| Der Kollaps des Stammbaums
des Menschen
Was wir bisher untersucht haben, ergibt
ein klares Bild: Das Szenario der "Evolution des Menschen" ist fiktiv.
Würde es der Realität entsprechen, müsste eine schrittweise Evolution
vom Affen zum Menschen stattgefunden haben, und dieser Prozess hätte Fossilien
hinterlassen müssen, die inzwischen gefunden worden sein müssten. Tatsächlich
aber klafft eine riesige Lücke zwischen Affen und Menschen. Skelettstruktur,
Schädelvolumen und Kriterien wie aufrechter Gang oder stark gebeugte Haltung
unterscheiden den Menschen vom Affen. Wir erwähnten bereits, dass nach
1994 am Innenohr durchgeführten Untersuchungen Australopithecus
und Homo habilis als Affen klassifiziert wurden, während Homo
erectus als moderner Mensch reklassifiziert werden musste.
Eine weitere Entdeckung, die belegt, dass es keinen menschlichen Stammbaum,
dem diese verschiedenen Arten angehören würden gibt, ist die, dass manche
Arten gleichzeitig mit denen gelebt haben, deren Vorfahren sie gewesen
sein sollen. Wenn Australopithecus zu Homo habilis geworden
sein soll und dieser zu Homo erectus, wie die Evolutionisten
behaupten, dann hätten die Zeiträume, in denen sie gelebt haben, notwendigerweise
aufeinander folgen müssen. Doch der Fossilienbestand zeigt keine chronologische
Reihenfolge.
Nach evolutionistischer Einschätzung lebte Australopithecus von vor etwa
4 Millionen Jahren bis vor 1 Million Jahren, Homo habilis von
vor 1,9 bis 1,7 Millionen Jahren. Homo rudolfensis, der weiter
entwickelt gewesen sein soll als Homo habilis, ist bekanntermaßen
2,5 bis 2,8 Millionen Jahre alt, also fast 1 Million Jahre älter als Homo
habilis, sein angeblicher Vorfahr. Das Alter von Homo erectus
geht auf 1,6 bis 1,8 Millionen Jahre zurück, was bedeutet, das er in demselben
Zeitrahmen auftauchte, wie sein so genannter Vorfahr Homo habilis.
Alan Walker bestätigt das, wenn
er sagt "Es gibt Beweise aus Ostafrika für das Überleben kleiner Australopithecus-Individuen,
die zunächst Zeitgenossen waren von Homo habilis, dann von Homo
erectus.208 Louis Leakey fand nahe beieinander
liegende Fossilien von Australopithecus, Homo habilis und Homo
erectus in Schicht II der Olduvai Region in Tansania.209
Es gibt definitiv keinen Stammbaum des Menschen. Stephen Jay Gould, der
Paläontologe von Harvard, erklärt den toten Punkt der Evolutionstheorie:
Was ist aus unserer Leiter geworden, wenn es drei
koexistierende Abstammungen von Hominiden gibt (A. africanus,
die robusten Australopithecinen, und Homo habilis),
die sich alle nicht klar voneinander ableiten lassen? Überdies zeigt
keine der drei irgendwelche evolutionären Trends während der Dauer ihrer
Anwesenheit auf der Erde.210
Wenn wir zum Homo erectus und Homo sapiens
kommen, sehen wir wieder, dass es keinen Stammbaum gibt, über den man
sprechen könnte. Es gibt Beweise, dass Homo erectus und der archaische
Homo sapiens noch bis 10000 Jahre vor unserer Zeit gelebt haben.
In den australischen Kow-Sümpfen wurden 13000 Jahre alte Homo erectus
Schädel gefunden. Auf Java fanden sich Homo erectus Überreste,
die 27000 Jahre alt waren.211
Eine der überraschendsten Entdeckungen dort waren
30000 Jahre alte Homo habilis, Neandertaler-, und Homo sapiens
Fossilien, die 1996 gefunden wurden. Die New York Times schrieb
in ihrer Titelstory: "Bis vor wenigen Dekaden noch sahen Wissenschaftler
die menschliche Abstammung als eine ordentliche Reihenfolge von einer
Spezies zur nächsten und hielten es für generell unmöglich, dass es Orts-
oder Zeitüberlappungen zweier Arten gegeben habe."212
Diese Entdeckungen zeigen einmal mehr die Ungültigkeit eines evolutionären
Stammbaum-Szenarios im Zusammenhang mit dem Ursprung des Menschen.
Sahelanthropus tchadensis und das Missing Link das es
nie gab
Der Letzte Beweis, die Behauptungen der Evolutionstheorie
über den Ursprung des Menschen zunichte zu machen, ist das neue Fossil
Sahelanthropus tchadensis, das im Sommer 2002 im Tschad in Zentralafrika
ausgegraben worden ist. Dieses Fossil ist der Fuchs im Hühnerstall der
Darwinisten. In seinem Artikel über diese Neuigkeit schrieb das Magazin
Nature, dass "dieses kürzlich gefundene Fossil unsere geläufigen Vorstellungen
über die menschliche Evolution über den Haufen werfen könnte."213
Daniel Lieberman von der Harvard Universität sagte,
"Das (diese Entdeckung) wird wie der Einschlag einer kleinen Atombombe
sein."214
Der Grund für die Aufregung: obwohl das fragliche Fossil 7 Millionen
Jahre alt ist, weist es eine "menschenähnlichere" Struktur auf als die
5 Millionen Jahre alte Australopithecus-Affenart, die nach evolutionistischer
Lehrmeinung der "älteste Vorfahr des Menschen" ist. Das zeigt, dass die
evolutionären Verbindungen zwischen ausgestorbenen Affenarten, die auf
dem höchst subjektiven und vorgefassten Kriterium der Menschenähnlichkeit
basieren, imaginär sind.
John Whitfield bestätigt diese Ansicht in seinem Artikel "Oldest Member
of Human Family Found" (Ältestes Mitglied der Familie des Menschen gefunden),
der am 11. Juli 2002 in Nature veröffentlicht wurde, indem er Bernard
Wood, einen evolutionistischen Anthropologen von der George Washington
Universität in Washington zitiert:
"Als ich 1963 Medizin studierte, sah die menschliche
Evolution wie eine Leiter aus." sagt er, Die Leiter führte über eine
Reihe von Zwischenstufen vom Affen zum Menschen", jede Zwischenstufe
ein bisschen weniger affenähnlich als die vorangehende. Heute aber sieht
die Evolution des Menschen aus wie ein Busch. Wir haben ein ganze Menagerie
fossiler Hominiden... Welche von ihnen auf welche Weise miteinander
in Verbindung stehen, und ob sie überhaupt menschliche Vorfahren sind,
wird immer noch debattiert.215
Auch die Kommentare von Henry Gee, Chefredakteur von Nature und führender
Paläoanthropologe, über die neu entdeckten Fossilien sind bemerkenswert.
In einem Artikel, veröffentlicht im Guardian, bezieht sich Gee auf die
Debatte über die Fossilien und schreibt:
Was auch immer dabei herauskommt,
der Schädel zeigt ein und für alle Mal, dass der alte Gedanke des "Missing
Link" Unfug ist. Es sollte nun klar sein, dass die gesamte Idee der
Missing Links, die immer auf wackligen Füßen stand, jetzt völlig unhaltbar
geworden ist.216
Die geheime Geschichte des Homo sapiens
Die signifikanteste und einschneidendste Tatsache, die dem imaginären
Stammbaum der Evolutionstheorie jede Basis entzieht, ist die
unerwartet alte Geschichte des modernen Menschen. Paläoanthropologische
Funde offenbaren, dass Menschen der Art Homo sapiens, die genauso
aussahen wie wir, schon vor einer Million Jahren lebten.
Ein Gesichtsschädel, gefunden in Atapuerca
in Spanien, der zeigt, dass vor 800000 Jahren Menschen mit denselben
Gesichtszügen wie den unseren gelebt haben. |
Es war Louis Leakey, der berühmte evolutionistische Paläoanthropologe,
der die ersten Funde 1932 in der Kanjera Region in der Nähe des Viktoria
Sees in Kenia machte. Er fand mehrere Fossilien aus dem mittleren Pleistozän,
die sich nicht vom modernen Menschen unterschieden. Das mittlere Pleistozän
liegt jedoch eine Million Jahre zurück.217 Weil diese Entdeckung den Stammbaum
der Evolution auf den Kopf stellte, wurde sie von vielen Paläoanthropologen
nicht anerkannt. Leakey versicherte jedoch immer, dass seine Schätzungen
korrekt waren.
Der aus dem Atapuerca Fossil rekonstruierte
Schädel (links) hat eine unglaubliche Ähnlichkeit mit dem des modernen
Menschen (rechts). |
Gerade als die Kontroverse in Vergessenheit zu geraten begann, bewies
ein in Spanien ausgegrabenes Fossil auf bemerkenswerte Weise, dass die
Geschichte von Homo sapiens wesentlich älter ist, als bis dahin
vermutet wurde. Das Fossil wurde in der Gran Dolina Höhle bei Atapuerca
in Spanien von drei Paläoanthropologen der Universität Madrid ausgegraben.
Es zeigte das Gesicht eines elfjährigen Jungen, dessen Aussehen nahezu
völlig übereinstimmte mit dem des modernen Menschen. Doch es sind 800000
Jahre vergangen, seitdem das Kind gestorben ist. Das Magazin Discover
brachte in seiner Dezemberausgabe von 1997 einen detaillierten Bericht
darüber. Für Juan Luis Arsuaga Ferreras, den Leiter der Gran Dolina Ausgrabung
stand die Welt auf dem Kopf. Er sagte:
Wir haben etwas Wichtiges erwartet, etwas großes,
...etwas primitives... Bei einem 800000 Jahre alten Jungen hätten wir
so etwas wie den Turkana Jungen erwartet. Und was wir fanden war ein
ganz modernes Gesicht... Für mich war das ungeheuer eindrucksvoll -
das sind Dinge, die dich erschüttern, etwas so völlig Unerwartetes zu
finden. Nicht dass man Fossilien findet, das ist auch unerwartet und
es ist in Ordnung. Doch das Spektakulärste ist, wenn man etwas, von
dem man denkt, es gehöre in die Gegenwart, in der Vergangenheit findet.
Es ist, als ob wir in der Grand Dolina einen Kassettenrecorder gefunden
hätten. Das wäre wohl äußerst überraschend. Wir
erwarten keine Kassetten und Tonaufnahmegeräte im späten Pleistozän.
Ein 800000 Jahre altes modernes Gesicht zu finden, ist dasselbe. Wir
waren wirklich sehr überrascht, als wir das gesehen haben.218
Das Fossil machte klar, dass die Geschichte des Homo sapiens mindestens
um 800000 Jahre zurückverlegt werden musste. Nachdem sie sich von ihrem
anfänglichen Schock erholt hatten, entschieden die Evolutionisten, die
das Fossil entdeckt hatten, es gehöre zu einer anderen Art, denn nach
dem Stammbaum der Evolutionstheorie gab es vor 800000 Jahren noch keine
Menschen. Daher erfanden sie eine neue Art, nannten diese Homo Antecessor
und klassifizierten so den Atapuerca Schädel.
Hütten und Fußabdrücke
Inzwischen gibt es viele Funde, die beweisen, das
Homo sapiens noch früher als vor 800000 Jahren lebte. Einer davon
ist eine Entdeckung von Louis Leakey aus den frühen 1970ern in der Olduvai
Schlucht. Hier, anhand der Schicht II, fand er heraus, dass Australopithecus,
Homo habilis, und Homo erectus vor etwa 1,7 Millionen Jahren
gleichzeitig gelebt hatten. Noch interessanter waren jedoch die Reste
einer Steinhütte, die er in derselben Schicht fand. Die Hütte, die so
noch heute in manchen Gegenden Afrikas in Gebrauch ist, kann nur von Homo
sapiens gebaut worden sein! Also muss vor 1,7 Millionen Jahren auch
der moderne Mensch bereits existiert haben.219 Diese
Entdeckung entwertet die Behauptung der Evolutionstheorie, der moderne
Mensch habe sich aus affenartigen Species wie Australopithecus
entwickelt.
Auch andere Entdeckungen verfolgen die Ursprünge des Menschen 1,7 Millionen
Jahre zurück. Eine davon sind die Fußabdrücke von Laetoli in Tansania,
die 1977 von Mary Leakey gefunden wurden. Sie befanden sich in einer Schicht,
deren Alter auf 3,6 Millionen Jahre geschätzt wird, und sie unterscheiden
sich nicht von den Fußabdrücken, die ein zeitgenössischer Mensch hinterlassen
würde.

3.6 Millionen Jahre alte Fußabdrücke
in Laetoli/Tansania. |
Die Abdrücke wurden später von verschiedenen berühmten Paläoanthropologen
wie Donald Johanson und Tim White untersucht.
Die Resultate waren dieselben. White schrieb:
Lassen wir uns nicht täuschen,... Sie
sind wie moderne menschliche Fußabdrücke. Wenn solch einer heute
an einem kalifornischen Strand hinterlassen werden würde, und man fragte
ein vierjähriges Kind, was das sei, es würde sofort antworten, dort
sei jemand gelaufen. Es würde den Fußabdruck nicht von hunderten anderer
unterscheiden können, und Sie könnten es auch nicht.220
Nachdem Louis Robbins von der Universität von Nord Kalifornien die Fußabdrücke
untersucht hatte, gab er folgenden Kommentar:
Der Spann reicht höher - das kleinere Individuum
hatte einen höheren Spann als ich ihn habe - und der große Zeh ist größer
und am zweiten Zeh ausgerichtet... Die Zehen greifen den Boden wie menschliche
Zehen. Das kann man bei keinen anderen Tierformen beobachten.221
Untersuchungen der Morphologie der Fußabdrücke zeigten ebenfalls, dass
sie als menschliche Fußabdrücke zu gelten hatten und zwar als die eines
modernen Menschen. Russell Tuttle, der die Abdrücke auch untersuchte,
schrieb:
Ein kleiner barfüssiger Homo sapiens könnte sie
hinterlassen haben... In allen erkennbaren morphologischen Eigenschaften
sind die Füße der Individuen, die die Spur hinterlassen haben, ununterscheidbar
von denen moderner Menschen.222
AL 666-1: EIN 2.3 MILLIONEN
JAHRE ALTER MENSCHLICHER KIEFER
Das Fossil AL 666-1 wurde zusammen
mit Fossilien des A. afarensis in Hadar/Äthiopien gefunden.
Dieser 2,3 Millionen Jahre
alte Kieferknochen weist dieselben Eigenschaften auf, wie der
des Homo sapiens.
AL 666-1 ähnelt weder den
A. afarensis Kieferknochen, die mit ihm zusammen gefunden wurden,
noch einem 1,75 Millionen Jahre alten Homo habilis Kiefer. Die
Kiefer beider Arten ähneln denen heutiger Affen. Obwohl kein
Zweifel besteht, dass AL 666-1 zu einer "Homo" (menschlichen)
Art gehört, wird diese Tatsache von evolutionistischen Paläontologen
nicht akzeptiert. Sie enthalten sich jeder Äußerung dazu, denn
der Kiefer wird auf ein Alter von 2,3 Millionen Jahren geschätzt
- wesentlich älter also, als sie "Homo", der menschlichen Rasse,
zugestehen wollen.
|
Unabhängige Untersuchungen führten zu den tatsächlichen Verursachern.
20 der fossilierten Fußabdrücke stammten von einem 10 Jahre alten modernen
Menschen und 27 von einem noch jüngeren, ebenfalls modernen Menschen.
Es waren moderne Menschen wie wir.
Die Laetoli Fußabdrücke standen jahrelang im Mittelpunkt der Diskussion.
Evolutionistische Paläoanthropologen versuchten verzweifelt, eine Erklärung
zu finden, weil sie die Tatsache nicht akzeptieren wollten, dass ein moderner
Mensch vor 3,6 Millionen Jahren auf der Erde umherlief. Ende der 1990er
Jahre begann die folgende "Erklärung" Gestalt anzunehmen: Die Fußabdrücke
mussten von einem Australopithecus hinterlassen worden sein, weil die
Evolutionstheorie es nicht zulässt, dass eine Homo Species vor 3,6 Millionen
Jahren existiert hat. Russell H.Tuttle schrieb 1990 in einem Artikel jedoch
folgendes:
Zusammenfassend ist zu sagen, dass die 3,5 Millionen
Jahre alten Fuß-Spuren von Laetoli G denen von gewohnheitsmäßig unbeschuhten
modernen Menschen ähnlich sind. Keine ihrer Eigenschaften deutet darauf
hin, dass die Laetoli Hominiden weniger fähige Zweibeiner waren als
wir. Wenn wir nicht wüssten, dass die G-Fußabdrücke
so alt sind, würden wir ohne weiteres schließen, sie stammten von einem
Mitglied unserer Gattung Homo... Jedenfalls sollten wir die vorläufige
Annahme zu den Akten nehmen, dass die Laetoli Fußabdrücke von Lucy's
Art hinterlassen wurden, von Australopithecus afarensis.223
SKELETTUNTERSCHIEDE MODERNER MENSCHENRASSEN
Für evolutionistische Paläontologen
sind Homo erectus, Homo sapiens neanderthalensis und archaische
Homo sapiens Fossilien verschiedene Arten oder Unterarten im
Verlauf der Evolution. Sie begründen dies mit den Unterschieden
der jeweiligen Schädelformen. Doch diese Unterschiede sind tatsächlich
nur Variationen innerhalb verschiedener Menschenrassen, die
einmal existiert haben, von denen einige ausgestorben sind und
andere assimiliert wurden. Diese Unterschiede haben sich zurückgebildet,
als sich die Rassen im Lauf der Zeit vermischt haben.
Trotzdem kann man noch heute
bemerkenswerte Unterschiede bei den lebenden menschlichen Rassen
beobachten. Die auf diesen Seiten gezeigten Schädel gehören
zu modernen Menschen (Homo sapiens sapiens) und sind Beispiele
für diese Unterschiede. Ähnliche Unterschiede zwischen Rassen,
die in der Vergangenheit lebten, als Beweis für Evolution vorzubringen,
ist schlicht auf Voreingenommenheit zurück zu führen.

Peruanischer Eingeborener
des 15. Jahrhunderts. |

Bengali in mittlerem Alter. |
Mann von den Salomon Inseln (Melanesien), der 1893 starb.
|
25 bis 30-jähriger Mann aus Deutschland. |
Kongolese, 35-40 Jahre alt. |
Eskimo Mann, 35-40 Jahre alt. |
|
Um es kurz zu machen, die auf 3,6 Millionen Jahre geschätzten Fußabdrücke
können nicht zu Australopithecus gehört haben. Der einzige Grund, warum
angenommen werden konnte, sie seien von Australopithecus hinterlassen
worden, ist die 3,6 Millionen Jahre alte vulkanische Schicht, in der die
Abdrücke gefunden wurden. Sie wurden dem Australopithecus nur aufgrund
des Vorurteils zugeschrieben, Menschen könnten vor so langer Zeit noch
nicht gelebt haben.
Diese Interpretationen der Laetoli Fußabdrücke machen eines ganz klar:
Evolutionisten vertreten ihre Theorie nicht aufgrund wissenschaftlicher
Fakten, sondern trotz wissenschaftlicher Fakten. Wir haben hier eine Theorie,
die blindlings verteidigt wird, wobei alle neuen Entdeckungen, die Zweifel
aufkommen lassen, entweder ignoriert oder verzerrt werden, um die Theorie
weiterhin zu stützen.
Kurz, die Evolutionstheorie ist nicht wissenschaftlich, sondern dogmatisch,
damit sie entgegen wissenschaftlicher Erkenntnis am Leben gehalten werden
kann.
Das Problem der Bipedalität
Außer dem Fossilienbestand, mit dem wir uns bis jetzt beschäftigt haben,
widerlegen auch unüberbrückbare anatomische Unterschiede zwischen Affen
und Menschen die Fiktion von der menschlichen Evolution. Einer dieser
Unterschiede besteht in der Gangart.
Menschen gehen aufrecht auf zwei Beinen. Es ist eine besondere Art der
Fortbewegung, die kein anderes Säugetier beherrscht, sondern die ausschließlich
dem Menschen vorbehalten ist. Manche Tiere haben eine eingeschränkte Bewegungsfähigkeit,
wenn sie auf ihren beiden Hinterbeinen stehen. Tiere wie Bär und Affe
bewegen sich auf diese Weise selten und nur kurzzeitig, wenn sie zum Beispiel
eine an einem Baum hängende Nahrung erreichen wollen. Normalerweise ist
ihr Skelett vornüber gebeugt und sie laufen auf allen vieren.
Das menschliche Skelett ist für den aufrechten
Gang ausgelegt. Affenskelette hingegen, mit ihrer Beugung nach
vorn, kurzen Beinen und langen Armen sind für den vierbeinigen
Gang ausgelegt. Es kann keine "Übergangsform" geben, denn diese
würde unter dem Gesichtspunkt des Energiehaushalts extrem leistungsunfähig
sein. |
Hat sich nun die zweibeinige Gangart aus der vierbeinigen Gangart der
Affen entwickelt, wie die Evolutionisten behaupten?
Natürlich nicht. Die Forschung hat gezeigt, dass
die Evolution zum Bipedalismus nie stattgefunden hat; sie wäre auch gar
nicht möglich gewesen. Zuerst einmal ist Bipedalismus kein evolutionärer
Vorteil. Die Art und Weise, in der sich Affen bewegen, ist viel leichter,
schneller und effizienter als der zweibeinige Gang des Menschen. Der Mensch
kann weder wie ein Schimpanse von Baum zu Baum springen, er würde her
unterfallen, noch kann er mit einer Geschwindigkeit von 125 km/h rennen
wie ein Gepard. Da der Mensch auf zwei Beinen läuft, bewegt er sich erheblich
langsamer fort. Aus diesem Grund ist er eine der ungeschütztesten von
allen Arten in der Natur, was Schnelligkeit und Verteidigungsfähigkeit
angeht. Nach der Logik der Evolution hätten sich nicht die Affen den zweibeinigen
Gang aneignen sollen sondern der Mensch den vierbeinigen.
Die Form der Hände und Füße von Affen sind
dem Leben auf Bäumen angepasst. |
Ein anderer toter Punkt der Evolutionsbehauptung ist,
dass Bipedalismus nicht in das darwinistische Modell der "schrittweisen
Entwicklung" passt. Das Modell setzt eine Mischform von Zwei- und Vierbeinigkeit
voraus. Anhand von 1996 durchgeführten Computersimulationen zeigte Robin
Crompton, Dozent für Anatomie an der Universität von Liverpool, dass solch
eine Mischform der beiden Gangarten unmöglich ist. Compton kam zu folgendem
Schluss: Ein Lebewesen kann entweder aufrecht gehen
oder auf allen vieren.224
Andere Gangarten sind unmöglich, weil der durch sie verursachte Energieverbrauch
exzessiv ansteigen würde. Darum kann kein "halb-bipedales" Wesen existieren.
Die immense Kluft zwischen Mensch und Affe beschränkt sich nicht nur
auf den Bipedalismus. Viele andere Punkte sind genauso unerklärlich, zum
Beispiel die Gehirnkapazität, Sprachfähigkeit etc. Elaien Morgan, eine
evolutionistische Paläoanthropologin macht folgendes Eingeständnis:
Vier der größten ungelösten Geheimnisse über den
Menschen sind
1) Warum laufen sie auf zwei Beinen?
2) Warum haben sie ihr Fell verloren?
3) Warum entwickelten sie so große Gehirne?
4) Warum lernten sie sprechen?
Die orthodoxen Antworten auf diese Fragen sind:
1) Wir wissen es nicht
2) Wir wissen es nicht
3) Wir wissen es nicht
4) Wir wissen es nicht
Die Liste der Fragen könnte beträchtlich verlängert werden, ohne dass
die Monotonie der Antworten sich ändern würde.225
Evolution: Ein unwissenschaftlicher Glaube
Lord Solly Zuckerman ist einer der berühmtesten und respektiertesten
Wissenschaftler des Vereinigten Königreichs. Über Jahre studierte er den
Fossilienbestand und führte zahlreiche Untersuchungen durch. Für seine
Beiträge für die Wissenschaft wurde er in den Adelsstand erhoben. Zuckerman
ist Evolutionist. Also können seine Äußerungen über Evolution nicht als
ignorant oder vorurteilsbehaftet gelten. Nach jahrelanger Erforschung
der Fossilien, die für das Szenario der menschlichen Evolution herangezogen
werden, kam er jedoch zu dem Schluss, dass der propagierte Stammbaum der
Evolution kein Körnchen Wahrheit enthält.
Weiterhin stellte Zuckerman eine Skala vor, auf der die Wissenschaften
geordnet sind nach solchen, die er als "wissenschaftlich" ansah, bis hin
zu denen, die er als "unwissenschaftlich" bezeichnete. Nach dieser Wissenschaftlichkeitsskala
stehen Chemie und Physik an erster Stelle, da sie auf konkreten Daten
beruhen. Danach kommen die biologischen Wissenschaften und dann die Sozialwissenschaften.
Am anderen Ende der Skala finden sich die "unwissenschaftlichsten" Felder,
paranormale Wahrnehmung, Telepathie, der "sechste Sinn" und endlich -
menschliche Evolution. Zuckerman erklärt seine Überlegungen so:
Wenn wir uns von der objektiven Wahrheit wegbewegen,
hin zu den Feldern biologischer Pseudowissenschaften wie extrasensorische
Wahrnehmung oder die Interpretation der Fossiliengeschichte des Menschen,
in denen für den Gläubigen alles möglich ist,
und wo der fanatisch Gläubige manchmal gleichzeitig an sich widersprechende
Dinge glaubt...226
Robert Locke, Herausgeber von Discovering Archeology, einem Magazin über
die Ursprünge des Menschen, schreibt: "Die Suche nach den Vorfahren des
Menschen produziert mehr Hitze als Licht" und zitiert das Eingeständnis
des berühmten Paläoanthropologen Tim White:
Wir alle sind frustriert über "all die Fragen, auf
die wir keine Antwort gefunden haben".227
Locke's Artikel macht die Sackgasse der Evolutionstheorie bei der Evolution
des Menschen deutlich und zeigt die Haltlosigkeit der entsprechenden Propaganda
auf:
Wohl kein Feld der Wissenschaft ist so umstritten,
wie das der Suche nach den Ursprüngen des Menschen. Die Elite der Paläontologen
kann sich nicht einmal auf die einfachsten Grundlagen des menschlichen
Stammbaums einigen. Unter großem Getöse schießen neue Äste hervor, nur
um im Licht neuer Fossilienfunde zu verdorren und abzusterben.228
Dasselbe wurde kürzlich auch von Henry Gee akzeptiert, dem Herausgeber
von Nature. In seinem 1999 veröffentlichten Buch In Search of
Deep Time (Auf der Suche tief in der Zeit) führt Gee aus, dass
alle Beweise für die Evolution des Menschen vor etwa 10 bis 5 Millionen
Jahren - etliche Tausende Generationen von Lebewesen - in einen kleinen
Karton passen. Er kommt zu der Auffassung, dass konventionelle Theorien
über Ursprung und Entwicklung der Menschen "vollständig entsprechend den
menschlichen Vorurteilen aufgestellt und angepasst worden sind" und fügt
hinzu:
Eine Reihe von Fossilien herzunehmen und zu behaupten,
sie repräsentierten eine Folge von Abstammungen, ist keine wissenschaftliche
Hypothese, die überprüft werden kann, sondern nur eine Behauptung, die
dieselbe Gültigkeit hat, wie eine Gute-Nacht-Geschichte, vergnüglich,
vielleicht sogar lehrreich, aber nicht wissenschaftlich.229
Wie wir gesehen haben, gibt es keine wissenschaftliche Entdeckung, die
die Evolutionstheorie stützen würde, nur einige Wissenschaftler, die blind
an sie glauben. Sie glauben selbst an den Mythos der Evolution und bringen
andere Menschen dazu, auch daran zu glauben, indem sie sich kooperationswilliger
Medien bedienen. Auf den folgenden Seiten wollen wir einige Beispiele
dieser irreführenden Propaganda untersuchen, die im Namen der Evolutionstheorie
gemacht wird.
Irreführende Rekonstruktionen
Auch wenn Evolutionisten nicht sehr erfolgreich darin sind, wissenschaftliche
Beweise für ihre Theorie vorzulegen, eins beherrschen sie perfekt: Propaganda:
Das wichtigste Element dieser Propaganda ist die Praxis des Fabrizierens
falscher Darstellungen, "Rekonstruktionen" genannt.
Eine Rekonstruktion in diesem Sinn ist eine Zeichnung oder die Konstruktion
des Modells eines Lebewesens, die auf nichts basieren als einem einzigen
ausgegrabenen Knochen - manchmal nur auf einem Knochenfragment. All die
"Affenmenschen", die wir in Zeitungen, Illustrierten und Filmen sehen,
sind Rekonstruktionen.
Da Fossilien üblicherweise fragmentiert und unvollständig
sind, ist jede Hypothese hochspekulativ. Die auf Fossilien basierenden
Rekonstruktionen der Evolutionisten sind absichtlich in der Weise spekulativ,
dass sie die Evolutionstheorie beweisen sollen. David R. Pilbeam, ein
hervorragender Anthropologe von Harvard, betont diese Tatsache, wenn er
sagt: "Zumindest in der Paläoanthropologie sind die vorhandenen Daten
so spärlich, dass die Theorie die Interpretationen
sehr stark beeinflusst. In der Vergangenheit haben ganz klar die
Theorien, und nicht die eigentlichen Daten unsere Auffassungen beeinflusst.230
Da die Menschen stark durch visuelle Information beeinflusst werden, erfüllen
diese Rekonstruktionen genau den Zweck der Evolutionisten, der darin besteht,
die Menschen zu überzeugen, die rekonstruierten Viecher hätten in der
Vergangenheit tatsächlich existiert.

Gezeichnete Rekonstruktionen reflektieren nur die Vorstellungen
der Evolutionisten, keine wissenschaftlichen Entdeckungen. |
An dieser Stelle muss auf einen Umstand ganz besonders hingewiesen werden:
Rekonstruktionen, die auf Knochen basieren, können nur ganz allgemeine Charakteristiken
wiedergeben, da die wirklich distinguierenden morphologischen Eigenschaften
jedes Tieres am weichen Gewebe sichtbar werden, das jedoch nach dem Tod
schnell zerfällt und verschwindet. Daher sind aufgrund der spekulativen
Natur der Interpretation von weichem Gewebe alle Rekonstruktionen vollständig
abhängig von der Vorstellung desjenigen, der sie herstellt. Earnst A. Hooten
von der Harvard Universität erklärt das so:
Der Versuch, die Weichteile zu restaurieren, ist
ein noch gewagteres Unternehmen. Lippen, Augen, Ohren und Nasenspitze
hinterlassen keine Anhaltspunkte auf den darunter liegenden Knochen.
Sie können dem Schädel eines Neandertalers die
Gesichtszüge eines Schimpansen mit derselben Plausibilität aufmodellieren
wie die eines Philosophen. Diese so genannten Restaurationen
uralter Menschentypen haben kaum einen wissenschaftlichen Wert und führen
wahrscheinlich die Öffentlichkeit nur in die Irre... Trauen Sie
also niemals einer Rekonstruktion.231
Tatsächlich erfinden Evolutionisten derart widersinnige Geschichten,
dass sie demselben Schädel sogar verschiedene Gesichter andichten. Die
drei verschiedenen Zeichnungen des Australopithecus robustus
(Zinjanthropus) sind berühmte Bespiele für solche Fälschungen.
Die voreingenommene Interpretation von Fossilien und die offensichtliche
Verfälschung von Rekonstruktionen sind ein Hinweis darauf, wie oft Evolutionisten
zu Tricks Zuflucht nehmen müssen. Doch sind diese noch geradezu harmlos,
wenn man sie mit den bewussten Fälschungen vergleicht, die die seit Existenz
der Evolutionstheorie begangen worden sind.
Es gibt keinen sich auf Fossilien gründenden Beweis, der das Bild des
"Affenmenschen" stützen würde, das unermüdlich von den Medien und evolutionistischen
akademischen Zirkeln verkündet und befördert wird. Mit Pinseln bewaffnete
Evolutionisten produzieren imaginäre Kreaturen; doch die Tatsache, dass
diese Zeichnungen nicht zu existierenden Fossilien passen, wirft ein Problem
für sie auf. Eine der interessanten Methoden, die sie anwenden, um dieses
Problem zu umgehen, ist die "Produktion" der Fossilien, die sie nicht
finden können. Der Piltdown Mensch ist vielleicht der größte Wissenschaftsskandal
aller Zeiten und ein typisches Beispiel für diese Methode.
Der Skandal des Piltdown Menschen
In England trat 1912 der bekannte
Arzt und Amateur-Paläoanthropologe Charles Dawson mit der Nachricht an
die Öffentlichkeit, er habe in einer Grube in Piltdown einen Kieferknochen
und ein Schädelfragment gefunden. Der Kieferknochen war affenartig, Schädel
und Zähne menschlich. Das neue Wesen wurde flugs "Piltdown Mensch" genannt.
Angeblich 500000 Jahre alt, wurden die Fragmente als absolut schlüssiger
Beweis der menschlichen Evolution in mehreren Museen gezeigt. Über 40
Jahre lang schrieb man Artikel über den "Piltdown Menschen", es wurde
endlos interpretiert und gezeichnet. Nicht weniger als 500 Dissertationen
wurden über ihn geschrieben.232 Als der führende amerikanische
Paläontologe Henry Fairfield Osborn 1921 das britische Museum besuchte,
ließ er verlauten: "Wir müssen wieder und wieder daran erinnert werden,
dass die Natur voller Paradoxien ist" und proklamierte den "Piltdown Menschen"
als "die alles überragende Entdeckung in der Frühgeschichte des Menschen".233
| |
40 Jahre lang wurde der Piltdown Mensch
als der Beweis für die Evolution schlechthin präsentiert. Evolutionistische
Fossilienexperten behaupteten, sie hätten an dem Schädel eine Fülle
von Übergangsformen festgestellt. Erst sehr viel später kam heraus,
dass das Fossil eine Fälschung war. |
1949 führte Kenneth Oakley von der paläontologischen Abteilung des Britischen
Museums einen Fluor-Test - eine neue Methode zur Altersbestimmung - am
Fossil des "Piltdown Menschen" durch. Das Ergebnis war erstaunlich. Es
stellte sich heraus, dass der Kieferknochen des "Piltdown Menschen" nicht
die geringste Spur von Fluor enthielt, was bedeutete, dass er nicht länger
als einige Jahre in der Erde gelegen hatte. Der Schädel, der einen geringen
Fluoranteil hatte, erwies sich als nur ein paar tausend Jahre alt.
Nun fand man heraus, dass die Zähne des Kieferknochens,
der einem Orang-Utan gehört hatte, künstlich abgenutzt worden waren und
dass die "primitiven Werkzeuge", die zusammen mit dem Fossil entdeckt
worden waren, Imitate waren, die man mit Stahlwerkzeugen geschärft hatte.
Die detaillierte Analyse von Joseph Weiner wurde 1953 veröffentlicht.
Der Schädel gehörte einem vor 500 Jahren gestorbenen
Mann und der Kieferknochen einem erst kürzlich gestorbenen Affen!
Die Zähne waren besonders zugerichtet worden damit sie in den Kiefer passten,
und die Oberflächen der Backenzähne waren abgeschliffen, damit sie als
menschliche Zähne angesehen werden konnten. Anschließend waren alle Teile
mit Pothassiumdichromat gefärbt worden, um ihnen das notwendige antike
Aussehen zu geben. Die Färbung verschwand, wenn man das Fragment in Säure
tauchte. Sir Wilfred Le Gros Clark, der zu dem Team gehörte, das die Fälschung
aufdeckte, konnte sein Erstaunen über die Stümperhaftigkeit der Fälschung
nicht verbergen: "*Die Hinweise auf das künstliche
Abschleifen sprangen sofort ins Auge. In der Tat schienen sie so
offensichtlich, dass sehr wohl gefragt werden darf, wie es möglich war,
dass sie zuvor jeder Aufmerksamkeit entgangen waren?234
Der "Piltdown Mensch" wurde nun eilig aus dem Britischen Museum entfernt,
in dem er über 40 Jahre ausgestellt gewesen war.
Der Skandal des Nebraska Menschen
1922 erklärte Henry Fairfield Osborn, Direktor des Amerikanischen Museums
für Naturgeschichte, er habe in West-Nebraska bei Snake Brook einen fossilen
Backenzahn gefunden, der aus dem Pliozän stamme. Dieser Zahn wies angeblich
gemeinsame Merkmale von Menschen- und Affenzähnen auf. Eine extensive
wissenschaftliche Debatte brach los über das Fossil, dass man "Nebraska
Mensch" nannte, in deren Verlauf manche den Zahn dem Pithecanthropus
erectus zuordneten, während andere ihn eher als vom Menschen stammend
einordnen wollten. Der "Nebraska Mensch bekam schnell einen "wissenschaftlichen
Namen": Hesperopithecus haroldcooki.
Viele Autoritäten ihres Fachs unterstützten Osborn. Auf nichts als diesem
Zahn basierend wurden "Rekonstruktionen" von Kopf und Körper des "Nebraska
Menschen" gezeichnet. Er wurde sogar mit Frau und Kindern als Familie
in natürlicher Umgebung porträtiert.
Die Grundlage für alle diese Szenarien war ein einziger Zahn. Evolutionistische
Kreise glaubten so fanatisch an diesen Geistermenschen, dass William Bryan,
ein Forscher, der sich diesen voreingenommenen Schlussfolgerungen nicht
anschließen wollte, hart kritisiert wurde.

Der "Nebraska-Mann" und Henry Fairfield Osborn, der ihm diesen Namen
gegeben hatte. |
1927 wurden weitere Teile des Skeletts gefunden. Es
stellte sich heraus, dass der Zahn weder zu einem Menschen noch zu einem
Affen gehörte, sondern zu einer ausgestorbenen amerikanischen Schweineart
namens Prosthennops. William Gregory gab seinem Artikel in Science,
in dem er die Wahrheit öffentlich machte, die Überschrift "Hesperopithecus
ist offenbar weder Affe noch Mensch."235 Hurtig wurden
alle Zeichnungen von Hesperopithecus haroldcooki und seiner "Familie"
aus der evolutionistischen Literatur entfernt.
Schlussfolgerung
All die Irreführungen und vorgefassten Bewertungen, um die Evolutionstheorie
zu unterstützen, zeigen, dass die Theorie eine Art Ideologie ist, die
mit Wissenschaft rein gar nichts zu tun hat. Wie alle Ideologien hat auch
diese ihre fanatischen Anhänger, die die Evolution beweisen wollen, koste
es was es wolle. Sie sind so dogmatisch an die Theorie gebunden, dass
sie jede neue Entdeckung automatisch als Beweis für die Theorie wahrnehmen,
selbst wenn sie mit Evolution überhaupt nichts zu tun hat. Es ist ein
wirklich beklagenswertes Bild der Wissenschaft, denn es zeigt, dass Wissenschaft
fehlgeleitet wird im Namen eines Dogmas.
In seinem Buch Darwinism: The Refutation of a Myth (Darwinismus:
Die Widerlegung eines Mythos) schreibt der schwedische Wissenschaftler
Søren Løvtrup:
Ich nehme an, es wird niemand bestreiten, dass es
ein großes Unglück ist, wenn ein gesamter Wissenschaftszweig süchtig
wird nach einer falschen Theorie. Doch genau das ist mit der Biologie
passiert: Seit langer Zeit nun werden Probleme der Evolution unter Verwendung
eines besonderen "Darwinschen" Vokabulars diskutiert - "Adaption", "Selektionsdruck",
"Natürliche Selektion" etc. - und dabei glaubt man offenbar, man trage
zur Erklärung von Ereignissen in der Natur bei. Das ist jedoch nicht
der Fall... Ich glaube, eines Tages wird der Darwinsche Mythos als die
größte Täuschung in der Geschichte der Wissenschaft geführt werden.236
Weitere Beweise, dass die Evolutionstheorie der größte Betrug in der
Wissenschaftsgeschichte ist, liefert die Molekularbiologie. |