Atlas der Schöpfung Band 1

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KAPITEL DES BUCHES

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Kapitel 10: Der molekulare Engpass der Evolution

In den vorangegangenen Teilen dieses Buchs haben wir erläutert in wie weit die Fossilienfunde die Evolutionstheorie widerlegen. Im Grunde genommen wäre es gar nicht nötig gewesen dies zu tun, denn die Evolutionstheorie bricht bereits zusammen lange bevor man zu irgend welchen Behauptungen bezüglich der "Evolution der Spezien" und dem Fossilnachweis gelangt. Das Thema das die Theorie gleich von Anfang an ihres Sinnes beraubt ist die Frage, wie das Leben selbst zuerst auf der Erde erschien.

Wenn sich die Evolutionstheorie mit dieser Frage beschäftigt, behauptet sie, dass das Leben mit einer Zelle begann, die sich durch Zufall bildete. Entsprechend des Szenarios unterliefen verschiedene leblose chemische Verbindungen innerhalb der vorzeitlichen Erdatmosphäre vor vier Billionen Jahren einer Reaktion, in der sich unter Einfluss von Blitzen und Druck die erste lebendige Zelle bildete.

Als erstes muss hier bemerkt werden, dass die Behauptung, unbelebte Materie könne sich zusammenfügen und Leben hervorbringen, eine unwissenschaftliche ist, die bisher weder experimentell noch anderweitig durch Beobachtung bestätigt wurde. Leben kann nur aus Leben hervorgehen. Jede lebendige Zelle bildet sich durch Reproduktion einer anderen Zelle. Niemand auf der Welt war jemals in der Lage eine lebendige Zelle durch Zusammenfügung unbelebter Substanzen zu erzeugen – selbst in den bestausgestatteten Laboratorien nicht.

Die Evolutionstheorie behauptet, dass die Zelle eines Lebewesens, die sich nicht unter dem Zusammenwirken aller Macht des menschlichen Intellekts, Wissens und der Technologie herstellen lässt, es vollbrachte, sich durch Zufall unter vorzeitlichen Umweltbedingungen der Erde zu bilden. Im Nachfolgenden wollen wir untersuchen warum diese Behauptung in Widerspruch zu den elementarsten Prinzipien der Wissenschaft und der Vernunft steht.

Das Märchen von der "Zufallszelle"

Wenn jemand glauben kann, dass eine lebendige Zelle durch Zufall ins Dasein kommen konnte, dann dürfte es keinen Hinderungsgrund für ihn geben, auch die folgende ähnliche Geschichte zu glauben, die wir hier zum Besten geben möchten. Es ist die Geschichte einer Stadt:

Eines Tages, nach einem ausgiebigeren Regen, wurde ein Klumpen Lehm, der zwischen den Felsen eines unfruchtbaren Landes eingeklemmt war nass. Als die Sonne dann wieder schien trocknete der nasse Lehm und wurde hart und eignete sich eine steife, widerstandsfähige Form an. Demzufolge wurden die Felsen, die gleichzeitig als Formschablone gedient hatten, irgendwie in Stücke zertrümmert, und ein schöner, wohlgeformter starker Ziegelstein machte seinen Auftritt. Dieser Ziegel nun wartete unter den gleichen natürlichen Voraussetzungen Jahre hindurch dass sich ein weiterer ähnlicher Ziegel bilden möge. Dieses Geschehen setzte sich fort bis sich im Lauf der Zeit Hunderte und Tausende der gleichen Ziegel am gleichen Ort gebildet hatten. Zum guten Glück jedoch wird dabei keiner der früher gebildeten Ziegel beschädigt. Obwohl sie Tausende von Jahren Stürmen, Regen, sengender Sonnenhitze und eisiger Kälte ausgesetzt waren, entwickelten die Ziegel keinerlei Sprünge, oder Brüche, und wurden auch nicht örtlich versetzt, sondern warteten dort am gleichen Ort mit der gleichen Ausdauer darauf, dass sich weitere Ziegel bildeten.

Die Komplexität der Zelle

Die Zelle ist das komplexeste und eleganteste Systemdesign, das der Mensch je kannte. Der Biologieprofessor Michael Denton erklärt diese Komplexität in seinem Buch Evolution:

A Theory in Crisis (Evolution: Eine Theorie in der Krise) in einem Beispiel: “Um die Realität des Lebens, wie es sich durch die Molekularbiologie enthüllt hat, zu erfassen müssen wir eine Zelle eine Milliarde Mal vergrößern, so dass sie einen Durchmesser von 20 km hat, und einem gigantischen Luftschiff gleicht, groß genug, eine Großstadt wie London oder New York zu überschatten.

Was wir dann erkennen könnten, wäre ein Objekt von unvergleichlicher Komplexität und harmonischem Design. Auf der Oberfläche der Zelle würden wir Millionen von Öffnungen erkennen, wie die Schleusen eines gewaltigen Raumschiffs, die sich öffnen und schließen um einen fortwährenden Strom von Materialien aufzunehmen und auszustoßen.

Wenn wir durch eine dieser Schleusen ins Innere eintreten würden, fänden wir uns in einer Welt von überragender Technologie und verblüffender Komplexität... die unsere eigenen schöpferischen Fähigkeiten weit überschreitet, einer Realität, welche die genaue Antithese des Zufalls ist, und die in jeder Hinsicht alles, was je von menschlicher Intelligenz hervorgebracht wurde, weit übertrifft...”

hücre yapısı, hücre içi

1. Kapillaren
2. Kernplasma
3. Nukleole
4. Zellmembran

5. Nukleole
6. Zentriolenpaar
7. Copula
8. Golgi-Körper

9. Endoplasmisches Reticulum
10. Granulares Endoplasmisches Reticulum
11. Mitochondrie
12. Lysozome

Als sich schließlich eine genügende Anzahl von Ziegeln angesammelt hatte, begannen sie ein Gebäude zu errichten, indem sie zufällig durch die Einwirkungen natürlicher Voraussetzungen, wie Winde, Stürme oder Orkane auf- und nebeneinander geschlichtet wurden. Gleichzeitig bildeten sich Materialien wie Zement oder Erdmischungen, die unter "natürlichen Voraussetzungen" in perfekter Zeitabstimmung in die Fugen krochen um die Ziegel fest aneinander zu binden. Während all dies geschah formte sich mineralisches Eisen unter der Erde unter "natürlichen Voraussetzungen" und legte das Fundament für das, sich mit den Ziegeln errichtende Gebäude. Am Ende dieses Prozesses erhob sich ein vollständiges Gebäude mit allen Materialien, Zimmermannsarbeiten und Installationen funktionsfähig.

Ein Gebäude besteht natürlich nicht nur aus Fundament, Ziegeln und Zement. Wie wurden dann die anderen fehlenden Materialien beigebracht? Die Antwort ist einfach: Alle Arten von Baumaterialien, die zur Errichtung eines Gebäudes benötigt werden sind im Erdboden vorhanden, auf dem es errichtet wird. Quarz für das Glas, Kupfer für die elektrischen Kabel, Eisenerz für die Verstärkungen der Pfeiler und Streben und für die Wasserrohre usw. Sie alle waren in genügenden Mengen unter der Erdoberfläche vorhanden, und es bedurfte lediglich des Könnens der "natürlichen Voraussetzungen" um diese Materialien zu formen und innerhalb des Gebäudes einzusetzen. Alle Installationen, Zimmermannsarbeiten und Zubehör wurden zwischen den Ziegeln mit Hilfe von Wind, Regen und Erdbeben eingefügt. Alles verlief so einwandfrei, dass die Ziegel dergestalt gelegt wurden, dass die notwendigen Freiräume für Fenster gelassen wurden, als ob die natürlichen Voraussetzungen schon wüssten dass sie später so etwas wie Glas bilden würden. Außerdem wurde auch nicht vergessen Freiräume für die Installation von Wasser-, Strom- und Heizungssystemen zu lassen, welche ebenfalls zufällig nachträglich eingesetzt wurden. Alles verlief so einwandfrei, dass "Zufall" und "natürliche Voraussetzungen" ein vollkommenes Design verwirklichten.

Wenn Sie ihren Glauben an diese Geschichte bisher noch bewahren konnten, dürften Sie keine Schwierigkeiten haben, sich vorzustellen wie die anderen Gebäude der Stadt, die Fabriken, Verkehrsstraßen, Fußgängerwege, Untergrundstrukturen, Kommunikations- und Transportsysteme zustande kamen. Falls Sie das technische Fachwissen haben und einigermaßen mit dem Thema vertraut sind, könnten Sie selbst ein äußerst "wissenschaftliches", mehrbändiges Werk schreiben, in dem Sie Ihre Theorien bezüglich des "evolutiven Prozesses eines Abwassersystems und seiner Gleichförmigkeit mit gegenwärtigen Strukturen" darlegen. Sie könnten sich damit sehr wohl akademische Lorbeeren für Ihre aufklärenden Studien ergattern, und sich für ein Genie halten, das die Menschheit erleuchtete.

Die Evolutionstheorie besteht darauf, dass das Leben durch Zufall entstanden sei. Dies ist eine Behauptung die in keiner Weise weniger absurd ist als unsere Geschichte, denn mit all ihren Funktions-, Kommunikations-, Transport- und Verwaltungssystemen steht eine Zelle einer Stadt in Komplexität nicht nach.

ilkel atmosfer, ilkel ortam

Eines Tages, nach einem ausgiebigen Regen, wird ein Klumpen Lehm, der zwischen den Felsen eines unfruchtbaren Landes eingeklemmt ist, nass. Wenn die Sonne wieder scheint trocknet der nasse Lehm, wird hart und eignet sich eine steife, widerstandsfähige Form an. Nun werden die Felsen, die Form gedient hatten, irgendwie in Stücke zertrümmert, und ein schöner, wohlgeformter starker Ziegelstein kommt zum Vorschein. Dieser Ziegel nun wartet unter den gleichen natürlichen Voraussetzungen Jahre hindurch, dass sich ein weiterer ähnlicher Ziegel bilden möge. Dieses Geschehen setzt sich fort, bis sich im Lauf der Zeit Hunderte und Tausende der gleichen Ziegel am gleichen Ort gebildet haben. Zum Glück wird inzwischen keiner der früher gebildeten Ziegel beschädigt.

Obwohl sie Tausende von Jahren Stürmen, Regen, sengender Sonnenhitze und eisiger Kälte ausgesetzt werden, entwickeln die Ziegel keinerlei Sprünge oder Brüche, und werden auch nicht örtlich versetzt, sondern warten am selben Ort mit Ausdauer darauf, dass sich weitere Ziegel bilden. Wenn sich schließlich eine genügende Anzahl Ziegel angesammelt hat, errichten sie ein Gebäude, indem sie zufällig durch die Einwirkungen natürlicher Voraussetzungen, wie Winde, Stürme oder Orkane auf- und nebeneinander geschlichtet werden. Gleichzeitig bilden sich Materialien wie Zement und Erdmischungen, die unter "natürlichen Voraussetzungen" in perfekter Zeitabstimmung in die Fugen kriechen, um die Ziegel fest aneinander zu binden. Während all dies geschieht formt sich mineralisches Eisen unter der Erde unter "natürlichen Voraussetzungen" und legt das Fundament für das sich mit den Ziegeln selbst errichtende Gebäude. Am Ende dieses Prozesses steht ein vollständiges Gebäude mit allen Materialien, und funktionierenden Installationen.

Das Wunder in der Zelle und das Ende der Evolution

Die komplexe Struktur einer lebenden Zelle war unbekannt in Darwins Zeiten, und Leben dem "Zufall und natürlichen Voraussetzungen" zuzuschreiben erschien den Evolutionisten überzeugend genug.

Die Technologie des 20. Jh. hat Einsicht in die winzigsten Bestandteile des Lebens ermöglicht und zu Tage gebracht, dass die Zelle das komplexeste System ist, dem die Menschheit je gegenüberstand. Wir wissen heute, dass die Zelle Kraftwerke beinhaltet, durch die die von der Zelle gebrauchte Energie erzeugt wird, Fabriken, die die lebensnotwendigen Enzyme und Hormone herstellen, einen Datenspeicher, der die gesamte notwendige Information über alle herzustellenden Produkte aufzeichnet, ein komplexes Transportsystem und Rohrleitungen für die Beförderung von Rohmaterialien von einer Stelle zur anderen, hochentwickelte Laboratorien und Raffinerien um die externen Rohmaterialien in ihre brauchbaren Bestandteile aufzuschlüsseln, und spezialisierte Zellmembran-Proteine für die Kontrolle der eingehenden und ausgehenden Materialien, und all dies macht nur einen geringen Teil dieses unglaublich komplexen Systems aus.

Eingeständnisse von Evolutionisten

Die Evolutionstheorie steht ihrer größten Krise gegenüber, wenn es dazu kommt, den Ursprung des Lebens zu erklären. Der Grund dafür ist, dass, die organischen Moleküle so komplex sind, dass ihre Bildung unmöglich als zufällig entstanden erklärt werden kann, und es daher eine offensichtliche Unmöglichkeit ist, dass die Zelle sich zufällig gebildet hat.

Prof.A.Oparin, EvrimciProfesör

Alexander Oparin: "… bleibt der Ursprung der Zelle weiterhin eine unbeantwortete Frage…"

Einige Evolutionisten nahmen die Frage des Ursprungs des Lebens im zweiten Viertel des 20. Jh. in Angriff. Eine der führenden Autoritäten auf dem Gebiet der Theorie der molekularen Evolution, der russische Evolutionist Alexander I. Oparin erläuterte in seinem Buch "Der Ursprung des Lebens" [The Origin of Life], das im Jahr 1936 veröffentlicht worden war:

Jeffrey Bada, evrimci profesör

Jeffrey Bada: "… dem selben größten ungelösten Problem…: Wie begann das Leben auf der Erde?"

Leider bleibt der Ursprung der Zelle weiterhin eine unbeantwortete Frage, die in der Tat der dunkelste Punkt in der gesamten Evo-lutionstheorie ist.1

Seit Oparin haben Evolutionisten zahllose Experimente durchgeführt, For-schung unternommen und Beobachtun-gen angestellt um Beweise zu finden, dass die Zelle sich spontan gebildet haben könnte. Diese Versuche haben jedoch das komplexe Design der Zelle nur noch mehr verdeutlicht, und damit die evolutionistischen Hypothesen noch weiter abseits von der Realität gestellt. Professor Klaus Dose, der Leiter des Instituts für Biochemie an der Johannes Gutenberg Universität erklärt:

Über 30 Jahre experimenteller Forschung bezüglich des Ursprungs des Lebens auf den Gebieten der chemischen und molekularen Evolution haben zwar zu einer besseren Erkenntnis der Immensität des Problems geführt, das der Ursprung des Lebens auf der Erde präsentiert, nicht jedoch zu seiner Lösung. Gegenwärtig enden alle Diskussio-nen der hauptsächlichen Theorien und Experimente auf diesem Gebiet entweder in einer Sackgasse, oder in einem Eingeständnis von Unwissenheit 2

Die folgende Aus-sage des Geochemikers Jeffrey Bada vom Scripps Institute in San Diego macht die Hilf-losigkeit der Evolutio-nisten bezüglich dieses Engpasses deutlich:

Heutzutage, am Ende des 20 Jh. stehen wir immer noch dem selben größten ungelösten Problem gegenüber das uns zu Beginn des 20 Jh. konfrontierte: Wie begann das Leben auf der Erde?3

Nicholas Wade, ein Wissenschafts-journalist der New York Times, gab im Juni 2000 einen ähnlichen Kommentar:

Alles in bezug auf den Ursprung des Lebens auf der Erde ist ein Mysterium, und es scheint, dass, je mehr darüber bekannt wird, es um so rätselhafter wird. 4

 

1 Alexander I. Oparin, Origin of Life, (1936) NewYork: Dover Publications, 1953 (Reprint), p.196.

2 Klaus Dose, "The Origin of Life: More Questions Than Answers", Interdisciplinary Science Reviews, Vol 13, No. 4, 1988, p. 348

3 Jeffrey Bada, Earth, February 1998, p. 40.

4. Nicholas Wade, "Life's Origins Get Murkier and Messier", The New York Times, 13 Juni 2000, S. D1-D2

W. H. Thorpe, ein evolutionistischer Wissenschaftler erkennt das an: "...der elementarste Zelltyp stellt einen ‚Mechanismus' vor, der unvorstellbar mehr komplex ist, als irgend eine Maschine die der Mensch sich erdenken, geschweige denn bauen könnte."104

Eine Zelle ist dermaßen komplex, dass selbst der hohe Stand der Technologie, den die Menschheit erreicht hat, es nicht ermöglicht, eine Zelle herzustellen. Keine Bemühungen, eine lebende Zelle herzustellen waren jemals erfolgreich; in der Tat, Versuche dies zu tun wurden stets abgebrochen.

Die Evolutionstheorie gibt vor, dass dieses System, das die Menschheit mit aller Intelligenz, allem Wissen und aller Technologie, die ihr zur Verfügung stehen, nicht in der Lage ist hervorzubringen, durch "Zufall" unter den vorzeitlichen Bedingungen der Erde ins Dasein kam. Um ein anderes Beispiel zu geben, die Wahrscheinlichkeit einer zufälligen Zellbildung ist geradeso gering, wie die, dass ein Buch durch eine Explosion in einer Buchdruckerei gedruckt werden könnte.

Der englische Mathematiker und Astronom Sir Fred Hoyle stellte einen ähnlichen Vergleich in einem Interview an, das am 12. November 1981 in der Zeitschrift Nature veröffentlicht worden war. Obwohl selbst ein Evolutionist, sagte er, die Wahrscheinlichkeit, dass höhere Lebensformen auf diese Weise ins Dasein kamen sei etwa vergleichbar mit der Möglichkeit, dass ein, durch einen Schrottplatz fegender Orkan mit den dort befindlichen Teilen eine Boeing 747 zusammenmontiere.105 Das bedeutet, dass es für eine Zelle nicht möglich ist, durch Zufall zustandegekommen zu sein, und somit sollte sie mit Sicherheit "erschaffen" worden sein.

Einer der elementarsten Gründe, warum die Evolutionstheorie das Zustandekommen der Zelle nicht erklären kann, ist die "nicht reduzierbare Komplexität" der Zelle. Eine lebendige Zelle unterhält sich selbst durch das harmonische zusammenwirken vieler Organellen. Falls nur eine dieser Organellen in ihrer Funktion versagt, kann die Zelle nicht überleben. Die Zelle hat nicht die Möglichkeit auf unbewusste Mechanismen wie natürliche Auslese oder Mutation zu warten um ihr zu gestatten sich zu entwickeln. Daher war die erste Zelle auf dieser Welt notwendigerweise eine vollständige Zelle, die alle notwendigen Organellen und Funktionen besaß, und das bedeutet mit Sicherheit, dass diese Zelle erschaffen worden sein musste.

Die Proteine fordern den Zufall heraus

 
sitokrom c, protein  maymun, bilgisayar

Die chemische Struktur sogar eines einzelnen Cythochrom-C Proteins (links) ist zu kompliziert, um durch Zufall entstanden zu sein. Der türkische Biologieprofessor und Evolutionist Ali Demirsoy sagt, die Zufallsbildung einer einzelnen Cythochrom-C Folge sei "ebenso kaum wahrscheinlich wie die Möglichkeit, dass ein Affe die Geschichte der Menschheit auf einer Schreibmaschine schreibt, ohne irgendwelche Fehler zu machen."

Soviel zur Zelle, doch die Evolutionslehre versagt sogar in der Erklärung der Bausteine der Zelle. Die Herausbildung - unter natürlichen Bedingungen - selbst nur eines einzigen Proteins von den Tausenden komplexer Proteinmoleküle die eine Zelle aufbauen, ist nicht möglich.

Proteine sind Riesenmoleküle, die aus kleineren Einheiten, den "Aminosäuren" bestehen, welche ihrerseits in einer speziellen Folge und in bestimmten Mengen und Strukturen angeordnet sind. Diese Moleküle stellen die Grundbausteine einer lebenden Zelle dar. Das einfachste davon ist aus 50 Aminosäuren zusammengestellt, doch es gibt Proteine, die aus Tausenden von Aminosäuren aufgebaut sind.

Der entscheidende Punkt ist, die Abwesenheit, Zufügung oder Substitution einer einzigen Aminosäure innerhalb der Struktur eines Proteins verwandelt dasselbe in eine nutzlose molekulare Masse. Jede Aminosäure muss am richtigen Platz und in der richtigen Ordnung vorhanden sein. Die Evolutionstheorie, die behauptet, das Leben sei durch Zufall entstanden verzweifelt angesichts dieser Ordnung, da sie einfach zu wundervoll ist, um durch Zufall erklärt werden zu können. (Darüber hinaus ist die Evolutionstheorie nicht einmal in der Lage die Behauptung der "zufälligen Bildung" von Aminosäuren zu erklären, worauf wir später zurückkommen werden.)

Die Tatsache, dass die funktionelle Struktur des Proteins unter keinen Umständen durch Zufall entstehen kann, kann selbst durch einfache Wahrscheinlichkeitsberechnungen gezeigt werden, die jeder verstehen kann.

Ein durchschnittliches Proteinmolekül setzt sich aus 288 Aminosäuren zusammen, wovon es zwölf verschiedene Arten gibt. Diese können auf 10300 fache Weise angeordnet sein. (Dies ist eine astronomisch große Zahl mit 300 Nullen hinter der Eins.) Aus all diesen möglichen Anordnungen bildet nur eine das erforderliche Proteinmolekül. Alle anderen sind Aminosäure-Ketten, die entweder ganz und gar unbrauchbar, oder anderenfalls potentiell schädlich für Lebewesen sind.

In anderen Worten, die Chance der Bildung auch nur eines einzigen Proteinmoleküls ist "1 zu 10300". Die Wahrscheinlichkeit, dass diese "1" Chance eintritt ist praktisch nicht vorhanden. (In der Mathematik gelten Wahrscheinlichkeiten die kleiner als 1 zu 1050 sind als "Nullwahrscheinlich-keit".)

Außerdem ist ein Proteinmolekül von 288 Aminosäuren ein recht bescheidenes im Vergleich zu einigen Riesen-Proteinmolekülen, die aus Tausenden von Aminosäuren bestehen. Wenn wir ähnliche Wahrscheinlichkeitsberechnungen bei diesen Riesen-Proteinmolekülen anwenden, wird selbst das Wort "unmöglich" unzureichend.

Wenn wir einen Schritt weiter gehen in dem Entwicklungsschema des Lebens, sehen wir, dass ein Protein in sich selbst keine Bedeutung hat. Eines der kleinsten Bakterien, die jemals entdeckt wurden, Mycoplasma Hominis H39, enthält 600 Protein-"Typen". In diesem Fall müssten wir die oben, für ein Protein angestellte Wahrscheinlichkeitsberechnung, für jeden dieser 600 Typen wiederholen. Das Ergebnis übertrifft selbst das Konzept der Unmöglichkeit.

Jemand, der nun diese Zeilen liest und bisher die Evolutionstheorie als eine wissenschaftliche Erklärung akzeptiert hatte, mag den Verdacht haben, dass diese Zahlen übertrieben sind, und nicht den Tatsachen entsprechen. Dem ist nicht so: dies sind definitive und konkrete Fakten. Kein Evolutionist kann diese Zahlen in Frage stellen. Sie akzeptieren, dass die Möglichkeit der zufälligen Bildung eines einzigen Proteins "ebenso unwahrscheinlich ist als die Möglichkeit, dass ein Affe die Geschichte der Menschheit fehlerlos auf einer Schreibmaschine tippt".106 Jedoch, anstatt die andere Erklärung – welche Schöpfung ist – anzuerkennen, verharren sie in der Verfechtung dieser Unmöglichkeit.

Die selbe Tatsache wird von vielen Evolutionisten eingestanden. Harold F. Blum, z.B., ein berühmter evolutionistischer Wissenschaftler erklärt, dass "die spontane Bildung eines Polypeptids von der Größe des kleinsten bekannten Proteins erscheint jenseits aller Wahrscheinlich-keit".107

Die Evolutionisten behaupten, dass die molekulare Evolution über eine sehr lange Zeitspanne hinweg stattfand, und dass die Länge dieses Zeitraums das Unmögliche möglich gemacht habe. Unbeachtet der Länge einer gegebenen Zeitspanne jedoch, ist es nicht möglich, dass Aminosäuren durch Zufall Proteine bildeten. William Stokes, ein amerikanischer Geologe gesteht diese Tatsache in seinem Buch Essentials of Earth History [Grundsätze der Erdgeschichte] ein, in dem er schrieb, dass die Chancen so gering seien, "dass es (Protein) währen Billionen Jahren auf Billionen von Planeten nicht vorgekommen würde, selbst wenn sie alle mit einer konzentrierten wässerigen Lösung der notwendigen Aminosäuren bedeckt wären".108

Was bedeutet all dies nun? Perry Reeves, ein Professor der Chemie beantwortet diese Frage:

Wenn man sich die unendlich große Anzahl von möglichen Strukturen vergegenwärtigt, die sich aus einer einfachen Zufallskombination von Aminosäuren in einem verdampfenden vorzeitlichen Teich ergeben könnte, ist es unvorstellbar zu glauben, dass das Leben auf diese Weise entstanden sein könnte. Es ist weitaus plausibler, dass ein Großer Baumeister mit einem Musterplan für solch eine Aufgabe erforderlich wäre.109

Wenn die zufällige Bildung selbst nur eines dieser Proteine unmöglich ist, ist es billionenmal so unmöglich, dass eine Million dieser Proteine sich durch Zufall zusammenschließen um eine vollkommene lebende Zelle zu formen. Darüber hinaus ist eine Zelle zu keinem Zeitpunkt lediglich aus einer Anhäufung von Proteinen zusammengesetzt. Außer den Proteinen enthält eine Zelle auch Nukleinsäuren, Kohlehydrate, Lipide, Vitamine und viele andere Chemische Substanzen, wie Elektrolyte, angeordnet in spezifischer Proportion, Harmonie und Design, sowohl in bezug auf Struktur, als auch Funktion. Jedes dieser Bestandteile fungiert als ein Baustein oder Neben-Molekül in verschiedenen Organellen.

Robert Shapiro, ein Chemieprofessor an der New Yorker Universität und ein DNS Experte, berechnete die Wahrscheinlichkeit einer zufälligen Bildung der 2000 Typen von Protein, die in einem einzigen Bakterium vorhanden sind (Eine menschliche Zelle enthält 200000 verschiedene Proteintypen.) Das Ergebnis war 1:1040000.110 (Das ist eine unvorstellbare Zahl mit 40000 Nullen hinter der Eins.)

Chandra Wickramasinghe, ein Professor in angewandter Mathematik am Universitäts-College von Cardiff in Wales, bemerkt folgendes:

Die Wahrscheinlichkeit, dass Leben sich spontan aus unbelebter Materie gebildet hat ist Eins zu einer Zahl mit vierzigtausend Nullen dahinter... Sie ist groß genug um Darwin und die gesamte Evolutionstheorie zu begraben. Es gab keine vorzeitliche Brühe, weder auf diesem Planeten, noch auf irgend einem anderen, und falls der Ursprung des Lebens nicht Zufall war, muss er demzufolge das Erzeugnis einer bezweckenden Intelligenz gewesen sein.111

Sir Fred Hoyle bemerkt zu diesen unwahrscheinlichen Zahlen:

Solch eine Theorie (dass Leben durch eine höhere Intelligenz zusammengestellt wurde) ist so offensichtlich, dass man sich nur wundern kann, warum sie nicht weitverbreitet als selbstverständlich akzeptiert wird. Die Gründe dafür sind eher psychologisch als wissenschaftlich.112

Der Grund, warum Hoyle den Ausdruck "psychologisch" benützt ist die Selbstbeeinflussung der Evolutionisten, es nicht wahrhaben zu wollen, dass das Leben erschaffen sein könnte. Dieser Leute haben es sich als Hauptziel gesetzt, die Existenz Allahs zu verneinen. Einzig und allein aus diesem Grund fahren sie fort, aller Vernunft widerstrebende Szenarien zu verteidigen, die sie gleichzeitig als unmöglich anerkennen.

Linksdrehende Proteine

 
sag elli aminoasit, sol elli aminoasit

amino-acid = Aminosäure

Es gibt zwei Arten von Aminosäuren, die als "linksdrehend" und "rechtsdrehend" bezeichnet werden. Der Unterschied zwischen ihnen liegt in der Spiegelsymmetrie ihrer räumlichen Strukturen, ähnlich der linken und rechten Hand einer Person.

Wir wollen nun im Einzelnen untersuchen, warum das evolutionistische Szenario in bezug auf die Bildung von Proteinen unmöglich ist.

Die folgerichtige Anordnung der entsprechenden Aminosäuren alleine genügt nicht zur Bildung eines Proteinmoleküls. Daneben muss jede der 20 verschiedenen Typen von Aminosäuren, die in der Proteinkomposition vorhanden sind linksdrehend sein. Es gibt zwei Arten von Aminosäuren, die als "linksdrehend" und "rechtsdrehend" bezeichnet werden. Der Unterschied zwischen ihnen liegt in der Spiegelsymmetrie ihrer räumlichen Strukturen, ähnlich der linken und rechten Hand einer Person.

Aminosäuren jedes dieser beiden Typen können sich leicht aneinander fügen. Im Zuge der Forschung kam eine höchst interessante Tatsache ans Licht: Alle Proteine in Pflanzen und Tieren, vom einfachsten Organismus bis hin zum kompliziertesten sind aus linksdrehenden Aminosäuren zusammengesetzt. Falls auch nur eine rechtsdrehende Aminosäure an der Struktur eines Proteins ansitzt wird das Protein nutzlos. Es war interessant zu beobachten, dass in einigen Versuchen, in denen rechtsdrehende Aminosäuren in Bakterien eingesetzt wurden, diese dieselben sofort zerstörten, und in einigen Fällen linksdrehende Aminosäuren mit den gebrochenen Bestandteilen bildeten, so dass sie diese benutzen konnten.

Wir wollen für einen Augenblick annehmen, dass das Leben, wie die Evolutionisten es behaupten, durch Zufall entstanden ist. In diesem Fall sollten die rechtsdrehenden und linksdrehenden Aminosäuren, die durch Zufall entstanden waren in etwa gleichen Mengen in der Natur vorhanden sein. Daher sollten alle Lebewesen beide, rechtsdrehende und linksdrehende Aminosäuren in ihrer Konstitution haben, da eine Kombination der beiden Typen chemisch durchaus möglich ist. Die Tatsache jedoch ist, dass alle lebenden Organismen ausschließlich aus linksdrehenden Aminosäuren aufgebaut sind.

Die Frage, wie die Proteine lediglich die linksdrehenden aus allen Aminosäuren herausgreifen, und wie nicht eine einzige rechtsdrehende Aminosäure am Lebensprozess teilnimmt, ist nach wie vor ein Konfrontationspunkt für die Evolutionisten, und sie werden niemals eine derartig spezifische und bewusste Auswahl rechtfertigen können.

Überdies verschärft diese Charaktereigenschaft der Proteine die Verwirrung des "Zufalls"-Engpasses der Evolutionisten. Es reicht nicht aus, dass die Aminosäuren in einer festgelegten Anzahl, einer perfekten Folgerichtigkeit und im richtigen räumlichen Design miteinander verbunden sind, um ein "sinnvolles" Protein zu bilden. Darüber hinaus müssen all diese Aminosäuren von den linksdrehenden ausgewählt sein, ohne dass sich auch nur eine rechtsdrehende Aminosäure unter ihnen befindet. Es gibt jedoch keinen natürlichen Auswahlmechanismus, der erkennen könnte, dass sich eine rechtsdrehende Aminosäure in die Folge eingeschlichen habe, und dass dies fehlerhaft sei, und selbige daher von der Kette entfernt werden müsse. Diese Situation schließt nochmals die Möglichkeit von Zufall und Chance endgültig aus.

In der wissenschaftlichen Encyclopaedia Britannica, die ein ausgesprochener Verteidiger der Evolution ist, ist angedeutet, dass die Aminosäuren aller lebenden Organismen auf der Welt und die Bausteine komplexer Polymere, wie Proteine, die gleiche linksdrehende Asymmetrie haben. Es ist beigefügt, dass dies dem entspräche, eine Münze eine millionmal zu werfen wobei diese jedesmal auf der selben Seite zum Liegen kommt. In der gleichen Enzyklopädie ist zu lesen, dass es unverständlich sei, warum Moleküle linksdrehend oder rechtsdrehend gestaltet werden, und dass diese Auswahl auf faszinierende Weise mit der Quelle des Lebens auf der Erde in Verbindung stehe.113

Wenn eine Münze eine millionmal geworfen wird, und dann jedesmal auf der selben Seite landet, ist es da logischer dies dem Zufall zuzuschreiben, oder eine bewusste Beeinflussung anzunehmen? Die Antwort dürfte klar sein. Trotz dieser offensichtlichen Klarheit jedoch nehmen die Evolutionisten Zuflucht zum Zufall, einfach nur, weil sie das Vorhandensein einer "bewussten Beeinflussung" nicht akzeptieren wollen.

Eine ähnliche Situation wie die der linksdrehenden Aminosäuren herrscht auch bei den Nukleotiden, den kleinsten Baueinheiten der DNS und RNS vor. Umgekehrt wie bei den Aminosäuren lebender Organismen, sind hier nur die rechtsdrehenden Formen der Nukleotiden eingesetzt. Dies ist ein weiteres Beispiel, das nie durch Zufall erklärt werden kann.

Die Schlussfolgerung dass der Ursprung des Lebens nicht durch Zufall erklärt werden kann, wird durch die bisher untersuchten Wahrscheinlich-keitsfälle eindeutig bestätigt. Wenn wir die Wahrscheinlichkeit (einer Zufallsbildung) eines Proteins durchschnittlicher Größe, das aus 400 ausschließlich linksdrehenden Aminosäuren besteht, berechnen, ergibt sich ein Wahrscheinlichkeitsverhältnis von 1: 2400 oder 1:10120.

Nur als Vergleich sei darauf hingewiesen, dass die Anzahl der Elektronen im Universum auf 1079 geschätzt wird, was eine bedeutend geringere Zahl ist als der obig errechnete Nenner. Die Berechnung der Wahrscheinlichkeit, dass diese Aminosäuren in der erforderlichen Reihenfolge und funktionellen Form auftreten, würde noch weitaus größere Nenner hervorbringen. Wenn wir diese Wahrscheinlichkeiten in Zusammenhang brächten und den Themenkreis auf die Bildung einer größeren Anzahl und höherer Proteintypen erweitern wollten, würden die Berechnungen den Bereich des Vorstellbaren überschreiten.

Die korrekte Bindung ist lebensnotwendig

peptid bağları, aminoasit

1. Peptidbindung

 

 

Die Aminosäuremoleküle, aus denen sich die Proteine zusammensetzen, müssen miteinander in einer Peptidbindung verbunden sein, die aber nur eine der vielen chemischen Bindungsmöglichkeiten in der Natur darstellt. Sonst würden die resultierenden Aminosäureketten keine Proteine bilden können.

Die vorhergehende lange Liste der Wegsperren für die Evolution ist jedoch noch nicht zu Ende. Es reicht nicht aus, dass die Aminosäuren in der erforderlichen Anzahl und Folgerichtigkeit, sowie der richtigen räumlichen Struktur angeordnet sind. Die Bildung eines Proteins erfordert ferner, dass Aminosäure-Moleküle die mehr als einen Arm haben, nur durch bestimmte Arme aneinander gekettet seien. Solch ein Verbund ist als "Peptidbindung" bekannt. Aminosäuren können verschiedene Verbindun-gen miteinander eingehen, doch Proteine setzen sich ausschließlich aus solchen Aminosäuren zusammen, die durch Peptidbindungen aneinandergekettet sind.

Ein Vergleich möge diesen Punkt erklären: Angenommen, alle Bestandteile eines Autos sind vollständig und fachgerecht montiert, außer einem Rad, welches nicht mit den dazugehörigen Schrauben und Muttern, sondern einem Stück Draht befestigt wurde, und zwar in der Weise, dass sich die Radnabe in senkrechter Lage zum Boden befand. Es wäre nicht möglich dieses Auto auch nur einen Meter weit zu fahren, ungeachtet seiner technologischen Raffinesse und der Stärke seines Motors. Auf den ersten Blick scheint alles in Ordnung zu sein, doch die falsche Montage nur eines der Räder macht das ganze Auto unbrauchbar. In gleicher Weise würde selbst nur eine einzige andere als Peptidbindung in der Verkettung der Aminosäuren das gesamte Proteinmolekül nutzlos machen.

Die Forschung hat gezeigt, dass bei Aminosäuren die unbeeinflusst Verbindungen eingehen, diese nur zu 50 % Peptidbindungen sind, während die restlichen Kombinationen andere Bindungen aufweisen, die nicht in Proteinen vorhanden sind. In der gleichen Weise wie eine, einem Protein zugehörige Aminosäure nur dann funktionsfähig ist, wenn sie eine des linksdrehenden Typs ist, ist sie es auch nur dann, wenn sie durch eine Peptidbindung angefügt ist.

 

Auch wenn alle Bedingungen geschaffen sind, würde kein Protein zufällig entstehen

Dadurch das bestimmte Menschen Dinge nur oberflächlich bewerten, denken sie, dass das Protein durch primitive, chemische Reaktionen entstanden ist. Demnach sind auch ihre Aussagen primitiv und falsch, wie folgt : „Da Aminosäuren miteinander reagieren, entstehen Proteine“. Es muss erwähnt werden, dass zufällige Reaktionen in toter Materie nur primitive, einfache Veränderungen verursachen. Die Anzahl solcher Reaktionen ist begrenzt und von vorne rein grob abschätzbar. Um eine sehr komplexe, chemische Materie synthetisch herzustellen, braucht es umfangreiche Labore und Aufbereitungsorte. Unsere alltäglichen Medikamente sowie andere chemische Mittel werden in solchen Firmen und Labors gewonnen. Im Vergleich zu diesen chemischen Mitteln haben Proteine eine äußerst komplexe Baulichkeit. Deshalb kann es niemals sein, dass das Protein, welches ein Wunder der Schöpfung ist zufällig entstand. Denn jedes einzelne Teil dieses Proteins, ist auf einer bestimmten Art gegliedert.

Darwin Hatte Keine Ahnung Von Der DNA

Zu der Zeit als Darwin seine Theorie präsentierte, konnte er die Vielfalt der Arten nicht logisch erklären. Auch wenn er es gewollt hätte konnte er es zu dem Zeitpunkt nicht, denn er hatte keine Ahnung von der DNA. Weder wusste der was über die Biomathematik, noch über die Mikrobiologie und rein gar nichts wusste er über die Genetik. Da diese Wissenschaftszweige zu Darwins Lebzeiten nicht existierten, konnte er es auch nicht erahnen. Mit den wenigen und primitiven Möglichkeiten die er hatte, konnte er mit der äußeren Ähnlichkeit imaginäre Spekulationen vorwerfen. Er konnte auch keine wissenschaftliche Forschungen über die Zelle machen, da wie gesagt die oberen Wissenschaftszweige komplett gefehlt haben. Diese Informationen sind sehr wichtig für unser Verständnis, denn dadurch kann man die Dimension der Unwissenheit zu Darwins Zeiten etwas nachvollziehen.

Darwin’in DNA’dan Haberi Yoktu

Wenn man das Thema Proteine zusammenfasst:

  • Um ein Protein zu erzeugen, benötigt man ca. 100 andere Proteine.
  • Allein durch das Fehlen eines der, für die Proteinsynthese benötigten Enzyme (Proteine), kann möglicherweise kein Protein entstehen.
  • Das gleichzeitige Vorhandensein dieser 100 Enzyme ist nicht ausreichend; zugleich müssen diese Enzyme in einem bestimmten Bereich ( im Zellkern bestimmten Bereich ) vorhanden sein.
  • Die DNA erzeugt die nötigen Enzyme für die Entstehung der Proteine. Doch wiederum werden für das Kopieren der DNA auch Proteine benötigt. Es ist nicht möglich, dass das eine ohne das andere existiert. Beide müssen gleichzeitig vorhanden sein.
  • Um die Erzeugung des Proteins realisieren zu können, ist das Ribosom, welches die Aufgabe einer Fabrik bewerkstelligt, notwendig. Durch dessen sind Proteine notwendig damit Ribosome sein können und Ribosome notwendig damit Proteine sein können.
  • Beide Teile können nicht unabhängig voneinander vorhanden sein. Die Proteine, das Ribosom, die DNA, der Zellkern, die Energie erzeugenden Mitochondrien und all die anderen Organellen, welche nicht aufgezählt wurden, müssen gleichzeitig vorhanden sein.
  • Die Zelle muss die jeweiligen Enzyme an bestimmten Orten, welche für die Produktion zuständig sind hinleiten. Aber auch wenn die Enzyme vorhanden sind, können diese dem Protein nur nutzen erbringen, wenn die Zelle ihnen bestimmte Aufgaben gibt.
  • Damit die Enzyme Reaktionen eingehen können, müssen bestimmte Voraussetzungen wie pH-Wert und Temperatur überstimmen. Die Enzyme gehen keine Reaktionen ein, wenn die richtige Temperatur und der richtige pH-Wert vorhanden ist.
  • Aus diesem Grund ist es unmöglich, dass ein Protein, ohne alle Organellen der Zelle zur Selben Zeit vorhanden sind, entstehen kann.
  • Auch wenn wir alle Bestandteile eines Proteins im Schlammwasser zusammenfügen, würde niemals ein Protein entstehen können. Eine Zelle muss vorhanden sein.
  • Normalerweise reagieren Aminosäuren nicht miteinander. Denn es müssen in der Zelle die jeweiligen Helfer-Enzyme existieren. Jedoch reagieren sie mit Stoffen wie Zucker auf natürlicher Art. Auch wenn wir alle notwendigen Enzyme mit in das Schlammwasser hinzufügen, würden sie von selbst nicht mit den übrigen Enzymen eine Bindung eingehen, denn dies benötigt wieder die Zelle.
  • Auch wenn man unter normalen Bedingungen das Protein ins Schlammwasser setzen würde, hätte das nur ein Ergebnis, nämlich dass sich das Protein zersetzt. Oder es würde mit einem anderen Protein, einer Aminosäure oder anderen chemischen Substanzen Reaktionen eingehen und somit die eigene Eigenschaft gänzlich verlieren. Es wäre dadurch für das eigentliche Ziel nicht mehr brauchbar, denn es würde sich in eine ganz andere Substanz verändern.

⁃An dieser Stelle wäre es angebracht zu wiederholen, welche Bedingungen ein Protein benötigt um zu bestehen:

  • a) Es muss eine Peptidbindung zwischen den Aminosäuren herrschen.
  • b) Alle Aminosäuren müssen linksdrehend sein.
  • c) Es dürfen nur 20 Aminosäuren benutzt werden
  • d) Die Aminosäuren müssen in einer bestimmten Reihe gegliedert sein.
  • e) Das entstandene Protein muss eine bestimmte 3D-Form haben.

Nun denken wir für eine Minute diese ganzen unmöglichen Begebenheiten wären wirklich vorhanden und nehmen an, das Protein wäre wirklich zufällig entstanden. Selbst dann hätte die Evolutionstheorie keine Antwort darauf, denn das Protein müsste aus seinem natürlichen Milieu genommen isoliert und in eine besonderen Umgebung versetzt werden. Denn wenn es den normalen Bedingungen der Natur ausgesetzt wäre, würde es sich zersetzten oder mit Säuren, anderen Aminosäuren verbinden oder gar mit anderen Substanzen chemische Reaktionen eingehen. Somit würde es seine eigenen besonderen Eigenschaften verlieren und sich in etwas ganz anderes verwandeln.

Ein einziges Protein widerlegt die Evolutionstheorie

Die Evolutionstheorie wird schon in den Ersten Stufen des Lebens entkräftet. Vor den Fossilien, der Paläontologie, der Mikrobiologie, der Genetik und der komplexen Struktur des Lebens ist das, was die Evolutionstheorie in eigentlicher Bedeutung für ungültig erklärt ein einziges Protein, denn die Wahrscheinlichkeit, dass ein Protein zufällig entsteht liegt bei „null“. Der Hauptgrund, für die Entstehung eines Proteins ist, dass ein weiteres Protein vorhanden sein muss und dies löscht die zufällige Entstehung vom Grund aus. Diese Wahrheit allein reicht für die Aufhebung der Aussagen der Evolutionisten, über die zufällige Entstehung. Wenn wir dies zusammenfassen:

1. Ohne Enzyme können Proteine nicht synthetisiert werden und alle Enzyme sind Proteine.

2. Damit allein ein Protein synthetisiert werden kann, müssen ca. 100 Proteine vorhanden sein. Aus diesem Grund müssen, damit Proteine sein können, andere Proteine vorhanden sein.

3. Die DNA stellt die Enzyme, die die Proteine herstellen, her. Ohne die DNA wird das Protein nicht synthetisiert.

4. Im Zellinneren nehmen alle Organellen eine wichtige Rolle bei der Proteinsynthese. Mit anderen Worten muss, damit ein Protein existieren kann, mit ihren ganzen Organellen, eine vollkommene und eine im ganzen Sinne arbeitende Zelle vorhanden sein.

Das die Darwinisten nicht einmal in der Lage sind, die Entstehung eines einzigen Proteins zu erklären, widerlegt die Evolutionstheorie ganz. Alle folgenden zusammengereimten Beweise über die Evolutionstheorie sind ab da an ungültig. Ein wichtiger Bestandteil der darwinistischen Propaganda ist es, den Ursprung des Lebens als sehr primitiv zu erklären, obwohl es äußerst komplex ist. Mit einer ignoranten und unwissenden Art, behaupten sie immer noch, dass die Erste Zelle im Schlammwasser entstand und dass sich die DNA aus Eigeninitiative plötzlich anfing sich selbst zu kopieren. Doch inzwischen wissen die Menschen, dass das Protein so komplex aufgebaut ist und dass ihre Existenz kein Zufallsprodukt sein kann. Des weiteren sind die Menschen darüber aufgeklärt, dass die Zelle nur funktionieren kann, wenn all ihre Organellen, wie zum Beispiel der DNA und der RNA mit der Zelle eine Einheit bilden. Nur mit diesen Voraussetzungen ist die Zelle fähig Aufgaben zu vollbringen. Somit sind Darwinisten nicht einmal in der Lage zu erklären wie das Protein entstand, deshalb ist die Zelle, welches viel komplexer aufgebaut ist, für Darwinisten ein einziger Alptraum. Die Zelle ist im Vergleich zu einer Metropole, um ein vielfaches komplizierter konstruiert und kann deshalb auf gar keinen Fall durch Zufall entstanden sein.

Weder die Zelle noch das Protein kann durch Zufallskonstellationen entstehen.

 

Der evolutionäre Aufruhr über den Ursprung des Lebens

Die Frage "wie Lebewesen zuerst auftraten" ist ein dermaßen kritischer Fallstrick für die Evolutionisten, dass sie es gewöhnlich tunlichst vermeiden dieses Thema anzusprechen. Sie versuchen diese Frage zu übergehen indem sie behaupten, "die ersten Geschöpfe seien als Ergebnis einiger Zufallsereignisse im Wasser ins Dasein gekommen". Sie sind an einer Wegsperre angelangt, die sie auf keine Weise umgehen können. Trotz der paläontologischen Argumente für die Evolution, haben sie bei diesem Thema keine Fossilien zur Verfügung mit denen sie durch Entstellungen und Fehlinterpretationen ihre Behauptungen unterstützen könnten. Daher ist die Evolutionstheorie von vornherein und mit Sicherheit widerlegt.

Es muss dabei ein sehr wichtiger Punkt in Betracht gezogen werden: Falls sich irgend ein Schritt des evolutionären Prozesses als unmöglich erweist, genügt dies als Beweis, dass die Theorie in ihrer Gesamtheit absolut falsch und ungültig ist. Wenn z.B. bewiesen wurde, dass die zufällige Bildung von Proteinen unmöglich ist, sind damit alle anderen Behauptungen bezüglich des weiteren Fortschreitens der Evolution ebenfalls widerlegt. Nach dieser Stufe wird es bedeutungslos einige Menschen- und Affenschädel auszugraben und Spekulationen darüber anzustellen.

Wie lebendige Organismen aus unbelebter Materie ins Dasein kamen war eine Frage, die die Evolutionisten lange Zeit gar nicht erst erwähnen wollten. Diese Frage jedoch, der ständig aus dem Weg gegangen worden war, wuchs zu einem unausweichlichen Problem heran, und im zweiten Viertel des 20. Jh. wurden in einer Reihe von Versuchen Anstrengungen gemacht es zu bewältigen.

Die Kernfrage war: Wie konnte die erste lebende Zelle in den urzeitlichen Umweltbedingungen der Erde aufgetreten sein? Welcher Art Erklärung konnten die Evolutionisten zu diesem Problem hervorbringen?

Die Antworten auf die Fragen wurden in Versuchen gesucht. Evolutionistische Wissenschaftler und Forscher unternahmen Laborversu-che die auf die Beantwortung dieser Fragen ausgerichtet waren, doch diese Versuche erregten kein großes Interesse. Die, die größte Anerkennung findende Studie über den Ursprung des Lebens ist ein Versuch, der unter dem Namen Miller Experiment in die Annalen einging, und der von dem amerikanischen Forscher Stanley Miller im Jahr 1953 durchgeführt wurde. (Der Versuch ist auch unter dem Namen "Urey-Miller Experiment" bekannt aufgrund der Beiträge die Harold Urey, Millers Lehrer an der Universität von Chicago, geleistet hatte.)

Dieses Experiment ist der einzige "Beweis", durch den angeblich nachgewiesen werden soll, dass die "These der molekularen Evolution" bis zur ersten Stufe der Evolutionsperiode standhält. Obwohl fast ein halbes Jahrhundert verstrichen ist, in dem enorme technologische Fortschritte gemacht wurden, hat niemand irgend welche weiteren Schritte unternommen. Dennoch wird Millers Experiment in den Lehrbüchern immer noch als die evolutionäre Erklärung der ersten Generation von Lebewesen angeboten. Sich wohl der Tatsache bewusst, dass solche Studien ihre Argumente nicht unterstützen, sondern ganz im Gegenteil, ihre Hypothesen widerlegen, vermeiden es die Evolutionisten wohlweislich sich dem Glatteis solcher Experimente auszusetzen.

Millers Experiment

Stanley Millers Ziel war es, einen experimentellen Nachweis zu erbringen, der zeigen würde, dass Aminosäuren, die Grundbausteine der Proteine, "durch Zufall" auf der unbelebten Erde vor Billionen Jahren zustande gekommen waren.

In seinem Versuch benützte Miller ein aus Ammoniak, Methan, Wasserstoff und Wasserdampf bestehendes Gasgemisch, von dem er annahm, es wäre in der ursprünglichen Welt vorhanden gewesen (was sich später als unrealistisch herausstellte). Da diese Gase unter natürlichen Bedingungen nicht miteinander reagierten, führte er dem Milieu Energie zu, um eine Reaktion zu stimulieren. In der Annahme, dass diese Energie von meteorologischen elektrischen Entladungen in der primordialen Atmosphäre herrühren könnte, verwendete er zur Bereitstellung derselben eine künstliche elektrische Entladungsquelle.

Miller setzte das Gasgemisch eine Woche lang einer konstanten Erhitzung von 1000C unter zusätzlicher Zuführung eines elektrischen Stroms aus. Nach Ablauf der Woche analysierte Miller die chemischen Substanzen, die sich am Boden des Testkolbens niedergeschlagen hatten und stellte fest, dass sich drei der 20 Aminosäuren, welche die Grundbausteine der Proteine darstellen, synthetisiert hatten.

Dieses Experiment löste große Euphorie unter den Evolutionisten aus und wurde als einer der größten Erfolge gefeiert. In trunkenem Eifer überschrieben verschiedene Herausgeber ihre Publikationen mit Schlagzeilen wie "Miller erschafft Leben". Die Substanzen jedoch, die Miller in der Lage war zu synthetisieren waren lediglich ein Häufchen "unbelebter" Moleküle.

Angespornt durch dieses Experiment, schufen die Evolutionisten sogleich neue Szenarien. Hypothesen über Stufen, die denen der Aminosäuren folgen sollten, wurden eiligst formuliert. Angeblich sollen sich die Aminosäuren dann später zufällig in der richtigen Reihenfolge verbunden haben um Proteine zu bilden. Einige dieser zufällig entstandenen Proteine ließen sich dann in Zellmembran-ähnlichen Strukturen nieder, die "irgendwie" entstanden waren, und bildeten die erste primitive Zelle. Im Lauf der Zeit schlossen sich dann die Zellen zusammen und wurden zum ersten lebenden Organismus. Millers Experiment jedoch war nichts weiter als trügerischer Schein und hat sich mittlerweile in vielen Gesichtspunkten als fehlerhaft erwiesen.

Jüngste evolutionistische Veröffentlichungen stellen das Millersche Experiment in Frage

Heutzutage wird dem Thema des Millerschen Experiments selbst unter evolutionistischen Wissenschaftlern keinerlei Bedeutung mehr beigemessen. In der Februar Ausgabe 1998 des bekannten evolutionistischen Wis-senschaftsmagazins Earth erschien die folgende Aussage in einem Artikel unter der Überschrift "Der Schmelztiegel des Lebens" [Life's Crucible]:

stanley miller, miller deneyi

Geologen sind nun der Ansicht, dass die primordiale Atmosphäre hauptsächlich aus Kohlendioxyd- und Stickstoffgasen bestand, welche weniger reaktionsfreundlich sind, als die in dem Experiment im Jahr 1953 verwendeten Gase. Und selbst wenn Millers Atmosphäre bestanden haben könnte, wie hätten einfache Moleküle wie Aminosäuren sich den notwendigen chemischen Veränderungen unterziehen können, welche sie in kompliziertere Verbindungen oder Polymere wie Proteine verwandelt hätten. Miller selbst zuckte ratlos seine Achseln vor diesem Rätsel. "Das ist das Problem", seufzt er in Frustration. "Wie kann man Polymere machen? Das ist nicht so einfach."1

Wie ersichtlich hat Miller heute selbst akzeptiert, dass sein Experiment, in Hinsicht auf eine Erklärung für den Ursprung des Lebens, zu keinen Schlüssen führen kann. Die Tatsache, dass unsere evolutionistischen Wissenschaftler dieses Experiment mit solchem Eifer annehmen zeigt nur die Dürftigkeit der Evolution und die Verzweiflung ihrer Verfechter.

In der März Ausgabe 1998 von National Geographic wird folgendes in einem Artikel unter der Überschrift "Die Entstehung des Lebens auf der Erde" [The Emergence of Life on Earth] zu diesem Thema gesagt:

Viele Wissenschaftler nehmen nun an, dass die frühe Atmosphäre unterschiedlich von der war, die Miller ursprünglich vermutete. Sie sind der Ansicht, dass sie eher aus Kohlendioxyd- und Stickstoffgasen bestand, anstatt aus Wasserstoff, Methan und Ammoniak. Das sind keine erfreulichen Nachrichten für die Chemiker. Wenn sie versuchen Kohlendioxyd und Stickstoff zu "zünden" erhalten sie eine kümmerliche Menge an organischen Molekülen – das Äquivalent zur Auflösung eines Tropfens Nahrungsmittelfarbe in einem Schwimm-becken voll Wasser. Wissenschaftler haben Schwierigkeiten sich vorzustellen, dass das Leben aus solch einer verdünnten Brühe entstanden sein soll.2

In Kürze, weder Millers Experiment, noch irgend ein anderer evolutionistischer Versuch, kann die Frage nach der Entstehung des Lebens auf der Erde beantworten. Alle dahingehende Forschung hat gezeigt, dass das Leben unmöglich durch Zufall entstanden sein konnte, und bestätigt damit, dass es erschaffen wurde.

 

1. Earth, "Life's Crucible", February 1998, p.34

2. National Geographic, "The Rise of Life on Earth", March 1998, p.68

Millers Experiment war bloße Spiegelfechterei

Millers Experiment sollte beweisen, dass sich Aminosäuren unter urzeitlichen Umweltbedingungen selbst bilden könnten, doch es litt in einer Anzahl von Punkten an Folgewidrigkeit:

1. Unter Verwendung eines Mechanismus, der als "Kühlfalle" bekannt ist isolierte Miller die Aminosäuren aus ihrer Umgebung, sobald sie sich gebildet hatten. Hätte er dies nicht getan, wären die Moleküle in den Milieubedingungen unter denen sich die Aminosäuren gebildet hatten sofort wieder zerstört worden.

Zweifellos war solch ein bewusster Trennungsmechanismus in den vorzeitlichen Umweltbedingungen nicht vorhanden. Selbst wenn sich eine Aminosäure gebildet hätte, wäre sie ohne einen derartigen Mechanismus sogleich wieder zerstört worden. Der Chemiker Richard Bliss erläutert diesen Widerspruch folgendermaßen: "Ohne diese Kühlfalle wären die chemischen Verbindungen in der Tat durch die elektrische Spannung zerstört worden."114

Tatsächlich gelang es Miller in vorhergehenden Versuchen nicht, unter Verwendung der gleichen Materialien, jedoch ohne den Kühlfallen-Mechanismus, eine einzige Aminosäure herzustellen.

2. Die primordialen atmosphärischen Umweltbedingungen, die Miller in seinem Experiment zu simulieren versuchte waren unrealistisch. In den 80er Jahren stimmten Wissenschaftler in der Ansicht überein, dass anstelle von Ammoniak und Methan eher Stickstoff und Kohlendioxyd in dieser künstlichen Umgebung vorhanden sein hätten sollen. Nach langem Schweigen gestand auch Miller selbst, dass das atmosphärische Milieu das er in seinem Versuch verwendet hatte, nicht realistisch gewesen sei.115

Warum hatte Miller auf diese Gase bestanden? Die Antwort ist sehr einfach: Ohne Ammonium wäre es nicht möglich gewesen eine Aminosäure zu synthetisieren. Kevin Mc Kean berichtet darüber in einem Artikel, der in der Zeitschrift Discover veröffentlicht worden war:

Miller und Urey imitierten die vorzeitliche Atmosphäre der Erde mit einem Gemisch von Ammoniak und Methan. Ihren Ansichten entsprechend war die Erde eine echte homogene Mischung von Metall, Gestein und Eis. Aus jüngsten Studien jedoch geht hervor, dass die Erde zu jener Zeit sehr heiß war und sich aus einer Nickel- und Eisenschmelze zusammensetzte. Daher dürfte die chemische Atmosphäre zu jener Zeit hauptsächlich aus Stickstoff (N2), Kohlendioxyd (CO2) und Wasserdampf (H2O) bestanden haben. Diese jedoch sind weniger geeignet zur Herstellung organischer Moleküle als Methan und Ammoniak.116

Die amerikanischen Wissenschaftler J.P. Ferris und C.T. Chen wiederholten Stanley Millers Experiment in einem atmosphärischen Milieu, das Kohlendioxyd, Wasserstoff, Stickstoff und Wasserdampf enthielt, und waren nicht in der Lage auch nur ein einziges Aminosäure-Molekül zu gewinnen.117

3. Ein weiterer wichtiger Punkt, der Millers Experiment ungültig macht ist, dass zu dem Zeitpunkt als die Aminosäuren sich angeblich gebildet haben sollen, genügend atmosphärischer Sauerstoff vorhanden war um sie alle zu zerstören. Diese Tatsache, die Miller übersah, tritt durch Spuren von oxydiertem Eisen und Uranium zu Tage, welche an Gesteinsproben deren Alter auf 3,5 Billionen Jahre geschätzt wird gefunden wurde.118

Es gibt noch andere Funde, die zeigen, dass das Sauerstoffvorkommen in jener Phase weitaus höher war als ursprünglich von den Evolutionisten angenommen wurde. Aus einigen Studien geht auch hervor, dass die Intensität der Ultraviolett Ausstrahlung, der die Erde ausgesetzt war, das 10000 fache dessen betrug, was die Evolutionisten geschätzt hatten. Diese intensive UV Ausstrahlung hätte eine unvermeidbare Freisetzung von Sauerstoff verursacht, durch den Abbau von Wasserdampf und Kohlendioxyd in der Atmosphäre.

Diese Situation macht Millers Experiment, das den Sauerstoff total außer Acht gelassen hatte, vollkommen bedeutungslos. Falls Sauerstoff in dem Versuch eingesetzt worden wäre, wäre das Methan in Kohlendioxyd und Wasser aufgesplittet worden, und das Ammoniak in Stickstoff und Wasser. Wäre demgegenüber kein Sauerstoff vorhanden gewesen, hätte es auch keine Ozonschicht geben können, und die Aminosäuren wären daher ohne Schutz einer sehr intensiven UV Ausstrahlung ausgesetzt gewesen, die sie sofort zerstört hätte. In anderen Worten, mit oder ohne die Gegenwart von Sauerstoff in der vorzeitlichen Welt, das Ergebnis wären in jedem Fall destruktive Umweltbedingungen für die Aminosäuren gewesen.

Am Ende von Millers Experiment hatten sich viele organische Säuren gebildet, deren Eigenschaften unzuträglich für die Struktur und Funktionen von Lebewesen waren. Wären die Aminosäuren nicht isoliert, sondern mit diesen Chemikalien im gleichen Milieu gelassen worden, so wäre ihre Zerstörung oder Umwandlung in andere Verbindungen durch chemische Reaktionen unvermeidbar gewesen.

Außerdem bildeten sich am Ende des Experiments eine beträchtliche Anzahl von rechtsdrehenden Aminosäuren.119 Das Vorhandensein dieser Aminosäuren widerlegt die Theorie innerhalb ihrer eigenen Beweisführung, denn rechtsdrehende Aminosäuren gehören dem Typ von Aminosäuren an, die im Aufbau der Proteine unbrauchbar sind. Es kann daher gefolgert werden, dass die Umstände unter welchen sich Aminosäuren in Millers Experiment gebildet hatten ungeeignet für jegliches Leben waren. In Wirklichkeit nahm das Medium die Form einer säurehaltigen Mischung an, die jegliche brauchbaren Moleküle zerstörte die sich gebildet haben mögen.

All diese Tatsachen weisen auf eine konkrete Wahrheit hin: Millers Experiment kann keinen Anspruch erheben, bewiesen zu haben, dass sich Lebewesen durch Zufall unter primordialen Umweltbedingungen gebildet haben. Der ganze Versuch ist nichts weiter als ein zweckdienliches und kontrolliertes Laborexperiment zur Synthese von Aminosäuren. Die Mengen und Arten der im Versuch verwendeten Gase wurden in der Weise gewählt, dass sie ideal für die Entstehung der Aminosäuren waren. Die Energie, die dem Modell zugeführt wurde, war weder zu hoch, noch zu niedrig, sondern genau auf das Eintreten der erwünschten Reaktionen abgestimmt. Die Versuchsanordnung wurde entsprechend isoliert, um das Durchsickern irgend welcher schädlichen, destruktiven oder anderweitig, der Bildung von Aminosäuren unzuträglichen Substanzen zu vermeiden, die jedoch mit großer Wahrscheinlichkeit in den urzeitlichen Umwelt-bedingungen vorhanden gewesen wären. Keine Elemente, Mineralien oder Verbindungen, die in den vorzeitlichen Umweltbedingungen vorhanden waren, und den Verlauf der Reaktionen beeinträchtigt hätten, waren in dem Experiment eingeschlossen. Sauerstoff, der die Bildung der Aminosäuren durch Oxydation verhindert hätte, ist nur eines dieser destruktiven Elemente. Selbst unter idealen Laborbedingungen war es ohne die Hilfe des Kühlfallen-Mechanismus unmöglich die gebildeten Aminosäuren beständig zu erhaltenen und ihren Zerfall zu verhindern.

Mit diesem Experiment widerlegen die Evolutionisten die Evolution in der Tat selbst, denn wenn dieses Experiment überhaupt irgend etwas beweist, so ist es, dass Aminosäuren nur in einem kontrollierten Labormilieu hergestellt werden können, wo alle Bedingungen durch bewusstes Eingreifen spezifisch ausgelegt sind, und das bedeutet, dass die Macht, die Leben ins Dasein bringt nicht in unbewusstem Zufall liegen kann, sondern eher in bewusster Schöpfung.

Der Grund warum die Evolutionisten diese offensichtliche Realität nicht akzeptieren ist ihr blindes Festhalten an Vorurteilen, die absolut unwissenschaftlich sind. Interessanter Weise ist es Harold Urey, der das Miller Experiment zusammen mit seinem Studenten Stanley Miller organisiert hatte, der das folgende Geständnis zu dem Thema machte:

Wir alle, die den Ursprung des Lebens studieren, finden, dass je tiefer wir hineinblicken, desto mehr fühlen wir, dass es zu komplex ist um sich irgendwo evolutiv entwickelt zu haben. Wir halten alle als ein Glaubensbekenntnis daran fest, dass sich das Leben auf diesem Planeten aus toter Materie entwickelt habe. Das Problem ist nur, dass seine Komplexität so gewaltig ist, dass es uns schwerfällt, uns vorzustellen, dass das tatsächlich der Fall ist.120

Die ursprüngliche Atmosphäre der Welt und Proteine

Trotz all der obig erwähnten Ungereimtheiten verweisen die Evolutionisten immer noch auf Millers Experiment um die Frage zu vermeiden, wie Aminosäuren sich selbständig in den vorzeitlichen Umweltbedingungen gebildet haben. Selbst heutzutage fahren sie fort, die Öffentlichkeit zu narren indem sie vorgeben, das Problem sei mit jenem fehlerhaften Experiment gelöst worden.

Die zweite Phase der Entstehung des Lebens stellte die Evolutionisten vor ein unvergleichlich größeres Problem als das der Bildung der Aminosäuren: "Proteine", die Grundbausteine des Lebens, die aus Hunderten von verschiedenen Aminosäuren zusammengesetzt sind, welche sich ihrerseits in einer bestimmten Ordnung aneinanderfügen.

Zu behaupten, dass Proteine sich durch Zufall gebildet haben ist weit unrealistischer und unvernünftiger als zu behaupten, dass Aminosäuren sich zufällig bildeten. Auf den vorhergehenden Seiten haben wir die mathematische Unmöglichkeit einer spontanen Vereinigung der Aminosäuren, in der richtigen Reihenfolge um Proteine zu bilden, durch Wahrscheinlichkeitsberechnungen untersucht. Nun wollen wir die chemische Unmöglichkeit einer Entstehung der Proteine unter primordialen Umweltverhältnissen untersuchen.

ilkel atmosfer, ilkel ortam

Eine der größten Täuschungen der Evolutionisten ist die Art, wie sie sich vorstellen, dass Leben spontan auf dem erschienen sein könnte, was sie als die primitive Erde, (oben im Bild) bezeichnen. Sie versuchten, diese Vorstellungen mit Studien wie dem Miller-Experiment zu beweisen. Doch sie ernteten nur Mißerfolg angesichts der wissenschaftlichen Tatsachen: Forschungsergebnisse aus den 1970er Jahren bewiesen, dass die Atmosphäre die sie der primitiven Erde zuschrieben, für Leben völlig ungeeignet war.

Proteinsynthese ist nicht möglich im Wasser

Wenn Aminosäuren sich aneinanderreihen um Proteine zu bilden, gehen sie dabei eine spezielle Verbindung ein, die "Peptidbindung" benannt wird. Im Verlauf der Formung dieser Peptidbindung wird ein Wassermolekül freigesetzt.

Diese Tatsache widerlegt die evolutionistische Erklärung, dass das primordiale Leben seinen Ursprung im Wasser gehabt habe, denn entsprechend des "Le Châtelier Prinzips" der Chemie, kann eine Wasser-freisetzende Reaktion (Kondensationsreaktion) nicht in einem hydraten Milieu stattfinden. Die Verwirklichung dieser Art von Reaktion in einer wässerigen Umgebung "hat unter allen chemischen Reaktionen die geringste Wahrscheinlichkeit aufzutreten".

Daher sind die Meere, von denen behauptet wird, dass sie der Geburtsort des Lebens und die Urquelle der Aminosäuren seien, mit Bestimmtheit keine geeignete Umgebung für die Aminosäuren um Proteine zu bilden. Andererseits wäre es irrational, wollten sich die Evolutionisten eines anderen besinnen und behaupten, dass das Leben seinen Ursprung am Festland nahm, denn die einzige Umgebung in der die Aminosäuren von der UV Ausstrahlung geschützt sein konnten, waren die Ozeane. Am Festland wären sie von den UV Strahlen zerstört worden, und das Le Châtelier Prinzip widerlegt die Behauptung, dass das Leben sich im Meer bildete. Dies ist ein weiteres Dilemma, mit dem die Evolution konfrontiert ist.

Ein anderer verzweifelter Versuch: das Fox Experiment

proteinoid, molekült

In seinem Experiment stellte Fox eine Substanz her, die als "Proteinoid" bekannt ist. Proteinoide sind spontan zusammengesetzte Aminosäurekombinationen. Ungleich der Proteine lebender Organismen waren jene unbrauchbare und nicht funktionelle Chemikalien. Die Abbildung zeigt Proteinoidkügelchen unter dem Elektronenmikroskop.

Herausgefordert durch das obig erwähnte Dilemma begannen die Evolutionisten unrealistische Szenarien zu entwerfen, um diesem "Wasserproblem" beizukommen, das ihre Theorien widerlegte. Sydney Fox war einer der bekanntesten unter jenen Forschern; er schlug folgendes vor, um dieses Problem zu lösen: Entsprechend seiner Theorie mussten die ersten Aminosäuren sogleich nach ihrer Bildung im vorzeitlichen Ozean auf irgend eine Weise zu Klippen in der Nähe eines Vulkans gelangt sein. Das Wasser, das in dem, die Aminosäuren enthaltenden Gemisch an den Klippen vorhanden war, verdampfte, als die Temperatur über den Siedepunkt anstieg. Auf diese Weise könnten sich die "getrockneten" Aminosäuren miteinander verbunden haben um Proteine zu bilden.

Diesen "komplizierten" Ausweg jedoch nahmen ihm nicht sehr viele Leute ab, da Aminosäuren solch hohen Temperaturen nicht widerstehen können. Die Forschung hat bestätigt, dass Aminosäuren bei hohen Temperaturen sofort zerfallen.

Fox jedoch gab nicht so leicht auf. Er erzielte eine Kombination von gereinigten Aminosäuren im Laboratorium "unter sehr speziellen Bedingungen", wobei er sie in einer trockenen Umgebung erhitzte. Obwohl sich die Aminosäuren verbanden entstanden dennoch keine Proteine. Was er tatsächlich erreichte, waren ungeordnete Schlaufen von Aminosäuren, die sich aufs Geratewohl aneinandergefügt hatten, und diese Schlaufen waren weit entfernt von einer Ähnlichkeit mit irgend einem lebenden Protein. Außerdem hätten sich diese Schlaufen auch aufgelöst, falls Fox die Aminosäuren unter beständiger Temperatur gehalten hätte.121

Ein weiterer Punkt, der das Experiment ungültig machte war, dass Fox nicht die nutzlosen Endprodukte verwendete, die aus Millers Experiment hervorgegangen waren, sondern reine Aminosäuren von lebenden Organismen, wohingegen dieses Experiment als eine Fortsetzung des Millerschen gedacht war, und dementsprechend von den Resultaten des letzteren hätte ausgehen sollen. Weder Fox noch irgendein anderer Forscher verwendete jemals die unbrauchbaren Aminosäuren die von Miller hergestellt worden waren.122

Das Foxsche Experiment wurde nicht sehr positiv aufgenommen, selbst in evolutionistischen Kreisen, denn es war offensichtlich, dass die bedeutungslosen Aminosäure-Ketten (Proteinoide) die er gewann, unter natürlichen Bedingungen nicht gebildet werden konnten, und überdies konnten die Proteine, die Grundbausteine des Lebens immer noch nicht hergestellt werden. Das Problem des Ursprungs der Proteine blieb weiterhin bestehen. In einem Bericht in der bekannten wissenschaftlichen Zeitschrift der 70er Jahre, Chemical Engineering News, wurde das Foxsche Experiment folgendermaßen erwähnt:

Sydney Fox und den anderen Forschern gelang es die Aminosäuren in Form von "Proteinoiden" zu vereinen, unter Anwendung sehr spezieller Heiztechniken und unter Bedingungen die tatsächlich in den urzeitlichen Phasen der Erde durchaus nicht gegeben waren. Sie sind ferner den sehr regelmäßigen Proteinen die in Lebewesen vorhanden sind in keiner Weise ähnlich. Sie sind nichts anderes als unbrauchbare irreguläre Ketten. Es wurde auch erwähnt, dass, selbst wenn sich solche Moleküle in den frühen Entwicklungsstufen gebildet hätten, diese mit Sicherheit zerstört worden wären. 123

Unbelebte Materie kann kein Leben hervorbringen

Eine Anzahl von evolutionistischen Experimenten, wie die von Miller und Fox, wurden angestellt um die Behauptung zu bestätigen, dass unbelebte Materie sich selbst organisieren, und einen komplexen lebenden Organismus hervorbringen kann. Dies ist eine absolut unwissenschaftliche Überzeugung. Jegliche Beobachtungen und Experimente haben unwidersprüchlich bewiesen, dass Materie keinerlei diesbezügliche Fähigkeiten besitzt. Der bekannte englische Astronom und Mathematiker Sir Fred Hoyle bemerkte, dass Materie von sich aus kein Leben ohne einen bewusst verursachten Eingriff erzeugen kann:

Falls es in der Materie ein grundsätzliches Prinzip gäbe, das organische Systeme zum Leben hintriebe, so sollte es leicht möglich sein, dasselbe im Labor nachzuweisen. Man könnte z.B. ein Wasserbad benützen, das die urzeitliche Brühe verkörperte, fülle es mit beliebigen nicht-biologischen chemischen Substanzen, leite jegliche beliebige Gase darüber oder hindurch, und setze das Gemisch jeglicher beliebigen Radiation aus. Man lasse diesen Versuch kontinuierlich über ein ganzes Jahr hinweg fortlaufen, und prüfe dann, wie viele der 2000 Enzyme (von lebenden Zellen erzeugte Proteine) in dem Wasserbad entstanden sind. Ich kann die Antwort schon vorwegnehmen, um die Zeit, Mühe und Kosten eines solchen Experiments ersparen. Man wird nichts finden, mit der möglichen Ausnahme von einem teerigen, aus Aminosäuren und anderen einfachen organischen Chemikalien bestehenden Schlamm.1

Der evolutionistische Biologe Andrew Scott gesteht die gleiche Tatsache zu:

Man nehme etwas Materie, erhitze diese unter Umrühren und warte. Das ist die moderne Version der Schöpfung. Die "fundamentalen" Kräfte der Schwerkraft und des Elektromagnetismus sowie die stärkeren und schwächeren nuklearen Kräfte haben vermutlich alles Übrige getan... Wie viel jedoch dieser netten Geschichte ist stark begründet, und wie viel davon verbleibt hoffnungsvolle Spekulation? Die Wahrheit ist, dass der Mechanismus fast jeder entscheidenden Stufe, von den chemischen Vorläufern bis hin zur ersten erkenntlichen Zelle, entweder eine Angelegenheit von Meinungsverschiedenheiten oder von totaler Verwirrung ist.2

 

1. Fred Hoyle, The Intelligent Universe, New York: Holt, Rinehard & Winston, 1983, p. 256.

2. Andrew Scott, "Update on Genesis", New Scientist, Vol. 106, 2 May 1985, p. 30

Die von Fox hergestellten Proteinoide waren in der Tat total verschieden von echten Proteinen, sowohl in Struktur als auch in Funktion. Der Unterschied zwischen Proteinen und "Proteinoiden" ist etwa so groß wie zwischen einen hochtechnologischen Apparat und einem Haufen von unbearbeitetem Rohmaterial.

Außerdem hatten nicht einmal diese ungeordneten Aminosäure-Ketten eine Überlebenschance in der urzeitlichen Atmosphäre. Schädliche, zerstörerische physikalische und chemische Auswirkung der intensiven UV Ausstrahlung und unbeständige Naturbedingungen hätten den Zerfall dieser Proteinoide herbeigeführt. Wegen des Le Châtelier Prinzips war es auch unmöglich, dass die Aminosäuren sich unter Wasser verbunden hätten, wo die UV Strahlen sie nicht erreicht hätten. In Anbetracht all dessen verlor die Idee, dass die Proteinoide die Grundlage des Lebens sein könnten allmählich jegliche Unterstützung unter den Wissenschaftlern.

Das Wundermolekül DNS

dna, dna molekülü

Das DNS-Molekül, das im Kern jeder einzelnen der 100 Trillionen Zellen unseres Körpers vorhanden ist, enthält den kompletten Bauplan für die "Konstruktion" des menschlichen Körpers. Die Informationen über sämtliche Eigenschaften des Menschen, von der physischen Erscheinung bis zur Anatomie der inneren Organe, sind in der DNS abgelegt.

Unsere bisherigen Untersuchungen auf der molekularen Ebene haben gezeigt, dass die Bildung der Aminosäuren von den Evolutionisten in keiner Weise erleuchtet wurde. Die Bildung des Proteins ist ein Mysterium in sich selbst, doch das Problem ist nicht nur auf Aminosäuren und Proteine beschränkt: diese sind nur der Anfang. Über sie hinaus, konfrontiert die vollkommene Struktur der Zelle die Evolutionisten mit einer Wegsperre. Der Grund dafür ist, dass die Zelle nicht nur eine Anhäufung von, auf Aminosäuren basierenden Proteinen ist, sondern ein lebender Mechanismus, der Hunderte von voll entwickelten Systemen beinhaltet und so komplex ist, das der Mensch unfähig ist ihr Geheimnis zu ergründen. Komplexe Systeme beiseite gelassen, die Evolutionisten sind nicht einmal in der Lage selbst nur die Bildung der Grundeinheiten der Zelle zu erklären.

Während die Evolutionstheorie außerstande war eine zusammenhängende Erklärung für das Vorhandensein der Moleküle, die die Grundlage der Zellstruktur ausmachen, anzubieten, haben Entwicklungen in der Wissenschaft der Genetik und die Entdeckung der Nukleinsäuren (DNS und RNS) die Evolutionstheorie mit neuen Problemen überhäuft. Die Arbeit zweier Wissenschaftler, James Watson und Francis Crick, an der DNS leitete im Jahr 1955 eine neue Ära für die Biologie ein. Viele Wissenschaftler wandten sich der Wissenschaft der Genetik zu. Heutzutage, nach jahrelanger Forschung ist die Struktur der DNS weitgehend aufgeschlüsselt.

Das Molekül namens DNS, das im Zellkern jeder der 100 Trillionen Zellen in unserem Körper verborgen liegt, enthält den vollständigen Bauplan des menschlichen Körpers. Die Information über alle Charaktereigenschaften einer Person, von jeder Einzelheit der äußerlichen Erscheinung bis hin zur Struktur inneren Organe, sind in der DNS mittels eines speziellen Code-Systems aufgezeichnet. Die Information in der DNS ist in der Aufeinanderfolge von vier Basen aus denen sich das Molekül aufbaut, verschlüsselt. Diese Basen werden entsprechend der Anfangsbuchstaben ihrer Namen als A, T, G und C bezeichnet. Alle strukturellen Unterschiede in Menschen hängen von der Aufeinanderfolge dieser Buchstaben ab. Dies ist eine Art Datenbank die auf vier Buchstaben aufgebaut ist.

Die Folgeordnung der Buchstaben innerhalb der DNS bestimmt die Struktur eines Menschen bis in die kleinsten Einzelheiten. Zusätzlich zu Eigenschaften wie Größe, Augen-, Haar- und Hautfarbe enthält die DNS einer einzigen Zelle auch das Design von 206 Knochen, 600 Muskeln, einem Netz von 10000 auditorischen Nerven, einem Netz von 2 Millionen optischen Nerven, 100 Billionen Nervenzellen, 130 Billionen Meter Blutgefäßen und 100 Trillionen Zellen im Körper. Wollten wir die Information, die in der DNS verschlüsselt ist niederschreiben, so müssten wir eine umfangreiche Bibliothek mit 900 Bänden von Enzyklopädien anlegen, deren jede 500 Seiten umfasste. Diese unglaublich umfangreiche Information ist verschlüsselt in den Bestandteilen der DNS vorhanden, die "Gene" genannt werden.

Kann die DNS durch Zufall entstehen?

Francis Crick, profesör

Prof. Francis Crick: "Der Ursprung des Lebens scheint fast ein Wunder zu sein."

An dieser Stelle muss auf ein sehr wichtiges Detail aufmerksam gemacht werden: Ein Fehler in der Nukleotiden-Folge, in welcher ein Gen aufgebaut ist, würde dieses Gen unbrauchbar machen. Wenn man in Betracht zieht, dass es 200000 Gene im menschlichen Körper gibt, wird es offenbarer, wie unmöglich es ist, dass die Millionen von Nukleotiden, die diese Gene konstituieren durch Zufall in der richtigen Reihenfolge angeordnet sind. Frank Salisbury, ein evolutionistischer Biologe kommentiert über diese Unmöglichkeit wie folgt:

Ein durchschnittliches Protein mag etwa 300 Aminosäuren enthalten. Das DNS Gen, das den Aufbau desselben kontrolliert, würde etwa 1000 Nukleotiden in seiner Kette haben. Da es vier Typen von Nukleotiden in einer DNS-Kette gibt, könnte eine Kette mit 1000 Bindungen in 41000 Formen auftreten. Eine kleine algebraische Rechnung zeigt, dass 41000 = 10600. Wenn man Zehn 600 mal mit sich selbst multipliziert erhält man eine Zahl in der der Eins 600 Nullen folgen! Solch eine Zahl überschreitet unser Vorstellungsvermögen absolut.124

Die Zahl 41000 entspricht 10600. Diese Zahl erhält man indem man 600 Nullen hinter eine Eins setzt. Eine Trillion hat 12 Nullen, eine Zahl mit 600 Nullen ist tatsächlich schwer zu erfassen. Die Unmöglichkeit der Bildung von DNS und RNS durch spontane Anhäufung von Nukleotiden wurde von dem französischen Wissenschaftler Paul Auger folgendermaßen zum Ausdruck gebracht:

In der Zufallsbildung von komplexen Molekülen, wie Nukleotiden durch chemische Vorgänge, müssen wir klar zwischen den beiden Phasen unterscheiden: Die Herstellung von einzelnen Nukleotiden – die möglich ist – und die Kombination derselben in spezifischen Folgen. Letztere ist absolut unmöglich.125

dna molekülü, watson ve crick

Watson und Crick mit einem Steckmodell des DNS-Moleküls

Selbst Francis Crick, der lange Jahre die Theorie der molekularen Evolution vertreten hatte, gestand sich selbst ein nachdem er die DNS entdeckt hatte, dass solch ein komplexes Molekül nicht spontan durch Zufall, als Ergebnis eines evolutiven Prozesses gebildet worden sein konnte:

Ein ehrlicher Mensch, ausgerüstet mit allem uns gegenwärtig zur Verfügung stehenden Wissen, könnte nur sagen, dass der Ursprung des Lebens zu diesem Zeitpunkt in gewissem Sinne fast als ein Wunder erscheint.126

Der türkische Evolutionist Prof. Ali Demirsoy sah sich – dieses Thema betreffend – zu dem folgenden Eingeständnis gezwungen:

Die Wahrscheinlichkeit der Bildung eines Proteins und einer Nukleinsäure (DNS – RNS) liegt tatsächlich weit unterhalb jeglichem Ermessens, ferner ist die Chance des Auftretens einer spezifischen Protein-Kette so gering, dass sie als astronomisch bezeichnet werden muss.127

An dieser Stelle erhebt sich ein sehr interessantes Dilemma: Während sich die DNS nur mit Hilfe einiger Enzyme vervielfältigen kann, die im Grunde genommen Proteine sind, kann die Synthese dieser Enzyme sich nur durch bestimmte Information realisieren, die im DNS Code enthalten ist: Da diese nun gegenseitig aufeinander angewiesen sind, müssen sie zum Zweck der Vervielfältigung entweder gleichzeitig koexistieren, oder das eine muss vor dem anderen "geschaffen" worden sein. Der amerikanische Mikrobiologe Jacobson gibt dazu folgenden Kommentar:

Die Befehle bezüglich der Vervielfältigung von Plänen, bezüglich der Energie und des Auszugs von Teilen aus der vorherrschenden Umgebung, bezüglich der Wachstumsfolge und bezüglich der Auswirkung oder des Mechanismus, welche diese Vorgaben in den Wachstumsprozess zu übersetzen – all dies musste gleichzeitig zu jenem Zeitpunkt (als das Leben begann) vorhanden gewesen sein. Es erscheint über alle Maßen unwahrscheinlich, dass die Kombination dieser Begebenheiten ein ungeplantes Ereignis sei, und wird daher oft göttlichem Eingreifen zugeschrieben.128

Zugeständnisse von Evolutionisten

Wahrscheinlichkeitsberechnungen lassen es deutlich werden, dass komplexe Moleküle wie Proteine und Nukleinsäuren (RNS und DNS) sich niemals unabhängig voneinander durch Zufall gebildet haben könnten. Die Evolutionisten sind jedoch mit dem weitaus größeren Problem konfrontiert, dass all diese komplexen Moleküle gleichzeitig vorhanden sein müssen um das Leben überhaupt erst zu ermöglichen. Die Evolutionstheorie gerät in totale Verwirrung durch diese Grundbedingung. Dies ist der Punkt der einige der führenden Evolutionisten dazu zwang, Zugeständnisse zu machen. Stanley Millers und Francis Cricks enger Mitarbeiter an der Universität von San Diego in Kalifornien, der anerkannte Evolutionist Dr. Leslie Orgel z.B., machte folgende Aussage:

Francis Crick, profesör

Dr. Leslie Orgel: "... Leben kann in der Tat niemals durch chemische Mittel entstanden sein."

Es ist äußerst unwahrscheinlich, dass Proteine und Nukleinsäuren, die beide komplexe Strukturen darstellen, zufällig zur gleichen Zeit und am gleichen Ort entstanden sind, und dennoch erscheint es unmöglich, dass die einen ohne die anderen vorhanden sein können. Und somit mag man auf den ersten Blick gezwungen sein zu folgern, dass das Leben in der Tat niemals durch chemische Mittel entstanden sein konnte.1

Die gleiche Tatsache wird auch von anderen Wissenschaftlern zugegeben:

Die DNS kann ihre Aufgaben, einschließlich der Bildung von neuer DNS, nicht ohne die Hilfe katalytischer Proteine oder Enzyme verrichten. Kurz gesagt, Proteine können nicht ohne DNS gebildet werden, und DNS kann nicht ohne Proteine gebildet werden.2

Wie ist der genetische Code, zusammen mit den Mechanismen für seine Übersetzung (Ribosome und RNS-Moleküle), ins Dasein gekommen?

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt müssen wir uns eher mit einem Gefühl von ehrfürchtigem Staunen begnügen, als mit einer Antwort.3

Nicholas Wade, ein Wissenschaftsjournalist der New York Times, gab im Juni 2000 einen ähnlichen Kommentar: Alles in bezug auf den Ursprung des Lebens auf der Erde ist ein Mysterium, und es scheint, dass, je mehr darüber bekannt wird, es um so rätselhafter wird.4

 

1 Leslie E. Orgel, "The Origin of Life on Earth", Scientific American, vol. 271, October 1994, p. 78

2 John Horgan, "In the Beginning", Scientific American, vol. 264, February 1991, p. 119

3 Douglas R. Hofstadter, Gödel, Escher, Bach: An Eternal Golden Braid, New York, Vintage Books, 1980, p. 548

4- Nicholas Wade, "Life's Origins Get Murkier and Messier", The New York Times, June 13, 2000, pp. D1-D2

Das obige Zitat wurde zwei Jahre nach den Eröffnungen über die Struktur der DNS durch James Watson und Francis Crick verfasst, doch trotz allem wissenschaftlichen Fortschritt bleibt dieses Problem für die Evolutionisten ungelöst. Zwei deutsche Wissenschaftler, Junker und Scherer, erklärten, dass die Synthese jedes dieser Moleküle zur chemischen Evolution unterschiedliche Voraussetzungen benötige, und dass die Wahrscheinlichkeit der Vereinigung dieser Materialien, die theoretisch sehr unterschiedliche Gewinnungsmethoden haben, gleich Null sei.

Leslie Orgel, profesör

Dr. Leslie Orgel

Bisher ist kein Experiment bekannt, durch das man alle zur chemischen Evolution nötigen Moleküle gewinnen könnte. Es ist daher notwendig verschiedene Moleküle an verschiedenen Orten unter optimalen Bedingungen herzustellen, und dann zur Reaktion an einem anderen Ort zu befördern, während dessen sie vor schädlichen Einflüssen wie Hydrolyse und Photolyse geschützt werden müssen.129

Kurz gesagt, die Evolutionstheorie ist nicht in der Lage irgend eine der evolutionären Stufen zu erklären, die angeblich auf molekularer Ebene stattgefunden haben sollen. Anstatt ihnen Antworten auf solche Fragen zu geben, stellt die fortschreitende Entwicklung der Wissenschaft die Evolutionisten, eher vor ständig komplexere und schwerer lösbare Probleme.

Interessanterweise halten die Evolutionisten an all diesen unmöglichen Szenarien fest, als ob es sich bei jedem einzelnen davon um eine wissenschaftliche Tatsache handelte. Da sie dahingehend konditioniert sind, die Schöpfung nicht anzuerkennen, haben sie keine andere Wahl als an das Unmögliche zu glauben. Ein bekannter australischer Biologe, Michael Denton, behandelt dieses Thema in seinem Buch "Evolution: Eine Theorie in der Krise" [Evolution: A Theory in Crisis]:

Für den Skeptiker ist es schlicht und einfach eine Beleidigung des Verstandes und der Vernunft, vorzuschlagen, dass die genetischen Programme der höheren Organismen, die aus einer, in der Nähe von tausend Millionen liegenden Anzahl von Informationsdaten bestehen (äquivalent der Buchstabenfolge in einer kleinen, aus 100 Bänden bestehenden Bibliothek), in denen in verschlüsselter Form von unzähligen Tausenden raffinierter Algorithmen die Kontrolle, Spezifikationen und Anweisungen zu Wachstum und Entwicklung von Billionen und Billionen Zellen in komplexe Organismen enthalten sind, durch einen rein zufälligen Prozess komponiert wurden. Doch für den Darwinisten ist diese Idee ohne einen Schimmer von Zweifel annehmbar – das Modell hat Vorrang!130

Ein weiterer nichtiger Anschlag der Evolutionisten: "Die RNS Welt"

Die Entdeckung in den 70er Jahren, dass die Gase die ursprünglich in der vorzeitlichen Erdatmosphäre vorhanden waren, die Aminosäure-Synthese unmöglich machten, war ein schwerer Schlag für die Theorie der molekularen Evolution. Es leuchtete ein, dass die "primitiven Atmosphärenexperimente" von Evolutionisten wie Miller, Fox und Ponnamperuma irrelevant gewesen waren. Aus diesem Grunde wurden in den 80er Jahren erneut Anstrengungen von seiten der Evolutionisten unternommen. Als Ergebnis wurde die "RNS Welt" als Szenario vorgebracht, welches vorschlug, dass nicht die Proteine zuerst entstanden waren, sondern die RNS Moleküle, welche die Information der Proteine enthielten.

Entsprechend dieses Szenarios, das 1986 von einem Harvard Chemiker namens Walter Gilbert vorgelegt wurde, bildete sich vor Billionen von Jahren durch Zufall ein RNS Molekül, dem es dann irgendwie gelang sich weiter zu vervielfältigen. Dann begann dieses RNS Molekül, aktiviert durch äußerliche Einflüsse, Proteine zu produzieren. Daraufhin entstand die Notwendigkeit, diese Information in einem zweiten Molekül aufzuzeichnen, und so ergab sich irgendwie das DNS Molekül.

Aufgebaut auf einer Kette von Unmöglichkeiten in jeder einzelnen Phase, vergrößerte dieses unvorstellbare Modell das Problem nur noch mehr und warf eine Menge schwer oder nicht zu beantwortender Fragen auf, anstatt irgend eine Erklärung für den Ursprung des Lebens zu geben.

1. Wenn es unmöglich ist, die spontane Bildung selbst eines einzigen der Nukleotiden zu erklären, aus denen die RNS sich zusammensetzt, wie soll es dann möglich sein, dass diese imaginären Nukleotiden sich in der korrekten Folgerichtigkeit zusammenschließen, um die RNS zu bilden? Der evolutionistische Biologe John Horgan gibt diese Unmöglichkeit einer Zufallsbildung der RNS zu:

Während die Forscher fortfahren das Konzept der RNS Welt näher zu untersuchen erheben sich immer neue Probleme. Wie entstand die RNS zuerst? Es ist äußerst schwierig, die RNS und ihre Bestandteile im Labor unter optimalen Voraussetzungen zu synthetisieren, wie weit schwieriger ist es dann unter nur plausiblen Bedingungen?131

2. Selbst wenn wir annehmen, die RNS habe sich zufällig gebildet, wie könnte diese RNS, die lediglich aus einer Kette von Nukleotiden bestand "sich entschlossen haben", sich selbst zu vervielfältigen, und durch welchen Mechanismus könnte sie diesen Selbstvervielfältigungsprozess durchgeführt haben? Wo fand sie die Nukleotiden die sie dazu verwendete während sie sich selbst vervielfältigte? Selbst die evolutionistischen Mikrobiologen Gerald Joyce und Leslie Orgel bringen die Ausweglosigkeit dieser Situation in ihrem Buch "In der RNS Welt" [In the RNA World] zum Ausdruck.

Diese Diskussion…hat sich in gewissem Sinn auf ein Phantom konzentriert: den Mythos eines sich selbst vervielfältigenden RNS Moleküls, das ursprünglich einer Brühe von bunt zusammengewürfelten Polynukleotiden entsprang. Nicht nur ist solch eine Annahme angesichts unseres gegenwärtigen Verständnisses der prä-biotischen Chemie unrealistisch, sondern sie sollte selbst die Leichtgläubigkeit der Ansicht eines Optimisten über das katalytische Potential der RNS überanspruchen.132

3. Selbst wenn wir annehmen, es hätte eine sich selbst vervielfältigende RNS in der vorzeitlichen Welt gegeben, und eine Vielzahl aller Arten von Aminosäuren wären gebrauchsfertig vorhanden gewesen und all diese Unmöglichkeiten hätten irgendwie stattgefunden, so bringt uns diese Situation immer noch nicht zur Bildung eines einzigen Proteins, denn die RNS enthält nur die Information bezüglich der Struktur der Proteine. Aminosäuren auf der anderen Seite sind nur Rohmaterial. Nichtsdestoweniger gibt es keinen Mechanismus um Proteine herzustellen. Anzunehmen, dass die bloße Existenz von RNS zur Proteinbildung ausreiche, ist ebenso widersinnig wie zu erwarten, dass ein Auto sich selbst montiere und herstelle, wenn man einfach nur den, auf dem Papier ausgearbeiteten Designplan auf die Tausende von aufeinander gestapelten Teilen legt. Die Herstellung ohne Beteiligung von Produktionsanlagen und Arbeitskräften ist auch in diesem Fall undenkbar.

Ein Protein wird in der Ribosom "Fabrik" mit Hilfe vieler Enzyme und als Ergebnis eines extrem komplizierten Prozesses innerhalb der Zelle hergestellt. Ribosom ist eine komplexe Zellorganelle, die aus Proteinen besteht. Daher bringt diese Situation eine weitere widersinnige Mutmaßung zu Tage, nämlich, dass auch das Ribosom zufällig und gleichzeitig entstanden sei musste. Selbst der Nobelpreisträger Jacques Monod, der einer der fanatischsten Verfechter der Evolution ist, erklärt, dass die Proteinsynthese nicht dermaßen unterschätzt werden könne, als dass sie lediglich von der Information in den Nukleinsäuren abhinge:

Der Code ist bedeutungslos, wenn er nicht übersetzt wird. Die Übersetzungsmaschinerie der modernen Zelle besteht aus mindestens 50 makromolekularen Bestandteilen, die ihrerseits in der DNS verschlüsselt sind: Der Code kann nicht anders als durch Übersetzungsprodukte übersetzt werden. Es ist der moderne Ausdruck von omne vivum ex ovo. Wann und wie schloss sich dieser Kreis? Es überschreitet die Grenzen der Vorstellung.133

Wie hätte eine RNS Kette in der urzeitlichen Welt solch eine Entscheidung treffen können, und welche Methoden hätte sie anwenden können die Bildung des Proteins zu verwirklichen indem sie, alleine auf sich selbst gestellt die Funktion von 50 spezialisierten Komponenten übernommen haben müsste? Die Evolutionisten haben keine Antwort auf diese Fragen.

Dr. Leslie Orgel von der Universität von San Diego in Kalifornien, eine der Mitarbeiterinnen von Stanley Miller und Francis Crick verwendet den Begriff "Szenario" für die Möglichkeit "der Entstehung des Lebens durch die RNS Welt". In einem Artikel unter dem Titel "Der Ursprung des Lebens", der im Oktober 1994 in der Zeitschrift American Scientist veröffentlicht wurde, beschrieb Orgel welche Eigenschaften diese RNS hätte haben müssen, und wie unmöglich das sei:

Wir bemerkten, dass dieses Szenario nur dann hätte auftreten können, wenn die vor-biotische RNS zwei Eigenschaften gehabt hätte, die heute nicht beobachtet werden können. Die Kapazität sich ohne Hilfe von Proteinen zu vervielfältigen und eine Fähigkeit, jede Stufe der Proteinsynthese zu katalysieren.134

Es dürfte einleuchtend sein, diese beiden komplexen und extrem maßgebenden Prozesse von einem Molekül wie RNS zu erwarten, ist nur mit der Vorstellungskraft und unbeugsamen Anschauung eines Evolutionisten möglich. Wissenschaftliche Tatsachen machen es andererseits deutlich, dass die Hypothese der "RNS Welt", die ein neues Modell ist, die zufällige Entstehung des Lebens darzustellen, eine ebenso wenig plausible Fabel wie ihre Vorgänger ist.

Der Biochemiker Gordon C. Mills von der Universität von Texas und der Molekularbiologe Dean Kenyon von der San Francisco State University ermitteln die Schwächen des Szenarios der RNS-Welt, und kommen in einem Artikel, den sie unter dem Titel "Die RNS-Welt - eine kritische Betrachtung" (The RNA World: A Critique) zu der kurzen Schlussfolgerung: "Die RNS ist ein bemerkenswertes Molekül. Die Hypothese der RNS-Welt ist eine andere Sache. Wir sehen keinerlei Grund, sie als erwiesen, oder auch nur versprechend anzusehen."135

Der Wissenschaftsjournalist Brig Klyce erklärt in einem, im Jahr 2001 veröffentlichten Artikel, dass die evolutionistischen Wissenschaftler in dieser Sache sehr unnachgiebig sind, obwohl die bisher erzielten Resultate bereits zeigten, dass all diese Bemühungen fruchtlos sind:

Die Erforschung der RNS-Welt ist eine Industrie mittlerer Größe. Diese Forschung hat demonstriert wie ungeheuerlich schwierig es für lebende Zellen gewesen wäre, durch Zufall aus lebloser Materie in der auf der Erde vorhandenen Zeit ins Dasein zu kommen. Diese Demonstration ist ein wichtiger Beitrag zur Wissenschaft. Weitere Forschung wird gleichermaßen von großem Wert sein. Doch angesichts der neuerlich verstandenen Komplikationen, weiterhin darauf zu bestehen, dass das Leben spontan aus unbelebter Materie entstand, ist sehr verwunderlich. Es erinnert an "das Werk" der mittelalterlichen Alchemisten, die unermüdlich versuchten Blei in Gold zu verwandeln.136

Das Leben ist ein Konzept, das weit über eine bloße Anhäufung von Molekülen hinausgeht

dna, enzim

Wir wollen nun einen Moment lang, ungeachtet all dieser Unmöglichkeiten, annehmen dass sich ein Proteinmolekül unter den äußerst ungeeigneten und unkontrollierten Voraussetzungen wie denen der urzeitlichen Umwelt bildete. Die Bildung eines Proteins wäre nicht genug gewesen, dieses Protein hätte geduldig Tausende von Jahren – möglicherweise Millionen – ohne dabei Schaden zu erleiden in dieser unkontrollierten Umgebung ausharren müssen, bis sich ein weiteres Molekül durch Zufall unter den selben Bedingungen neben ihm gebildet hätte. Es hätte warten müssen bis sich Millionen der richtigen und maßgeblichen Proteine nebeneinander in der gleichen Szene "durch Zufall" gebildet hätten. Diejenigen die sich früher bildeten, hätten geduldig auf die späteren warten müssen, die sich an ihrer Seite bilden würden, ohne dabei, trotz der UV Bestrahlung und rauhen mechanischen Einflüsse zerstört zu werden. Dann hätten diese Proteine, die in genügender Anzahl alle am gleichen Ort entstanden waren, sich in sinnvoller Kombination zusammenfinden müssen um die Organellen der Zelle zu bilden. Keine fremden Materialien, schädlichen Moleküle oder nutzlose Proteinketten hätten sich einmischen dürfen. Falls sich dann diese Organellen in einer äußerst harmonischen Weise zusammengefügt hätten um in planmäßiger Organisation zusammenzuwirken, hätten sie alle nötigen Enzyme mit sich bringen und sich mit einer Membrane überziehen müssen, die außerdem mit einer speziellen Flüssigkeit gefüllt worden sein müsste, um ihnen ein ideales Milieu zu bereiten. Wenn sich nun all diese "höchst unwahrscheinlichen" Ereignisse tatsächlich durch Zufall zugetragen hätten, würde dann dieses Konglomerat von Molekülen zu leben beginnen?

Die Antwort ist nein, denn die Forschung hat gezeigt, dass die bloße Kombination aller für das Leben notwendigen materiellen Bestandteile nicht ausreicht das Leben in Gang zu bringen. Selbst wenn man alle für das Leben maßgeblichen Proteine zusammensammelte und in ein Reagenzglas gäbe, würden diese Bemühungen nicht in der Herstellung einer lebenden Zelle resultieren. Alle Experimente die in diesem Zusammenhang ausgeführt wurden erwiesen sich als erfolglos. Alle Beobachtungen und Experimente weisen darauf hin, dass Leben nur aus Leben entstehen kann. Die Behauptung, dass das Leben sich aus toter Materie entwickelt habe, in anderen Worten "Abiogenese", ist ein Märchen das es nur in den Träumen der Evolutionisten gibt und in absolutem Widerspruch zu den Ergebnissen und Befunden aller Experimente steht.

In dieser Hinsicht muss auch das erste Leben, das auf der Welt erschien aus anderem Leben hervorgegangen sein. Es ist eine Widerspiegelung Allahs göttlicher Eigenschaft "Al Hayy" – der absolute Inhaber des Lebens. Nur durch Seinen Willen kann das Leben beginnen, fortdauern und enden. Was die Evolution angeht, ist sie nicht nur außerstande zu erklären wie das Leben begann, sie kann ebenso wenig erklären wie die Materialien die das Leben konstituieren sich gebildet und vereint haben.

Chandra Wickramasinghe beschreibt die Realität, der er als ein Wissenschaftler gegenüberstand, der zeitlebens gelehrt worden war, dass das Leben als Ergebnis ungeplanter Zufälle entstanden war:

Seit meiner frühesten Ausbildung als Wissenschaftler war ich einer sehr intensiven Gehirnwäsche ausgesetzt um zu glauben, dass irgend eine Form willkürlicher Schöpfung unvereinbar mit der Wissenschaft sei. Diese Idee musste ich, so schmerzlich es mir war, ablegen. Gegenwärtig kann ich kein rationelles Argument finden, die Auffassung zu widerlegen, welche für eine Meinungsänderung in bezug auf Gott spricht. Wir waren immer aufgeschlossen; nun erkennen wir, dass nicht zielloses Zusammentreffen von Zufällen, sondern Schöpfung die einzige logische Antwort auf die Frage des Leben ist.137

Die Thermodynamik widerlegt die Evolution

Das zweite Gesetz der Thermodynamik, das als eines der grundlegenden physikalischen Gesetze gilt, besagt, dass jedes System, wenn es sich selbst überlassen wird, die Tendenz zur Anarchie, Zerstreuung und Korruption entwickelt, in direkter Beziehung zu der verstreichenden Zeit. Jedes Ding, lebendig oder leblos, verbraucht sich, baut sich ab, vergeht, zersetzt sich und wird zerstört. Dies ist letzten Endes in irgend einer Weise der Gang aller Dinge, und entsprechend dieses Gesetzes ist dieser unvermeidbare Prozess nicht umkehrbar.

Dies ist etwas, was jeder von uns beobachtet hat. Wenn man seinen Wagen, z.B. irgendwo in der Wildnis abstellen würde, könnte man kaum erwarten, ihn in einem besseren Zustand vorzufinden, wenn man nach Jahren zurückkäme. Ganz im Gegenteil, man würde feststellen, dass die Reifen platt, die Fenster gebrochen, die Karosserie verrostet und der Motor verrottet sind. Der gleiche unvermeidbare Prozess vollzieht sich ebenso, und sogar noch schneller mit lebenden Dingen.

Das zweite Gesetz der Thermodynamik ist die Formulierung dieses natürlichen Prozesses mittels physikalischer Gleichungen und Berechnungen.

Dieses wohlbekannte Gesetz der Physik ist auch als das "Gesetz der Entropie" bekannt. Entropie ist das Potential der Unordnung die in einem physikalischen System vorhanden ist. Die Entropie eines Systems vergrößert sich je weiter sich das System von einem geordneten, organisierten und geplanten Zustand zu einem chaotischen, zerstreuten und planlosen Zustand hin bewegt. Je größer die Unordnung in einem System ist, desto größer ist seine Entropie. Das Gesetz der Entropie besagt, dass das gesamte Universum sich einem zunehmend ungeordneten, planlosen und desorganisierten Zustand annähert.

Die Gültigkeit des zweiten Gesetzes der Thermodynamik, oder des Gesetzes der Entropie wurde experimentell und theoretisch bestätigt. Die vorrangigsten Wissenschaftler unserer Zeit sind sich über die Tatsache einig, dass das Gesetz der Entropie als das leitende Paradigma über die nächste Geschichtsepoche vorherrschen wird. Albert Einstein, der größte Wissenschaftler unserer Zeit sagte, dass es das "vorrangigste Gesetz aller Wissenschaft" sei. Auch Sir Arthur Eddington nannte es das "höchste metaphysische Gesetz des gesamten Kosmos".1

Die Evolutionstheorie ist ein Postulat, das unter totaler Missachtung dieses grundlegenden und universell gültigen Gesetzes der Physik vorgebracht wird. Der Mechanismus den die Evolution anbietet, steht in totalem Widerspruch zu diesem Gesetz. Die Evolutionstheorie besagt, dass ungeordnete, verstreute, leblose Atome und Moleküle sich im Lauf der Zeit spontan in einer bestimmten Ordnung und Planung zusammenfanden, um äußerst komplexe Moleküle, wie Proteine, DNS und RNS zu bilden, worauf sie allmählich Millionen von unterschiedlichen lebenden Spezien mit selbst noch komplizierteren Strukturen ins Dasein brachten. Laut der Evolutionstheorie entwickelte sich dieser angebliche Prozess, der mit jeder Stufe eine besser geplante, besser geordnete, komplexere und besser organisierte Struktur hervorbringt, ganz von alleine unter natürlichen Bedingungen. Das Gesetz der Entropie zeigt eindeutig, dass dieser sogenannte natürliche Prozess in absolutem Widerspruch zu den Gesetzen der Physik steht.

Evolutionistische Wissenschaftler sind sich selbst dieser Tatsache bewusst. J. H. Rush erklärt:

Im komplexen Lauf seiner Evolution legt das Leben einen beachtenswerten Kontrast zu der, im zweiten Gesetze der Thermodynamik niedergelegten Tendenz an den Tag. Wohingegen das zweite Gesetzes der Thermodynamik ein unumkehrbares Fortschreiten in Richtung gesteigerter Entropie und Unordnung zum Ausdruck bringt, entwickelt das Leben evolutiv ständig höhere Ebenen der Ordnung.2

Der evolutionistische Wissenschaftler Roger Lewin äußert sich über den thermodynamischen Engpass der Evolution in einem Artikel in der Zeitschrift Science:

Ein Problem, das die Biologen konfrontiert ist der offensichtliche Widerspruch, den die Evolution entgegen dem zweiten Gesetze der Thermodynamik darstellt. Systeme sollten sich mit der Zeit verschlechtern und weniger Ordnung aufweisen, anstatt mehr.3

Ein anderer evolutionistischer Wissenschaftler, George Stravropoulos erklärt die thermodynamische Unmöglichkeit einer spontanen Entstehung des Lebens und die Unhaltbarkeit der Erklärung von komplexen lebenden Mechanismen durch Naturgesetze in der bekannten Zeitschrift American Scientist:

Doch unter normalen Bedingungen kann sich kein komplexes organisches Molekül je spontan bilden, sondern wird eher zerfallen entsprechend des zweiten Gesetzes. In der Tat, je komplexer es ist, desto unbeständiger wird es sein und desto sicherer ist seine Auflösung über kurz oder lang. Photosynthese und alle Lebensvorgänge – das Leben selbst – kann trotz verwirrtem, oder mutwillig verwirrendem Sprachgebrauch immer noch nicht in Einklang mit der Thermodynamik oder irgend einer anderen exakten Wissenschaft verstanden werden.4

Das zweiten Gesetz der Thermodynamik stellt, wie dies auch anerkannt wird, ein unüberschreitbares Hindernis für das Evolutionsszenario dar, sowohl in Hinsicht auf Wissenschaft, als auch auf Logik. Nicht in der Lage irgend eine wissenschaftliche und zusammenhängende Erklärung vorzubringen um dieses Hindernis zu bewältigen, können die Evolutionisten es lediglich in ihrer Einbildung überwältigen. Der bekannte Evolutionist Jeremy Rifkin beispielsweise hebt seinen Glauben hervor, dass die Evolution dieses Gesetz der Physik auf "magische Weise" ausser Kraft setzt.

Das Entropie Gesetz besagt, dass die Evolution die total vorhandene Energie für das Leben auf diesem Planeten verstreut. Unser Konzept der Evolution ist das genaue Gegenteil. Wir glauben, dass die Evolution irgendwie auf magische Weise einen größeren Gesamtwert und eine höhere Gesamtordnung auf der Welt schafft.5

Diese Aussage weist sehr deutlich darauf hin, dass Evolution insgesamt ein dogmatischer Glaube ist.

Der Mythos des "offenen Systems"

Mit all diesen Wahrheiten konfrontiert, blieb den Evolutionisten nur noch die Zuflucht zur Verdrehung des zweiten Gesetzes der Thermodynamik übrig, wobei sie behaupteten, es gelte nur für "geschlossene Systeme", und dass "offene Systeme" jenseits der Anwendbarkeit dieses Gesetzes lägen.

Ein "offenes System" ist ein thermodynamisches System, in welches Energiesubstanz einfließt und daraus ausfließt, ungleich einem "geschlossenen System", indem die ursprüngliche Energie und Materie konstant bleiben. Die Evolutionisten sind der Ansicht, dass die Welt ein offenes System ist, indem sie ständig einem Energiestrom von der Sonne her ausgesetzt ist, dass das Gesetz der Entropie nicht auf die Erde als eine Ganzheit zutrifft und dass geordnete, komplexe Lebewesen aus ungeordneten, einfachen und unbelebten Strukturen hervorgebracht werden können.

Es handelt sich hierbei jedoch um eine offenbare Verdrehung der Tatsachen. Die Tatsache, dass ein Energiezufluss in ein System stattfindet, genügt nicht, dieses System zu einem geordneten zu machen. Es werden spezifische Mechanismen benötigt, diese Energie funktionsfähig zu machen. Ein Auto, z.B. benötigt einen Motor, ein Getriebe, und die, zur Umwandlung der im Treibstoff vorhandenen Energie gehörigen Kontrollmechanismen, um zu funktionieren. Ohne solch ein Energieumwandlungssystem ist das Auto nicht in der Lage, die im Treibstoff vorhandene Energie zu nützen.

Das gleiche Prinzip trifft auch für den Fall des Lebens zu. Es stimmt, dass das Leben seine Energie von der Sonne enthält. Sonnenenergie jedoch kann nur durch die unglaublich komplexen Energiesysteme, die in Lebewesen vorhanden sind (wie Photosynthese in Pflanzen und das Verdauungssystem in Menschen und Tieren) in chemische Energie umgesetzt werden. Kein Lebewesen kann ohne diese Energieumwandlungssy-steme bestehen. Ohne über ein Energieumwandlungssystem zu verfügen ist die Sonne für sie nichts als eine Quelle destruktiver Energie, die brennt, sengt und schmilzt.

Es dürfte einleuchtend sein, dass ein thermodynamisches System ohne einen Energiekonservierungsmechanismus irgend einer Art, sich nicht als vorteilhaft für die Evolution erweisen kann, sei es ein offenes oder geschlossenes. Niemand behauptet, dass solch ein komplexer und bewusster Mechanismus unter den Umweltbedingungen der prähistorischen Welt in der Natur vorhanden gewesen sein könne. Das tatsächliche Problem, dem die Evolutionisten gegenüberstehen ist die Frage, wie komplexe Energieumwandlungsmechanismen, wie etwa die Photosynthese in Pflanzen, die selbst mit Hilfe moderner Technologie nicht nachgebaut werden kann, von alleine ins Dasein gekommen sein konnte?

Das Einströmen von Sonnenenergie auf die Erde hat in sich selbst keine Wirkung, die eine Ordnung herbeiführen würde. Unbeachtet der Höhe der Temperatur, Aminosäuren formen keine Bindungen in geordneter Reihenfolge. Energie alleine ist nicht genug, die Aminosäuren dazu zu bewegen, die wesentlich komplexeren Proteinmoleküle zu bilden, noch die Proteine zur Bildung der weitaus komplexeren und höher organisierten Strukturen der Zellorganellen. Die wirkliche und ursprüngliche Quelle dieser Organisation auf allen Ebenen ist bewusste Planung, d.h. Schöpfung.

Der Mythos von der "Selbstorganisation der Materie"

Sich voll dessen bewusst, dass das zweite Gesetz der Thermodynamik die Evolution unmöglich macht, unternahmen einige evolutionistische Wissenschaftler spekulative Versuche, die Kluft zwischen den beiden zu überbrücken, um die Evolution dennoch erdenklich möglich zu machen. Wie üblich zeigten selbst diese Bemühungen, dass die Theorie einem unausweichlichen Engpass gegenübersteht.

Ein Mann, der sich insbesondere durch seine Bemühungen hervortat, die Evolution und Thermodynamik auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen, ist der belgische Wissenschaftler Ilya Prigogine. Ausgehend von der Theorie des Chaos schlug Prigogine eine Anzahl von Hypothesen vor, in welchen Ordnung sich aus Chaos bildete. Er argumentierte, dass einige offene Systeme eine Verringerung in der Entropie darstellen können, aufgrund von äußerer Energiezufuhr, und dass das daraus hervorgehende "Ordnen" ein Beweis dafür sei, dass "Materie sich selbst organisieren kann". Seither fand das Konzept der "Selbstorganisation der Materie" ziemlichen Anklang unter den Evolutionisten und Materialisten. Sie tun so als hätten sie einen materialistischen Ursprung für die Komplexität des Lebens und eine materialistische Lösung zum Problem des Ursprungs des Lebens gefunden.

Unter näherer Betrachtung jedoch stellt sich heraus, dass dieses Argument total abstrakt, und im Grunde genommen nur Wunschdenken ist. Außerdem enthält es eine sehr naive Irreführung, wobei es sich um eine mutwillige Verwirrung der zwei klar abgegrenzten Konzepte der "Selbstorganisation" und der "Selbst-Ordnung" handelt.6

Dies kann durch ein Beispiel erklärt werden. Man vergegenwärtige sich einen Strand an dem Steine von verschiedener Größe untereinander vermengt liegen, große, kleinere und sehr kleine. Wenn der Strand von einer starken Woge überschwemmt wird, mag sich dadurch ein "Ordnen" einstellen. Das Wasser wird diejenigen Steine mit gleichem Gewicht in gleichen Mengen aufwirbeln, und wenn die Wassermassen zurückfließen, mögen die Steine in einer abgestuften Größenordnung von den kleinsten, am weitesten hinausgespült bis zu den größten, der Wasserlinie nahe zurückbleiben.

Dies ist ein "selbst-ordnender" Prozess. Der Strand ist ein offenes System, und ein Zufluss von Energie (die Woge) mag ein "Ordnen" herbeiführen. Man beachte jedoch, dass der selbe Prozess keine Sandburg am Strand erstehen lassen kann. Wenn wir eine Sandburg am Strand sehen, sind wir gewiss, dass sie jemand gebaut hat. Der Unterschied zwischen der Burg und den "geordneten" Steinen ist, dass die erstere eine sehr eigentümliche Komplexität beinhaltet, während letztere lediglich eine wiederholte Anordnung aufzeigen. Es ist wie wenn eine Schreibmaschine Hunderte Male "aaaaaaaaaaaaaaaa" tippt, weil irgend ein Objekt (ein Energiezufluss) auf die "a"-Taste gefallen ist. Natürlich enthält solch eine wiederholte Anordnung von "a"-s weder irgend eine Information, noch Komplexität. Eine komplexe, Information enthaltende Buchstabenfolge zu bilden erfordert das Vorhandensein einer bewussten Intelligenz.

Das gleiche Prinzip kommt zur Anwendung, wenn Wind durch einen verstaubten Raum bläst. Vor diesem Zufluss von Luft mag der Staub überall verstreut sein; wenn der Luftzug einsetzt mag der Staub sich in einer Ecke sammeln. Das ist "selbst-ordnen", doch der Staub wird sich niemals "selbst-organisieren" um z.B. das Bild eines Menschen auf den Fußboden zu zeichnen.

Diese Beispiele sind den "Selbstorganisations"-Szenarien der Evolutionisten sehr ähnlich. Sie behaupten, dass Materie die Fähigkeit zur "Selbstorganisation" besitze und geben dann Beispiele der Selbst-Ordnung und versuchen sodann die beiden Konzepte zu vertauschen. Prigogine selbst gab Beispiele von selbst-ordnenden Molekülen unter Energiezufluss an. Die amerikanischen Wissenschaftler Thaxton, Bradley und Olsen, erklären diese Tatsache in ihrem Buch "Das Mysterium des Ursprungs des Lebens" [The Mystery of Life's Origin] folgendermaßen:

...In jedem Fall wird die ziellose Bewegung von Molekülen in einer Flüssigkeit spontan durch ein höchst geordnetes Verhalten abgelöst. Prigogine, Eigen und Andere schlugen vor, dass eine ähnliche Art von Selbstorganisation der organischen Chemie zueigen sei und potentiell die höchst komplexen Makro-Moleküle, die lebenden Systemen zugrunde liegen, erklären könne. Solche Analogien jedoch sind kaum relevant zur Frage nach dem Ursprung des Lebens. Ein Hauptgrund dafür ist, dass sie nicht zwischen Ordnung und Komplexität unterscheiden... Regelmäßigkeit oder Ordnung kann nicht dazu dienen, eine große Menge von Information zu speichern, die für lebende Systeme erforderlich ist. Es ist eher eine weitgehend irreguläre, jedoch spezifische Struktur nötig als eine geschlichtete Struktur. Dies ist ein grundlegender Fehler in der vorgeschlagenen Analogie. Es besteht keine offenbare Verbindung zwischen der Art spontaner Anordnung, die durch einen, solche Systeme durchströmenden Energiefluss herbeigeführt wird und der Arbeitsleistung, die erforderlich ist aperiodische, Informations-sensitive Makro-Moleküle wie DNS und Proteine zu bilden.7

In der Tat, Prigogine musste selbst anerkennen, dass seine Argumente zur Erklärung des Ursprungs des Lebens unzulänglich sind. Er sagte:

Das Problem der biologischen Ordnung schließt den Übergang von molekularer Aktivität zur übermolekularen Ordnung der Zelle mit ein; dieses Problem ist bei weitem nicht gelöst.8

Warum versuchen die Evolutionisten weiterhin an der Glaubwürdigkeit solch unwissenschaftlicher Szenarien wie "Selbstorgani-sation der Materie" festzuhalten? Warum bestehen sie darauf, die offensichtliche Beteiligung von Intelligenz in lebenden Systemen zu verleugnen? Die Antwort darauf ist ihr dogmatischer Glaube an den Materialismus; sie glauben, dass Materie irgend eine mysteriöse Kraft hat, Leben zu erschaffen. Robert Shapiro, ein Chemieprofessor der New Yorker Universität und ein DNS Experte erklärt den evolutionistischen Glauben und das ihm zugrundeliegende materialistische Dogma folgendermaßen:

Ein weiteres evolutionäres Prinzip ist daher von Nöten, um die Kluft zwischen Mischungen von einfachen natürlichen Chemikalien zum ersten effektiven Vervielfältiger zu überbrücken. Dieses Prinzip wurde bislang noch nicht im Einzelnen beschrieben oder demonstriert, doch es wird vorausgesetzt und benannt mit Ausdrücken wie "chemische Evolution" oder "Selbstorganisation der Materie". Das Vorhandensein dieses Prinzips wird in der Philosophie des dialektischen Materialismus als eine gegebene Tatsache behandelt, wie Alexander Oparin es auf den Ursprung des Lebens anwendet.9

Die Gesamtheit dieser Situation macht es eindeutig klar, dass die Evolution ein, der empirischen Wissenschaft widersprüchliches Dogma ist, und dass der Ursprung der Lebewesen nur durch den Eingriff einer übernatürlichen Kraft erklärt werden kann. Diese übernatürliche Kraft ist die Schöpferkraft Allahs, der das gesamte Universum aus dem Nichts erschaffen hat. Die Wissenschaft hat bewiesen, dass Evolution entsprechend der Thermodynamik nach wie vor unmöglich ist und dass die Existenz des Lebens keine andere Erklärung als Schöpfung hat.

 

1- Jeremy Rifkin, Entropy: A New World View, New York, Viking Press, 1980, S. 6.

2- J. H. Rush, The Dawn of Life, New York, Signet, 1962, S. 35.

3- Roger Lewin, "A Downward Slope to Greater Diversity", Science, Band 217, 24.9.1982, S. 1239.

4- George P. Stravropoulos, "The Frontiers and Limits of Science", American Scientist, Band 65, November-Dezember 1977, S. 674.

5- Jeremy Rifkin, Entropy: A New World View, S. 55.

6- For further info, see: Stephen C. Meyer, "The Origin of Life and the Death of Materialism", The Intercollegiate Review, 32, Nr. 2, Frühling 1996.

7- Charles B. Thaxton, Walter L. Bradley & Roger L. Olsen, The Mystery of Life's Origin: Reassessing Current Theories, 4. Ausgabe, Dallas 1992, Kapitel 9, S. 134

8- Ilya Prigogine, Isabelle Stengers, Order Out of Chaos, New York, Bantam Books, 1984, S. 175.

9- Robert Shapiro, Origins: A Sceptics Guide to the Creation of Life on Earth, Summit Books, New York: 1986, S. 207.

 

Fussnoten

106. W. R. Bird, The Origin of Species Revisited., Nashville: Thomas Nelson Co., 1991, ss. 298-99

107. Hoyle on Evolution", Nature, Cilt 294, 12 Kasım 1981, s. 105

108. Ali Demirsoy, Kalıtım ve Evrim, Ankara: Meteksan Yayınları, 1984, s. 64

109. W. R. Bird, The Origin of Species Revisited, Nashville: Thomas Nelson Co., 1991, s. 304

110. W. R. Bird, The Origin of Species Revisited, Nashville: Thomas Nelson Co., 1991, s. 305

111. J. D. Thomas, Evolution and Faith, Abilene, TX, ACU Press, 1988. s. 81-82

112. Robert Shapiro, Origins: A Sceptics Guide to the Creation of Life on Earth, New York, Summit Books, 1986. s.127

113. Fred Hoyle, Chandra Wickramasinghe, Evolution from Space, New York, Simon & Schuster, 1984, s. 148 

114. Fred Hoyle, Chandra Wickramasinghe, Evolution from Space, s. 130 

115. Fabbri Britannica Bilim Ansiklopedisi, cilt 2, Sayı 22, s. 519 

116. Richard B. Bliss & Gary E. Parker, Origin of Life, California: 1979, s. 14

117. Stanley Miller, Molecular Evolution of Life: Current Status of the Prebiotic Synthesis of Small Molecules, 1986, s. 7

118. Kevin Mc Kean, Bilim ve Teknik, Sayı 189, s. 7 

119. J. P. Ferris, C. T. Chen, "Photochemistry of Methane, Nitrogen, and Water Mixture As a Model for the Atmosphere of the Primitive Earth", Journal of American Chemical Society, cilt 97:11, 1975, s. 2964

120. New Evidence on Evolution of Early Atmosphere and Life", Bulletin of the American Meteorological Society, cilt 63, Kasım 1982, s. 1328-1330

121. Richard B. Bliss & Gary E. Parker, Origin of Life, California, 1979, s. 25

122. W. R. Bird, The Origin of Species Revisited, Nashville: Thomas Nelson Co., 1991, s. 325

123. Kimyacı Richard E. Dickinson bunun nedenini şöyle açıklar: "Eğer protein ve nükleik asit polimerleri öncül monomerlerden oluşacaksa polimer zincirine her bir monomer bağlanışında bir molekül su atılması şarttır. Bu durumda suyun varlığının polimer oluşturmanın aksine ortamdaki polimerleri parçalama yönünde etkili olması gerçeği karşısında, sulu bir ortamda polimerleşmenin nasıl yürüyebildiğini tahmin etmek güçtür." (Richard Dickerson, "Chemical Evolution", Scientific American, Cilt 239:3, 1978, s. 74.)

124. Richard B. Bliss & Gary E. Parker, Origin of Life, California: 1979, s. 25

125. Richard B. Bliss & Gary E. Parker, Origin of Life, California: 1979, s. 25

126. S. W. Fox, K. Harada, G. Kramptiz, G. Mueller, "Chemical Origin of Cells", Chemical Engineering News, 22 Haziran 1970, s. 80 

127. Frank B. Salisbury, "Doubts about the Modern Synthetic Theory of Evolution", American Biology Teacher, Eylül 1971, s. 336

128. Paul Auger, De La Physique Theorique a la Biologie, 1970, s. 118

129. Francis Crick, Life Itself: It's Origin and Nature, New York, Simon & Schuster, 1981, s. 88 

130. Ali Demirsoy, Kalıtım ve Evrim, Ankara: Meteksan Yayınları, 1984, s. 39

131. Homer Jacobson, "Information, Reproduction and the Origin of Life", American Scientist, Ocak 1955, s.121

132. Reinhard Junker, Siegfried Scherer, Entstehung und Geschichte Der Lebewesen, Weyel Verlag, 1986, s. 89

133. Michael Denton, Evolution: A Theory in Crisis. London: Burnett Books, 1985, s. 351

134. John Horgan, "In the Beginning", Scientific American, Cilt 264, Şubat 1991, s. 119

135. G.F. Joyce, L. E. Orgel, "Prospects for Understanding the Origin of the RNA World", In the RNA World, New York: Cold Spring Harbor Laboratory Press, 1993, s. 13

136. Jacques Monod, Chance and Necessity, New York: 1971, s.143

137. Leslie E. Orgel, "The Origin of Life on the Earth", Scientific American, Ekim 1994, Cilt 271, s. 78

138. Chandra Wickramasinghe, Interview in London Daily Express, 14 Ağustos 1981

 

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