RAMADAN 2009, 13. TAG

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Und wenn dich Meine Diener nach Mir fragen, siehe, Ich bin Nähe. Ich will dem Ruf des Rufenden antworten, sobald er Mich ruft. Doch auch sie sollen Meinen Ruf hören und an Mich glauben; vielleicht schlagen sie den rechten Weg ein.

(Quran, 2:186)








„Liebt Gott dafür, dass Er für euch sorgt; und liebt mich, weil Gott mich liebt.“

Imam Ghazzali's Ihya Ulum-Id-Din (The Book of Religious Learnings), Islamic Book Service, New Delhi, 2001, Band IV, S. 288









DIE WASSERPISTOLE DES FISCHES

Dieser Fisch spritzt Wasser, das er in sein Maul füllt, auf Insekten, die sich auf den zum Wasser hinneigenden Ästen befinden. Der Schützenfisch schleudert mit seinem Wasserwerfer das Insekt vom Blatt, indem er es mit einem Wassertropfen beschießt. Somit wird das Insekt eine leichte Beute für ihn. Dabei ist es sehr wichtig, dass der Fisch seinen Kopf nie aus dem Wasser herausbringt, während er diesen Angriff macht und dass er unter dem Wasser die Stelle des Insekts vollkommen richtig feststellt. Bekanntermaßen erscheinen, wenn man aus dem Wasser hinausschaut, die Objekte außerhalb - wegen der Lichtbrechung - an einem anderen Ort als sie es sind. Um aus dem Wasser ein Objekt, was sich außerhalb befindet, schießen zu können, muss man also wissen, mit welchem Winkel das Licht sich im Wasser ablenkt und der “Schuss” muss entsprechend dieser Winkeldifferenz angesetzt werden. Aber der Schützenfisch bewältigt dieses Problem gemäß seiner Schöpfung und trifft sein Ziel jedes Mal.

 










DIE WICHTIGSTE GNADE ALLAHS: SEIN WOHLGEFALLEN

Verheißen hat Allah den Gläubigen, Männern und Frauen, Gärten, durcheilt von Bächen, ewig darin zu verweilen, und schöne Wohnungen in den Gärten von Eden. Aber das Wohlgefallen Allahs ist das größte (Glück). Das ist die große Glückseligkeit! (Sure 9:72 - at-Tauba)

Es ist offensichtlich, dass das Paradies ein Platz ist, der alle Freuden enthält, die der Mensch durch seine fünf Sinne erfahren kann. Jedoch ist die wichtigste Eigenschaft des Paradieses Allahs Wohlgefallen. Für die Gläubigen ist Allahs Wohlgefallen zu erlangen, die Hauptquelle des Friedens und der Freude im Jenseits. Außerdem macht es sie glücklich, die Gnaden Allahs zu sehen und Allah für Seine Wohltätigkeit dankbar zu sein. Im Quran werden die Gläubigen im Paradies wie folgt beschrieben:

... Wohlgefallen hat Allah an ihnen, und sie sollen an Ihm Wohlgefallen finden. Dies ist die große Glückseligkeit! (Sure 5:119 - al-Ma'ida)

Was die Vorzüge des Paradieses so wertvoll macht, ist Allahs Wohlgefallen. Die gleichen Vorzüge könnte es in dieser Welt auch geben, aber wenn Allahs Wohlgefallen nicht erlangt wird, kommen die Gläubigen nicht in den Genuss dieser Bevorzugungen. Dies ist eine sehr wichtige Erkenntnis, über die man gründlich nachdenken sollte. Was einen Vorzug wirklich wertvoll macht, ist etwas, dass über Genuss und Vergnügen hinausgeht. Worauf es tatsächlich ankommt, ist die Tatsache, dass Allah diese Bevorzugung schenkt.

Die Zufriedenheit kann nur der begreifen, der erkennt, dass Allah ihn schützt und liebt und dass sein Schöpfer ihm Seine Gnade erweist. Folglich erfreut sich ein jeder am Paradies. Der Mensch wurde erschaffen, um ein Diener Allahs zu sein, und folglich sucht er immer nach Seinem Wohlgefallen.

Aus diesem Grund ist ein "Paradies auf Erden" - die Utopie der Ungläubigen - in dieser Welt nie möglich. Selbst wenn alles, was im Paradies existiert, auf dieser Welt vorhanden wäre, würde es ohne Allahs Wohlgefallen keinen Wert haben.

Das Paradies ist ein Geschenk Allahs für Seine wahren Diener und das ist der Grund, warum es für sie so wichtig ist. Da "sie nichts als geehrte Diener sind" (Sure 21:26 - al-Anbiya), erreichen sie ewiges Glück und ewige Freude. Die Gläubigen im Paradies werden ausrufen "Segensreich ist der Name deines Herrn, des Herren voll Majestät und Ehre" (Sure 55:78 - ar-Rahman).









BEFRUCHTENDE WINDE

In einem Quranvers werden die befruchtenden Winde erwähnt und es wird gesagt, dass infolgedessen der Regen entsteht.

Und Wir senden die befruchtenden Winde, dann senden Wir Wasser nieder von den Wolken, dann geben Wir es euch zu trinken... (Sure 15:22 - Al-Hidschr)

In diesem Vers wird unterstrichen, dass das erste Stadium der Entstehung des Regens Winde sind. Bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts war die einzige bekannte Beziehung zwischen Wind und dem Regen, dass der Wind die Wolken antrieb. Jedoch haben die modernen meteorologischen Entdeckungen gezeigt, dass der Wind eine Rolle bei der Entstehung des Regens spielt.

Die Abbildung oben zeigt die Stadien der Entstehung einer Welle. Wellen werden durch den Wind gebildet, der über die Oberfläche des Wassers weht. Mit dem Wind beginnen die Wassermoleküle sich kreisförmig zu bewegen. Diese Bewegung verursacht Wellen, eine nach der anderen, und die Luftblasen, die durch die Wellen gebildet werden, werden in die Luft geschleudert. Dies ist das erste Stadium bei der Entstehung des Regens. Es wird auch im Vers mitgeteilt, dass der Wind mit der befruchtenden Eigenschaft gesendet wird und auf diese Weise vom Himmel Wasser hinabgesandt wird.
Diese Funktion des Windes arbeitet folgendermaßen: Auf der Oberfläche von Ozeanen und Meeren bilden sich unzählige Luftblasen wegen des schäumenden Wassers. Wenn diese Luftblasen platzen, werden tausende kleiner Partikel, mit einem Durchmesser von gerade einem Hundertstel eines Millimeters, nach oben in die Luft geworfen. Diese Partikel mischen sich mit dem Staub, der im Wind enthalten ist und gelangen zu den oberen Schichten der Atmosphäre. Diese Partikeln, die durch Winde in große Höhen getragen werden, kommen dort in Kontakt mit Wasserdampf. Der Wasserdampf kondensiert an diesen Partikeln und macht sie so zu Wassertröpfchen. Diese Wassertröpfchen kommen zusammen, bilden die Wolken und fallen dann zur Erde in Form von Regen. Wie gesehen, "befruchten" die Winde den Wasserdampf mit den Partikeln, die sie vom Meer tragen und helfen somit schließlich der Anordnung der Regenwolken.

Wenn die Winde diese Eigenschaft nicht besäßen, würden die Wassertröpfchen in der oberen Atmosphäre sich nicht bilden können und es würde keinen Regen geben.

Der wichtigste Punkt hier ist, dass diese kritische Rolle des Windes bei der Entstehung des Regens vor Jahrhunderten im Quran angegeben wurde, zu einer Zeit, als die Menschen sehr wenig über natürliche Phänomene wussten.

Die Rolle des Windes bei der Befruchtung der Pflanzen ist eine andere Kenntnis, die in dem Vers bezüglich der befruchtenden Eigenschaft des Windes mitgeteilt wird. Viele Pflanzen auf der Erde stellen den Fortbestand ihrer Spezies dadurch sicher, dass sie ihre Pollen durch den Wind verteilen lassen. Viele Samen-Pflanzen, Nadelbäume, Palmen, auch alle blühenden Pflanzen, wiesenartige Gräser werden durch den Winden befruchtet. Die Befruchtung erfolgt, in dem der Wind den Blütenstaub von den Pflanzen nimmt und ihn auf gleichartige Pflanzen weht.

Bis vor kurzer Zeit war es dem Menschen unbekannt, wie der Wind die Pflanzen befruchtet. Nachdem entdeckt worden war, dass auch die Pflanzen Geschlechter haben, wurde verstanden, dass der Wind eine befruchtende Wirkung hat. Auf diese Tatsache wird im Quran mit dem Vers "Und von Himmel senden Wir Regen herab und lassen jede herrliche Gattung auf ihr sprießen." (Sure 31:10 - Luqman) hingewiesen.








Warum ist die Metamorphose kein Beweis für die Evolution?



Einige Lebewesen, die eine Metamorphose durchlaufen: Der Frosch, der Schmetterling, die Mücke.
Einige Kreaturen unterliegen physischen Veränderungen, die es ihnen erlauben zu überleben und sich an unterschiedliche Umweltbedingungen und an verschiedene Zeiten anzupassen. Dieser Prozess ist als Metamorphose bekannt. Leute mit ungenügender Kenntnis der Biologie und darwinistische Behauptungen versuchen diesen Prozess manchmal als Beweis für die Evolutionstheorie darzustellen. Doch diese Quellen, die die Metamorphose als Beispiel für die Evolution zitieren, sind oberflächliche, engstirnige Propaganda-Machwerke, die die in die Irre führen sollen, die nicht genügend Kenntnis über das Thema besitzen, jugendliche Anhänger der Evolutionstheorie oder ein paar ignorante darwinistische Biologielehrer. Wissenschaftler, die als Experten für die Evolution angesehen werden, zögern, sich mit dieser lächerlichen Behauptung überhaupt zu befassen, denn sie wissen, wie sinnlos sie ist...

Schmetterlinge, Fliegen und Bienen sind einige der besser bekannten Tiere, die eine Metamorphose durchlaufen. Frösche, deren Leben im Wasser beginnt, später aber an Land leben, sind ein anderes Beispiel. Dies hat nichts zu tun mit Evolutionstheorie, denn diese will die Differenzierung des Lebens durch zufällige Mutationen erklären. Die Metamorphose hat damit jedoch überhaupt keine Ähnlichkeit, denn hierbei handelt es sich um einen planvollen Prozess. Metamorphose wird nicht durch Zufall ausgelöst sondern durch ein genetisches Programm, dass jede dieser Kreaturen bereits in sich trägt, wenn sie aus dem Ei schlüpft. Der Frosch besitzt schon die genetische Information für das Leben an Land, wenn er noch als Kaulquappe im Wasser lebt. Die Mücke besitzt schon im Larvenstadium die genetische Information für die Verpuppung und seine ausgewachsenen Lebensstadien. Dasselbe Prinzip gilt für alle Tiere, die die Metamorphose durchlaufen.








SCHNEPFENMESSERFISCH (Centriscus)

Alter: –23 - 5 Millionen Jahre

Periode: Miozän

Ort: Green River Formation, Colorado, USA








Fossilien beweisen, dass Fische immer Fische waren und sich nicht, abstammend von einem anderen Lebewesen, langsam entwickelt haben. Kein merkwürdig aussehendes Fossil mit halb ausgebildeten Kiemen, einem unfertig entwickelten Verdauungssystem oder rudimentären Flossen wurde je gefunden. Jedes entdeckte Fossil zeigt, dass Fische zu jeder Zeit voll entwickelt waren und über alle für die Familie der Fische typischen Merkmale verfügten. Zum Beispiel offenbart das hier abgebildete, zwischen 23 und 5 Millionen Jahre alte Fossil eines Schnepfenmesserfisches, dass sich diese Spezies seit Millionen Jahren nicht verändert hat.

Angesichts dieser Beweise müssen Darwinisten aufhören blind für das Dogma Evolution einzutreten und die wissenschaftlich bewiesene Wahrheit akzeptieren. Die lautet: Ein Evolutionsprozess hat niemals stattgefunden und Gott ist der Schöpfer des Lebens.











http://www.derjuengstetag.com/

2009-07-24 20:57:48

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