| DIE FALSCHE THEORIE DES INTERMITTIERENDEN
GLEICHGEWICHTS
In einem früheren Kapitel haben wir herausgefunden,
warum der vorhandene Fossilienbestand die darwinistische Theorie widerlegt.
Wir haben gesehen, dass die verschiedenen Gruppen der Lebewesen plötzlich
im Fossilienbestand auftauchten und über Millionen Jahre in demselben
Zustand blieben, ohne dass sie irgendwelchen Veränderungen unterlegen
hätten. Diese große Entdeckung der Paläontologie zeigt, dass die Lebewesen
existieren, ohne einen Evolutionsprozess hinter sich zu haben.
Diese Tatsache wurde von Paläontologen viele Jahre ignoriert, weil sie
weiterhin hofften, eines Tages würden die imaginären Übergangsformen gefunden
werden. In den 1970ern erkannten manche Paläontologen, dass dies eine
vergebliche Hoffnung war und dass die "Lücken" im Fossilienbestand als
die Realität darstellend akzeptiert werden mussten. Doch da auch diese
Paläontologen die Evolutionstheorie nicht aufgeben wollten, versuchten
sie, diese Realität zu erklären, indem sie die Theorie modifizierten.
So wurde das Modell des "intermittierenden Gleichgewichts" ("punctuated
equilibrium") geboren, das in einer Reihe seiner Eigenschaften
vom Neo-Darwinismus abweicht.
Dieses Modell wurde in den 1970ern von den Paläontologen Stephen Jay
Gould von der Harvard Universität und Niles Eldredge vom Amerikanischen
Museum für Naturgeschichte energisch vertreten. Für sie enthüllte der
Fossilienbestand zwei Grundstadien:
1. Stagnation
2. Plötzliches
Auftreten 172
Um diese zwei Stadien innerhalb der Evolutionstheorie erklären zu können,
schlugen Gould und Eldredge vor, neue Arten entstünden nicht durch eine
Serie kleiner Veränderungen, wie Darwin angenommen hatte, sondern durch
plötzliche, große Sprünge (Makromutationen).
Diese Theorie war nichts anderes als eine modifizierte
Form der "Hopeful Monster" ("hoffnungsfrohes
Ungeheuer")-Theorie, die der deutsche Paläontologe Otto Schindelwolf in
den 30er Jahren aufgestellt hatte. Schindelwolf hatte die Auffassung vertreten,
dass das Leben sich nicht, wie der Neo-Darwinismus vorschlug, im Lauf
der Zeit schrittweise durch kleine Mutationen weiter entwickelte, sondern
plötzlich durch sehr große Mutationen. Als eines der Beispiele für seine
Theorie behauptete Schindelwolf, das der erste Vogel der Erdgeschichte
durch eine große Mutation aus einem Reptilienei entstanden sei, mit anderen
Worten, durch eine gigantische zufällige Veränderung seiner Genstruktur.173
Nach dieser Theorie hätten sich manche Landtiere durch eine umfassende
Veränderung plötzlich in Wale verwandelt. Diese phantastische Theorie
Schindelwolfs wurde von dem Genetiker Richard Goldschmidt von der Universität
Berkeley übernommen. Doch die Theorie war dermaßen widersprüchlich, dass
sie schnell wieder aufgegeben wurde.
Was Gould und Eldredge dazu brachte, die Theorie wieder
zu beleben, war die Tatsache, dass der Fossilienbestand sich nicht mit
der darwinistischen Auffassung der Entwicklung durch kleine Veränderungen
in Einklang bringen ließ. Stagnation und plötzliches Auftreten waren empirisch
so gut abgesichert, dass sie zu einer verfeinerten Version der Hopeful-Monster-Theorie
Zuflucht nehmen mussten, um die Situation erklären zu können. Gould's
berühmter Artikel "Return of the Hopeful Monster" (Rückkehr des hoffnungsfrohen
Ungeheuers) war Ausdruck dieses offensichtlichen Rückschritts.174
Gould und Eldredge wiederholten natürlich nicht einfach Schindelwolfs
phantastische Theorie. Um ihr einen wissenschaftlichen Anstrich zu geben,
versuchten sie, eine Art Mechanismus für die plötzlichen Evolutionssprünge
zu erklären. Die interessante Bezeichnung "intermittierendes Gleichgewicht"
(punctuated equilibrium), den sie für die Theorie wählten, zeigt die Bemühung,
sie mit pseudowissenschaftlicher Tünche zu versehen. In den folgenden
Jahren wurde die Theorie von anderen Paläontologen übernommen und weiterentwickelt.
Doch die Theorie des intermittierenden Gleichgewichts wies noch mehr Widersprüche
auf, als die neodarwinistische Evolutionstheorie.
Der angebliche Mechanismus der Theorie
Die Evolutionstheorie des intermittierenden Gleichgewichts besagt nach
ihrem heutigen Stand, dass Populationen über lange Zeiträume keine Veränderungen
aufweisen, sondern sich in einer Art Gleichgewicht befinden. Entsprechend
dieser Auffassung finden evolutionäre Veränderungen in kleinen Zeitrahmen
statt und nur bei einem kleinen Teil der Population, dass heißt, die Periode
des Gleichgewichts wird kurzzeitig unterbrochen, mit anderen Worten, das
Gleichgewicht "intermittiert". Weil der betroffene Teil der Population
sehr klein ist, wählt die natürliche Selektion große Mutationen aus und
ermöglicht dergestalt das Erscheinen einer neuen Art.
Nach dieser Theorie lebt zum Beispiel eine Reptilienart Millionen Jahre
lang, ohne sich zu verändern. Doch plötzlich erfolgt irgendwie bei einem
kleinen Teil dieser Art eine ganze Serie großer Mutationen, deren Ursache
uns nicht verraten wird. Diese Mutationen - die vorteilhaft sind - greifen
in der kleinen betroffenen Gruppe schnell um sich. Die Gruppe entwickelt
sich sehr schnell und verwandelt sich nach kurzer Zeit in eine andere
Reptilienart, oder sogar in ein Säugetier. Da der Prozess sehr schnell
und nur bei einem geringen Anteil der Population vonstatten geht, blieben
nur ganz wenige oder gar keine Fossilien der Übergangsformen zurück.
Die Theorie war eigentlich vorgeschlagen worden, um eine Antwort zu geben
auf die Frage, "Wie kann eine bestimmte Periode
der Evolution so schnell vorübergehen, dass keine Fossilien zurückbleiben?"
Zwei Hypothesen werden für die Antwort vorausgesetzt:
1. Makromutationen sind vorteilhaft und erzeugen neue genetische Informationen.
2. Kleine Populationen verfügen über ein größeres Potential für genetische
Veränderungen.
Beide Hypothesen kollidieren jedoch mit dem wissenschaftlichen Kenntnisstand.
Die falsche Vorstellung über Makromutationen
Die erste Hypothese - Makromutationen sind vorteilhaft und erzeugen neue
genetische Informationen - widerspricht gesicherten Erkenntnissen der
Genetik.
Eine von R. A. Fisher, einem der bekanntesten Genetiker
des vergangenen Jahrhunderts, entdeckte Regel widerlegt diese Hypothese.
Fisher führt in seinem Buch The Genetical Theory of Natural Selection
(Die Theorie der natürlichen Selektion in der Genetik) aus, dass die Wahrscheinlichkeit
der Durchsetzung einer bestimmten Mutation innerhalb einer Population
umgekehrt proportional ist zu ihrem Einfluss auf das Erscheinungsbild
ihrer Mitglieder.175 Anders ausgedrückt, je größer
die Mutation, umso geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich
als permanente Eigenschaft innerhalb der Gruppe durchsetzt.
Es ist nicht schwer, den Grund dafür zu erkennen. Mutationen sind per
Definition zufällige Veränderungen im genetischen Code und haben niemals
einen vorteilhaften Effekt auf das Genom eines Organismusses. Im Gegenteil:
mutierte Exemplare einer Population weisen ernsthafte Krankheiten und
Missbildungen auf. Aus diesem Grund gilt: je größer die Auswirkungen einer
Mutation sind, umso kleiner wird die Chance, dass das betroffene Individuum
überlebt.
Ernst Mayr, graue Eminenz des Darwinismus, kommentiert dies so:
Das Auftauchen mutationsbedingter Monstrositäten
ist zweifelsfrei nachgewiesen, es handelt sich um so offensichtliche
Missbildungen, dass man die Überlebenschancen solcher Ungeheuer nur
als hoffnungslos bezeichnen kann. Sie sind so unangepasst, dass sie
nicht die geringste Chance haben, der Eliminierung durch stabilisierende
Selektion zu entgehen... je drastischer der Phenotypus von einer Mutation
betroffen wird, umso wahrscheinlicher wird die Überlebensfähigkeit herabgesetzt.
Zu glauben, eine solch einschneidende Mutation würde einen lebensfähigen
neuen Typus hervorbringen, fähig eine neue Nische zu besetzen, ist dasselbe
wie Wunderglaube... Das dieses "hoffnungslose Monster" einen passenden
Partner findet und sich in seiner Isolation abseits von den normalen
Mitgliedern der Elternpopulation reproduzieren kann, scheint mir ein
unüberwindbares Problem zu sein.176
Es ist offensichtlich, dass Mutationen keine evolutionäre Entwicklung
auslösen können, und diese Tatsache bringt sowohl den Neo-Darwinismus
als auch die Theorie des intermittierenden Gleichgewichts in große Schwierigkeiten.
Da Mutation ein zerstörerischer Mechanismus ist, müssen die Makromutationen,
die die Vertreter der Theorie des intermittierenden Gleichgewichts annehmen,
"makro-zerstörerische" Effekte haben. Manche Evolutionisten setzen ihre
Hoffnungen bezüglich der Mutationen in die Regulator-Gene der DNS. Doch
die zerstörerischen Eigenschaften, die für andere Mutationen gelten, gelten
für die Regulator-Gene genauso. Das Problem
besteht darin, dass eine Mutation ein zufällige Veränderung ist: jede
zufällige Veränderung einer so komplexen Struktur, wie die von genetischen
Daten, wird zu schädlichen Ergebnissen führen.
Zwei berühmte Befürworter des Modells der
sprunghaften Evolution. Stephen Jay Gould und Niles Eldredge. |
In ihrem Buch The Natural Limits to Biological Change (Die natürlichen
Grenzen biologischer Veränderungen) beschreiben der Genetiker Lane Lester
und der Populationsbiologe Raymond Bohlin die Sackgasse, in die der Gedanke
der Makromutation geführt hat:
Der generelle Faktor, der wieder und wieder auftaucht,
ist der, dass Mutation die grundsätzliche Quelle jedes Evolutionsmodells
bleibt. Als sich die Möglichkeit der Akkumulation kleiner punktueller
Mutationen als unbefriedigend erwies, wandten sich viele den Makromutationen
zu, um die Herkunft evolutionärer Neuerungen zu erklären. Goldschmidt's
"hoffnungsfrohe Monster" sind tatsächlich zurückgekehrt. Doch obwohl
Makromutationen vielerlei Ausprägungen drastische Veränderungen hervorrufen,
wird die große Mehrheit der Betroffenen unfähig sein zu überleben, geschweige
denn, Anzeichen zunehmender Komplexität aufzuweisen. Wenn strukturelle
Genmutationen wegen ihrer Unfähigkeit, Veränderungen hervorzurufen,
die signifikant genug wären, inadäquat sind, dann erscheinen Regulations-
und Entwicklungsmutationen noch nutzloser wegen ihrer größeren Wahrscheinlichkeit
nicht angepasster oder sogar zerstörerischer Konsequenzen... Eines jedoch
scheint sicher zu sein: Zur Zeit jedenfalls ist die
These, dass Mutationen, ob groß oder klein, fähig seien, unbegrenzte
biologische Veränderungen hervorzurufen, eher eine Frage des Glaubens
als der gesicherten Erkenntnis.177
Beobachtung und Experiment zeigen, dass Mutationen den Genpool nicht
bereichern, sondern den Lebewesen eher schaden. Daher ist es völlig irrational,
wenn die Vertreter der Theorie des intermittierenden Gleichgewichts erwarten,
mit ihr bezüglich der Rolle der Mutationen erfolgreicher zu sein, als
der Mainstream der Neo-Darwinisten.
Die falsche Vorstellung von limitierten Populationen
Das zweite Konzept, mit dem die Vertreter der Theorie des intermittierenden
Gleichgewichts aufwarten, ist das der "limitierten Populationen". Damit
meinen sie das Auftauchen neuer Arten in kleinen Populationen von Pflanzen
oder Tieren. Entsprechend dieser Behauptung zeigen große Tierpopulationen
keine evolutionäre Entwicklung und "stagnieren". Doch manchmal werden
kleine Gruppen von ihnen getrennt und deren Mitglieder vermehren sich
nur noch unter sich selbst. Die Hypothese besagt, dies hänge normalerweise
von den geographischen Bedingungen ab. Makromutationen sollen besonders
effizient sein in solch kleinen, sich in Inzucht fortpflanzenden Gruppen
und deswegen könne eine schnelle Spezialisierung stattfinden.
Doch warum beharren die Vertreter der Theorie des intermittierenden Gleichgewichts
so sehr auf dem Konzept der limitierten Populationen? Der Grund ist klar:
Ihr Ziel ist es, eine Erklärung zu liefern für das Nichtvorhandensein
der Übergangsformen im Fossilienbestand.
Doch wissenschaftliche Experimente und Beobachtungen
der letzten Jahre haben gezeigt, dass die Zugehörigkeit
zu einer limitierten Population, aus dem Blickwinkel der Genetik betrachtet,
kein Vorteil, sondern eher ein Nachteil ist. Weit entfernt davon,
dass neue Arten entstehen, tauchen in kleinen Populationen ernsthafte
genetische Defekte auf. Der Grund dafür ist, dass die Individuen innerhalb
limitierter Populationen sich ständig innerhalb eines sehr kleinen Genpools
paaren müssen. Somit werden aus Individuen mit vielen verschiedenen Erbanlagen
zunehmend solche mit gleichartigen Erbanlagen. Das aber bedeutet, dass
defekte, normalerweise rezessive Gene dominant werden, mit dem Ergebnis,
dass die Zahl der genetischen Defekte und Krankheiten innerhalb der Population
ansteigt.178
Dies zu untersuchen, wurde eine 35 Jahre dauernde
Langzeitstudie an einer kleinen ingezüchteten Hühnerpopulation durchgeführt.
Man fand heraus, dass die Hühner im Lauf der Zeit genetisch zunehmend
schwächer wurden. Die Eierproduktion fiel von 100 Prozent (bezogen auf
die Gesamtzahl der Tiere) auf 80 Prozent, die Fortpflanzungsrate ging
von 93 auf 74 Prozent zurück. Wenn aber "fremde" Hühner der Population
hinzugefügt wurden, schwächte sich der degenerative Trand ab oder kehrte
sich sogar um. Mit der Einbringung neuer Gene in die limitierte Population
normalisierten sich die Gesundheitsindikatoren bei den Tieren und erreichten
später wieder das normale Niveau.179
Dieses und ähnliche Ergebnisse zeigen ganz deutlich, dass die Behauptung
der Vertreter der Theorie des intermittierenden Gleichgewichts, kleine
Populationen seien die Quelle der Evolution, wissenschaftlich nicht haltbar
ist.
Schlussfolgerung
Richard Dawkins beim Indoktrinieren der Jugend
mit darwinistischer Propaganda. |
Wissenschaftliche Erkenntnisse stützen die Behauptungen der Theorie des
intermittierenden Gleichgewichts nicht. Tatsächlich ist die Behauptung,
Organismen kleiner Populationen könnten sich durch Makromutationen schneller
entwickeln, noch weniger fundiert, als das Evolutionsmodell der Neo-Darwinisten.
Warum wurde die Theorie dann in den letzten Jahren so populär? Diese
Frage beantwortet ein Blick auf die Debatten innerhalb der Gemeinschaft
der Darwinisten. Nahezu alle Vertreter der Theorie des intermittierenden
Gleichgewichts sind Paläontologen. Diese Gruppe, dominiert von berühmten
Paläontologen wie Steven Jay Gould, Niles Eldredge, und Steven M. Stanley
sehen genau, dass der Fossilienbestand Darwins Theorie widerlegt. Sie
haben sich jedoch selbst dahingehend konditioniert, an die Evolutionstheorie
zu glauben, koste es was es wolle. Deswegen zogen sie sich zurück auf
die Theorie des intermittierenden Gleichgewichts, als den einzigen Weg,
wenigstens Teile des Fossilienbestands erklären zu können.
Andererseits sehen auch Genetiker, Zoologen und Anatomen, dass es keinen
natürlichen Mechanismus gibt, der ein Gleichgewicht beeinflussen würde,
und aus diesem Grund bestehen sie auf der Aufrechterhaltung des gradualistischen
Evolutionsmodells. Der Zoologe Richard Dawkins von der Universität in
Oxford übt scharfe Kritik an der Theorie des intermittierenden Gleichgewichts
und beschuldigt deren Vertreter, die Glaubwürdigkeit der Evolutionstheorie
zu zerstören.
Das Ergebnis dieses Dialogs der Gehörlosen
ist die wissenschaftliche Krise, der sich die Evolutionstheorie nun gegenüber
sieht. Wir alle haben zu tun mit einem Evolutionsmythos, der nicht mit
den Ergebnissen von Experimenten, Beobachtungen und Entdeckungen der Paläontologie
übereinstimmt. Jeder Evolutionstheoretiker versucht, aus seinem eigenen
Tätigkeitsbereich Unterstützung für die Theorie zu erhalten, gerät aber
dann in Konflikt mit Entdeckungen anderer Wissenschaftszweige. Einige
versuchen, die Verwirrung zu überdecken mit oberflächlichen Kommentaren
wie, "Akademische Debatten dieser Art bringen die Wissenschaft voran."
Das Problem besteht jedoch darin, dass solcherlei Mentalgymnastik nicht
ausgeführt wird, um eine seriöse wissenschaftliche Theorie voranzubringen,
sondern darin, dass Spekulationen aufgestellt und mit irrationalen Argumenten
dogmatisch verteidigt werden, um dickköpfig eine Theorie hochzuhalten,
die erwiesenermaßen falsch ist.
Doch die Theoretiker des intermittierenden Gleichgewichts
haben der Wissenschaft, wenn auch unfreiwillig, einen wichtigen Dienst
erwiesen: sie haben deutlich gemacht, dass der Fossilienbestand nicht
in das Evolutionskonzept passt. Phillip Johnson, einer der weltweit führenden
Kritiker der Evolutionstheorie, nannte Stephen Jay Gould, den Begründer
der Theorie des intermittierenden Gleichgewichts, den "Gorbatschow
des Darwinismus".180
Gorbatschow hatte geglaubt, es gebe Fehler im kommunistischen Regierungssystem
und versuchte daher, das System zu "reformieren". Doch die Probleme, die
er als zu behebende Fehler im System ansah, waren in Wahrheit Strukturfehler
des Systems, und so schmolz der Kommunismus unter seinen Händen dahin.
Der Darwinismus und alle anderen Evolutionsmodelle werden sehr bald dasselbe
Schicksal erleiden. |