| XX. Welche Beziehung gibt
es zwischen Schöpfung und Wissenschaft?
Wie wir anhand der Fragen, die wir bisher behandelten, gezeigt haben
ist die Evolutionstheorie mit wissenschaftlichen Entdeckungen vollständig
über Kreuz. Die Theorie, geboren aus dem primitiven Wissenschaftsverständnis
des 19. Jahrhunderts wurde durch eine wissenschaftliche Entdeckung nach
der anderen völlig disqualifiziert.
Jene Darwinisten, die der Theorie blindlings verfallen sind, suchen nun
nach einer Lösung durch Demagogie, weil ihnen keine wissenschaftliche
Basis geblieben ist. Das am häufigsten zu hörende Schlagwort, auf das
sie sich zurückziehen ist: "Schöpfung ist Glaube, also kann sie
nicht Teil der Wissenschaft sein." Es wird behauptet, die Evolutionstheorie
sei wissenschaftlich, Schöpfung nur Glaube. Doch diese Behauptung resultiert
aus einer völlig falschen Perspektive. Diejenigen, die sie wiederholen,
vermengen Wissenschaft und materialistische Philosophie. Sie glauben,
Wissenschaft müsse sich den Grenzen des Materialismus bewegen und dass
die, die keine Materialisten sind, kein Recht haben, überhaupt ihre Meinung
zu äußern. Doch die Wissenschaft verwirft in Wahrheit den Materialismus.
Materie zu studieren ist nicht dasselbe,wie Materialist zu sein
Wie zeitgenössische Materialisten, glaubte
Demokrit, Materie habe schon immer existiert und es existiere nichts
außer Materie. |
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Definieren wir zunächst kurz den Materialismus, um das Thema detaillierter
untersuchen zu können. Der Materialismus ist eine Philosophie, die seit
dem alten Griechenland existiert und die auf der Annahme basiert, es existiere
nichts außer Materie. Nach der materialistischen Philosophie hat Materie
immer existiert und wird immer existieren. Nichts existiert außer Materie.
Dies ist jedoch keine wissenschaftliche Aussage, denn sie kann nicht durch
Experiment und Beobachtung überprüft werden. Es ist einfach ein Glaube,
ein Dogma. Doch dieses Dogma wurde im 19. Jahrhundert mit der Wissenschaft
vermengt und wurde sogar zu einer Grundlage der Wissenschaft. Doch die
Wissenschaft ist nicht gezwungen, den Materialismus zu akzeptieren. Die
Wissenschaft studiert die Natur und das Universum, und sie liefert Resultate
ohne durch irgendwelche philosophischen Klassifikationen eingeengt zu
werden.
Angesichts dessen ziehen sich Materialisten oft auf ein simples Wortspiel
zurück. Sie sagen: "Materie ist das einzige zu studierende Objekt der
Wissenschaft, ergo muss die Wissenschaft materialistisch sein." Richtig,
das Objekt der Wissenschaft ist die Materie, doch Materie zu studieren
ist etwas völlig anderes, als Materialist zu sein. Denn wenn wir die Materie
studieren, erkennen wir, dass sie ein so großes Wissen und Design verkörpert,
wie es Materie selbst nie hervorgebracht haben kann. Wir können verstehen,
dass dieses Wissen und Design von einer Intelligenz stammen, auch wenn
wir sie nicht direkt wahrnehmen können.
Stellen wir uns eine Höhle vor. Wir wissen nicht, ob schon vor uns jemand
dort war. Wenn wir in der Höhle nichts finden außer Staub, Erde und Steine,
so können wir schließen, dass es in ihr nichts gibt außer planlos umherliegender
Materie. Wenn wir aber kunstvolle farbige Malereien an den Wänden der
Höhle vorfinden, dann dürfen wir vermuten, dass eine intelligente Existenz
bereits vor uns dort gewesen sein muss. Auch wenn wir diese Intelligenz
nicht unmittelbar sehen können, schlussfolgern wir ihre Existenz aus dem,
was sie hinterlassen hat.
Die Wissenschaft hat den Materialismus widerlegt
Die Wissenschaft studiert die Natur nach demselben Prinzip, wie in diesem
Beispiel beschrieben. Wenn all das Design in der Natur durch materielle
Faktoren erklärt werden könnte, dann könnte die Wissenschaft die Gültigkeit
des Materialismus bestätigen. Die moderne Wissenschaft hat jedoch entdeckt,
dass es ein Design in der Natur gibt, dass nicht durch materielle Faktoren
erklärt werden kann und dass dieses Design durch einen Schöpfer eingebracht
worden ist.
Alle Experimente und Beobachtungen beweisen, dass Materie selbst kein
Leben hervorgebracht haben kann. Aus diesem Grund muss das Leben aus einer
metaphysischen Schöpfung stammen. Alle darwinistischen Experimente in
dieser Richtung schlugen fehl. Leben kann niemals aus unlebendiger Materie
geschaffen worden sein. Der Biologe Andrew Scott macht folgendes Eingeständnis
dazu im New Scientist:
Nimm ein wenig Materie, erhitze sie unter Umrühren
und warte. Das ist die moderne Version der Genesis. Die "fundamentalen"
Kräfte Gravitation, Elektromagnetismus und die starken und schwachen Kernkräfte
sollen den Rest erledigt haben... Doch wie viel von diesem tollen Märchen
ist wirklich gesichert, und wie viel bleibt hoffnungsvolle Spekulation?
Tatsächlich ist jeder größere Schritt von den chemischen Vorläufern bis
zu den ersten erkennbaren Zellen entweder das Objekt von Kontroversen
oder kompletter Verwirrung.75
Wenn Materie in der Lage wäre, Leben aus sich
selbst hervorzubringen, wie die Materialisten behaupten, dann müsste
man Leben unter Laborbedingungen herstellen können. Doch nicht einmal
eine Organelle einer Zelle kann hergestellt werden, ganz zu schweigen
von einer ganzen Zelle. |
Der Ursprung des Lebens basiert auf Spekulationen und Debatten, weil
das materialistische Dogma darauf besteht, dass das Leben ein Produkt
von Materie ist. Doch die wissenschaftlichen Tatsachen zeigen, dass Materie
solche Kräfte nicht besitzt. Professor Fred Hoyle, Astronom und Mathematiker,
der für seine Beiträge zur Wissenschaft in den Adelsstand erhoben wurde,
kommentiert dies so:
Prof. Fred Hoyle |
Der Newsweek Titel vom 27. Juli 1998: "Die
Wissenschaft findet zu Gott" |
Wenn es ein Grundprinzip gäbe, das Materie
irgendwie veranlasste, organische Systeme zu beleben, dann müsste dessen
Existenz leicht im Labor nachzuvollziehen sein. Man könnte zum
Beispiel ein chemisches Bad vorbereiten um die "Ursuppe" zu simulieren.
Nun füllen Sie es auf mit irgendwelchen nicht-biologischen, chemischen
Substanzen, nehmen Sie, welche Sie wollen. Leiten Sie Gas darüber oder
durch, ganz wie Sie wollen und setzen es einer Strahlung aus, welche bleibt
Ihnen überlassen. Lassen Sie das Experiment ein Jahr dauern und schauen
Sie nach, wie viele der 2000 Enzyme (die von einer lebenden Zelle produziert
werden) in dem Bad aufgetaucht sind. Ich werde die Antwort geben, um Ihnen
die Zeit, Arbeit und Kosten zu sparen, die ein solches Experiment verursachen
würde. Sie werden überhaupt nichts finden, außer einem schmierigen Bodensatz,
der aus Aminosäuren und ein paar anderen simplen organischen Chemikalien
besteht.76
Nun ist der Materialismus in einem noch größeren Dilemma. Materie kann
nicht einmal dann Leben hervorbringen, wenn sie mit menschlichem Wissen
kombiniert wird.
Die Wahrheit, die wir kurz betrachtet haben, ist, dass Materie kein Design
und kein Wissen aus sich selbst hervorbringen kann. Doch das Universum
und das Leben in ihm enthalten ein außergewöhnliches Design und Wissen.
Dies zeigt uns, dass all dies das Werk eines Schöpfers mit unendlicher
Macht und Weisheit ist, der schon vor der Materie existiert hat und der
über sie herrscht.
Wenn wir genau hinsehen, dann ist dies eine vollständige wissenschaftliche
Schlussfolgerung, kein "Glaube", sondern eine Wahrheit, die durch Beobachtung
des Universums und des Lebens in ihm erkannt worden ist. Deswegen ist
die darwinistische Behauptung "Evolution ist wissenschaftlich, Schöpfung
dagegen ist ein Glaube, der in der Wissenschaft nichts zu suchen hat",
eine oberflächliche Täuschung. Wahr ist, dass im 19. Jahrhundert die Wissenschaft
mit dem Materialismus vermengt wurde, und dass sie durch das materialistische
Dogma vom Kurs abgebracht wurde. Doch nachfolgende Entwicklungen des 20.
und 21. Jahrhunderts haben dies längst korrigiert, und die Wahrheit der
Schöpfung, lange verdeckt durch den Materialismus, ist endlich zum Vorschein
gekommen. Wie der Titel "Die Wissenschaft findet zu Gott (Science Finds
God)" der Newsweek Ausgabe vom 27. Juli 1998 klar macht, findet die Wissenschaft
nach aller materialistischen Irreführung zu Gott, dem Schöpfer des Universums
und von allem, das es enthält.
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