Der Islam Verurteilt den Terrorismus

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Schlusswort: Empfehlungen an die Westliche Welt

Und stiftet nicht Unfrieden auf Erden, nach ihrer Regelung,
und rufet Ihn an in Furcht und Hoffnung.
Wahrlich, Allahs Barmherzigkeit ist nahe denen, die Gutes tun.
(Koran, 7:56)

Wenn wir uns die Welt heute ansehen, finden wir folgende unveränderte Tatsache vor: Der Terrorismus setzt sein Zerstörungswerk fort. Menschen in vielen Regionen der Welt leben in Angst vor dem Terrorismus. Diese Furcht ist nicht auf Drohungen aus anderen Nationen beschränkt. In vielen Ländern werden Menschen von ihren eigenen Mitbürgern oder Glaubensbrüdern bedroht. Die auf den neuesten Stand gebrachte Information zu dieser Neuauflage zeigt die erschreckende Ausbreitung, die der Terrorismus bis heute erreicht hat. Dies ist aber auch Beweis genug dafür, dass die politischen und militärischen Maßnahmen, die bislang getroffen wurden, um das Problem des Terrorismus zu lösen, alle gescheitert sind.

Heute lebt die westliche Welt in ernster Sorge über radikale Organisationen, die den Terror unter dem Deckmantel des Islams ausüben, und diese Sorge ist nicht unberechtigt. Es ist klar, dass jenen, die Terror ausüben und ihren Unterstützern der Prozess nach internationalen Kriterien gemacht werden muss. Aber es müssen trotzdem noch mehr effektive Strategien verfolgt werden, um brauchbare Lösungen zu diesem Problem zu finden. Vor allem das in die Irre gehende Bildungssystem, das dem Terrorismus zugrunde liegt, muss ernstgenommen werden und die damit zusammenhängende Wahrheit sollte bei jeder Gelegenheit den Jüngeren erklärt werden, um sie vor den in die Irre gehenden Ideen, die aus einer darwinistisch-materialistischen Erziehung und aus dem Fanatismus heraus entstehen, zu bewahren.

Die obigen Ausführungen zeigen, dass Terror in keiner der göttlichen Religionen Platz hat und dass er ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit darstellt. Die Offenbarung des Widerspruchs in sich, den das Konzept eines "islamischen Terrors" trägt, lässt uns einen wichtigen Gesichtspunkt ansprechen:

1) Alle Länder sollten ein Vorgehen darlegen, das von Vorsicht, Vernunft und Weisheit gekennzeichnet ist. Die Weltgemeinschaft insgesamt muss die Gelegenheiten nutzen, in Frieden Seite an Seite zu leben und für alle Vorschläge und Anstrengungen offen sein, um dieses Ziel zu erreichen. Das ist nur möglich, wenn man einander besser kennt, Geschichte, Religion, Kunst, Literatur, Philosophie, Wissenschaft, Technologie und Kultur studiert.

2) Es muss in allen Aspekten erklärt werden, dass der Islam eine Religion der Liebe, der Freundschaft, des Friedens und der Brüderlichkeit ist und die islamischen Gemeinschaften müssen ermuntert werden, dies zu begreifen. Die Lösung zur Bekämpfung radikaler Gruppierungen in islamischen Ländern kann und wird eben keine "Zwangssäkularisierung" oder ein Krieg gegen den Terror mit militärischen Mitteln sein. Im Gegenteil, eine solche Politik wird einfach nur gewaltige Reaktanz bei den Massen hervorrufen. Die Lösung ist, radikale Einstellungen, die mit darwinistischer Erziehung vermengt sind, zu beseitigen und den Islam so zu lehren, wie es der Koran vorsieht. Dies wird dazu führen, dass sich Menschen die Werte des Korans, wie Menschenrechte, Demokratie, Freiheit, hohe Moral, Wissenschaft, Spiritualität und Ästhetik aneignen und auf diese Weise das Erscheinungsbild eines muslimischen Modells entsteht, das gehaltvolles Glück bietet und ein Segen für die Menschheit ist.

Muslime müssen nach den moralischen Werten, die der Koran vorsieht, lehren und leben. Muslime haben die Verantwortung, den Propheten (fsai) als ihr Vorbild zu nehmen, der auf die beste Weise nach den Lehren des Korans lebte, und nicht diejenigen, die den Glauben falsch anwenden und so Missverständnisse des Islams hervorrufen.

3) Eine der Quellen des Terrorismus ist auch die Bigotterie und die Lösung zu diesem Problem ist die Bildung. Wie wir in den vorangegangenen Kapiteln erklärt haben, versteht man darunter ein irriges, schreckliches, liebloses und hasserfülltes Verständnis des Glaubens. Jenen Kreisen, die mit dem Terror sympathisieren, muss es deutlich gemacht werden, dass der Terrorismus im diametralen Gegensatz zum Islam steht und lediglich dem Zweck dient, dem Islam, den Muslimen und der Menschheit insgesamt zu schaden; diese Menschen müssen gebildet werden, um sie von der Bigotterie befreien zu können.

4) Es muss kulturelle Langzeitlösungen geben, um den Terrorismus zu bekämpfen, der seine Wurzeln in kommunistischen, faschistischen, rassistischen und anderen falschen Ideologien hat. Heute formen in Ländern überall auf der Welt darwinistische Vorstellungen die Basis des Bildungssystems. Wie wir jedoch zuvor gezeigt haben, ist der Darwinismus eine irrige Ideologie, die den Menschen als ein Tier betrachtet, das sich nur durch den Kampf ums Überleben entwickelt hätte – etwas, das die allen Formen des Terrorismus zugrunde liegende Basis bildet. Eine Ideologie, die aussagt, dass nur diejenigen, die Macht innehaben, überleben werden und Krieg eine Tugend wäre, ist ein großer Morast, der sich über die Welt legt und sie mit Katastrophen überzieht. Da dies der Fall ist, muss neben den juristischen und anderen Maßnahmen gegen den Terrorismus auch die Notwendigkeit einer engagierten Bildungskampagne erkannt wird, die in aller Welt Platz greifen sollte. Deren Grundlagen müssen die Enthüllung des wahren Gesichts des Darwinismus und Materialismus sein und die Instruktion über die Werte, die Gott den Menschen offenbart hat. Frieden und Stabilität lassen sich dauerhaft nur schaffen, wenn Menschen nach den guten Werten der wahren Religion leben. Ohne den Morast trockenzulegen, ist es nicht möglich, die Welt von den Katastrophen zu befreien.

Dunya insanlari

Unsere Hoffnung ist, dass diese Maßnahmen der Welt helfen werden, den Terrorismus und alle anderen fanatischen, brutalen und barbarischen Bestrebungen dieser Art loszuwerden. Wenn sie tatsächlich der friedlichen christlichen Kultur folgen, die sie repräsentieren, werden Länder wie die Vereinigten Staaten, die sich selbst als "Eine Nation unter Gott" definieren, Freunde der Muslime werden. Im Koran macht Gott uns auf diese Tatsache aufmerksam und unterrichtet uns darüber, dass Christen diejenigen sind, die "den Gläubigen in Freundschaft am nächsten stehen" (Koran, 5:82).

Im Laufe der Geschichte haben einige unwissende Leute diese Tatsache fehlinterpretiert und Konflikte und Kämpfe zwischen den beiden Religionen heraufbeschworen. Um die Wiederholung solch erschreckender Szenarien in unserer Zeit zu verhindern, die unsinnige Mottos wie "Kampf der Kulturen" oder "Heiligen Krieg gegen den Westen" geschaffen haben, müssen wahre Christen und Muslime zusammenkommen und kooperieren.

In der Tat zeigen die Entwicklungen, die infolge der jüngsten schrecklichen Ereignisse stattgefunden haben, dass die Samen dieser Zusammenarbeit bereits ausgesät wurden. So einschneidende Akte des Terrorismus wie der 11. September, die die christliche, jüdische und die muslimische Community näher zusammengebracht haben, haben dazu geführt, dass viele Christen mehr über die Religion des Islams wissen wollten und Muslime dazu motiviert wurden, größere Anstrengungen zu setzen, um die wahre islamische Moral zu kommunizieren, die der Koran beschreibt.

All diese Entwicklungen sind hoffnungsvolle Zeichen dahingehend, dass Menschen die islamischen Werte besser verstehen und in der Lage sind, sich selbst von Vorurteilen zu befreien, die sie gehalten hatten. Mit dem Willen Gottes wird das 21. Jahrhundert die Zeit sein, in der die Menschen wahrhaftig erkennen werden, dass die Aussaat der Werte des Islams der einzige Weg ist, um den dauerhaften Frieden auf der Welt zu erreichen, nach dem sich alle Menschen sehnen.

"Er ist Gott, der Schöpfer, der Urheber, der Formgebende. Sein sind die schönsten Namen. Ihn preist, was in den Himmeln und auf Erden ist; Er ist der Mächtige, der Weise." (Koran, 59:24)

 

Sie sagten:
"Preis Dir, wir haben nur Wissen von dem, was Du uns lehrst;
siehe, Du bist der Wissende, der Weise."
(Koran, 2: 32)

 

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