Das Wunder der Ameise

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KAPITEL DES BUCHES

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Kommunikation

Der Quran gibt eine interessante Information an der Stelle, an der er über die Armee des Propheten Salomo berichtet und erwähnt, dass es ein hoch entwickeltes Kommunikationssystem unter den Ameisen gibt. Der Vers ist wie folgt:

Als sie zum Ameisental gelangten, sagte eine Ameise: "O ihr Ameisen! Geht in euere Wohnungen hinein, damit euch Salomo und sein Heer nicht zertreten, ohne es zu bemerken." (Sure 27:18 – an-Naml)

Die wissenschaftliche Erforschung der Ameisen im vergangenen Jahrhundert hat gezeigt, dass es tatsächlich ein hochentwickeltes Kommunikationsnetz unter diesen Geschöpfen gibt. In einem Artikel, der in der Zeitschrift National Geographic veröffentlicht wurde, wird dies erläutert:

Eine Ameise, groß oder klein, besitzt in ihrem Kopf multiple Sinnesorgane, um chemische und visuelle Signale aufzufangen, die lebenswichtig für Kolonien sind, die eine Millionen oder mehr Arbeiterinnen umfassen können. Das Gehirn enthält eine halbe Millionen Nervenzellen; die Augen sind Facettenaugen; Fühler dienen als Nasen- und Fingerspitzen. Vorsprünge unterhalb des Mundes nehmen den Geschmack wahr; Haare reagieren auf Kontakt.7

Ameisen haben aufgrund ihrer sensiblen Sinnesorgane eine vollständig andere Methode der Kommunikation. Sie setzen diese Sinnessorgane in jedem Moment ihres Lebens ein, beim Finden ihrer Beute, wenn sie einander folgen, beim Bau ihrer Nester und im Kampf. Mit ihren 500.000 Nervenzellen, die in ihren 2 bis 3 Millimeter großen Körper gedrängt sind, haben sie ein Kommunikationssystem, das uns als Menschen mit Intellekt erstaunt. Was wir hier beachten sollten, ist, dass diese halbe Million Nervenzellen und das komplizierte Kommunikationssystem einer Ameise gehören, die im Umfang nur etwa ein Millionstel des Umfangs eines Menschen ausmacht.

In Versuchen an sozialen Geschöpfen wie Ameisen, Bienen und Termiten, die in Kolonien leben, wurden die Reaktionen im Kommunikationsprozess dieser Tiere aufgelistet: Alarm, Anwerbung, Pflege, Austausch von oraler und analer Flüssigkeit, Gruppenverhalten, Wiedererkennen, Kastenbestimmung…8

Die Ameisen, die eine disziplinierte Sozialstruktur mit diesen verschiedenen Reaktionen bilden, führen ein Leben, das auf gegenseitigem Nachrichtenaustausch basiert und, sie haben keine Schwierigkeit mit ihrer Korrespondenz. Wir können sagen, dass Ameisen mit ihrem eindrucksvollen Kommunikationssystem zu hundert Prozent erfolgreich sind in Bereichen, die Menschen manchmal weder regeln noch im gegenseitigen Gespräch vereinbaren können (z.B. Versammlungen, Teilen, Reinigung, Verteidigung, etc.).

Nachrichtenaustausch zwischen verschiedenen Gruppen von Ameisen

Zuerst gehen Späherameisen zur neu entdeckten Nahrungsquelle. Dann rufen sie andere Ameisen mit Hilfe von Pheromonen (siehe Kasten auf Seite 34) herbei, die sie aus ihren Drüsen absondern. Wenn die Zahl der herbeigerufenen Ameisen größer wird, setzt eine erneute Pheromonabsonderung der Zahl der Arbeiterinnen eine Grenze. Wenn die Menge an Nahrung sehr klein oder weit weg ist, passen die Späher die Zahl der Ameisen, die zur Nahrung gelangen sollen, entsprechend an, indem sie Pheromon-Signale aussenden. Wenn ein besonders schönes Stück Nahrung gefunden wird,     strengen sie sich an, mehr Spuren zu hinterlassen, so dass mehr Ameisen aus dem Nest den Furieren (Lebensmittelversorgern) zur Hilfe kommen. Was auch immer geschieht, es entstehen keine Probleme beim Transport der Nahrung zum Nest und beim Verbrauch, weil es sich hier um perfekte Teamarbeit handelt.

(*) PHEROMON ist zusammengesetzt aus den Wörtern "Pher" (Tragen) und "Hormon" und es bedeutet "Hormonträger". Pheromone sind die Botenstoffe, die zwischen Mitgliedern der gleichen Spezies benutzt werden, sie werden in speziellen Drüsen produziert und versprüht.

Pheromone spielen eine wichtige Rolle in der Kommunikation von Insekten. Pheromone dienen als ein Hilfsmittel der sexuellen Anziehungskraft zwischen Weibchen und Männchen. Das Pheromon, das am besten analysiert wurde, ist das von Nachtfaltern als Lockmittel zur Paarung verwendete. Ein weiblicher Zigeunernachtfalter kann männliche Nachtfalter über einige Kilometer hinweg beeinflussen, indem er das Pheromon Disparlure produziert. Da das Männchen einige hundert Moleküle des signalisierenden Weibchens in einem Milliliter Luft wahrnehmen kann, ist Disparlure wirkungsvoll, selbst wenn es über ein sehr großes Gebiet verteilt wird.

Ameisen verwenden Pheromone, um Spuren zu legen, die den Weg zu Nahrungsquellen zeigen. Wenn eine Honigbiene zusticht, hinterlässt sie nicht nur ihren Stachel in der Haut ihres Opfers, sondern auch ein Pheromon, das andere Honigbienen zum Angriff herbeiruft. Auch die Arbeiterinnen vieler Spezies sondern Pheromone als eine Alarmsubstanz ab, wenn sie von einem Feind bedroht werden; das Pheromon wird in der Luft versprüht und ruft die anderen Arbeiterinnen herbei. Wenn diese Ameisen auf den Feind treffen, produzieren sie ebenfalls Pheromone, und somit nimmt das Signal abhängig von der Größe der Gefahr zu oder ab.

Ein anderes Beispiel betrifft die Fourierameisen, die von einem Nest zum anderen wandern. Diese Ameisen rücken vom neuen Nest zum alten Nest vor, und hinterlassen dabei eine Spur. Andere Arbeiterinnen prüfen das neue Nest, und wenn sie von dessen Qualität überzeugt sind, fangen sie ebenfalls an, ihr eigenes Pheromon auf der alten Spur zu hinterlassen. Folglich erhöht sich die Anzahl der Ameisen, die zwischen den beiden Nestern unterwegs sind und das neue Nest vorbereiten. Währenddessen bleiben die Arbeiterinnen nicht untätig. Sie bauen untereinander eine genaue Organisation und Arbeitsteilung auf. Die Aufgaben der Ameisen, die das neue Nest entdeckten, sind:

1. Im neuen Gebiet sammeln

2. In das neue Gebiet gehen und dort Wache halten

3. Den Wächtern folgen, um Instruktionen zur Versammlung zu bekommen

4. sich einen detaillierten Überblick über das Gebiet verschaffen.

Selbstverständlich können wir es nicht als gegeben ansehen, dass dieser vollkommene Aktionsplan von den Ameisen seit dem ersten Tag ihrer Existenz durchgeführt worden ist, denn die Arbeitsteilung, die ein solcher Plan erfordert, wäre möglicherweise nicht von Individuen angewendet worden, die nur an ihr eigenes Leben und ihre eigenen Interessen dachten. Dann kommt uns die folgende Frage in den Sinn: "Wer hat den Ameisen diesen Plan über Millionen von Jahren eingegeben und wer stellt seine Anwendung sicher?" Natürlich sind ein großer Intellekt und große Macht für die  überlegene Gruppenkommunikation erforderlich, die dieser Aktionsplan benötigt. Die Wahrheit liegt auf der Hand. Allah, der Schöpfer aller Lebewesen und der Inhaber grenzenloser Weisheit, zeigt uns den Weg, seine Macht zu begreifen, indem er uns die systematische Welt der Ameisen vor Augen hält.

Chemische Kommunikation

karıncalar arası iletişim
 

Kommunikation zwischen Ameisen kann durch Übertragung chemischer Signale mittels Geruch oder Geschmack hergestellt werden.

Alle Kommunikationskategorien, die oben aufgezählt wurden, können unter dem Stichwort "chemische Signale" zusammengefasst werden. Diese chemischen Signale spielen die größte Rolle in der Organisation von Ameisenkolonien. Ektohormone (Semiochemicals) ist der allgemeine Name, für die Chemikalien, die Ameisen zur Kommunikation verwenden. Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Ektohormonen: Pheromone und Allomone.

Allomone sind Substanzen, die für die Kommunikation zwischen verschiedenen Gattungen benutzt wird.

Pheromone hingegen dienen als chemisches Signal, das innerhalb einer Gattung verwendet wird und das durch andere Ameisen als Geruch wahrgenommen wird. Es wird vermutet, dass diese Chemikalie in den endokrinen Drüsen produziert wird. Wenn eine Ameise sie als Signal absondert, erhalten die anderen die Botschaft über ihren Geruchs- und Geschmackssinn und reagieren. Die Erforschung von Ameisenpheromonen hat ergeben, dass alle Signale gemäß den Bedürfnissen der Kolonie abgesondert werden. Auch die Konzentration des abgesonderten Pheromons verändert sich je nach Dringlichkeit der Situation.9

Wie man sehen kann, sind tiefreichende Kenntnisse der Chemie erforderlich, um die Aufgaben meistern zu können, die durch die Ameisen geleistet werden. Die Chemikalien, die die Ameisen produzieren, können wir Menschen nur durch Tests in Labors analysieren, und es benötigt Jahre an Ausbildung, um in der Lage zu sein, dies zu tun. Dennoch können Ameisen diese seit dem Tag ihrer Geburt, wann immer nötig absondern, und sie wissen genau, welche Reaktion sie auf welche Absonderung zu geben haben.

Die Tatsache, dass sie die Chemikalien von Geburt an präzise identifizieren, beweist die Existenz eines "Ausbilders", der ihnen Chemieunterricht erteilt. Das Gegenteil zu behaupten würde bedeuten, dass Ameisen im Lauf der Zeit Chemie erlernt haben und dass sie angefangen haben, Experimente zu machen: Dies wäre ein Verstoß gegen die Logik. Die Ameisen kennen diese Chemikalien, ohne irgendeine Ausbildung gehabt zu haben, wenn sie geboren werden. Wir können auch nicht sagen, dass eine andere Ameise oder ein anderes lebendes Geschöpf der Lehrer der Ameisen ist. Kein Insekt, kein lebendes Wesen – einschließlich des Menschen - hat die Fähigkeit, Ameisen beizubringen, wie man Chemikalien herstellt und mit Hilfe dieser Substanzen kommuniziert. Falls es eine Handlung des Unterrichtens vor der Geburt gibt, ist der einzige Wille, der diese ausführen könnte, der von Allah, welcher der Schöpfer aller Lebewesen und der "Meister" (Erzieher) des Himmels und der Erde ist.

Viele Menschen kennen nicht einmal die Bedeutung von "Pheromonen" – etwas, das Ameisen in ihrem täglichen Leben beständig absondern. Dennoch handelt jede neu geborene Ameise in einem perfekten Sozialkommunikationssystem aufgrund dieser Chemikalien; ein Sozialkommunikationssystem, das keinen Raum lässt für Zweifel an der Existenz eines Schöpfers mit unendlicher Kraft...

Endokrine Drüsen

Es gibt endokrine Drüsen, in denen die komplexen chemischen Reaktionen stattfinden, mit denen wir uns bis jetzt befasst haben. Sekrete, die in sechs endokrinen Drüsen produziert werden, sorgen für die chemische Korrespondenz zwischen den Ameisen. Jedoch weisen diese Hormone nicht dieselben Eigenschaften bei jeder Ameisenart auf; jede endokrine Drüse hat eine andere Funktion innerhalb der unterschiedlichen Ameisengattungen:

Dufour-Drüsen: Die Hormone, die hier produziert werden, werden als Signal zur Warnung und zur Versammlung bei einem Angriff eingesetzt.

Giftsack: Im Giftsack findet eine umfangreiche Ameisensäureproduktion statt. Auch das Gift, das zum Angriff und zur Verteidigung benutzt wird, wird hier gebildet. Das beste Beispiel dieses Hormons ist in der Feuerameise zu finden. Deren Gift kann kleine Tiere lähmen und Menschen verletzen.

karıncaların salgı bezleri

In dieser Abbildung sehen wir das anatomische Diagramm der Ameisenart Formica. Das Gehirn und das Nervensystem sind in Blau, das Verdauungssystem in Rosa, das Herz in Rot und die endokrinen Drüsen und die damit in Zusammenhang stehenden Strukturen in Gelb dargestellt:
1. Mandibulare Drüse. 2. Pharynx 3. Propharyngeal-Drüse 4. Postpharyngeal-Drüse 5. Gehirn 6. Labial-Drüse 7. Esophagus 8. Nervensystem 9. Metapleural-Drüse   10. Herz 11. Magen 12. Proventriculus 13. Malpighian-Säcke 14. Mittlerer Darm 15. Rektum 16. After 17. Dufour-Drüse 18. Giftsack

In einem Wald, der durch Ameisen, die Ameisensäure produzieren, bewohnt war, fanden Forscher Ameisensäure in einem Ausmaß, das nicht erklärt werden konnte. Alle Theorien, die aufgestellt wurden, erwiesen sich als falsch und die Forschungen brachten keine Ergebnisse. Schließlich teilten die Wissenschaftler folgende Meinung: Die Ameisensäure im Wald wurde durch die Säure gebildet, die durch Verdunstung der von den Ameisen produzierten Säure entstanden ist, woraus ökologische Veränderungen resultierten. Es wird grob geschätzt, dass Ameisen weltweit insgesamt zehntausend Tonnen (1012 Gram) Ameisensäure pro Jahr absondern. Das bedeutet, dass diese Mikrogeschöpfe in der Lage sind, Säure zu  produzieren und zu verwenden, und zwar in solch einem Ausmaß, dass sogar die Atmosphäre der Region in der sie leben, beeinflusst werden kann, ohne dass sie selbst Schaden nehmen. Dies erstaunt die Wissenschaftler.10

Pygidialdrüsen: Drei unterschiedliche Ameisenarten verwenden die Sekrete, die von diesen Drüsen gebildet werden, als ihr Alarmsystem. Die große Wüstenernteameise überträgt dieses Hormon in Form eines starken Geruchs und verbreitet einen Panikalarm.

Die Pheidole Biconstricta, bei der es sich um eine Ameisenart handelt, die in Südamerika lebt, verwendet das Sekret, das sie in diesen Drüsen bildet, in der chemischen Verteidigung und bei Angriffsalarm.

Sternaldrüsen: Die Sekrete hier werden während der Völkerwanderung in den Kolonien, der Verfolgung von Beute und zur Versammlung der "Soldaten" verwendet. Die ursprüngliche Funktion dieses Sekrets ist es, den 7. Unterleibsbereich der Ameise einzufetten, den sie beim Herausspritzen des Giftes häufig drehen muss. So wird das Drehen ihres Körpers zum Herausspritzen des Giftes einfacher. Ohne diese Drüse, die ein mikroskopisches Schmiermittelproduktionszentrum ist, würde das Verteidigungssystem der Ameise wirkungslos sein.

Doch das Design ist fehlerlos: Wie eine winzige Ameise ihren Körper drehen wird, um Gift herauszuspritzen, wurde genauso vorher bestimmt, wie auf welche Weise das Schmiermittel hergestellt wird, das für das Verringern der Belastung beim Drehen nötig ist.

Metapleuraldrüsen: Es ist festgestellt worden, dass die Sekrete dieser Drüsen antiseptische Mittel sind, die die Körperoberfläche und das Nest vor Mikroorganismen schützen. Ein aktiver antibiotischer Bestandteil ist die Phenylessigsäure, von der eine Ameise zu jedem Zeitpunkt durchschnittlich 1,4 Mikrogramm besitzt. Die Arbeiterin gibt regelmäßig kleine Mengen dieser Mischung frei, die als Antiseptikum dienen. Wenn sie von feindlichen Ameisen angegriffen wird, gibt sie plötzlich große Mengen des Metapleuraldrüsen-Sekretes frei, das jetzt die Funktion eines wirkungsvollen Schutzmittels hat.11

Wir sollten nicht vergessen, dass eine Ameise nicht weiß, wie sie sich vor Mikroben schützen kann, dass sie sich nicht einmal der Existenz von Mikroben bewusst ist. Dennoch produziert ihr Körper die Droge gegen ihre Feinde. Die Tatsache, dass es immer ein antiseptisches Hormon in einer Menge von 1,4 Mikrogramm im Körper der Ameise gibt, ist ein Detail, das mit großer Präzision ausgearbeitet worden ist. Weil Allah, der die Ameise geschaffen hat, derjenige ist, der für die Bedürfnisse aller Lebewesen sorgt, die er erschaffen hat und der tatsächlich huldvoll ist.

Alle endokrinen Drüsen, die in diesem Kapitel beschrieben wurden, sind Einheiten, die lebenswichtige Funktionen für die Ameisen haben. Ein Mangel oder das unzulängliche Funktionieren einer dieser Drüsen hat nachteilige Auswirkungen auf das gesamte soziale- und physische Leben der Ameise. Tatsächlich wäre es unmöglich, dass sie am Leben bleibt.

Dies macht die Behauptungen der Evolutionstheorie völlig zunichte, dass Lebewesen sich allmählich als Folge einer Serie von günstigen Zufällen entwickelt haben. Dies würde bedeuten, dass die Ameisen während der vorhergehenden Stadien einen Teil der physiologischen Eigenschaften nicht besaßen, die sie heute haben, sondern dass sie diese später erworben haben. Jedoch sind alle Sekrete der Ameisen, die wir oben behandelten, lebenswichtig, und ohne sie ist es unmöglich für eine Ameisenart, zu überleben.

Die Schlussfolgerung aus alldem ist, dass die Ameisen mit diesen endokrinen Drüsen und lebenswichtigen Funktionen komplett erschaffen wurden. Sie warteten nicht Hunderttausende von Jahren auf die Entwicklung der notwendigen endokrinen Drüsen, um ein Verteidigungs- und Kommunikationssystem zu entwickeln. Wäre dem so, wäre es für die Gattung der Ameisen unmöglich gewesen, zu überleben. Die einzige Erklärung ist, dass die ersten Ameisenarten, die auf Erden existierten, dies in der gleichen kompletten und perfekten Form taten wie heute. Ein vollkommenes System kann nichts anderes sein als die Kunst eines intelligenten Schöpfers. Wenn wir heute in der Lage sind, von einer Ameisengesellschaft mit einer Bevölkerung von Milliarden zu sprechen, dann müssen wir zugeben, dass ein einzelner Schöpfer diese alle zugleich erschaffen hat.

Der Personalausweis der Ameisen: Koloniegeruch

Wir haben schon erwähnt, dass Ameisen sich gegenseitig erkennen und ihre Verwandten und Freunde von der gleichen Kolonie unterscheiden können. Zoologen erforschen immer noch, wie die Ameisen ihre Verwandten erkennen können. Während der Mensch nicht zwischen den wenigen Ameisen unterscheiden kann, die ihm über den Weg laufen, lassen Sie uns nun sehen, wie diese Geschöpfe, die sich völlig gleichen, sich gegenseitig erkennen können.

Eine Ameise kann leicht wahrnehmen, ob eine andere Ameise ein Nestkamerad ist oder nicht. Eine Ameisenarbeiterin schwenkt flüchtig ihre Fühler über den Körper der anderen, um sie zu erkennen, falls sie ins Nest kommt. Sie kann sofort aufgrund des speziellen Koloniegeruchs, den sie trägt, zwischen Nestkamerad und Fremdling unterscheiden. Wenn die Ameise, die ins Nest kommt, ein Fremdling ist, greifen die Nestbewohner diesen ungeladenen Gast mit extremer Gewalt an, indem sich ihre Unterkiefer in Körper und Gliedmaßen festbeißen, während sie Ameisensäure, Citronellal oder eine andere giftige Substanz injizieren oder versprühen.

Sie erkennen auch, wenn der Fremdling ein Mitglied der gleichen Spezies, aber von einer anderen Kolonie ist. In diesem Fall wird die Gastameise im Nest akzeptiert. Jedoch wird der Gastameise solange weniger Nahrung angeboten, bis sie den Koloniegeruch angenommen hat.12

Wie wird der Koloniegeruch erworben?

Die Ursache für den Geruch, durch den Verwandte erkannt werden, wurde noch nicht mit Sicherheit identifiziert. Jedoch ist inzwischen entdeckt worden, dass die Ameisen für den Geruchsunterscheidungsprozess Kohlenwasserstoffe verwenden.

Die durchgeführten Experimente haben gezeigt, dass Ameisen, die zur gleichen Spezies gehören, jedoch zu unterschiedlichen Kolonien, sich gegenseitig durch Kohlenwasserstoffunterschiede identifizieren. Um dies zu verstehen, wurde ein interessantes Experiment durchgeführt. Zuerst wurden die Arbeiterinnen einer Kolonie mit Lösungsmitteln gewaschen, die Extrakte der Arbeiterinnen aus fremden Kolonien der gleichen Spezies enthielten. Es wurde beobachtet, dass andere Arbeiterinnen der Mutterkolonie aggressiv auf sie reagierten, während sie neutral oder nur leicht aggressiv auf die Arbeiterinnen reagierten, die mit Extrakten ihrer Nestkameraden gewaschen wurden.13

Hat sich der Koloniegeruch entwickelt?

Ein Punkt, der hinsichtlich des Koloniegeruchs sorgfältig betrachtet werden muss, ist die Evolution. Wie erklären die Evolutionsmechanismen die Tatsache, dass Ameisen oder Mitglieder anderer Insektenkolonien (Bienen, Termiten usw.) ihre Freunde durch ihre exklusiven Pheromone erkennen?

Die Menschen, die die Evolutionstheorie trotz all ihrer Ungereimtheiten verteidigen, behaupten, dass Pheromone das Resultat natürlicher Selektion sind (die Bewahrung vorteilhafter Veränderungen, die in Lebewesen auftauchen und die Beseitigung von schädlichen). Jedoch kommt dies für keine Insektenspezies einschließlich der Ameisen in Frage. Ein beeindruckendes Beispiel dafür ist die Honigbiene. Wenn eine Honigbiene ihren Feind sticht, produziert sie ein Pheromon, um die anderen Bienen zu benachrichtigen, dass Gefahr droht. Jedoch stirbt sie danach. In diesem Fall bedeutet es, dass dies Pheromon nur einmal produziert wird. Damit ist es für solch eine "vorteilhafte Veränderung" unmöglich, auf die folgenden Generationen übertragen und durch natürliche Auswahl vererbt zu werden.

Dies zeigt, dass es für die chemische Kommunikation zwischen Insektenarten, die das Kastensystem haben, unmöglich ist, sich durch die Methode der natürlichen Selektion entwickelt zu haben. Diese Eigenschaft der Insekten, die die Theorie der natürlichen Selektion völlig widerlegt, zeigt noch einmal, dass der, der das Kommunikationsnetz unter ihnen errichtet, derjenige ist, der sie erschaffen hat.

Ruf der Ameisen

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Ameisen treten durch Berührung miteinander in Kontakt.

Die Ameisen haben ein Niveau an Opferbereitschaft, das äußerst hoch entwickelt ist und wegen dieser Eigenschaft laden sie ihre Freunde immer zu jeder Nahrungsquelle ein, die sie finden und teilen ihre Nahrung mit ihnen.

In solchen Situationen lenkt die Ameise, die die Nahrungsquelle entdeckt, die anderen zu ihr. Sie verwendet folgende Methode: Die futtersuchende Ameise, die die Nahrungsquelle findet, füllt ihren Kropf und geht nach Hause zurück. Wenn sie zurückkehrt, schleift sie ihr Bäuchlein in kurzen Abständen über den Boden und hinterlässt ein chemisches Signal. Sie macht eine kurze Tour um den Ameisenhügel. Sie tut dies zwischen drei- und sechzehn mal. Diese Bewegung stellt den Kontakt mit ihren Nestkameraden sicher. Wenn der Furier zur Nahrungsquelle zurückgehen möchte, wollen alle seine Kameraden, die er getroffen hat, ihm folgen. Dennoch kann nur der Freund, der im nächsten Antennenkontakt steht, ihn nach draußen begleiten. Wenn der Späher die Nahrung erreicht, geht er sofort zum Hügel zurück und übernimmt die Rolle des Gastgebers. Der Späher und die andere Arbeiterin sind ununterbrochen durch sensorische Signale und das Pheromon auf der Oberfläche ihrer Körper miteinander in Kontakt.

Ameisen können ihr Ziel erreichen, indem sie der Spur folgen, die zur Nahrung führt, selbst wenn es keine einladende Ameise gibt. Wegen der Spur, die erfolgreiche Furiere auf dem Weg von der Nahrung zum Nest hinterlassen, wenn sie zum Nest kommen und den "Hügeltanz" aufführen, erreichen seine Nestkameraden die Nahrungsquelle ohne Hilfe des Gastgebers.

Eine andere interessante Seite der Ameisen ist ihre Produktion vieler chemischer Verbindungen, die im Prozess der Einladung verwendet werden. Es ist nicht bekannt, warum so viele unterschiedliche Chemikalien benutzt werden, um sie um die Nahrungsquelle zu verteilen, aber soweit man bisher sagen kann, sichert die Vielfalt der Substanzen, dass es unterschiedliche Spuren gibt. Abgesehen hiervon übertragen Ameisen unterschiedliche Signale, wenn sie Meldungen senden, und die Intensität jedes Signals ist anders. Sie erhöhen die Intensität des Signals, wenn die Kolonie hungrig wird oder wenn neue Nestbereiche erforderlich sind.

Diese Solidarität unter den Ameisengesellschaften auf solch einer hohen Stufe kann als Verhalten angesehen werden, das es wert ist zu beachten und das als Beispiel für die Menschen herangezogen werden kann. Verglichen mit Menschen, die ohne Zögern die Rechte anderer Individuen wegen ihrer eigenen Interessen verletzen - was alles ist, woran sie denken – verhalten sich die sich selbst aufopfernden Ameisen viel ethischer.

Es ist nicht möglich, das absolut selbstlose Verhalten der Ameisen im Sinne der Evolutionstheorie zu erklären. Das liegt daran, dass die Evolutionstheorie annimmt, das einzige Gesetz, das in der Natur existiere, sei der Kampf ums Überleben, und der daraus entstehende Konflikt. Doch die Eigenschaften, die Ameisen und viele andere Tierarten aufweisen, widerlegen dies und zeigen die Realität des Opferwillens.

Die Evolutionstheorie ist tatsächlich nichts anderes als ein Versuch derer, die ihren eigenen Egoismus legalisieren möchten, diesen Egoismus der gesamten Natur zuzuschreiben.

Die Rolle der Berührung bei der chemischen Kommunikation

Die Kommunikation der Ameisen durch gegenseitiges Berühren ihrer Fühler beweist, dass hier buchstäblich eine "Antennensprache" in Gebrauch ist.

Die Fühlersignale, die durch Berührung hervorgerufen werden, werden für verschiedene Zwecke wie Beginn der Hauptmahlzeit, Einladungen und soziale Treffen, bei denen Nestkameraden sich kennen lernen, genutzt. Bei einer Spezies von Ameisen, die in Afrika lebt, berühren sich die Arbeiterinnen, wenn sie sich treffen, mit ihren Fühlern. Hier bedeutet "Fühlerschütteln" Begrüßung und eine Einladung zum Nest.

Dieses Einladungsverhalten ist noch auffallender bei einer anderen Ameisenspezies, der Hypoponera. Wenn sich zwei von ihnen begegnen, neigt die einladende Ameise ihren Kopf um 90 Grad seitwärts und berührt mit ihren Fühlern die obere und untere Kopfseite ihres Nestkameraden. Häufig reagiert die eingeladene Ameise mit ähnlichem Verhalten.14

Wenn die Ameisen die Körper ihrer Nestkameraden berühren, geschieht dies nicht, um ihnen Informationen zu geben, sondern um selbst Informationen zu erhalten, indem sie die Chemikalien erkennen, die die betasteten Artgenossen absondern. Eine Ameise berührt den Körper ihres Nestkameraden sehr leicht und schnell. Indem sie sich ihm nähert, bringt sie die chemischen Signale so nahe wie möglich an ihn heran. Infolgedessen kann er die Geruchspur ermitteln, ihr folgen und die Nahrungsquelle finden.

Das beeindruckendste Beispiel, das für diese Tastkommunikation bekannt ist, ist der Austausch flüssiger Nahrung vom Kropf einer Ameise zum Verdauungstrakt einer anderen. In einem Versuch, wurden verschiedene Körperteile der Arbeiterinnen der Spezies Myrmica und Formica durch menschliches Haar stimuliert und dadurch zum Erbrechen gebracht. Die anfälligste Ameise war die, die gerade eine Mahlzeit beendet hatte und auf der Suche nach einem Nestkameraden war, mit dem sie ihren Kropfinhalt teilen konnte. Forscher bemerkten, dass bestimmte Insekten und Parasiten sich solcher Verhaltensweisen bedienen und  sich auf diese Weise gegenseitig füttern. Was die andere Ameise tun musste, um die Aufmerksamkeit der zu fütternden Ameise auf sich zu ziehen, war, den Ameisenkörper mit ihrem Fühler und Vorderbein nur leicht zu berühren.15

Die Fähigkeit einer Ameise, durch einen kurzen Fühlerkontakt zu verstehen, was die andere möchte, zeigt in gewissem Sinn, dass die Ameisen miteinander "sprechen". Wie diese "Fühlersprache", die unter Ameisen gebraucht wird, von allen Ameisen erlernt wird, ist ein anderes Thema, worüber nachzudenken ist. Absolvieren die Ameisen zu diesem Thema ein Training? Um uns mit der Existenz eines solchen Trainings zu befassen, müssen wir auch über das Bestehen eines allmächtigen Herrschers sprechen, der dies ermöglichen würde. Da es nicht die Ameisen sein können, die solch ein Training bieten, ist dieser Allmächtige Herrscher Allah, der durch Seine Inspiration allen Ameisen eine Sprache beibringt, mit der sie kommunizieren.

Das Verhalten zu teilen, das unter Ameisen ausgeübt wird, ist ein Beispiel von Opferwillen, das nicht durch die Evolutionstheorie erklärt werden kann. Einige Evolutionisten, die das Sprichwort "Große Fische schlucken kleine Fische" als Schlüssel zum Leben betrachten, werden gezwungen, diese Worte zurückzunehmen, wenn sie mit solchem Opferwillen konfrontiert werden, wie er durch Ameisen demonstriert wird. In einer Ameisenkolonie versucht die große Ameise eher, die kleine Ameise zu füttern und   großzuziehen, als das sie die kleine Ameise auffrisst, um sich selbst zu entwickeln. Alle Ameisen sind bereit, die Nahrung anzunehmen, die ihnen gegeben wird und sie sorgen definitiv dafür, das der Überfluss mit anderen Mitgliedern der Kolonie geteilt wird.
Das Ergebnis, das uns all diese Beispiele zeigen, ist, dass die Ameisen eine Gesellschaft von Lebewesen sind, die sich dem Willen des Schöpfers unterworfen hat und die nach seiner Eingebung agieren. Folglich wäre es nicht richtig, sie als Organismen anzusehen, die sich ihrer selbst unbewusst sind, weil sie ein Bewusstsein haben, das den Willen ihres Schöpfers reflektiert. In der Tat macht Allah uns im Quran auf diese interessante Tatsache aufmerksam und setzt uns davon in Kenntnis, dass alle Lebewesen eine Gemeinschaft unter sich bilden, sie leben unter einer göttlichen Ordnung und in Übereinstimmung mit Seiner Inspiration.

Keine Tiere gibt es auf Erden und keinen Vogel, der mit seinen Schwingen fliegt, die nicht Völker wie ihr sind. Nichts haben Wir in dem Buch übergangen. Letztlich werden sie zu ihrem Herrn versammelt. (Sure 6:38 – al-An'am)

Akustische Kommunikation

Akustische Kommunikation ist eine andere Methode, die von Ameisen verwendet wird. Zwei Arten von Klangproduktion wurden nachgewiesen. Die eine ist die Vibration, die durch Schlagen des Körpers auf Hindernisse oder auf den Boden verursacht wird,  bei der anderen handelt es sich um hohe Töne, die durch Reibung bestimmter Körperteile aneinander entstehen.16

Das akustische Signal, das durch Schlagen des Körpers produziert wird, tritt am häufigsten in den Kolonien mit hölzernen Nestern auf. Zum Beispiel verständigen sich Tischlerameisen durch "trommeln". Sie fangen bei möglicher Gefahr, die sich ihren Nestern nähert, an zu "trommeln". Bei dieser Gefahr kann es sich um ein Geräusch handeln, das Störung verursacht oder eine Berührung, die sie wahrnehmen oder aber ein sich plötzlich entwickelnder Luftzug. Die Schlagzeugerameise schlägt mit ihrem Unterkiefer und einem Teil ihres Insektenkörpers auf den Boden, während sie ihren Körper hin und her schüttelt. Auf diese Weise können die Signale leicht dezimeterweit durch die dünnen hölzernen Wände des Nestes dringen.17 Die europäischen Tischlerameisen schicken Vibrationen zu ihren Nestkameraden, die sich 20 Zentimeter oder sogar noch weiter entfernt befinden, indem sie mit Kinn und Bauch auf die hölzernen Räume und Gänge klopfen. Es muss hierbei in Betracht gezogen werden, dass 20 Zentimeter für eine Ameise einer Distanz von 60-70 Metern für einen Menschen entsprechen würden.

Die Ameisen sind nahezu taub für Schallwellen, die durch Luft übertragen werden. Jedoch sind sie sehr empfindlich für Klangvibrationen, die durch Objekte übertragen werden. Dies ist ein sehr wirkungsvolles Warnsignal für sie. Wenn sie es hören, beschleunigen sie ihren Schritt, bewegen sich in Richtung der Vibration und greifen alle sich bewegenden Lebewesen an, die sie in der Nähe wahrnehmen.

Die Tatsache, dass es keinen Ungehorsam gibt bezüglich dieses Aufrufs ist ein Hinweis auf die erfolgreiche Organisation der Ameisengesellschaft. Man muss zugeben, dass es sogar für eine kleine menschliche Gesellschaft in der Praxis eine schwierige Sache ist, zur gleichen Zeit ohne Ausnahme kollektiv auf ein Warnsignal zu reagieren. Dennoch können Ameisen dies tun, ohne Zeit zu verlieren, und so sind sie in der Lage, ihr Leben zu führen, ohne die Disziplin innerhalb der Kolonie auch nur für einen Moment zu unterbrechen.

Die Produktion hoher Töne ist komplizierter als das Trommeln. Der Ton, der produziert wird, entsteht durch Reibung bestimmter Körperteile aneinander. Ameisen produzieren diesen Ton, indem sie die Organe am Hinterteil ihrer Körper aneinander reiben. Wenn Sie Ihr Ohr nah an Ernteameisen halten, können Sie hören, dass sie ständig einen hohen Ton erzeugen.

Drei Hauptfunktionen akustischer Kommunikation sind bei verschiedenen Spezies entdeckt worden:

1. Die akustische Kommunikation der Blattschneideameisen dient als unterirdisches Warnsystem. Es wird normalerweise eingesetzt, wenn ein Teil der Kolonie durch einen Einsturz des Nestes begraben wird. Arbeiterinnen beginnen als Reaktion auf die empfangenen akustischen Signale mit Rettungsgrabungen.

2. Hohe Töne werden bei einigen Arten während der Paarung der Königinnen produziert. Wenn junge Königinnen sich auf dem Boden oder auf Pflanzen zur Paarung versammelt und genügend Samenzellen aufgenommen haben, produzieren sie hohe Töne, um dem Männchenschwarm zu entkommen, der sie jagt.

3. Bei anderen Arten werden Töne genutzt, um die Wirksamkeit der Pheromone zu steigern, die während der Versammlung von Nestkameraden produziert werden, um Nahrung oder neue Orte für Nester zu finden.18

Bei bestimmten Arten benutzen die Nahrungssucher, wenn sie eine Beute entdeckt haben, akustische Signale, um die anderen Ameisen herbei zu rufen, damit sie das Opfer umzingeln. Der hohe Ton, den die Nahrungssucher ausstoßen, lässt die Arbeiterinnen innerhalb von 1 – 2 Minuten herbeieilen und die Beute sichern. Dieses Verhalten verschafft dieser Ameisenart einen großen Vorteil.

Für ein sehendes Auge...

Aufgrund ihrer verschiedenen Kommunikationsmethoden können Ameisen mit Menschen verglichen werden, die einige Fremdsprachen sprechen. Sie können sich untereinander in 3 - 4 unterschiedlichen Sprachen verständigen und sind in der Lage, ihr Leben auf höchst unproblematische Weise zu führen. Sie können in Kolonien mit Bevölkerungen von Hunderttausenden oder Millionen existieren und verbringen ein ganzes Leben, ohne irgendein Durcheinander zu verursachen.

Dennoch ist dieses Kommunikationssystem, das wir bis jetzt beschrieben haben, nur eines der wunderbaren Merkmale der Tierwelt. Wenn wir sowohl die Menschen als auch alle anderen Lebewesen analysieren, können wir Eigenschaften entdecken, die ganz unterschiedlich sind, wobei jedes Lebewesen ein gesondertes und individuelles Wunder ist, das seinen Platz in einer ökologischen Ordnung einnimmt.

Für ein Auge, das all diese Wunder bemerken kann, die erschaffen worden sind und ein Herz, das fühlen kann, ist es ausreichend, das außerordentliche Kommunikationssystem der Ameise in ihrer nur Millimeter großen Dimension zu betrachten, um die unendliche Macht, das Wissen und die Weisheit Allahs zu schätzen, der der einzige Eigentümer und das alleinige Oberhaupt aller Lebewesen ist. Im Quran spricht Allah die Menschen an, die diese Fähigkeit nicht haben und die Seine Macht nicht schätzen:

Reisten sie denn nicht im Lande umher? Oder haben sie keine Herzen zu begreifen oder Ohren zu hören? Doch nicht ihre Augen sind blind; blind sind vielmehr die Herzen in ihrer Brust. (Sure 22:46 – al-Hadsch)

 

Fussnoten

7     National Geographic, Band 165, Nr. 6, S. 777.

8     Bert Hölldobler - Edward O.Wilson, The Ants (Die Ameisen), Harvard University Press, 1990, S. 227.

9     Bert Hölldobler - Edward O.Wilson, The Ants (Die Ameisen), Harvard University Press, 1990, S. 244.

10   Bert Hölldobler - Edward O.Wilson, The Ants (Die Ameisen), Harvard University Press, 1990, S. 2.

11   Bert Hölldobler - Edward O.Wilson, The Ants (Die Ameisen), Harvard University Press, 1990, S. 244.

12   Bert Hölldobler - Edward O.Wilson, The Ants (Die Ameisen), Harvard University Press, 1990, S. 197.

13   Bert Hölldobler - Edward O.Wilson, The Ants (Die Ameisen), Harvard University Press, 1990, S. 204.

14   Bert Hölldobler - Edward O.Wilson, The Ants (Die Ameisen), Harvard University Press, 1990, S. 293.

15   Bert Hölldobler - Edward O.Wilson, The Ants (Die Ameisen), Harvard University Press, 1990, S. 258.

16   Bert Hölldobler - Edward O.Wilson, The Ants (Die Ameisen), Harvard University Press, 1990, S. 255.

17   Bert Hölldobler - Edward O.Wilson, The Ants (Die Ameisen), Harvard University Press, 1990, S. 256.

18   Bert Hölldobler - Edward O.Wilson, The Ants (Die Ameisen), Harvard University Press, 1990, S. 257.

 

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© 1994 Harun Yahya. www.harunyahya.de
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