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EINFÜHRUNG

introductionEin Gaußmeter (zur Messung der Stärke und Frequenz eines Magnetfeldes), das Magnetfeld der Erde, die Form einer Tragfläche, der Wirbel an der Spitze eines Flügels... Für viele Menschen haben diese technischen Begriffe keinerlei Bedeutung. Der innere Kern der Erde ist fest und der äußere Kern flüssig. Wenn diese beiden Lagen aneinander reiben, dann wirkt eine Art Magnetismus auf die Schwermetalle im Kern und es entsteht ein Magnetfeld. Viele Menschen wissen das nicht und wissen auch nicht, welcher Nutzen sich daraus ergibt. Nur ein Flugingenieur oder jemand der sich besonders dafür interessiert, kennt womöglich die Tragflächenform von Flügeln, dass diese bei Ventilatoren und Propellern verwendet werden und auf diese Art die Luftströmung in der Umgebung einen Auftrieb erfährt und dadurch Start und Flug vereinfacht werden...

Ingenieure und Experten verwenden diese Informationen, um neue Flugzeuge zu entwerfen. Sie untersuchen den Einfluss von Magnetfeldern und profitieren davon, indem sie gegen mögliche Gefahren Maßnahmen ergreifen.

Doch nicht nur diejenigen, die auf diesem Gebiet eine Ausbildung genossen haben oder gebildete Menschen sind, verwenden diese Informationen oder Systeme.

Der Albatros, der während einer einmonatigen Reise ohne zu landen 15.000 km hinter sich bringt, die Schwalben, die während ihrer Migration einmal die Erde umkreisen, die Heuschrecken, die bis zu 3.000 km Weg hinter sich bringen können, die Aale, die gleich nach der Geburt eine 6000 km lange Reise antreten, die Wale und noch viele andere Lebewesen verwenden diese technischen Informationen.

Diese Tiere, von denen das leichteste rund 35-40 Gramm wiegt und das schwerste bis zu 130 Tonnen auf die Waage bringt, verbringen ihr gesamtes Leben mit der Bewegung von einem Ort zum anderen. Manchmal von einem Garten in den nächsten, manchmal von einem Nest ins andere, manchmal von einem Kontinent zum anderen... In der Luft sind es Fledermäuse, Spinnen, Schmetterlinge, Enten und Gänse. Zu Land Elefanten, Zebras, Bisons, Schlangen, Frösche und Heuschrecken. Im Meer die Hummer, die Wale, die Lachse, die Meerkastanien, die Seesterne und viele andere. Sie alle legen aus unterschiedlichen Gründen weite Strecken zurück. Die Gemeinsamkeit dieser Reisen besteht darin, dass die Tiere durch diese Migration für das lebensnotwendige Gleichgewicht sorgen. Die Art, wie die Zugtiere dieses Gleichgewicht aufrechterhalten und ihre lange und schwere Reise so erfolgreich absolvieren können, ist seit Jahren im Fokus der Wissenschaft. Es gibt eine Reihe von Forschungsarbeiten zu diesem Thema.

     
 
manzara, akarsu, doğa
Herşeyin melekutu (hükümranlık ve mülkü) elinde bulunan (Allah) ne yücedir. Siz O'na döndürüleceksiniz. (Yasin Suresi, 83)
 
     

Es gibt eine wichtige Frage, auf welche die Wissenschaftler eine Antwort suchen: Was ist der Grund, der die Tiere dazu veranlasst ihren Lebensraum aufzugeben und tausende von Kilometern zurück zu legen und dabei sehr viel Energie und Zeit aufwenden?

Unterschiedliche Tiere machen sich aus verschiedenen Gründen auf den Weg. Einige um Nahrung zu finden, einige um zu ihren Brutgebieten zu gelangen. Einige verlassen ihre Umgebung, weil sich die Lebensbedingungen geändert haben. Doch egal aus welchem Grund sie ihre Reise antreten, es gibt eine wichtige Gemeinsamkeit: Vom kleinsten bis zum größten Tier hat jedes seine ganz eigene Art der Migration bei der es einem durchdachten Plan folgt und über die dafür notwendigen Fertigkeiten verfügt.

Um von einem Ort zum anderen zu gelangen, müssen zuvor drei Punkte bekannt sein. Die Ausgangsposition, die Zielposition, wohin also gestrebt wird, und die Richtung, der gefolgt werden muss... Gleichzeitig müssen die Tiere auch die Position des Gebietes, in dem sie sich befinden sehr genau kennen, da diese Informationen für den Rückweg wichtig sind. Außerdem müssen sie wissen, wann sie das Ende ihrer Reise erreicht haben und welche Bedingungen sie am Ende der oft zehntausend Kilometer langen Reise erwarten.

Einige verwenden zur Bestimmung der Richtung genau wie der Mensch die Sonne und die Sterne. Heute können mit Hilfe von Satellitentechnologie feinste Messungen vorgenommen werden. Die Zugtiere wurden sobald sie auf die Erde kamen, so erschaffen, dass sie bereits über diese Technologie verfügten. Diese Lebewesen verwenden spezielle Systeme, die Allah für sie erschaffen hat und mit der Inspiration Allahs bewegen sie sich und legen erfolgreich weite Strecken zurück.

Dieses Buch hat das Thema Migration bei Tieren zum Inhalt und zeigt den Glanz von Allahs Schöpfung und weckt die Begeisterung über die Tiere. Ein weiteres Mal werden wir Zeuge der endlosen Weisheit unseres Herrn. So wie uns der Quran wissen lässt:

Wir werden Ihnen Unsere Zeichen überall auf Erden und in Ihnen selbst zeigen, bis ihnen deutlich wird, dass dies die Wahrheit ist. Genügt es denn nicht, dass dein Herr Zeuge aller Dinge ist? Ist es nicht so, dass sie über die Begegnung mit ihrem Herrn in Zweifel sind? Er aber umfasst wahrlich alle Dinge. (Sure Fussilat, 53-54)

 

Dipnotlar

1- Guy Murchie, The Seven Mysteries of Life, Houghton Mifflin Company, Boston, 1978, sf. 85
2-http://www.icr.org /pubs/imp/imp-144.htm.
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