Atlas der Schöpfung Band 1

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KAPITEL DES BUCHES

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Kapitel 16: Die Tatsache Der Schöpfung

In den vorangegangenen Teilen des Buchs untersuchten wir, warum die Evolutionstheorie, die vorgibt, dass das Leben nicht erschaffen wurde, ein Trugschluß ist und in völligem Widerspruch zu wissenschaftlichen Tatsachen steht. Wir haben gesehen, dass die moderne Wissenschaft in bestimmten Fachrichtungen, wie Paläontologie, Biochemie und Anatomie eine sehr deutliche Tatsache zutage gebracht hat: Alle Lebewesen sind von Gott erschaffen worden.

In der Tat, es ist gar nicht nötig, sich auf die komplizierten Ergebnisse, die in den Biochemielaboren erzielt wurden, oder geologische Ausgrabungen zu beziehen, um diese Wirklichkeit zu erkennen. Die Anzeichen einer außerordentlichen, höheren Weisheit sind in jedem Lebewesen, das wir beobachen, erkennbar. Überwältigende Technologie und Design offenbaren sich im Körper eines Insekts oder eines kleinen Fisches in den vom Menschen niemals ergründeten Tiefen des Ozeans. Einige Lebewesen, die nicht einmal über ein Gehirn verfügen, führen dermaßen komplizierte Aufgaben, denen selbst der Mensch nicht gewachsen wäre, in perfekter Unfehlbarkeit aus.

Diese überwältigende Weisheit in Design und Planung, welche überall in der Natur vorherrscht, ist ein unumstößlicher Beweis für das Vorhandensein eines übergeordneten Schöpfers, Der über die Natur in ihrer Gesamtheit waltet – Gott. Gott hat jedes Lebewesen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten und Eigenschaften ausgestattet und gibt damit dem Menschen deutliche Hinweise auf Seine Existenz und Macht.

Auf den folgenden Seiten wollen wir nur einige wenige der zahllosen Indizien der Schöpfung in der Natur untersuchen.

Die Biene und das architektonische Wunder der Wabe

arı, çiçek
 

Bienen erzeugen mehr Honig als sie tatsächlich benötigen, und lagern ihn in den Waben. Die hexagonale Struktur der Wabenzelle ist jedermann bekannt. Haben Sie sich jemals gefragt, warum die Bienen sechseckige Waben bauen anstatt von achteckigen oder fünfeckigen?

Mathematiker, die sich mit dieser Frage beschäftigen, kamen zu einem interessanten Ergebnis: Das Hexagon ist diejenige geometrische Form, die eine maximale Ausnützung einer gegebenen Fläche erlaubt.

Eine sechseckige Wabenzelle benötigt die kleinstmögliche Menge an Wachs zu ihrer Konstruktion und bietet das größtmögliche Lagervolumen für den Honig. Somit macht sich die Biene die optimale Form zunutze.

Die Baumethode, in welcher die Wabe hergestellt wird, ist ebenfalls höchst erstaunlich. Die Bienen beginnen mit dem Bau der Wabe gleichzeitig an zwei bis drei verschiedenen Stellen und weben die Wabenzellen in zwei bis drei Ketten. Obwohl sie von verschiedenen Stellen ausgehen und sich in großer Anzahl an der Konstruktion beteiligen, bauen sie alle identische Hexagone und weben die Wabe, indem sie die sechseckigen Zellen eine an die andere fügen, bis sich die getrennten Bauketten in der Mitte treffen. Die Anschlußebenen der Hexagone sind so kunstvoll zusammengefügt, dass keine Naht die nachträgliche Zusammenfügung andeutet.

arı, petek
 

Angesichts dieser außerordentlichen Koordinations- und Ausführungsleistung müssen wir sicherlich das Vorhandensein eines übergeordneten Willens erkennen, der diese Geschöpfe beeinflußt. Die Evolutionisten wollen diese Leistung durch das Konzept des “Instinkts” wegerklären, und versuchen sie als eine bloße Eigenschaft der Biene darzustellen. Wenn jedoch ein Instinkt am Schaffen ist, der alle Bienen beherrscht und die harmonische Zusammenarbeit der Bienen gewährleistet als wären sie eine kollektive Einheit, dann bedeutet das, dass eine übergeordnete Weisheit vorhanden ist, der all diese kleinen Geschöpfe unterliegen.

Um es noch deutlicher auszudrücken, Gott, der Schöpfer dieser kleinen Wesen “inspiriert” sie das zu tun, was ihre Aufgabe ist. Diese Tatsache wurde vor 14 Jahrhunderten im Quran erklärt:

Und dein Herr lehrte die Biene: “Baue dir Wohnungen in den Bergen, in den Bäumen und in dem, was sie (dafür) erbauen. Dann iß von allen Früchten und ziehe leichthin auf den Wegen deines Herrn.” Aus ihren Leibern kommt ein Trank von unterschiedlicher Farbe, der eine Arznei für die Menschen ist. Darin ist wahrlich ein Zeichen für Menschen, die nachdenken. (Sure 16:68, 69 – al-Nahl)

Erstaunliche Architekten: Die Termiten

termit, termit evleri

Niemand, der jemals einen vom Boden erhebenden Termitenbau sieht, kann sich des Wunderns erwehren. Termitennester sind wahre architektonische Wunderwerke, die sich bis zu einer Höhe von fünf bis sechs Metern aufrichten. Innerhalb des Baus befinden sich hochentwickelte Systeme, die allen Bedürfnissen der Termiten, die wegen ihrer körperlichen Struktur niemals ins Sonnenlicht treten können, Sorge tragen. Das Nest hat Ventilationssysteme, Kanäle, Bruträume für die Larven, Korridore, spezielle Schimmelproduktionsstätten, Sicherheitsausgänge, Räume für kaltes und warmes Wetter, kurz gesagt, alles was man sich denken kann. Was noch erstaunlicher ist, die Termiten, die dieses wunderbare Nest bauen, sind blind.184

Trotz dieser Tatsache sehen wir, wenn wir die Größe einer Termite und ihres Baus vergleichen, dass diese Insekten erfolgreich ein architektonisches Projekt bewältigen, das sich weit über das 300 fache ihrer Körpergröße erstreckt.

Die Termiten haben noch ein anderes erstaunliches Charaktermerkmal: Wenn man einen Termitenbau in den frühen Phasen seiner Konstruktion in zwei Teile trennt, und diese nach geraumer Zeit wieder zusammensetzt, kann man feststellen, dass alle Passagen, Kanäle und Wege genau aufeinandertreffen. Die Termiten setzen ihre Arbeit fort, als wären sie niemals getrennt gewesen, und von einer Zentralstelle aus angeleitet.

Der Specht

ağaçkakan, güzel kuşlar

Es ist allgemein bekannt, dass der Specht Baumstämme aushöhlt, um sein Nest zu bauen. Was die meisten Leute nicht bedenken ist, wie es möglich ist, dass Spechte keine Gehirnblutungen erleiden, wenn sie so stark mit ihren Köpfen hämmern. Was der Specht tut, ist etwa so, wie wenn ein Mensch versuchte mit seinem Kopf einen Nagel in eine Wand zu treiben. Wenn ein Mensch das täte, würde er höchstwahrscheinlich einen Gehirnschlag mit nachfolgender Gehirnblutung erleiden, ein Specht jedoch kann in Intervallen von 2,1 – 2,69 Sekunden einen harten Baumstamm 38 – 43 mal behacken, ohne dabei zu Schaden zu kommen.

Es passiert ihm deshalb nichts, weil die Kopfstruktur des Spechts für solch eine Aufgabe geeignet geschaffen wurde. Der Schädel des Spechts ist mit einem “Stoßdämpfungssystem” ausgestattet, welches den Impakt der Stöße absorbiert. Er hat spezielle weiche Gewebe zwischen seinen Schädelknochen.185

Das Ultraschallsystem der Fledermaus

yarasa, sonar sistem

Fledermäuse fliegen ohne Mühe in der finstersten Dunkelheit. Zu diesem Zweck sind sie mit einem hochinteressanten Navigationssystem ausgestattet. Es handelt sich hierbei um ein sog. “Ultraschallsystem”, wobei die Formen der im Umgebungsbereich vorhandenen Objekte durch das Echo von Tonwellen wahrgenommen werden.

Ein junger Mensch kann Tonwellen mit einer Frequenz von 20000 Schwingungen pro Sekunde kaum noch wahrnehmen. Die Fledermaus jedoch verwendet in ihrem speziell gestalteten Ultraschallsystem Töne mit einer Frequenz von 50000 – 200000 Schwingungen pro Sekunde, die sie 20 – 30 mal pro Sekunde in alle Richtungen aussendet. Das Echo dieser Töne ist so intensiv, dass die Fledermaus dadurch nicht nur Hindernisse in ihrer Flugbahn, sondern auch die Flugposition ihrer kleinen, umherschwirrenden Beute bestimmt.186

Der Wal

balina, büyük balıklar

Regelmäßige Atmung ist eine lebenswichtige Voraussetzung für Säugetiere, und aus diesem Grund ist das Wasser kein sehr geeigneter Lebensraum für sie. Im Wal, der ein aquatisches Säugetier ist, wurde dieses Hindernis mit einem Atmungssystem überwältigt, das weitaus effektiver ist als das vieler an Land lebender Säuger. Wale atmen mit einem Atemstoß 90 % der Luft, die sie verbrauchten, aus. Auf diese Weise brauchen sie nur nach langen Zeitintervallen zu atmen. Gleichzeitig verfügen sie über eine hochkonzentrierte Substanz, das “Myoglobin”, das ihnen hilft, Sauerstoff in ihren Muskeln zu speichern. Mithilfe dieses Systems kann der Finnwal z.B. bis zu 500 Meter tief tauchen und bis zu 40 Minuten ohne zu Atmen unter Wasser schwimmen.187 Die Nasenlöcher des Wals sind, im Gegensatz zu landansässigen Säugetieren auf seinem Rücken, um ihm das Atmen zu erleichtern.

Das Design der Stechmücke

sivri sinek, mucize

Wir betrachten die Stechmücke immer als ein fliegendes Insekt; tatsächlich jedoch verbringt die Stechmücke ihre Entwicklungsphasen im Wasser und verläßt das Wasser entsprechend einer außerordentlichen Planung, wenn sie vollständig mit allen Organen ausgerüstet ist, die sie benötigt.

Die Stechmücke ist mit speziellen Sensoren ausgerüstet, sobald sie zu fliegen beginnt, mit denen sie ihre Beute aufspürt. Mit diesen Systemen ist es einem Kampfflugzeug ähnlich, das Detektoren für Wärme, Gase, Feuchtigkeit und Geruch hat. Sie ist selbst fähig, durch Temperaturkonformität zu “sehen”, was ihr hilft, ihre Beute selbst in der Dunkelheit zu finden.

Der Blutsaugemechanismus ist durch ein unglaublich komplexes System unterstützt. Mit einem aus sechs Klingen bestehendem Schneidemechanismus schneidet sie die Haut wie mit einer Säge. Während des Schneidevorgangs scheidet sie ein Sekret aus, das das Hautgewebe betäubt, so dass der Mensch die Verwundung nicht spürt. Gleichzeitig verhindert dieses Sekret, dass das Blut gerinnt, und gewährleistet so einen ununterbrochenen Saugprozess.

Wenn nur eines dieser Elemente nicht vorhanden wäre, könnte sich die Stechmücke nicht ernähren und ihre Art erhalten. Mit diesem außerordentlichen Design wird selbst dieses kleine Geschöpf ein offensichtlicher Hinweis auf die Schöpfung. Im Quran wird die Stechmücke als ein Beispiel herausgestellt, das die Existenz Gottes bezeugt, für Menschen die Intellekt besitzen:

Siehe, Gott scheut sich nicht, ein Gleichnis mit einer Mücke zu machen oder von etwas noch geringerem; denn die Gläubigen wissen, dass es die Wahrheit von ihrem Herrn ist. Die Ungläubigen aber sprechen: “Was will Gott mit diesem Gleichnis?” Viele führt Er hierdurch irre, und viele leitet Er hierdurch recht; doch irre führt Er nur die Frevler, (Sure 2:26 – al-Baqara)

Die Raubvögel und ihre scharfe Sicht

kartal, kartal gözleri

Raubvögel haben scharfe Augen, die es ihnen ermöglichen, perfekte Entfernungsanpassungen zu machen, während sie im Sturzflug ihre Beute angreifen. Ähnlich wie Kampfflugzeuge, die ihre Tausende von Metern entfernten Ziele orten, so entdecken Adler ihre Beute, indem sie die leichteste Farbänderung oder die geringste Bewegung am Boden wahrnehmen. Das Auge des Adlers hat einen Sichtwinkel von 300 Grad, und kann jede gegebene Ansicht etwa sechs- bis achtfach vergrößern. Adler können einen Bereich von 30000 Hektar abkämmen, während sie in einer Höhe von 4500 Metern darüber kreisen. Sie können ohne Weiteres ein in den Gräsern verstecktes Kaninchen aus einer Höhe von 1500 Metern erspähen. Es ist offenbar, dass die außergewöhnliche Augenstruktur des Adlers speziell für dieses Geschöpf geschaffen wurde.

Die Winterschläfer

Tiere, die einen Winterschlaf halten, bleiben am Leben, obwohl sich ihre Körpertemperatur der kalten Außentemperatur anpaßt. Wie vermögen sie das zu überleben?

Säugetiere sind warmblütig. Das bedeutet, dass ihre Körpertemperatur unter normalen Bedingungen konstant bleibt, da ein natürlicher Thermostat in ihrem Körper diese Temperatur beständig erhält. Während des Winterschlafs jedoch sinkt die Körpertemperatur kleiner Säugetiere, wie die des Eichhörnchens, die normal bei 40 Grad liegt, auf etwas über dem Gefrierpunkt ab, als ob sie durch eine Art Regulator eingestellt worden wäre. Der körperliche Stoffwechsel verlangsamt sich drastisch. Das Tier beginnt sehr langsam zu atmen, und sein normaler Puls von 300 pro Minute fällt auf 7 bis 10 Herzschläge pro Minute ab. Seine normalen Körperreflexe setzen aus, und die elektrische Gehirntätigkeit verringert sich fast bis zur Unerfassbarkeit.

Eine der Gefahren der Unbeweglichkeit ist das Gefrieren der Gewebe in sehr kaltem Wetter und ihre Zerstörung durch Eiskristalle. Gegen diese Gefahr jedoch sind die Winterschläfer dank einer speziellen Einrichtung mit der sie versehen sind, geschützt. Durch Chemikalien mit hoher Molekularmasse werden die Körperflüssigkeiten dieser Tiere dadurch in flüssigen Zustand erhalten, dass ihr Gefrierpunkt herabgesetzt wird, und damit sind sie vor Schaden bewahrt.188

Elektrische Fische

Bestimmte Spezien einiger Fischgattungen, wie der Zitteraal und der Zitterrochen verwenden Elektrizität, die sie in ihren Körpern erzeugen als Verteidigung gegen Angreifer oder zur Betäubung ihrer Beute. In jedem Lebewesen, einschließlich des Menschen, besteht eine geringe Menge von Elektrizität. Der Mensch kann diese Elektrizität jedoch nicht willkürlich leiten und sich zunutze machen. Die obig genannten Geschöpfe dagegen haben eine elektrische Spannung von bis zu 500 oder 600 Volt in ihren Körpern, und sind in der Lage, diese gegen ihre Feinde einzusetzen, wobei sie in keiner Weise nachteilig von dieser Elektrizität beeinträchtigt sind.

Die Energie, die sie in defensiven oder offensiven Entladungen verbrauchen, ist nach einiger Zeit wieder aufgebaut, wie beim Laden einer Batterie, und die elektrische Spannung ist erneut einsatzbereit. Die Fische benützen diese Hochspannung in ihren verhältnismäßig kleinen Körpern nicht nur zu Verteidigungs- und Jagdzwecken. Die Elektrizität gibt ihnen auch Navigationsmittel, durch die sie ihren Weg in der Dunkelheit der Tiefen finden können, sie hilft ihnen Objekte zu orten, ohne diese zu sehen. Die Fische können mit Hilfe der Elektrizität Wellen aussenden, die von festen Objekten zurückgeworfen werden, und diese Reflexionen geben dem Fisch Information bezüglich der Entfernung und Größe des Objekts.189

Der Faden der Spinne

Es gibt eine Spinne namens Dinopis, die ein ausgezeichneter Jäger ist. Anstatt ein statisches Netz zu weben und auf ihre Beute zu warten, fertigt sie ein kleines, außergewöhnliches Netz an, das sie über ihre Beute schleudert. Anschließend bündelt sie das Opfer fest in dieses Netz ein. Das gefangene Insekt kann nichts tun, um sich daraus zu befreien. Das Netz ist derart raffiniert konstruiert, dass das Insekt sich um so mehr verstrickt, je mehr es sich anstrengt zu entkommen. Um ihre Nahrung aufzubewahren, bündelt die Spinne ihr Opfer mit extra Strängen, fast so als ob sie ein Paket machen würde.

dinopis, örümcek

Wie fertigt diese Spinne ein Netz mit solch vortrefflichem mechanischem Design und chemischer Struktur an? Es ist unmöglich, dass die Spinne sich solch eine Fähigkeit durch Zufall angeeignet hat, wie die Evolutionisten es wahrhaben wollen. Die Spinne hat keinerlei Fakultäten, die ihr Lernen und Erinnern ermöglichen würden, sie hat nicht einmal ein Gehirn um das tun zu können. Es ist offensichtlich, dass diese Kunstfertigkeiten der Spinne von ihrem Schöpfer – Gott – gegeben wurden, Der hoch erhaben in Macht und Weisheit ist.

örümcek, ağı

Im Faden der Spinne sind sehr bedeutende Wunder verborgen. Dieser Faden, der einen Durchmesser von knapp einem Tausendstel Millimeter hat, ist fünfmal so stark wie ein Stahldraht der gleichen Dicke. Der Faden hat ferner die Qualität, extrem leicht zu sein. Wenn solch ein Faden die Länge hätte, mit der man den gesamten Erdball umfangen könnte, hätte er nur ein Gewicht von 320 Gramm.* Stahl, der in Spezialverfahren in industriellen Anlagen hergestellt wird, ist eines der stärksten, vom Menschen hergestellten Materialien, doch die Spinne erzeugt in ihrem Körper einen Faden aus (relativ) weitaus stärkerem Material als Stahl. In der Erzeugung von Stahl bedient sich der Mensch jahrhundertealter Erfahrung und Technologie; mit welchem Wissen und welcher Technologie erzeugt die Spinne wohl ihren Faden?

Es scheint, dass die dem Menschen zur Verfügung stehenden technischen und technologischen Mittel denen einer Spinne nachstehen.

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(*) "Structure and Properties of Spider Silk", Endeavour, Ocak 1986, sayı 10, s. 42.

Intelligenter Plan bei Tieren: Tarnung

Eine der Fähigkeiten, die manche Tiere besitzen, und die sehr bedeutend im Überlebenskampf ist, ist die Kunst, sich in der eigenen Haut zu verstecken, d.h. Tarnung. Aus zwei Hauptgründen ist es für Tiere wichtig, sich “unsichtbar” zu machen: zum Jagen und um sich von ihren Jägern zu verbergen. Tarnung unterscheidet sich von allen anderen Methoden dadurch, dass sie speziell Elemente von höchster Intelligenz, Fertigkeit, Ästhetik und Harmonie beinhaltet.

Die Tarnungstechniken der Tiere sind wahrlich erstaunlich. Es ist fast unmöglich ein Insekt, das an einem Baumstamm, oder eines, das an der Unterseite eines Blattes sitzt, zu erkennen. Blattläuse, die sich von den Säften der Pflanzen ernähren, setzen sich an den Stängeln fest und haben das Aussehen von Dornen. Auf diese Weise versuchen sie, die Vögel, die ihre größten Feinde sind, zu überlisten und sicher zu stellen, dass letztere sich nicht auf jenen Pflanzen niederlassen.

yılan kamuflaj, tırtıl kamuflaj camouflage_flatfish_frog

Left: A snake concealing itself by suspending itself among leaves.
Right: A caterpillar settled right in the middle of a leaf to go unnoticed.

Left: Flat Fish
Right: Frogs (palmate to paradoxophyl)

Der Tintenfisch

Unter der Haut des Tintenfisches ist eine dichte Lage von elastischen Pigmentsäcken angelegt, die sog. Chromatophoren. Sie sind hauptsächlich in den Farben gelb, rot, schwarz und braun vorhanden. Auf ein Signal hin weiten sich die Zellen aus und fließen in die Haut, um den erforderlichen Farbton zu erzeugen. Auf diese Weise nimmt der Tintenfisch die Farbe der Felsen an, auf denen er ruht, und tarnt sich somit völlig.

Dieses System funktioniert so vollkommen, dass der Tintenfisch sogar ein komplexes zebraartiges Streifenmuster annehmen kann.190

Verschiedene Systeme der optischen Wahrnehmung

Für viele Meerestiere ist das Sehvermögen von außerordentlicher Wichtigkeit, sowohl für die Jagd, als auch zum Selbstschutz. Dementsprechend sind die meisten aquatischen Geschöpfe mit Augen ausgestattet, die in ihrem Design dem Leben unter Wasser vollkommen angepaßt sind.

Unterwasser ist die Sehfähigkeit mit größer werdender Tiefe mehr und mehr beeinträchtigt, speziell in Tiefen über 30 Meter. Lebewesen, die in solchen Tiefen leben, haben jedoch Augen, die den gegebenen Bedingungen entsprechend beschaffen sind.

Ungleich den Landtieren haben die Meeresbewohner kugelförmige Linsen, die den Erfordernissen der Wasserdichte, in der sie leben, genau angepaßt sind. Im Vergleich mit den weiten elliptischen Augen der Landtiere ist diese Kugelstruktur für die Sicht unter Wasser weit besser geeignet; sie ist darauf eingerichtet, Objekte in der Nahansicht zu sehen. Falls ein Objekt in weiterer Entfernung in Sicht kommt, wird das gesamte Linsensystem mit Hilfe eines speziellen Muskelmechanismus im Auge nach hinten gezogen.

Ein weiterer Grund für die kugelförmige Augengestaltung der Fische ist die Lichtbrechung im Wasser. Da das Auge mit einer Flüssigkeit gefüllt ist, die fast genau die gleiche Dichte wie das Wasser hat, tritt keine Brechung ein, wenn das Bild einer äußeren Erscheinung am Auge widergespiegelt wird, welches die Augenlinse dann scharf eingestellt auf die Netzhaut projiziert. Ungleich den Menschen sehen Fische sehr scharf unter Wasser.

Manche Tiere, wie der Polyp, haben sehr große Augen, um den Mangel an Licht in größerem Wassertiefen auszugleichen. In Tiefen über 300 Meter müssen die großäugigen Fische die blitzartigen Lichtreflexionen der in der Umgebung vorhandenen Organismen erfassen, um sie wahrzunehmen. Sie müssen speziell sensitiv für das schwache blaue Licht sein, das bis in diese Tiefen durchdringt, und daher befinden sich viele blau-sensitive Zellen in der Netzhaut ihrer Augen.

Wie aus diesen Beispielen verständlich wird, hat jedes einzelne Lebewesen genau die Augen, die in ihrem Design speziell seinen Bedürfnissen angepaßt sind. Dies ist ein deutlicher Hinweis darauf, dass sie alle, ihren Aufgaben entsprechend, von einem Schöpfer, Der unbegrenzte Weisheit, Wissen und Macht besitzt, erschaffen wurden.

Ein spezielles Tiefkühlsystem

Ein gefrorener Frosch stellt ein äußerst ungewöhnliches biologisches Phänomen dar. Er zeigt keinerlei Lebensanzeichen. Sein Herzschlag, Blutkreislauf und seine Atmung sind zu einem völligen Stillstand gekommen. Wenn das Eis jedoch taut, kehrt der Frosch ins Leben zurück, als wäre er aus dem Schlaf erwacht.

Normalerweise ist ein Lebewesen, das einem Gefriervorgang unterzogen ist, tödlichen Gefahren ausgesetzt. Der Frosch jedoch ist das nicht. Die Grundeigenschaft, die ihn davor schützt, ist, dass sein Organismus eine große Menge an Glucose in diesem Stadium erzeugt. Der Blutzucker des Frosches erreicht, wie bei einem Diabetiker sehr hohe Konzentrationen. Er kann zeitweise Höhen von 550 Millimol pro Liter erreichen. (Die Normalwerte beim Frosch liegen bei 1–5 mmol/l, und beim Menschen bei 4–5 mmol/l.) Diese extreme Glucosekonzentration würde unter Normalbedingungen ernsthafte Probleme herbeiführen.

In dem gefrorenen Frosch jedoch verhindert diese extreme Glucosekonzentration, dass Wasser aus den Zellen austritt, und somit eine Schrumpfung derselben. Die Zellmembran des Frosches ist hochdurchlässig für die Glucose, so dass diese leichten Zugang zu den Zellen hat. Die hohe Glucosekonzentration im Körper vermindert den Gefrierpunkt und veranläßt dadurch, dass nur ein sehr geringer Teil der Körperflüssigkeiten des Tiers in der Kälte gefriert und Eiskristalle bildet. Die Forschung hat gezeigt, dass Glucose selbst gefrorene Zellen ernähren kann. Während dieser Periode verhindert die Glucose, die den natürlichen Brennstoff des Körpers darstellt außerdem viele metallische Reaktionen, wie etwa die Harnstoffsynthese, und somit die Erschöpfung der Nahrungsquellen der Zelle.

Wie entsteht nun plötzlich solch eine Übermenge an Glucose im Körper des Frosches? Die Antwort darauf ist höchst interessant: Diese Kreatur ist mit einem sehr speziellen System ausgestattet, welches diese Aufgabe wahrnimmt. Sobald sich Eis auf der Hautoberfläche bildet, wird ein Signal an die Leber gesendet, das die Leber veranlasst, einen Teil des in ihr gespeicherten Glykogens in Glucose umzusetzen. Die Natur dieser Signalübertragung ist bisher noch unbekannt. Fünf Minuten nach Erhalt der Nachricht beginnt der Blutzucker stetig zu anzusteigen.191

Die Ausstattung dieses Tiers mit einem System, das den Stoffwechsel total verändert, um alle Bedürfnisse gerade rechtzeitig zum erforderlichen Zeitpunkt zu decken, kann nur durch die vollkommene Planung eines allmächtigen Schöpfers möglich sein. Kein Zufall könnte je solch ein perfektes und komplexes System hervorgebracht haben.

Der Albatros

albatros, göçmen kuşlar

Zugvögel beschränken ihren Energieverbrauch auf ein Minimum, indem sie besondere “Flugtechniken” benützen. In Albatrossen wird dieser Flugstil ebenfalls beobachtet. Diese Vögel, die 92% ihres Lebens auf dem Meer verbringen, haben eine Flügelspannweite von bis zu 3,5 Metern. Eines der Hauptmerkmale der Albatrosse ist ihr Flugstil: sie können ohne einen einzigen Flügelschlag stundenlang fliegen. Sie tun dies, indem sie mit dem Wind segeln, wobei ihre Flügel konstant ausgespreizt bleiben.

Flügel mit einer Spannweite von 3,5 Metern fortwährend ausgespreizt zu halten, erfordert einen beträchtlichen Energieaufwand. Albatrosse jedoch können in dieser Haltung stundenlang verweilen. Sie sind dazu in der Lage, aufgrund einer anatomischen Besonderheit, die ihnen vom Zeitpunkt ihres Ausschlüpfens anzueigen ist. Während des Gleitflugs sind die Flügel des Albatros blockiert, daher braucht er keine Muskelkraft aufzuwenden, und dies wiederum ist eine große Erleichterung für den Vogel in seinem Flug, indem der Energieverbrauch durch dieses System beträchtlich verringert wird. Der Albatros verbraucht keine Energie, um die Flügel zu schlagen, noch verschwendet er sie, um die Flügel ausgespreizt zu halten. Er fliegt stundenlang, indem er sich ausschließlich vom Wind tragen läßt, der zu einer unerschöpflichen Energiequelle für ihn wird. Ein zehn Kilo schwerer Albatros, z.B. verliert nur ein Prozent seines Körpergewichts, während er eine Entfernung von 1000 Kilometern zurücklegt, was in der Tat eine sehr geringe Rate ist. Der Mensch hat Segelflugzeuge und Gleitschirme nach dem Vorbild der Albatrosse hergestellt und sich deren faszinierende Flugtechnik zunutze gemacht.192

Eine mühselige Wanderung

balık, denizaltı
somon balığı,somon göç

Der pazifische Lachs hat das außerordentliche Charaktermerkmal, zu den Gebirgsflüssen seiner Herkunft zurückzukehren, um dort zu laichen. Nachdem sie einen Teil ihres Lebens im Meer verbracht haben, kehren diese Tiere zum Süßwasser zurück, um sich fortzupflanzen.

Wenn sie sich im Frühsommer auf ihre Reise begeben, haben diese Fische eine hellrote Farbe, doch am Ende ihrer Reise werden sie schwarz. Beim Antritt ihrer Rückwanderung nähern sie sich zunächst der Küste und versuchen dann die Flüsse zu erreichen, in denen sie sodann mit großer Ausdauer zu dem genauen Ort zurückschwimmen, wo sie aus ihren Eiern geschlüpft waren. Sie erreichen ihren Ausschlupfort, indem sie Stromschnellen, Wasserfälle und Deiche überspringend, die reißenden Flüsse stromaufwärts schwimmen. Am Ende ihrer 3500 bis 4000 Kilometer langen Reise sind die weiblichen Lachse bereit zu laichen, und die männlichen zur Besamung des Laichs. Nachdem sie ihren Herkunftsort erreicht haben, stößt das Lachsweibchen einen Laich von 3 bis 5000 Eiern aus, während das Männchen diesen besamt. Die Fische leiden sehr unter den Strapazen ihrer Rückkehr und des Fortpflanzungsprozesses. Die weiblichen Tiere, die gelaicht haben, sind erschöpft, ihre Schwanzflossen ausgefranst und ihre Haut geschwärzt. Das gleiche trifft auch auf die männlichen Tiere zu. Die Flüsse füllen sich dann mit toten Lachsen, doch eine neue Lachsgeneration wurde gegründet, die bald bereit ist auszuschlüpfen und die gleiche Reise anzutreten.

Wie der Lachs solch eine Reise vollbringt, wie er das Meer erreicht, nachdem er ausgeschlüpft ist und wie er seinen Weg zurück findet sind Fragen, die bisher unbeantwortet blieben. Obwohl zahlreiche Vorschläge gemacht wurden, wurden bisher keine eindeutigen Antworten gefunden. Welche Kraft ist es, die den Lachs dazu bewegt eine Rückreise von Tausenden von Kilometern zu einem ihm unbekannten Ort zu machen? Es ist offensichtlich, dass hier ein übergeordneter Wille beteiligt ist, der diese Geschöpfe beherrscht und kontrolliert. Es ist Gott, der Erhalter aller Welten.

Der Koala

koala, okaliptus

Das in den Eukalyptusblättern enthaltene Öl ist giftig für viele Säugetiere. Dieses Gift ist ein chemischer Schutz des Eukalyptusbaums gegen seine Feinde. Es gibt jedoch ein spezielles Lebewesen, das diesen Schutzmechanismus umgeht und sich an den giftigen Eukalyptusblättern labt: Ein Beuteltier namens Koala. Die Koalas nisten in den Eukalyptusbäumen, nähren sich, und gewinnen ihr Trinkwasser von ihnen.

Wie andere Säugetiere können auch die Koalas die Zellulose des Baums nicht verdauen. Aus diesem Grund hängen sie von Zellulose-abbauenden Mikroorganismen ab. Diese Bakterien sind in großer Anzahl an der Übergangsstelle des Dick- und Dünndarms – des Caecums – vorhanden, welches einen rückwärtigen Ausläufer des Darmsystems darstellt. Das Caecum ist der interessanteste Teil des Verdauungssystems des Koala. Dieser Abschnitt fungiert als Gärungskammer, in der die Mikroben die Zellulose zersetzen, während der Durchgang der Blätter zurückgehalten wird. Auf diese Weise kann das Tier die Giftwirkung der Öle in den Eukalyptusblättern neutralisieren.193

Jagd aus bewegungslosem Hinterhalt

cuttlefish

Ein Tintenfisch, der das Aussehen einer sandigen OberflŠche angenommen hat.

Die leuchtend gelbe Farbe des gleichen Fisches verwandelt sich im Fall von Gefahr, wie wenn er z.B. von einem Taucher entdeckt wird

Der südafrikanische Sonnentau ist eine Pflanze, die Insekten mit ihren klebrigen Haaren einfängt. Die Blätter dieser Pflanze sind mit langen roten Haaren bedeckt. Die Spitzen dieser Haare sind mit einer Flüssigkeit benetzt, deren Geruch Insekten anzieht. Eine weitere Eigenschaft dieser Flüssigkeit ist ihre extreme Klebrigkeit. Ein Insekt, das zur Quelle des Geruchs gelangt, bleibt in diesen klebrigen Haaren stecken. Kurz darauf schließt sich das Blatt um das, in den Haaren stecken gebliebene Insekt, und indem sie das Insekt verdaut, entzieht die Pflanze ihm die für sie selbst nützlichen Proteine.194

Die Ausstattung einer Pflanze, die sich nicht von ihrem Platz fortbewegen kann, mit solchen Fähigkeiten ist zweifellos ein offensichtlicher Hinweis auf eine spezielle Planung. Die Pflanze kann unmöglich solch eine Jagdmethode aus eigenem Bewußtsein oder Willen entwickelt haben, oder gar durch Zufall, und somit ist es um so mehr unmöglich, die Existenz und Macht eines Schöpfers zu ignorieren, der sie mit dieser Fähigkeit ausgestattet hat.

sundew bitkisi, avcı bitkiler

Links: Ein geöffneter Sonnentau

Rechts: Ein geschlossener Sonnentau

Das Design der Vogelfeder

Auf den ersten Blick scheinen Vogelfedern eine sehr einfache Struktur zu haben. Wenn wir sie jedoch einer näheren Untersuchung unterziehen, entdecken wir, dass die Federn eine sehr komplexe Struktur haben, die trotz ihrer Leichtigkeit außerordentlich stark, und dazu noch wasserdicht sind.

Damit Vögel fliegen können, müssen Sie so leicht wie möglich sein. Ihre Federn bestehen aus Keratin-Proteinen, die diese Anforderung erfüllen. An beiden Seiten des Federschaftes befinden sich winzige Haare, von denen jedes mit etwa 400 kleinen Haken versehen ist. An jedem dieser Haken wiederum befinden sich ca. 800 kleine Widerhaken, die Barbulen. Diese 800 Barbulen haben jeweils 20 weitere winzige Häkchen, die Barbikel. Diese verbinden sich mit den Barbulen. Die Gesamtzahl aller Haken und Häkchen in einem Vogelgefieder beträgt etwa 700 Milliarden.

plumes
Das Design der Vogelfeder

Auf den ersten Blick scheinen Vogelfedern eine sehr einfache Struktur zu haben. Wenn wir sie jedoch einer näheren Untersuchung unterziehen, entdecken wir, dass die Federn eine sehr komplexe Struktur haben, die trotz ihrer Leichtigkeit außerordentlich stark, und dazu noch wasserdicht sind.

Damit Vögel fliegen können, müssen Sie so leicht wie möglich sein. Ihre Federn bestehen aus Keratin-Proteinen, die diese Anforderung erfüllen. An beiden Seiten des Federschaftes befinden sich winzige Haare, von denen jedes mit etwa 400 kleinen Haken versehen ist. An jedem dieser Haken wiederum befinden sich ca. 800 kleine Widerhaken, die Barbulen. Diese 800 Barbulen haben jeweils 20 weitere winzige Häkchen, die Barbikel. Diese verbinden sich mit den Barbulen. Die Gesamtzahl aller Haken und Häkchen in einem Vogelgefieder beträgt etwa 700 Milliarden.

KusTuyu

Es besteht ein sehr triftiger Grund dafür, dass die Vogelfedern so fest mit Stacheln und Widerhaken miteinander verbunden sind. Die Federn müssen fest am Vogel zusammenhalten, um nicht durch irgendeine Bewegung auseinanderzufallen. Mit diesem aus Stacheln und Widerhaken bestehenden Einhakungsmechanismus halten die Federn so fest zusammen, dass weder starker Wind, noch Regen und Schnee sie zu zerstieben vermögen.

Des weiteren sind die Körperfedern des Vogels nicht die gleichen wie die Flügel- und die Schwanzfedern. Letztere sind relativ groß und dienen als Ruder und Bremsen, während die Flügelfedern dazu vorgesehen sind, die Flügelfläche zu erweitern, um beim Flügelschlag die Stoßkraft zu vergrößern.

Es besteht ein sehr triftiger Grund dafür, dass die Vogelfedern so fest mit Stacheln und Widerhaken miteinander verbunden sind. Die Federn müssen fest am Vogel zusammenhalten, um nicht durch irgendeine Bewegung auseinanderzufallen. Mit diesem aus Stacheln und Widerhaken bestehenden Einhakungsmechanismus halten die Federn so fest zusammen, dass weder starker Wind, noch Regen und Schnee sie zu zerstieben vermögen.

Des weiteren sind die Körperfedern des Vogels nicht die gleichen wie die Flügel- und die Schwanzfedern. Letztere sind relativ groß und dienen als Ruder und Bremsen, während die Flügelfedern dazu vorgesehen sind, die Flügelfläche zu erweitern, um beim Flügelschlag die Stoßkraft zu vergrößern.

Der Basilisk (Kroneneidechse): Ein Experte im Wasserlaufen

haverengi basilisk, suda yürüyen canlı

Die Basilisk-Eidechse ist eines der wenigen Tiere, die sich fortbewegen können, indem sie ein Gleichgewicht zwischen Wasser und Luft herstellen.

Es gibt wenige Lebewesen, die auf dem Wasser laufen können. Basilisk, der in Mittelamerika lebt, ist einer dieser Seltenheiten. An den Seiten der Hinterfußzehen dieser Eidechse sind Klappen angebracht, die es ihr ermöglichen, das Wasser zu treten, und die, während das Tier auf dem Trockenen läuft, eingerollt sind. Wenn das Tier Gefahr wittert, beginnt es sehr schnell über einen (langsam fließenden) Fluß oder Teich zu laufen. Hierbei sind die Klappen der Hinterfüße ausgerollt, wobei die Trittfläche erweitert wird, um den Lauf auf dem Wasser zu ermöglichen.195

Dieses einzigartige Design des Basilisk ist eines der deutlichen Zeichen einer bewußten Schöpfung.

 

Die Photosynthese

fotosentez, yaprak

Zweifellos spielen Pflanzen eine Hauptrolle darin, die Erde zu einen wohnhaften Planeten zu machen. Sie reinigen die Luft für uns, erhalten die Temperatur beständig und bewahren das proportionale Gleichgewicht der Gase in der Atmosphäre. Der Luftsauerstoff, den wir einatmen, wird von den Pflanzen erzeugt. Ein bedeutender Anteil unserer Nahrung wird ebenfalls durch die Vegetation bereitgestellt. Der Nährwert der Pflanzen rührt von einem speziellen Design in ihren Zellen her, dem sie auch noch andere ihrer Eigenschaften verdanken.

Ungleich der menschlichen und tierischen Zellen kann die Pflanzenzelle die Sonnenenergie direkt nutzen. Sie wandelt die Sonnenenergie in chemische Energie um und speichert diese auf sehr spezielle Weise in den Nährstoffen. Dieser Prozess ist als Photosynthese bekannt. Tatsächlich wird dieser Prozess nicht von der Zelle, sondern von Chloroplasten durchgeführt, welche die Organellen sind, die den Pflanzen ihre grüne Farbe verleihen. Diese winzigen grünen Organellen, die nur mit dem Mikroskop sichtbar sind, sind die einzigen Laboratorien auf der Welt, die in der Lage sind, Sonnenenergie in organischer Substanz zu speichern.

fotosentez,

1. Energie

2. Nahrung

3. Sauerstoff

4. Kohlendioxyd

In den mikroskopisch kleinen Fabriken der Pflanzen findet eine wundersame Transformation statt. Mit Hilfe der Sonnenenergie führen sie die Photosynthese durch, die die Grundlage ist für die Deckung des Energiebedarfs der Tiere und letztlich auch der Menschen.

Die Menge der von Pflanzen erzeugten Substanzen auf der Erde beträgt etwa 200 Billionen Tonnen pro Jahr. Diese Produktion ist von lebensnotwendiger Bedeutung für alle Lebewesen auf diesem Planeten. Diese pflanzliche Produktionstätigkeit verwirklicht sich durch einen sehr komplizierten chemischen Prozess. Tausende von den im Chloroplast vorhandenen Chlorophyllpigmenten reagieren in unglaublich kurzer Zeit – etwa einer Tausendstel Sekunde – auf Lichteinwirkung. Das ist der Grund dafür, dass viele der im Chlorophyll vorgehenden Aktivitäten bisher noch nicht beobachtet werden konnten.

Die Umwandlung von Sonnenenergie in elektrische oder chemische Energie ist eine der jüngsten technologischen Errungenschaften, und um diese durchzuführen, werden hochentwickelte aufwendige Apparaturen benützt. Die Pflanzenzelle, die so klein ist, dass man sie mit dem bloßen Auge nicht erkennen kann, erfüllt diese Aufgabe seit Millionen von Jahren.

Dieses perfekte System stellt erneut die Schöpfung für jedermann offen zur Schau. Das ungeheuerlich komplizierte System der Photosynthese ist ein von Gott geplant geschaffener Mechanismus. Eine Fabrik, die nicht ihres Gleichen hat, ist in Einheiten von mikroskopischem Ausmaß in den Blättern untergebracht. Dieses perfekte Design ist nur einer der erleuchtenden Hinweise darauf, dass alle Lebewesen von Gott, dem Erhalter der Welten erschaffen wurden.

 

Fussnoten

182. Bilim ve Teknik , Temmuz 1989, Cilt 22, sayı.260, s.59

183. Grzimeks Tierleben Vögel 3, Deutscher Taschen Buch Verlag, Oktober 1993, s. 92

184. David Attenborough, Life On Earth: A Natural History, Collins British Broadcasting Corporation, June 1979, s.236

185. David Attenborough, Life On Earth: A Natural History, Collins British Broadcasting Corporation, June 1979, s.240

186. Görsel Bilim ve Teknik Ansiklopedisi, s.185-186

187. Walter Metzner, http://cnas.ucr.edu/ ~bio/faculty/Metzner.html

188. Bilim ve Teknik, Ocak 1990, s. 10-12

189. David Attenborough, Life of Birds, Princeton Universitye Press, Princeton-New Jersey, 1998, s.47

190. National Geographic, September 1995, s. 98

191. James L.Gould, Carol Grant Gould, Olağandışı Yaşamlar, Tübitak Popüler Bilim Kitapları, Ankara 1997, s.130-136

192. David Attenborough, The Private Life of Plants, Princeton Universitye Press, Princeton-New Jersey, 1995, s.81-83

193. Encyclopedia of Reptiles and Amphibians, Published in the United States by Academic Press, A Division of Harcourt Brace and Company, s.35

 

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