Was Passiert In Homs?

Was Passiert In Homs?

Lakhdar Brahimi, UN-Sonderbeauftragter für Syrien, sagt, dass ein humanitäres Drama innerhalb Homs geschieht. Homs ist seit 600 Tagen unter Belagerung durch das Damaskus-Regime und keine Hilfe kann eingereicht werden. Dreizehn Stadtviertel in der Stadt, die unter der Kontrolle der Rebellen stehen, haben eine Million Einwohner, die seit zwei Jahren der schweren Beschusss ausgesetzt sind. Die Anzahl der in diesem Bereich gestorbene Zivilisten übersteigt schätzungsweise 1500. Rund 4000 Menschen unter Belagerung brauchen dringend Nahrungsmittel und Medikamente.

WFP Syrien Country Director Matthw Hollingworth beschreibt die Situation in der Region in folgenden Worten: "Niemand hat genug zu essen, die Menschen können ihre Kinder und Familien nicht ernähren, sie sammeln und essen Unkraut, um ihren Hunger zu unterdrücken. Die Region ist komplett zerstört."  Während den Gesprächen in Genf wurde eine Vereinbarung zwischen der syrischen Regierung und Oppositionsgruppen getroffen, um Zivilisten zu ermöglichen die Stadt zu verlassen, insbesondere für Frauen und Männer über 55 Jahren und Kinder unter 15 Jahren, und humanitäre Hilfe für die Region einzureichen. Rund 1,100 Menschen wurden bisher in einer Evakuierung, die am 7. Februar begann und voraussichtlich bis zum 16. Februar dauern wird, befreit und transportiert.

UN- Teams haben die Region seit 20 Monaten zum ersten Mal betreten und leisteten Hilfe an Bedürftige. Inzwischen wurde bisher immer noch nichts von den 190 der 300 Personen, die das Regime während der Evakuierung in Haft nahm, gehört. Die Vereinte Nationen und Delegationsmitglieder der Opposition sind der Meinung, dass diese kurzfristige humanitäre Korridor nach Homs, das Problem nicht lösen wird.

Münzer Akbik, Oppostionsmitglied, beschreibt das Ausmaß der Situation wie folgt: "Hunderttausende Menschen sind im Osten Ghouta unter Belagerung an der Schwelle der Verhungerns. Viele Orte sind in gleicher Situation. Was inHoms passiert, ist temporär. Wir wollen, dass internationale humanitäre Gesetze im ganzen Land umgesetzt werden." Vier von zehn Menschn brauchen Hilfe in Syrien. UN-Nothilfekoordinator Valerie Amos berichtet, dass sich die Situation in Syrien verschärft und die Zahl der Menschen, die humanitäre Hilfe benötigen 9,3 Millionen erreicht hat.

Das UNHCR hat einen Rekordaufruf in Höhe von 6,5 Billion Dollar für Hilfe nach Syrien gestartet, doch das Geld kommt nicht zusammen. Anstatt zu versuchen die Morde und das Blutvergießen in Syrien zu beenden, kümmern sich die Länder der Welt darum, ob sie den Verletzten helfen können. Diese Maßnahmen sind nicht ausreichend und stellen keine Lösung für die Probleme in Syrien dar. Australien, Jordanien und Luxemburg haben gemeinsam einen Resolutionsentwurf für die kontunierliche Hilfe für alle Regionen in Syrien eingereicht, die UN-Vollversammlung diskutiert zur Zeit über diesen Entwurf, doch Russland gab bekannt, dass es für diesen Vorschlag Veto einlegen wird. 

Die UN oder andere Organisationen können die Probleme der islamischen Welt nicht lösen. Auf der einen Seite kostet der Krieg auf einer völlig rücksichtlosen Art und Weise mehreren Menschen das Leben. Syrische Human Rights Watch, in Großbritannien ansässig, erklärte, dass die Zahl der Zivilisten, die während der letzten drei Wochen in Syrien gestorben sind, höher ist als die Zahl vor den Genf II Gesprächen. Die Organisation fügte hinzu, dass täglich durchschnittlich 230 Zivlisten ihr Leben verlieren und seit Beginn der Gespräche Ende Januar, sind bereits 4959 Menschen gestorben. Die UN gab bekannt, dass die Zahl der Toten seit dem drei jährigen Krieg 136.000 überschritten hat, doch die Anzahl kann aus Gründen wie Mangel an Daten aus der Region nicht mehr aktualisiert werden. Die Lösung ist die Gründung einer Union aller islamischen Länder, nicht nur für Syrien: Schreckliche Leiden bestehen in fast allen islamischen Ländern des Nahen Ostens, Afrika und Asien.

Neben den Todesfällen, Anstieg der ungesunden Bedingungen und Verletzungen, gibt es auch ein großes Flüchtlingsdrama. Die Eröffnung eines humanitären Korridos, Ankündigung der kurzen Waffenstillstände oder der Versuch Geld für ein System zu beschaffen, das bereits zusammengebrochen ist, ist keine dauerhafte Lösung für all diese Probleme. Bevor Länder nicht in der Lage sind, sich selbst zu versorgen, ist es nicht rational für Geldbeschaffung zu sorgen. Wenn wir beispielsweise in einem afrikanischen Land den Hunger für diesen Monat stillen, wird es bereits nächsten Monat wieder existieren. Wenn wir für einen Stadtviertel in Syrien Hilfe leisten, wird bald wieder ein menschliches Drama enstehen, solange der Krieg besteht. Diese Schmerzen und Leiden werden sich sogar in andere Stadtteile verbreiten.

Die einzige endgültige Lösung für diese Probleme der islamischen Länder, ist die Gründung einer Vereinigung, laut dem Modell der Europäischen Union. Diese Union wird alle 57 Islamische Länder einbeziehen und besitzt alle notwendige Mittel, um interne Probleme zu lösen. Neben der Schaffung von Frieden und Ruhe in den Islamischen Ländern, wird diese Union einen Geist besitzen, die Hilfe für alle Regionen leisten wird.

Harun Yahya

http://dailymailnews.com/2014/02/19/columns-articles/1.php

 

2014-02-22 04:00:03

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