind. Zwei sehr große Drüsen, gefüllt mit giftigen Absonderungen, gehen von der Basis ihrer Unterkiefer bis ans Ende des Körpers der Ameise. Wenn die Ameise während des Kampfes durch feindliche Ameisen oder durch einen angreifenden Fleischfresser stark bedrängt wird, zieht sie ihre Unterleibsmuskeln heftig zusammen, wodurch die Wand des Körpers zerplatzt und das Gift auf den Feind gespritzt wird.74

Solch ein schwerwiegendes Opfer durch die Ameise kann selbstverständlich nicht durch natürliche Selektion oder durch den "Evolutionssozialisierungsprozess" erklärt werden. Es handelt sich bei dem Geschöpf, dass dieses bedeutende Opfer bringt, nicht um einen Menschen mit Intelligenz, Ausbildung, Bewusstsein und Gewissen, sondern um eine Ameise. Selbst wenn wir glauben, dass Ameisen körperliche Veränderungen durchlaufen haben können - obwohl es Ameisenfossilien gibt, die seit 80 Millionen Jahren unverändert geblieben sind - liegt es auf der Hand, dass körperliche Veränderungen allein der Ameise keine solchen Eigenschaften geben können. Keine Mutation eines Lebewesens kann seine eigene Umwandlung in ein denkendes, urteilendes, fühlendes und empfindendes Individuum bewirken.

Selbst bei der Annahme, dass es einst eine Ameise gab, die entschieden hatte, sich zu opfern, um solch eine Verteidigung aufzubauen, würde es selbstverständlich unmöglich sein, diese Idee in ihre Gene zu laden und sie anderen Ameisen zu übermitteln.

Sklavenhalterameisen

köleci karınca
 

Die wichtigsten Aktionen der Sklavenhalterameisen sind das Stehlen der Larven der Kolonie, gegen die sie kämpfen und diese Larven zu Sklaven zu machen. Links ist eine Ameise abgebildet, die eine Larve der gegnerischen Kolonie gefangen nimmt.

Das Verhältnis zwischen der parasitären Ameise (Formica Subintegra) und ihrem Sklaven (Formica Subserica) ist interessant, weil es die Auswirkungen chemischer Signale auf das soziale Leben der Ameisen zeigt. Sklaverei ist eine der intelligenten Kriegstaktiken der Ameisen.75

Wenn die Soldaten einer Kolonie feststellen, dass sie eine andere Kolonie leicht zerstören können, fangen sie an, nach Sklaven zu jagen. Sie dringen in das Nest der anderen Kolonie ein, töten die Königin und nehmen die Nektar gefüllten "Honigtöpfe" als Beute mit - jene Ameisen, die ihren Körper mit Nektar füllen. Doch das wichtigste ist, dass sie die Larven der Königin stehlen. Diese Larven werden später zu jungen Ameisen, die zu Sklaven werden. Sie    werden sich um die heranwachsenden Kinder der Koloniekönigin kümmern, nach Nahrung suchen und diese für die herrschende Kolonie speichern.

Wenn Parasitenameisen eine andere Ameisenkolonie angreifen, können die Soldaten der anderen Kolonie den Diebstahl ihrer Eier und Kokons aufgrund eines bestimmten Pheromons nicht verhindern, das von den Parasitenameisen abgegeben wird. Dieses Pheromon ähnelt einer Warnsubstanz, die in dieser Kolonie existiert, doch wenn sie in großen Mengen durch Parasitenameisen abgesondert wird, bewirkt sie, dass die Ameisen weglaufen, anstatt ihre Kolonie zu schützen.

Von jeder Ameisenart wird ein anderes Pheromon abgesondert. Diese Pheromone werden zur Kennzeichnung von Grenzen, zur Beschaffung von Informationen über Standort und Stärke des Feindes, als Angriffsbefehl während des Krieges und als Warnsystem eingesetzt.

Parasitenameisen kennen das Warnsignal der feindlichen Ameisenkolonie. Sie imitieren dieses Signal. Daraus resultiert, dass die feindliche Kolonie aufgrund des nachgeahmten Pheromons ihre gegenwärtige Disziplin aufgibt und in Panik davonläuft, ohne auf ihr Verteidigungssystem zurückzugreifen. Parasitenameisen verursachen den Zusammenbruch des Verteidigungssystems des Feindes, indem sie kluge Taktiken anwenden. Sie wenden eine meisterhaft vorbereitete Kriegsstrategie an. Weiterhin haben Parasitenameisen von Geburt an die nötige chemische Produktionskapazität und Informationsinfrastruktur, um diese Strategie anzuwenden.

Sklavenhalterameisen stehlen nicht nur Larven der gegnerischen Kolonie. Sie stehlen auch den Honigameisen die "Honigtöpfe" und nehmen sie mit in ihre eigenen Nester.

köleci karıncalar
köleci karıncalar

Manche Ameisenarten führen ihr Leben, indem sie ihre Sklaven dazu bringen, alles für sie zu tun. Die rote Amazonasameise (Polyergus) ist ein Beispiel dafür. Alle Amazonasameisen sind Soldaten. Sie haben große und scharfe Unterkiefer, die nur für den Krieg gemacht sind. Sie können weder Nahrung sammeln noch sich um die Jungen kümmern. Diese Ameisen greifen die Nester bestimmter kleinerer Schwarzameisenarten an und stehlen ihre Kokons und Larven. Die Ameisen, die aus den Kokons hervortreten, werden nach Hause geschafft, um Arbeiten für die Amazonasameisen zu übernehmen und in deren Kolonie zu bleiben, selbst wenn sich deren eigene Nester in der Nähe befinden. Selbst wenn Amazonasameisen in ihre Winternester ziehen, wird der Großteil des Transports gewöhnlich von ihren Sklaven durchgeführt und so können sie sehr schnell auswandern.76

Wegen ihrer Fähigkeit Spuren zu legen, können sich Ameisen selbst gegen sehr große Lebewesen verteidigen. Ein gutes Beispiel hierfür ist der Kampf der Ameise mit der Libelle. Die Ameisen, die die Libelle entdecken, versammeln sich dank ihres Spurensystems, greifen die Libelle an und töten sie. Durch die gleiche Methode sind sie in der Lage, eine Raupe zu bezwingen, die ein anderes Mitglied der Kolonie angreift, selbst wenn diese viel größer ist als sie.

Es mag normal erscheinen, wenn ein Lebewesen ein anderes angreift, um sein Leben oder seine Nahrung zu verteidigen.

Taktiken auszuwählen und dementsprechend in einer bestimmten Ordnung und mit Disziplin zu kämpfen, und ein Kommunikationssystem zu benutzen, um solche Ordnung und Disziplin zu schützen, sind Handlungen, die Intelligenz, Planung und Urteilsvermögen benötigen. Zum Beispiel werden heutige Kriegsstrategien auf der Grundlage von lebenslanger Erfahrung der Menschen bestimmt. Offiziere durchlaufen eine Ausbildung in Militärakademien, um solche Taktiken zu erlernen. Sie benötigen für die Implementierung ihrer Strategien speziell entwickelte Kommunikationssysteme.

Die Ameisensoldaten jedoch, die Disziplin und Angriffstaktiken durch chemische Kommunikationssysteme festsetzen, die Feinde zusammen angreifen und sich selbst mitunter für die Armee opfern, wenn es nötig ist, hatten kein Training und haben keine Sammlung von Informationen. Die Wesen, mit denen wir uns befassen, sind Ameisen, die nur wenige Millimeter lang sind und keine Fähigkeit zu denken haben.

Meister Der Tarnung

Das Geheimnis der Ameisenspezies "Basiceros" war bis vor kurzem ungelöst. Forscher hatten sie nur einmal entdeckt und nie wieder eine ihnen ähnliche Ameisenart gefunden. Folglich wurden sie für eine sehr seltene Art gehalten.

Doch 1985 löste ein Forscher das Geheimnis dieser Ameisen. Er fand heraus, dass es sich keineswegs um eine Art handelt, die selten ist. Der Forscher La Selva, der das Geheimnis löste, beschrieb die Basiceros-Ameisen als geschickte Zauberkünstler, weil sie "unsichtbar" werden können, wann immer sie es wünschen.

In den Abbildungen links und oben sehen wir die Meister der Tarnung in der Ameisenwelt. Die Körper dieser Ameisen der Spezies Basiceros sind mit zwei Haarschichten bedeckt, deren Enden gespalten sind. So ist es unmöglich, sie zu lokalisieren.

kamuflaj ustaları karıncalar
kamuflaj ustaları karıncalar

Was aber ist es, das sie unsichtbar macht?

Die Spezies Basiceros ist, anders als andere Ameisenarten, mit zwei Haarschichten, deren Enden gespalten sind, bedeckt. Wenn sie auf dem Boden gehen, bleiben Staub, und andere Partikel an diesen Haaren kleben. Ein weiterer Unterschied zwischen diesen und anderen Ameisen ist, dass sie diesen Schmutz von ihren Körpern nicht sehr häufig entfernen. Folglich passen sie, wie in den Abbildungen gezeigt, harmonisch zu der Umgebung, in der sie sich befinden. Von außen betrachtet, ist es fast unmöglich, sie zu lokalisieren. Sie sind selbst dann kaum sichtbar, wenn sie laufen. Doch sogar dabei treffen sie Vorsichtsmaßnahmen, um sich vor Vögeln, Eidechsen und dem menschlichen Auge zu schützen. Sie sind die trägsten Ameisen der Welt und man kann beobachten, dass sie minutenlang bewegungslos stillstehen, wenn sie gestört werden.77

Die Tarnungstechnik, die von dieser Ameisenspezies angewendet wird, ist beeindruckend, weil es unmöglich für eine Ameise ist, selbst ein Verteidigungssystem entwickelt zu haben, indem es alle ihre physiologischen Eigenschaften selbst bestimmt hat. All diese Eigenschaften, der Körper bedeckt mit Haaren, sich nicht säubern wie andere Ameisen und sich langsam bewegen, müssen vorher definiert worden sein, damit die Ameise bereits mit den erwähnten Eigenschaften ausgerüstet auf die Welt kommen konnte.

Wir stehen hier wieder der großen Wahrheit gegenüber. Diese Ameisenspezies ist ebenfalls mit allen ihren Eigenschaften, die vorher definiert worden sind, von Allah erschaffen worden, um uns seine Besonderheit als Schöpfer zu zeigen.

 

Fussnoten

72   Bert Hölldobler - Edward O.Wilson, Journey to The Ants (Reise zu den Ameisen), Harvard University Press, Cambridge, 1994, S. 70

73   Bert Hölldobler - Edward O.Wilson, The Ants (Die Ameisen), Harvard University Press, 1990, S. 71

74   Bert Hölldobler - Edward O.Wilson, The Ants (Die Ameisen), Harvard University Press, 1990, S. 67

75   Venomous Animals of the World (Giftige Tiere der Welt), von Roger Caras, S. 84

76   Bert Hölldobler - Edward O.Wilson, The Ants (Die Ameisen), Harvard University Press, 1990, S. 284

77   Bert Hölldobler - Edward O.Wilson, The Ants (Die Ameisen), Harvard University Press, 1990, S. 185 - 186

 

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