Das Große Bedürfnis Europas : Tiefe Spiritualität

Das Große Bedürfnis Europas : Tiefe Spiritualität

In den letzten Wochen wurde in Dänemark eine Giraffe vor den Augen der Menschen getötet, mit der Begründung, dass im Tiergarten kein Platz vorhanden sei. Die Tierrechtsorganisationen haben sich darum bemüht, dieses Vorgehen zu verhindern, Proteste wurden gehalten und aus vielen Ländern kamen Angebote für die Annahme der Giraffe. Aber sie konnten die Ermordung der Giraffe nicht verhindern. 

Während jeden Tag auf der Welt tausende Menschen auf entsetzliche Methoden ermordet werden, kann es sein, dass es Personen gibt, die eine Reaktion darauf zeigen, dass eine Giraffe so auf der Tagesordnung bleibt. Aber bei diesem Vorfall gibt es ein Detail, was betont werden sollte, und dass den Vorfall von nur einem Tiersschlachten herausnimmt: Dies ist, dass die Schlachterei der lieben, 18 monatigen Giraffe Maurius vor dutzenden kleinen Kindern vorgenommen wurde.

Die Begründung für die Durchführung des Massakers vor den Augen der Kinder, hat der Wissenschaftsdirektor Bengt Holst folgendermaßen erläutert: „Dies wird das Wissen der Kinder über die Tiere steigern, gleichzeitig auch ihr Wissen über das Leben und den Tod.“ 

Bevor wir zu der Fehlerhaftigkeit des Wissens hier übergehen, möchten wir sie über Dänemark ein wenig informieren. Dänemark ist ein wertvolles und wichtiges europäisches Land, dessen Menschen und Städte schön sind. Dänemark ist ein modernes Land. Er ist ein guter Vetreter des Skandinavien. Aber Dänemark lebt seit Jahren einen wichtigen Fehler, den vorallem die nordeuropäischen Länder begehen. In diesen Ländern werden meistens Begriffe wie Tiefe, Loyalität, Liebe, Existenz, Leben und Tod erklärt, aber die Spiritualität wird bei Seite gelassen und es wird versucht, alles mit materialistischen Ursache-Wirkung-Beziehungen zu erkläutern. In diesem Land wird die Anwendung des Materialismus in allen Instutionen versucht. 

Einer der Länder, in der diese Sichtweise in den Schulen mit der Bildung gegeben wird, ist Dänemark. Schließlich wird deshalb auf den Wert der Ungläubigkeit – sowie er auch im Gegensatz zu den vergangenen Jahren eine Steigerung vorzeigt- am Meisten in den skandinavischen Ländern wie Schweden, Norwegen, Dänemark und Island zugetroffen. Die Zunahme des Alkohol- und Drogenkonsums, die mit diesem Zustande kommt, die Degeneration, das Erwarten der Versorgung der Alten vom Staat und nicht von den Familienangehörigen, das Schwächer werden des Familienbandes, die Einsamkeit und die Leere, die die Menschen erleben, sind einer der größten Probleme dieser Länder. Außerdem besteht Skandinavien aus Ländern, deren Selbstmorde am Höchsten sind. In jedem dieser Länder kommen nur aufgrund des Alkoholkonsums jährlich 7000 menschliche Todesfälle zustande. Diese Leere, die in einer Region erlebt wird, in der die Spiritualität zunehmend vergessen wird, nimmt mit jedem Tag zu. 

Eben die Mentalität, die das Ziel hat, die Giraffe Marius vor den Augen der Kindern zu schlachten und ihnen damit eine Lehre zu geben, ist ein Teil dieser Perspektive. Stellt euch vor, wenn ein Kind Gott nicht kennt, wenn es kein Wissen über die Welt und das Jenseits hat, wenn es überhaupt keine spirituelle Bildung bekommen hat, wenn dem Kind die Weisheit über die Körper, die auf dieser Welt mit der Zeit veralten, verrotten und älter werden, die Existenz der Lebewesen, die ihr Leben hinter sich haben, nicht gezeigt wurde, wie kann es dann von einem Tier, das vor ihm getötet wird, eine Lehre über das Leben und den Tod ziehen?

Das, was ein Kind von einem Schlachten einer überaus lieben Giraffe mit einer sinnlosen Begründung vor seinen Augen über den Tod lernt, sind nur Blut, Gewalt und Entsetzen. Das Kind wird eine Anwendung, der  in der Schule beigebrachten falschen materialistischen Erziehung sehen und es wird denken, dass ein System, in dem der Starke den Schwachen unterdrückt, in jeder Phase des Lebens gültig ist. Es wird das Leben als sinnlos, den Tod als schlicht ansehen und Gewalt und Tod werden für ihn einfach sein. 

Tatsächlich kommen unter den Tieren Situationen vor, in denen der Starke den Schwachen unterdrückt. Jedoch ist unter den Tieren die Opferbereitschaft dominanter und stärker. Oft zögern die Tierarten nicht, sich für die eigenen Kinder, für die eigene Gesellschaft oder sogar für Säuglinge anderer Arten aufzuopfern. Sowie man glaubt, ist es kein Naturgesetz, dass der Starke den Schwachen unterdrückt. Zudem, wurde der Mensch als ein weises und speziell erschaffenes Lebewesen mit einer Seele, verpflichtet, andere vor sich vorzuziehen und das Recht aufrecht zu erhalten, wenn es auch gegen ihm ist. Das heißt, diese Welt ist für einen Menschen kein Ort des Krieges, sondern ein Ort der Prüfung, indem er nach seinem Benehmen, seinem Verhalten und der gezeigten guten Moral Überlegenheit bekommen wird. 

Ein Kind, das jedoch begreift, dass diese Welt als ein spezieller Ort für die Prüfung erschaffen wurde, dass das wahre Leben das Jenseits ist, dass es von jedem Handeln hier im Jenseits in Rechenschaft gezogen wird und dass der Tod nicht ein Verschwinden, sondern ein Anfang des unendlichen Lebens ist, erst dann kann es das Leben und den Tod verstehen. Um dies zu erklären, braucht man kein blutiges Bild vor den Augen des Kindes zustande zu bringen, sondern man sollte ihm die Existenz seines Erhabenen Schöpfers, Gottes erzählen. 

Ein Teil der Brutalität auf der Welt ist auf den Schaden zurückzuführen, den die materialistische Weltanschauung mit sich bringt, auf die Sichtweise das Leben sinnlos und den Tod als einfach und gewöhnlich anzusehen. Es kann sein, dass ein Teil der europäischen Länder in eine große Katastrophe gezogen werden, weil sie diese Sichtweise ihren Kindern mit der Bildung auferlegen. Und der Grund, warum in den skandinavischen Ländern die Rate der Selbstmorde hoch ist, ist  nicht das dunkle und nebelige Klima, sowie man glaubt, sondern diese falsche Perspektive. Dies ist eine Tatsache, ein Mensch, der den wahren Grund des Lebens erkennt, wird auch glücklich sein, wenn er in einem Keller lebt. 

Marius ist ein kleines Beispiel, warum wir uns auf den Weg gemacht haben,  diese Mentalität zu erklären. Die wichtige Wahrheit, die wir hier betonen wollen, ist, dass eine oberflächliche Lebensanschauung schöne Gesellschaften in eine Katastrophe, liebevolle Gesellschaften in Lieblosigkeit und Geistlosigkeit führt. Um dies verhindern zu können, ist es vorallem bei den besagten Gesellschaften eine Voraussetzung, eine wahre wissenschaftliche Bildung und ein Gefühl der Spiritualität zu geben.

Dann würde in den schönen Ländern wie Dänemark kein Bedarf an speziellen Rehabilitationszentren für die Minimierung des Drogen- und Alkoholkonsums, kein Bedarf an künstliche Sonnen für die Minderung der Selbstmorde, kein Bedarf an Verbote geben, um die Korruptionen und psychische Störungen zu bändigen. Die Kinder würden den Tod nicht als eine Brutalität ansehen, sondern als eine Wiedervereinigung mit dem Schöpfer, Der sie erschaffen hat. Es würden keine Hassgesellschaften, sondern Liebesgesellschaften entstehen. Wenn wir dies gewährleisten wollen, ist es der einzige Weg, eine richtige wissenschaftliche Erziehung zu geben, die die Fehlerhaftigkeit der absolut materialistischen Mentalität zeigt und die Spiritualität stärkt.

 Harun Yahya

Dieser Arikel wurde übersetzt:

http://www.thejakartapost.com/news/2014/03/01/euro-s-greatest-need-profound-spirituality.html

 

 

2014-03-13 23:44:57

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