RAMADAN 2009, 2. TAG

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Allah belastet niemand über Vermögen. Jedem wird zuteil, was er verdient hat, und über jeden kommt nach seinem Verschulden."Unser Herr, strafe uns nicht für Vergesslichkeit und Fehler. Unser Herr, bürde uns keine Last auf, wie Du sie denen vor uns aufgebürdet hast. Unser Herr, lass uns nicht tragen, wozu unsere Kraft nicht ausreicht, und vergib uns und verzeihe uns und erbarme Dich unser! Du bist unser Beschützer. Und hilf uns gegen das Volk der Ungläubigen."

(Sure 2:286 – al-Baqara)








"Seltsam sind die Wege des Gläubigen, denn in allen seinen Angelegenheiten ist etwas Gutes, und dies ist nicht so bei anderen, nur bei dem Gläubigen, denn er kann Freude empfinden dank [Gott], und so geschieht ihm Gutes, und wenn er in Not gerät (und diese geduldig erträgt) und Ergebenheit zeigt, dann ist dabei Gutes für ihn.“

Sahih Muslim, Buch 41, Nummer 7138








DIE WUNDERBARE ENTSTEHUNG DES AUGES

In der vierten Woche bilden sich zwei Höhlen auf jeder Seite des Embryokopfes. Kaum zu glauben, aber die Augen werden sich ab der sechsten Wochen in diesen Höhlen bilden. Über Monate arbeiten die Zellen nach einem unglaublichen Plan und formen Schritt für Schritt die verschiedenen Teile des Auges. Einige Zellen bilden die Hornhaut, andere die Pupille und wieder andere die Linse. Ist der Aufbau eines Teils, den eine bestimmte Zellart übernimmt, abgeschlossen, hört sie auf zu arbeiten. Jede Zelle erstellt einen anderen Teil des Auges und hinterher verbinden sie sich auf wundervolle Art und Weise. Es ist ein fehlerloser Prozess, nichts anderes nimmt den Platz der Pupille ein und die Hornhaut, die Augenmuskeln und alle anderen Elemente befinden sich an ihrem Platz. Diese Vorgänge gehen weiter und das Auge wird mit seinen verschiedenen Schichten aufgebaut.

Hier müssen wir uns einige Fragen stellen: Woher wissen diese Zellen, dass sie verschiedene Schichten bilden müssen? Wie entscheiden sie, wo sie beginnen und wo sie mit dem Aufbau jeder Schicht enden müssen? Es gibt für all dies nur eine Erklärung: Die Zellen sind in der Lage, diese bewussten Aktivitäten auszuführen, da sie von Gott angeleitet werden. Doch die Evolutionisten, die die Entstehung des Menschen durch zufällige Vorgänge erklären möchten, finden auf diese Fragen keine Antwort.

Ein Evolutionswissenschaftler, der den perfekten Plan des menschlichen Körpers erklärt hat, war Hoimar von Ditfurth. In seinem Buch „Im Anfang war der Wasserstoff“, beschreibt er die Entstehung des Menschen im Detail, gibt aber zu, dass die Evolutionstheorie niemals eine Antwort auf die Fragen des „wie“ oder „warum“ liefern könnte:

Wäre nicht festgelegt, wo und wann der Aufbau beginnt und in welcher Reihenfolge jede Komponente ihre Funktion aufnimmt, so wäre der gesamte Plan nutzlos, auch wenn er in allen anderen Aspekten perfekt wäre. Wir wissen, dass wir ein Gebäude von unten aufbauen müssen und dass wir nach den Wänden das Dach aufsetzen. Und wenn die Installation von Strom und Wasser nicht abgeschlossen ist, können wir die Wände nicht verputzen. Neben dem Bauplan muss auch die Reihenfolge der Schritte beachtet werden.

Dies gilt auch für natürliche Konstruktionen und besonders für Zellen. Doch wir wissen fast nichts darüber wie diese Beziehung von „vorher und nachher“ in der Organisation einer Zelle abläuft. Biologen waren bisher nicht in der Lage, herauszufinden, wer einer Zelle sagt, welchen Teil des Plans sie ausführen muss. Wer gibt zur richtigen Zeit den Befehl, der gleich einem Embargo manche Gene deaktiviert, und wer setzt Unterdrückergene und Beschleunigergene ein? Bei diesen Fragen tappen wir vollkommen im Dunkeln.1

Bei der Entstehung des Auges, „der feinsten Kamera der Welt“, haben wir gesehen, dass bewusstseinslose Zellen mit dem größten Bewusstsein zusammen arbeiten und das Auge im Mutterleib aus dem Nichts erschaffen. Sicher sind nicht die Zellen selbst in der Lage, diese außergewöhnlichen Dinge zu leisten: Sie handeln nach der Eingebung des allmächtigen Gottes. Im Quran teilt uns Allah mit, das Er dem Menschen seine Form gibt:

Er ist Allah, der Schöpfer, der Urheber, der Formgebende. Sein sind die schönsten Namen. Ihn preist, was in den Himmeln und auf Erden ist; Er ist der Mächtige, der Weise. (Quran, 59:24)

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1-Hoimar von Ditfurth, Im Anfang war der Wasserstoff, S. 129-130.








WER KOMMT INS PARADIES?

Du wirst kein Volk finden, das an Allah glaubt und an den Jüngsten Tag und dabei den liebt, der Allah und Seinem Gesandten zuwiderhandelt, und wären es ihre Väter oder ihre Söhne oder ihre Brüder oder ihre Verwandten. Sie - in ihre Herzen hat Er den Glauben eingraviert, und Er stärkt sie mit Seinem Geist. Und Er führt sie in Gärten ein, durcheilt von Bächen, ewig darin zu verweilen. Allah hat Wohlgefallen an ihnen, und sie haben Wohlgefallen an Ihm. Sie sind Allahs Partei. Allahs Parteigänger sind gewiss die Erfolgreichen. (Sure 58:22 - al-Mudschadala)

Der Quran nennt weitere Charaktereigenschaften von Gläubigen, denen Allah das Paradies versprochen hat:

...die Glauben und das Rechte tun (Sure 2:25 - al-Baqara)

...die Gottesfürchtigen (Sure 3:15 - Al-'Imran)

...die da spenden in Freud und Leid und den Zorn unterdrücken und den Menschen vergeben (Sure 3:134 - Al-'Imran)

...die Allahs gedenken und für ihre Sünden um Verzeihung flehen (Sure 3:135 - Al-'Imran)

...die Allah und Seinem Gesandten gehorcht (Sure 4:13 - an-Nisa)

...die das Gebet verrichten und die Steuer zahlen und Allahs Gesandten glauben und ihnen helfen und Allah eine schöne Anleihe leihen (Sure 5:12 - al-Ma'ida)

...die wahrhaftig sind (Sure 5:119 - al-Ma'ida)

...die Gutes tun (Sure 10:26 - Yunus)

...die glauben und das Rechte tun und sich vor ihrem Herrn demütigen (Sure 11:23 - Hud)

...die umkehren und glauben und Gutes tun (Sure 19:60 - Maryam)

...die das ihnen anvertraute Vermögen bewahren und ihr Versprechen erfüllen (Sure 23:8 - al-Mu'minun)

...die ihre Gebete verrichten (Sure 23:9 - al-Mu'minun)

...die wetteifern mit Allahs Erlaubnis im Guten (Sure 35:32 - al-Fatir)

...die den Erbarmer, ohne Ihn zu sehen, fürchten und mit reuigem Herzen (zu Ihm) kommen (Sure 50:33 - Qaf)








DIE ENTWICKLUNGSREIHE DER MENSCHLICHEN ORGANE

Und Er ist es, Der euch Gehör, Augenlicht und Verstand und Gemüt gab. Aber nur wenige wissen Dank! (Sure 23:78 - al-Mu'minun)

Und Allah hat euch aus den Leibern euerer Mütter als ganz und gar Unwissende hervorgebracht. Doch Er gab euch Gehör und Gesicht, Verstand und Gemüt, damit ihr dankbar wäret. (Sure 16:78 - an-Nahl)

Sprich: "Was glaubt ihr? Nähme euch Allah euer Gehör und Augenlicht und versiegelte euere Herzen: Welche Gottheit außer Allah könnte sie euch wiedergeben?" ... (Sure 6:46 - al-An'am)

Siehe, Wir erschufen den Menschen fürwahr aus einem Tropfen Samen, der sich (mit der Eizelle) vermischt, um ihn zu prüfen. Und Wir gaben ihm Gehör und Augen. (Sure 76:2 - al-Insan)


Die Informationen über die Entstehung der Organe des Babys im Mutterleib, die vor kurzem bekannt wurden, befinden sich in vollkommener Übereinstimmung mit den Informationen, die in den Quranversen mitgeteilt werden.
In den obenerwähnten Versen werden zwei Sinne der Wahrnehmung erwähnt, die Allah den Menschen gegeben hat. Allah erwähnt diese Sinne im Quran in einer bestimmten Reihenfolge: Hören, sehen, fühlen und verstehen.

Der Embryologe Dr. Keith Moore beschreibt in einem Artikel, im Journal of Islamic Medical Association, dass während der Entwicklungsstadien des Embryos das Auge erst dann entsteht, nachdem die ersten Stadien des Innenohres sich entwickelt haben. Er sagt, dass das Gehirn sich als Gefühls- und Verstandeszentrum nach der Entstehung des Ohres und Auges zu entwickeln beginnt.1

Wenn das Baby im Mutterleib zum Fötus wird, entwickeln sich am 22. Tag der Schwangerschaft die Ohren und im vierten Monat der Schwangerschaft wird das Ohr vervollständigt. Der Fötus kann von jetzt an die Töne im Mutterleib hören. Folglich entsteht für ein neu geborenes Baby der Gehörsinn vor allen anderen lebenswichtigen Funktionen. Die Reihenfolge in den Quranversen ist aus diesem Grund sehr bemerkenswert.

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1 - Dr. Mazhar U. Kazi, 130 Evident Miracles in the Qur'an, Crescent Publishing House, New York, USA, 1998, S. 78-79








Warum ist die Evolutionstheorie nicht die Grundlage der Biologie?

Eine Behauptung, die regelmäßig wiederholt wird, ist die Lüge, dass die Evolutionstheorie die Grundlage der Biologie sei... Die, die diese Behauptung vorbringen, meinen, dass die Biologie sich ohne die Evolutionstheorie nicht entwickeln, dass sie nicht einmal existieren könne. Diese Behauptung ist bloße aus Verzweiflung geborene Demagogie. Der Philosophie-Professor Arda Denkel, einer der ersten Namen der türkischen Wissenschaft, gibt dazu folgenden Kommentar:

Es ist völlig falsch, zu behaupten, "Die Evolutionstheorie ablehnen heißt, die Wissenschaften der Biologie und Geologie und die Entdeckungen der Physik und Chemie abzulehnen". Wer eine solche Schlussfolgerung zieht, der muss erst einmal nachweisen, welche Entdeckungen der Chemie, Physik, Geologie oder Biologie die Evolutionstheorie erforderlich machen. Doch keine Entdeckung bzw. Erklärung dazu impliziert die Evolutionstheorie. Also ist sie auch nicht bewiesen.1

Es genügt ein Blick auf die Wissenschaftsgeschichte um zu erkennen, wie irrational es ist, zu behaupten, "Die Evolution ist die Grundlage der Biologie". Wäre diese Behauptung wahr, so hieße das, es habe keine entwickelten biologischen Wissenschaften vor der Evolutionstheorie gegeben. Doch viele Zweige der Biologie, wie die Anatomie, Physiologie und Paläontologie haben sich lange vor Evolutionstheorie entwickelt. Sie tauchte erst nach diesen Wissenschaften auf, und die Darwinisten versuchen, die Evolutionstheorie den anderen Wissenschaften aufzuzwingen.

Eine ähnliche Methode wurde zu Stalin's Zeiten in der UDSSR angewandt. In jenen Tagen des Kommunismus wurde die "Philosophie des dialektischen Materialismus" als Grundlage aller Wissenschaft angesehen. Stalin hatte angeordnet, dass jegliche wissenschaftliche Forschung mit dem dialektischen Materialismus konform gehen müsste, und so hatten alle Bücher über Biologie, Chemie, Physik, Geschichte, Politik und sogar über die Kunst einführende Kapitel mit der Aussage, dass die jeweiligen Wissenschaften auf dem dialektischen Materialismus basierten und auf der Weltsicht von Marx, Engels und Lenin.

Nach dem Zusammenbruch der UDSSR wurden diese Kapitel herausgenommen. Die Aufgabe dieses Unsinns wie dem dialektischen Materialismus schadete der Wissenschaft nicht im geringsten, im Gegenteil.

In unseren Tagen gibt es keinen Grund, warum die Wissenschaft mit der Evolutionstheorie verbunden bleiben sollte. Wissenschaft gründet sich auf Beobachtungen und Experimente. Die Evolution hingegen ist eine Hypothese, die sich mit der unbeobachtbaren Vergangenheit befasst. Außerdem wurden ihre Behauptungen und ihre Vorschläge immer durch die Wissenschaft und durch die Gesetze der Logik widerlegt. Die Wissenschaft erleidet natürlich keinen Verlust, wenn diese Hypothese fallen gelassen wird.

Der amerikanische Biologe G.W. Harper hat dazu folgendes zu sagen:

Es wird oft behauptet, der Darwinismus spiele eine zentrale Rolle in der modernen Biologie. Das Gegenteil ist der Fall, wenn jede Beziehung zum Darwinismus plötzlich verschwinden würde, bliebe die Biologie in ihrer Substanz völlig unverändert...2

Tatsache ist, die Wissenschaft wird viel besser und schneller fortschreiten, wenn sie befreit wird von der Beharrlichkeit einer Theorie voll von Dogmatismus, Vorurteilen, Unsinn und Fälschungen.

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1.  Arda Denkel, Cumhuriyet Bilim Teknik Eki (Science and Technology Supplement of the Turkish daily Cumhuriyet), February 27, 1999

2. G. W. Harper, "Alternatives to Evolution," School Science Review, vol. 61, September 1979, p. 26









KROKODIL

Alter: 65 Millionen Jahre

Periode: Kreidezeit

Ort: Shan Dong, China








Darwinisten behaupten, dass die Reptilien von Meereslebewesen abstammen. Laut dieser Behauptung, für die es keinerlei wissenschaftliche Beweise gibt, waren Fische eines Tages gezwungen, sich an das Leben an Land anzupassen, was zur Entwicklung der Reptilien führte. Doch bisher wurde nicht ein einziges Fossil entdeckt, das halb Fisch und halb Reptil darstellt und damit für dieses Konzept spricht. Unter all den hunderttausenden bisher gefundenen Fossilien, waren Fische immer unverwechselbar als Fische und Reptilien immer offensichtlich als Reptilien zu erkennen. Jedes entdeckte Fossil ist mit seinem heute lebenden Gegenstück identisch, oder gehört zu einer früheren, bereits ausgestorbenen Spezies.

Ein Beispiel dafür ist das 65 Millionen Jahre alte Fossil eines Krokodils. Es liefert den Beweis, dass Krokodile sich über Jahrmillionen hinweg nicht verändert haben.










http://www.biomimethik.com


2009-07-24 19:10:29

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