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Kambrische Fossilien und die Erschaffung der Arten

Die älteste der Erdschichten, in denen Fossilien komplexer Lebensformen zu finden sind, bildete sich während des Kambriums, vor etwa 490 - 543 Millionen Jahren. In den Schichten, die sich vor dem Kambrium bildeten, finden sich, abgesehen von fossilierten einzelligen Organismen, keine Fossilien von Lebewesen. Während des Kambriums traten jedoch plötzlich viele völlig unterschiedliche Lebensformen in Erscheinung. Mehr als 30 Lebensformen, wie Seeigel, Seesterne, Trilobiten, Schnecken und Fische tauchten von einem Moment auf den anderen auf.

Ganz im Gegensatz zu den Annahmen der Evolutionstheorie waren diese so plötzlich in Erscheinung getretenen Lebensformen nicht einfach nur von "elementarer" Anatomie, sondern verfügten über hochkomplexe Körperstrukturen.

Ein 380 Millionen Jahre Altes Trilobitenauge

Trilobiten gehören zu den am häufigsten vorkommenden Lebensformen des Kambriums. Sie lebten in verschiedenen Gebieten der Erde. Eines der erstaunlichsten Merkmale der Trilobiten ist die Anatomie ihres Auges, das aus mehreren Teilen besteht, von denen jedes über eine eigene Linse verfügt. Jede Linse nimmt einen anderen Bildabschnitt wahr. Diese werden anschließend zu einem "Gesamtbild" zusammengefügt. Untersuchungen haben ergeben, dass manche Trilobitenaugen über mehr als 3 000 Linsen verfügten, was bedeutet, dass diese Lebewesen etwa 3 000 Bilder gleichzeitig wahrnehmen konnten. Das wiederum verdeutlicht, wie makellos die Augen- und Gehirnstrukturen dieser Lebewesen waren, die vor 530 Millionen Jahren lebten. Diese fehlerfreien Strukturen können unmöglich durch Evolution entstanden sein.

Laut der Evolutionstheorie müssen sich aus primitiven Lebensformen höher entwickelte Lebensformen gebildet haben. Aber die komplexen Lebensformen des Kambriums haben keine Vorfahren. Sie sind alle zur gleichen Zeit entstanden, ohne einen Vorfahren. Richard Dawkins, der britische Zoologe und gleichzeitig der bekannteste lebende Verfechter der Evolutionstheorie, gibt zu:

Es ist, als ob sie [die kambrischen Lebensformen] einfach so und ohne evolutionäre Entwicklung eingepflanzt worden wären. 11

Die Evolutionstheorie wird definitiv durch diese Tatsache widerlegt. Denn in Die Entstehung der Arten schrieb Darwin:

Wenn zahllose Arten der gleichen Gattung oder Familie wirklich alle auf einmal entstanden sind, so wäre dies das Ende der Evolutionstheorie und der graduellen Entwicklung durch natürliche Selektion. 12

Das Kambrium, das ganz am Anfang des Fossilienbestands steht, stellt den von Darwin gefürchteten Todesstoß für die Evolution dar.

Während der Zeitalter nach dem Kambrium traten ebenfalls plötzlich neue Lebensformen, mit vollständigen und perfekten Strukturen in Erscheinung. Grundlegende Gruppen, wie Fische, Amphibien, Reptilien, Vögel und Säugetiere erschienen auf der Erde, alle von einem Moment auf den anderen und mit vollkommenen Strukturen. Unter ihnen existiert nicht eine einzige, der von Evolutionisten erhofften Übergangsformen.

 

Die Fossilien, die in der Region von Chengjiang in China gefunden wurden, verfügen über eine bemerkenswerte Vielfalt und komplexe Strukturen. Die Körper dieser Lebewesen sind in verschieden Körperregionen aufgeteilt. Sie verfügen außerdem über ganz spezielle Fühler und äußerst komplexe anatomische Merkmale. Die Tatsache, dass Lebewesen mit solch ausgefeilten Strukturen vor etwa einer halben Milliarde Jahre lebten, wirft die Theorie von einer Entwicklung primitiver Lebensformen zu komplexen Organismen völlig über den Haufen.

Diese durch den Fossilienbestand verdeutlichte Tatsache beweist, dass es bei Lebewesen, hinsichtlich ihrer Körperfunktionen und ihres Aussehens, keine Entwicklung vom Einfachen zum Komplexen gab, sondern dass sie von Gott erschaffen wurden. Der Evolutionist Mark Czarnecki gibt zu:

Für die Evolutionstheorie stellt der Fossilienbestand, also die in den geologischen Formationen der Erde erhaltenen Spuren ausgestorbener Arten, das Hauptproblem dar. Er liefert keine Beispiele für Darwins angenommene Übergangsformen. Stattdessen fand man andere Lebensformen ... plötzlich in Erscheinung getretene. Diese Ungereimtheit stützt die kreationistische Sichtweise, dass alles Leben von Gott erschaffen wurde. 13

 

Fussnoten:

11. R. Dawkins, The Blind Watchmaker, 1986, Seite 229.

12. C. Darwin, The Origin of Species, 1. Edition, Seite 302.

13. M. Czarnecki, McLean's, 19. Januar 1981, Seite 56.

 

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