Atlas der Schöpfung Band 1

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Kapitel 13: Die Evolutionstheorie: Eine Verbindlichkeit des Materialismus

kormozom, dna

Die in diesem Buch präsentierte Information hat durchwegs gezeigt, dass die Evolutionstheorie keine wissenschaftliche Grundlage hat, ganz im Gegenteil, ihre Aussagen bezüglich der Evolution stehen in offenbaren Konflikt mit wissenschaftlichen Entdeckungen. In anderen Worten, die treibende Kraft die das Konzept der Evolution am Leben erhält ist nicht die Wissenschaft. Evolution mag von einigen "Wissenschaftlern" verteidigt werden, doch es muss hier eine andere Macht am Werk sein.

Die andere Macht ist die Philosophie des Materialismus.

Die Philosophie des Materialismus ist eine der ältesten Denkmodelle der Menschheitsgeschichte. Ihre grundsätzlichste Charaktereigenschaft ist, dass sie Materie als eine Totalität ansieht. Entsprechend dieser Philosophie ist Materie unbegrenzt, und alles was existiert, besteht ausschließlich aus Materie. Diese Weltanschauung macht notwendigerweise den Glauben an einen Schöpfer unmöglich. Materialismus ist daher stets jeglicher Art von religiösen Überzeugungen, die einen Glauben an Gott beinhalten antagonistisch gegenübergestanden.

Darwinismus und Materialismus
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Leon Trotsky

Charles Darwin

Karl Marks

Der einzige Grund, warum Darwins Theorie, trotz ihrer offensichtlichen Widerlegung durch die Wissenschaft, weiterhin verteidigt wird, ist ihre enge Verknüpfung mit dem Materialismus. Darwin wandte die materialistische Philosophie auf die Naturwissenschaften an, und die Verfechter dieser Philosophie, an erster Stelle, die Marxisten, fahren fort, den Darwinismus zu verteidigen, ohne Rücksicht auf Verluste.

Einer der bekanntesten zeitgenössischen Verfechter der Evolutionstheorie, der Biologe Douglas Futuyma, schrieb: "Zusammen mit der Marxschen materialistischen Theorie der Geschichte… war Darwins Evolutionstheorie die entscheidende Bodenplanke auf der Plattform des Mechanismus und Materialismus." Das ist ein eindeutiges Eingeständnis, warum die Evolutionstheorie von solch aktueller Bedeutung für ihre Verfechter ist.1

Ein anderer bekannter Evolutionist, der Paläontologe Stephen J. Gould sagte: "Darwin wandte eine stetige materialistische Philosophie in seiner Interpretation der Natur an."2 Leo Trotzki, der zusammen mit Lenin einer der Väter der russischen Kommunistischen Revolution war, kommentierte: " Darwins Entdeckung war der größte Triumph der Dialektik auf dem gesamten Gebiet der organischen Materie."3 Die Wissenschaft hat jedoch gezeigt, dass der Darwinismus kein Sieg für den Materialismus war, sondern eher ein Anzeichen für den Umsturz jener Philosophie.

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1. Douglas Futuyma, Evolutionary Biology, 2.b., Sunderland, MA: Sinauer, 1986, p. 3.

2. Alan Woods, Ted Grant, "Marxism and Darwinism", Reason in Revolt: Marxism and Modern Science, London:1993.

3. Alan Woods, Ted Grant. "Marxism and Darwinism", London: 1993.

Die sich nun erhebende Frage ist, ob die materialistische Weltanschau-ung korrekt ist. Eine Methode der Prüfung, ob eine Philosophie korrekt oder falsch ist, besteht darin, diejenigen Postulate jener Philosophie, welche sich auf wissenschaftliche Belange beziehen, mit Hilfe wissenschaftlicher Methoden zu untersuchen. Ein Philosoph im 10. Jh. z.B. könnte behauptet haben, das auf dem Mond ein göttlicher Baum stehe, und dass tatsächlich alles was lebt an den Ästen dieses enormen Baums wüchse und dann wie reife Früchte auf die Erde fiele. Einigen Leute mag diese Philosophie zugesagt haben, und sie mögen daran geglaubt haben, doch im 20. Jh., zu einer Zeit in der es Menschen gelang Fuß auf den Mond zu setzen, ist es nicht möglich solch eine Philosophie vorzubringen. Ob solch ein Baum dort existiert oder nicht, kann durch wissenschaftliche Methoden festgestellt werden, d.h. durch Beobachtung und Versuch.

Wir können daher mit wissenschaftlichen Methoden untersuchen, ob die materialistische Behauptung, d.h., dass Materie zeitlich unbegrenzt von aller Ewigkeit her existierte, und dass sie sich selbst, ohne einen über-materiellen Schöpfer organisieren, und Leben ins Dasein bringen kann. Wenn wir dies tun, sehen wir, dass der Materialismus bereits in sich zusammenfiel, da das Konzept der ewigen Materie durch die Urknalltheorie, die besagt, dass das Universum aus dem Nichts erschaffen wurde, bereits ad absurdum geführt ist. Das Postulat, dass sich Materie selbst organisiert, und Leben ins Dasein gebracht hat, ist die Behauptung, die wir "die Evolutionstheorie" nennen, welche in diesem Buch untersucht wurde, und sich ebenfalls als hinfällig erwies.

Wenn jemand jedoch darauf verfallen ist, an den Materialismus zu glauben, und sich der materialistischen Philosophie mehr als allem anderen hingibt, wird er diese wissenschaftliche Prüfung nicht durchführen. Wenn er "an erster Stelle Materialist, und dann erst Wissenschaftler ist" wird er dem Materialismus nicht absagen wenn er sieht, dass derselbe von der Wissenschaft Lügen gestraft wird. Im Gegenteil, er setzt seine ganzen Bemühungen ein, den Materialismus aufrecht zu erhalten und zu retten, indem er versucht die Evolution ohne Rücksicht auf Verluste zu verfechten. Genau dies ist das Dilemma, in dem sich heutzutage die Evolutionisten, die die Evolutionstheorie verteidigen, befinden.

Interessanterweise gestehen sie diese Tatsache von Zeit zu Zeit. Richard C. Lewontin, ein bekannter Genetiker der Harvard Universität und ein überzeugter Evolutionist gibt in den folgenden Worten zu, dass er "an erster Stelle Materialist, und dann erst Wissenschaftler ist":

Nicht dass uns die Methoden und Institutionen der Wissenschaft irgendwie zwängen, eine materielle Erklärung des gestalteten Universums zu akzeptieren, sondern im Gegenteil sind wir durch unser eigenes a priori Festhalten an materielle Ursachen gezwungen, einen Untersuchungsmechanismus und eine Auswahl von Konzepten zu schaffen, die materielle Erklärungen hervorbringen, ungeachtet dessen wie intuitionsfeindlich, wie verwirrend für den Uneingeweihten sie sein mögen. Überdies ist der Materialismus absolut, daher können wir keinen göttlichen Fuß in der Türe erlauben."178

Der Ausdruck "a priori", den Lewontin hier benützt, ist sehr bedeutsam. Im philosophischen Sprachgebrauch bezieht sich dieser Ausdruck auf eine vorgefasste Annahme, die sich nicht auf empirisches Wissen gründet. Ein Gedanke ist "a priori", wenn man ihn als richtig annimmt, und akzeptiert dass er den Tatsachen entspreche, selbst wenn keinerlei Information über seine Richtigkeit vorliegt. Als Evolutionist drückt Lewontin freimütig aus, dass der Materialismus ein, für die Evolutionisten gegebenes "a priori" ist, und dass sie die Wissenschaft dieser Vorgabe anzupassen versuchen. Da der Materialismus definitiv die Verneinung der Existenz eines Schöpfers notwendig macht, klammern sie sich an die einzige vorhandene Alternative – die Evolutionstheorie. Es stört sie nicht, dass die Evolution durch wissenschaftliche Tatsachen ad absurdum geführt worden ist; solche Wissenschaftler haben sie "a priori" als gültig akzeptiert.

Dieses von Vorurteilen geprägte Verhalten führt die Evolutionisten dahin, zu glauben, dass "unbewusste Materie sich selbst zusammensetzte", was nicht nur in Widerspruch zur Wissenschaft, sondern auch zur Vernunft steht. Robert Shapiro der Chemieprofessor an der Universität von New York und ein DNS Experte ist, erklärt den Glauben der Evolutionisten und das ihm zugrunde liegende materialistische Dogma, wie bereits zuvor zitiert, folgendermaßen:

Ein weiteres evolutionäres Prinzip ist daher von Nöten, um die Kluft zwischen Mischungen von einfachen natürlichen Chemikalien zum ersten effektiven Multiplikator zu überbrücken. Dieses Prinzip wurde bislang noch nicht im Einzelnen beschrieben oder demonstriert, doch es wird vorausgesetzt und mit Ausdrücken wie "chemische Evolution" oder "Selbstorganisierung der Materie" benannt. Das Vorhandensein dieses Prinzips wird in der Philosophie des dialektischen Materialismus als eine gegebene Tatsache behandelt, wie Alexander Oparin es auf den Ursprung des Lebens anwendet.179

Die evolutionistische Propaganda die uns ständig in den Organen der westlichen Medien und in bekannten "ansehnlichen" wissenschaftlichen Veröffentlichungen begegnet, ist die Auswirkung dieser ideologischen Forderung. Da die Evolution als eine Notwendigkeit betrachtet wird, wurde sie von den Kreisen, die die Normen der Wissenschaft festlegen zu einem Tabu gemacht.

Es gibt Wissenschaftler, die sich in einer Lage befinden, wo sie gezwungen sind, diese weit hergeholte Theorie zu verteidigen, oder zumindest es zu vermeiden, auch nur einen Ton gegen sie zu äußern, um ihren Ruf nicht zu gefährden. Die akademische Elite in der westlichen Welt ist gezwungen ihre Schriften in bestimmten wissenschaftlichen Zeitschriften veröffentlichen zu lassen, um ihre "Professorenwürde" zu erlangen und beizubehalten. Alle Zeitschriften die sich mit Biologie befassen sind von Evolutionisten kontrolliert, und diese verhindern jegliche anti-evolutionären Anschauungen in ihren Veröffentlichungen. Daher ist jeder Biologe gezwungen, seine Studien im Schatten dieser Theorie durchzuführen. Auch sie sind Teil der bestehenden Ordnung, die die Evolution als eine ideologische Notwendigkeit betrachtet, und aus diesem Grund verteidigen sie blind all die "unmöglichen Zufälligkeiten", die wir bisher in diesem Buch untersuchten.

Eingeständnisse seitens der Materialisten

sitokrom-c, protein

Cytochrome-C

Der deutsche Biologe Hoimar von Dithfurt, ein bekannter Evolutionist, ist ein vortreffliches Beispiel dieses indoktrinierten materialistischen Verständnisses. Nachdem Dithfurt ein Beispiel der extrem komplexen Komposition des Lebens aufführt, fährt er fort mit der folgenden Aussage in Bezug auf die Frage, ob diese durch Zufall entstanden sein konnte oder nicht:

Ist solch eine Harmonie, die lediglich aus Zufällen entstand in Wirklichkeit möglich? Das ist die fundamentale Frage der gesamten biologischen Evolution. Diese Frage mit: ‚ja, es ist möglich' zu beantworten ist so etwas, wie Glauben innerhalb der modernen Naturwissenschaft zu bestätigen. Kritisch betrachtet könnte man sagen, dass jemand der die moderne Naturwissenschaft akzeptiert keine andere Alternative hat als ‚ja' zu sagen, denn er würde daraufhin abzielen, Naturerscheinungen in verständlicher Weise zu erklären, und versuchen sie von den Naturgesetzen abzuleiten, ohne sich auf metaphysische Eingriffe zu beziehen. An diesem Punkt jedoch, alles durch Naturgesetze zu erklären, d.h. durch Zufall, ist ein Anzeichen dafür, dass er keinen anderen Ausweg mehr hat, denn was könnte er anderes tun als an den Zufall zu glauben?180

In der Tat, wie Dithfurt erklärt, macht es sich die materialistische Ausrichtung der Wissenschaft zur prinzipiellen Grundlage, das Leben durch die Verneinung von "metaphysischen Eingriffen", d.h. Schöpfung, zu erklären. Sobald man sich auf diesen Grundsatz stellt, kann man selbst die größten Unmöglichkeiten als möglich akzeptieren. Man kann Beispiele dieser dogmatischen Einstellung in fast der gesamten evolutionistischen Literatur finden. Professor Ali Demirsoy, ein bekannter Verfechter der Evolutionstheorie in der Türkei, ist nur einer von vielen. Wie bereits an anderer Stelle erwähnt, ist, nach Demirsoy, die Möglichkeit der zufälligen Bildung des lebensnotwendigen Proteins Cytochrom C, "ebenso unwahrscheinlich wie die Möglichkeit, dass ein Affe die Geschichte der Menschheit fehlerlos auf einer Schreibmaschine tippt"181

mitokondri, enerji kaynağı

Mitochondria

Es kann kein Zweifel daran bestehen, dass jemand, der solch eine Möglichkeit annimmt, in der Tat den elementarsten Prinzipien der Vernunft und des gesunden Menschenverstands entgegenhandelt. Selbst ein einziger richtig geschriebener Buchstabe auf einer Seite ist ein sicherer Hinweis darauf, dass er von einem Menschen geschrieben wurde. Wenn man ein Buch der Weltgeschichte sieht, ist es um ein Vielfaches gewisser, dass dieses von einem Autor verfasst wurde. Niemand bei gesundem Verstand würde annehmen, dass die Buchstaben eines solch umfangreichen Buchs "durch Zufall" zusammengesetzt wurden.

Es ist jedoch sehr erstaunlich zu sehen, dass der "evolutionistische Wissenschaftler" Professor Ali Demirsoy diese Art irrationaler Vorgaben akzeptiert:

Im Grunde genommen ist die Möglichkeit der Bildung einer Cytochrom-c-Folge gleich Null. Das bedeutet, dass falls das Leben eine bestimmte Reihenfolge benötigt, kann man sagen, dass die Wahrscheinlichkeit einer Verwirklichung derselben vielleicht einmal im ganzen Universum besteht. Andernfalls müssen irgendwelche übernatürlichen Kräfte, die außerhalb unseres Definitionsbereichs liegen in ihrer Bildung tätig gewesen sein. Letzteres zu akzeptieren ist dem wissenschaftlichen Ziel nicht angemessen. Wir müssen uns daher mit der ersten Hypothese auseinandersetzen.182

Demirsoy fährt weiterhin fort zu sagen, dass er das Unmögliche akzeptiere, "um nicht übernatürlichen Kräfte zu akzeptieren", d.h. um nicht Allahs Schöpfung einzugestehen. Es ist offenbar, dass solch eine Einstellung in keiner Beziehung zur Wissenschaft steht. Es ist nicht verwunderlich, dass Demirsoy in Bezug auf ein anderes Thema, den Ursprung der Mitochondrien in der Zelle, offen zugibt, dass er die Erklärung einer Zufallsbildung zulasse, obwohl sie "ganz im Gegensatz zu wissenschaftlicher Denkweise" stehe.

Das Kernproblem ist, wie die Mitochondrien diese Eigenschaft erworben haben, denn der Erwerb dieser Eigenschaft seitens eines Individuums müsste sich in unvorstellbar extremen Wahrscheinlichkeitsbereichen bewegen... Die Enzyme, die Atmung gewährleisten, und auf jeder Stufe in verschiedener Form als Katalysator fungieren, konstituieren den Kern des Mechanismus. Eine Zelle muss diese Enzymfolge in ihrer Gesamtheit enthalten, andernfalls ist sie unbrauchbar. Um dogmatischere Erklärungen oder Spekulationen zu vermeiden, müssen wir hier, wie sehr es uns auch widerstreben mag, und obwohl es im Gegensatz zur biologischen Denkweise ist, akzeptieren, dass alle Atmungsenzyme vollständig innerhalb der Zelle vorhanden waren, bevor die Zelle je in Kontakt mit dem Sauerstoff kam.183

Die Folgerung, die von solchen Aussagen gezogen werden sollte ist, dass die Evolution eine Theorie ist, die sich nicht als Ergebnis wissenschaftlicher Untersuchung entwickelte. Im Gegenteil, sowohl Form als Inhalt dieser Theorie wurden von den Anforderungen der materialistischen Philosophie diktiert. Daraufhin wurde sie trotz (ihr widersprechender) konkreter, wissenschaftlicher Tatsachen zu einem Glauben oder Dogma erhoben. Wiederum ist es aus der evolutionistischen Literatur klar ersichtlich, dass all diese Anstrengungen in der Tat einen "Zweck" verfolgen. Dieser Zweck ist, jeglichen Glauben, dass alle Lebewesen von einem Schöpfer erschaffen wurden, von vornherein auszuschließen.

Die Evolutionisten definieren diesen Zweck als "wissenschaftlich". Sie beziehen sich jedoch dabei nicht auf die Wissenschaft, sondern auf die materialistische Philosophie. Der Materialismus lehnt die Existenz alles dessen was "jenseits" von Materie liegt – alles Übernatürlichen oder Metaphysischen – kategorisch ab. Wissenschaft in sich selbst steht unter keinerlei Zwang solch ein Dogma zu akzeptieren; Wissenschaft bedeutet, die Natur zu erforschen und Schlüsse aus den entdeckten Tatsachen zu ziehen. Falls diese Entdeckungen zu der Folgerung führen, dass die Natur erschaffen wurde, muss die Wissenschaft es akzeptieren. Das ist die Pflicht eines wahren Wissenschaftlers – nicht, unmögliche Szenarien zu verteidigen indem er an überholten materialistischen Dogmen des 19. Jh. festhält.

Materialisten, falsche Religion und wahre Religion

Bisher haben wir untersucht, wie die Kreise, die der materialistischen Philosophie anhängen, die Wissenschaft entstellen, wie sie die Öffentlichkeit um der evolutionistischen Fabeln willen, an die sie blind glauben, betrügen, und wie sie Realitäten verschleiern. Dies gesagt, müssen wir jenen materialistischen Kreisen jedoch auch zugestehen, dass sie – zwar unbeabsichtigt – einen bedeutenden "Dienst" leisten.

Sie leisten diesen "Dienst", indem sie ihr eigenes falsches und atheistisches Denken dadurch zu rechtfertigen versuchen, dass sie all die Unsinnigkeiten und Widersprüche des traditionalistischen engstirnigen Denkens bloßstellen, das im Namen des Islam gepredigt wird. Die Vergehen der materialistisch-atheistischen Kreise haben dazu beigetragen, die falsche Religion zu entlarven, die nichts mit den Lehren des Quran oder dem Islam zu tun hat, die auf Hörensagen, Aberglauben und eitlem Geschwätz beruht und kein zusammenhängendes Argument hervorbringen kann. So sind all die Ungereimtheiten, Widersprüche und Unlogik der falschen Religion bloßgestellt, die von jenen unaufrichtigen Kreisen vertreten werden, welche, ohne sich auf gültigen Beweis zu stützen den Namen des Islam missbrauchen.

Somit helfen die Materialisten vielen Leuten, die Düsterkeit dieser engstirnigen und traditionalistischen Mentalität zu erkennen, und sie zu ermutigen, die Essenz und wahre Quelle der Religion zu suchen, indem sie sich auf den Quran beziehen und an ihn halten. Obwohl sie sich dessen nicht bewusst sind, sind die Materialisten den Befehlen Allahs gehorsam und helfen Seiner Religion. Darüber hinaus legen sie die Einfalt und Mentalität offen, die die falsche Religion darstellt, welche unter Missbrauch des Namens Allahs erfunden wurde und öffentlich als Islam feilgeboten wird, und helfen dabei den Einfluss dieses engstirnigen Systems zu verringern, das große Teile der Gesellschaft bedroht.

So werden sie ohnehin und entsprechend ihres Schicksals zu einem Werkzeug, wodurch das Wort Allahs, dass Er Seine wahre Religion aufrechterhalten werde, indem er ihre Gegner veranlasst sich gegeneinander zu erheben, erfüllt wird. Allahs Gesetz kommt in den folgenden Worten im Quran zum Ausdruck:

... Und wenn Allah nicht einige Menschen durch andere im Zaum gehalten hätte, wäre die Erde der Korruption verfallen... (Sure 2:251 – al-Baqara)

An dieser Stelle erscheint es angebracht, eine Türe für einige der Anhänger der evolutionistisch-materialistischen Weltanschauung offen zu lassen. Sie mögen sich einst in aufrichtigem Wissensdurst auf die Suche begeben haben, und sind dann durch eitles, im Namen des Islams verbreiteten Geschwätz, fabrizierten Unwahrheiten die fälschlich dem Propheten zugeschrieben wurden und überlieferten Geschichten, denen sie seit ihrer Kindheit ausgesetzt waren, vom Weg der wahren Religion abgelenkt worden, und hatten so niemals die Gelegenheit die Wahrheit selbst zu entdecken. Sie mögen die Religion aus, von den Feinden der Religion geschriebenen Büchern gelernt haben, durch welche versucht wurde, den Islam mit, im Quran nicht vorhanden Unwahrheiten und Trugschlüssen und mit Traditionalismus und Intoleranz zu identifizieren. Die Essenz und ursprüngliche Lehre des Islam sind etwas ganz anderes, und zudem unvereinbar mit allem, was sie gelehrt wurden. Aus diesem Grund schlagen wir vor, dass sie sich so bald wie möglich einen Quran besorgen und das Buch Allahs mit offenem Herzen lesen und mit einer gewissenhaften und vorurteilsfreien Einstellung angehen und die wahre Religion von ihrer Urquelle lernen. Wenn sie dabei Hilfe benötigen, seien sie auf andere Werke des Autors dieses Buchs, Harun Yahya verwiesen, in denen die grundlegenden, im Quran enthaltenen Konzepte behandelt werden.

Der Tod des Materialismus

Indem er die philosophische Verankerung der Evolutionstheorie konstituiert, stellte der Materialismus des 19 Jh. vor, dass das Universum von Ewigkeit her existierte, dass es nicht erschaffen sei, und dass der organische Kosmos durch interaktive Vorgänge innerhalb der Materie erklärt werden könne. Die wissenschaftlichen Entdeckungen des 20. Jh. jedoch haben diese Hypothesen völlig zunichte gemacht.The supposition that the universe has existed since eternity was blown away by the discovery that the universe originated from a great explosion (the so-called "Big Bang") that took place nearly 15 billion years ago. The Big Bang shows that all physical substances in the universe came into being out of nothing: in other words, they were created. One of the foremost advocates of materialism, the atheist philosopher Anthony Flew concedes:

Die Vorstellung, dass das Universum von Ewigkeit her existiert habe, wurde durch die Entdeckung zerschlagen, dass das Universum durch eine gewaltige Explosion (dem sog. "Urknall" oder "Big Bang"), die sich vor fast 15 Billionen Jahren zugetragen hatte, ins Dasein kam. Der Urknall deutet darauf hin, dass alle physikalischen Substanzen des Kosmos aus dem Nichts ins Dasein kamen, d.h. erschaffen wurden. Einer der erstrangigen Verfechter des Materialismus, der atheistische Philosoph Anthony Flew gesteht:

Da Geständnisse notorisch gut für die Seele sind, werde ich daher mit dem Geständnis beginnen, dass der stratonische Atheist durch die gegenwärtige kosmologische Übereinstimmung (bezüglich des Big Bang) in Verlegenheit gebracht wurde, denn es scheint, als ob die Kosmologen einen wissenschaftlichen Beweis hervorbrächten..., dass das Universum einen Beginn hatte.1

Der Urknall zeigt auch, dass das sich Universum in jeder Phase durch kontrollierte Schöpfung formte. Das wird durch die Ordnung erkenntlich, die dem Big Bang folgte, und die so vollendet war, dass sie nicht durch eine unkontrollierte Explosion zustandegekommen sein könnte. Der bekannte Physiker Paul Davies erklärt diese Situation folgendermaßen:

Es ist schwer, sich des Eindrucks zu erwehren, dass die gegenwärtige Struktur des Universums, die offenbar so sensitiv gegenüber kleineren numerischen Veränderungen ist, sehr sorgfältig erdacht war... Die offensichtlich phänomenale Übereinstimmung von numerischen Werten die die Natur ihren grundlegenden Konstanten zugeordnet hat muss weiterhin als der zwingendste Beweis für ein Element des kosmischen Designs gelten.2

Die gleiche Realität veranlasst den amerikanischen Astronomieprofessor George Greenstein dazu, diese Aussage zu machen:

Während wir alle erwiesenen Fakten betrachten, erhebt sich beständig der Gedanke, dass ein übernatürlicher Agent – oder besser gesagt, der übernatürliche Agent – beteiligt sein muss.3

Damit ist, angesichts der wissenschaftlichen Entdeckungen, die materialistische Hypothese, dass das Leben ausschließlich durch interaktive Vorgänge in der Materie erklärt werden kann, ebenfalls zusammengebrochen. Insbesondere kann der Ursprung der genetischen Information, die alle lebenden Organismen bestimmt, in keiner Weise durch bloße materielle Einflüsse erklärt werden. Einer der führenden Verfechter der Evolutionstheorie, George C. Williams, gesteht dies in einem Artikel ein, den er 1995 schrieb:

Die evolutionistischen Biologen haben nicht erkannt, dass sie auf zwei mehr oder weniger unvereinbaren Ebenen arbeiten: der der Information, und der der Materie... das Gen ist eine Packung von Information, nicht ein Objekt... In der Abwesenheit von "Aufzeichnern" macht dies Information und Materie zu zwei getrennten Existenzbereichen, die getrennt voneinander diskutiert werden müssen.4

Diese Situation beweist das Vorhandensein einer übermateriellen Weisheit, die der genetischen Information ihre Existenz gibt. Materie kann unmöglich aus sich selbst heraus Information erzeugen. Der Leiter des Deutschen Bundesinstituts für Physik und Technologie, Professor Werner Gitt, bemerkt:

Alle Erfahrungen deuten darauf hin, dass ein denkendes Wesen, das, unter Einsatz seiner Erkenntnis und schöpferischen Fähigkeiten, ungezwungen entsprechend seinem eigenen freien Willen handelt, erforderlich ist. Es ist kein Naturgesetz, kein Prozess und keine Folge von Ereignissen bekannt, die eine Selbstentstehung von Information in der Materie auslösen könnte.5

All diese wissenschaftlichen Tatsachen veranschaulichen, dass das Universum und alle Lebewesen von einem Schöpfer, der über unbegrenzte Macht und ewiges, unendliches Wissen verfügt, ins Dasein gerufen wurden, d.h. von Allah. Was den Materialismus angeht, so sagt Arthur Koestler, einer der bekanntesten Philosophen unseres Jahrhunderts: "Er (der Materialismus) kann weiterhin keinen Anspruch mehr darauf stellen, eine wissenschaftliche Philosophie zu sein."6

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1. Henry Margenau, Roy A. Vargesse. Cosmos, Bios, Theos. La Salle IL: Open Court Publishing, 1992, p. 241

2. Paul Davies. God and the New Physics. New York: Simon & Schuster, 1983, p. 189

3. Hugh Ross. The Creator and the Cosmos. Colorado Springs, CO: Nav-Press, 1993, pp. 114-15

4. George C. Williams. The Third Culture: Beyond the Scientific Revolution, New York, Simon & Schuster, 1995, pp. 42-43

5. Werner Gitt. In the Beginning Was Information. CLV, Bielefeld, Germany, p. 107, 141

6. Arthur Koestler, Janus: A Summing Up, New York, Vintage Books, 1978, p. 250

 

Fussnoten

174. Richard Lewontin, "The Demon-Haunted World", The New York Review of Books, 9 Ocak, 1997, s. 28

175. Robert Shapiro, Origins: A Sceptic's Guide to the Creation of Life on Earth, Summit Books, New York: 1986, s. 207

176. Hubert Yockey, "Self-Organization, Origin of Life Scenarios and Information Theory", Journal of Theoretical Biology, Cilt 91, 1981, s. 27-28

177. Hoimar Von Ditfudrth, Dinozorların Sessiz Gecesi, Cilt 2, Çev. Veysel Atayman, 2.b. İstanbul: Alan Yayıncılık, Mart 1995, s. 64

178. Ali Demirsoy, Kalıtım ve Evrim, Ankara: Meteksan Yayınları, 1984, s. 61

179. Ali Demirsoy, Kalıtım ve Evrim, s. 61

180. Ali Demirsoy, Kalıtım ve Evrim, s. 94

 

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