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UM WELCHE ART VON GEFAHR HANDELT
ES SICH BEIM DARWINISMUS?
Der Darwinismus behauptet, dass das gesamte Leben im Universum das Werk
von Zufällen sei, und das macht ihn zur größten geistigen
Gefahr in der Welt von heute. Seit seiner Entstehung war er die geistige
Grundlage für alle zerstörerischen Strömungen mit ideologischer
Zielsetzung, die in den vergangenen 150 Jahren soviel Leid und Elend über
die Menschheit gebracht haben - insbesondere Materialismus, Kommunimus
und Faschismus.
Aber alle Menschen mit zuwenig Kenntnis des Darwinismus und seiner Verwurzelung
im Materialismus sind sich offenbar noch immer nicht im Klaren über
die von ihm ausgehende Bedrohung. Sie sind sich nicht der schrecklichen
sozialen und moralischen Katastrophen bewusst, die seit ihren Anfängen
auf die Evolutionstheorie zurückgehen. Deshalb scheinen sie auch
nicht zu verstehen, von welch eminenter Bedeutung der geistige Kampf
gegen den Darwinismus ist. Denn er leugnet die Existenz und Einzigartigkeit
Gottes und die Verantwortlichkeit der Menschen ihm gegenüber.
Aber es eine unbestreitbare Tasache, dass die darwinistische Ideologie
den Rahmen für fürchterliche Zerstörungen geliefert hat,
indem sie behauptet, menschliche Lebewesen seien durch Zufall entstanden
und nur eine Tierart unter anderen. Der Darwinismus betrachtet das Leben
als ein Schlachtfeld, auf dem die Schwachen zur Unterdrückung und
zum Untergang verurteilt sind, weil nur die Starken überleben können.
Das ist der Grund, warum der geistige Kampf gegen den Darwinismus so
dringlich und überlebensnotwendig ist - und weshalb es ein unverzeihlicher
Fehler ist, ihn für “nicht notwendig” oder “unwichtig” zu
halten.
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In religiös begründbaren Moralbegriffen wurzeln Tugenden wie Mitleid, Zuneigung, Veständnis und Liebe. Darwinismus hingegen fördert Verantwortungslosigkeit und Rücksichtslosigkeit. Unter darwinistischer Indoktrination wachsen selbstsüchtige, rücksichtslose und erbarmungslose Individuen heran, denen jedes Gefühl des Mitleids für ihre Mitmenschen ausgetrieben wird. |
Jeder, der die Bedeutung dieses geistigen Kampfes verstehen möchte,
muss den Anspruch kennen, mit dem diese Theorie in die Welt kam, und
ihre schrecklichen Folgen während der letzten 150 Jahre. Wer sich
damit ernsthaft beschäftigt, wird feststellen, dass die Evolutionstheorie
nicht nur unvereinbar ist mit dem Glauben an Gott, sondern dass es auch
keinen Mittelweg zwischen dem Glauben an die Evolution und dem Glauben
an Gott geben kann. Der Grund dafür sind die materialistisch-atheistischen
Ursprünge des Darwinismus.
Wenn wir die negativen Auswirkungen des Darwinismus auf das soziale
Leben untersuchen, wird sofort klar, dass es zwei unterschiedliche Epochen
der Geschichte gab und gibt: die vordarwinistische und die nachdarwinistische
Epoche. Während der vordarwinistischen Epoche war der Einfluss des
Materialismus noch schwach und in der Gesellschaft noch weitgehend ohne
Rückhalt. Sein Einfluss beschränkte sich auf einige kleine
Minderheitsgruppen. Die absolute Mehrheit der Bevölkerung hielt
an moralischen Werten fest, die in Liebe und Gottesfurcht wurzelten.
Die meisten beantworteten die Frage nach dem Ursprung des Universums
und des Menschen mit “Gott hat alles erschaffen.” Und sie
begegneten materialistischen und atheistischen Auffassungen mit Feindseligkeit,
weil diese noch keine ausformulierte Theorie zur Verfügung hatten.
Aber dann wurde die Evolutionstheorie in die Welt gesetzt als vermeintlich
wissenschaftliche Grundlegung des Materialismus und - obwohl ohne irgendwelche
Wahrheitsgehalt - als eine Theorie ausgegeben, die die Entstehung des
Lebens erklären könne. Fortan wurden die Menschen indoktriniert
durch eine breit angelegte Propagandakampagne, die nicht zurückschreckte
vor Beweisfälschung, Täuschung, Betrug, Demagogie und anderen
Propagandatricks. Auf diese Weise schaffte es der Darwinismus allmählich,
offiziell anerkannt zu werden.
Die Unterstützung, die der Atheismus durch den Darwinismus erfahren
hat, zuerst in England, und dann in ganz Europa und Amerika, beschreibt
Professor Alister McGrath von der Oxford University folgendermaßen: “Es
besteht kein Zweifel, dass der Darwinismus die im viktorianischen England
schwelende Glaubenskrise in einen Flächenbrand verwandelt hat. Wenn
es je irgendeine wissenschaftliche Entwicklung gegeben hat, die die westliche
Welt in die Arme des Atheismus getrieben hat, so war es mit Sicherheit
die Theorie im Buch On the Origin of Species von Charles Darwin …”16
Wie im Folgenden zu zeigen sein wird, ist die Evolutionstheorie, obwohl
wissenschaftlich längst widerlegt, in weiten Teilen der Welt noch
immer äußerst einflussreich und verleitet viele Menschen zur
Abkehr von religiös-moralischen Werten - vor allem in Russland,
China und einigen europäischen Ländern.
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In der Titelgeschichte des
Newsweek-Magazins vom 12. Februar 2001 wurde die Sucht erörtert und betont, dass
sie in vielen Ländern zu einem großen Problem geworden
ist.
Der Bericht “Verlorene Jugend” im
Time-Magazin unterstrich den Verfall von Sitte und Moral unter
den jungen Leuten von heute.
Magazin Time, 23. November 1998
Tercüman, türkische Tageszeitung, 28. Februar 2004
Aksam, türkische Tageszeitung, 17. Januar 2005
Gözcü, türkische Tageszeitung, 23. Februar 2004
Türkiye, türkische Tageszeitung, 14. Mai 2005
Time, 21. Juli 1997
Darwinistische Indoktrination liegt dem
zunehmenden moralischen Verfall und der steigenden Kriminalitätsrate zugrunde, besonders
unter der jüngeren Generation. Es ist widersprüchlich,
unter der Maßgabe “Konflikt sei Naturgesetz” den
Jugendlichen ständig zu erzählen, sie seien eine höhere
Art Tiere, außerdem wertlos und ohne Ziel – und sich
dann zu wundern, warum sie auf die schiefe Bahn geraten. Der
Moralverfall kann nur aufgehalten werden, wenn der darwinistischen
Indoktrination ein Ende gesetzt wird und endlich religiös
begründbare Moralbegriffe verbreitet werden. |

Wenn Gesellschaften die darwinistische Lüge “in der Natur herrschen Kampf und Konflikt” glauben, sind Blut, Leid und Tränen das Ergebnis. |
Als Folge der irrationalen und unwissenschaftlichen darwinistischen
Indoktrination werden Kinder schon im frühen Alter auf einen Pfad
geführt, der häufig in Unterdrückung und Leid endet. Überall
in der Welt werden in Schulen, Hochschulen und Universitäten junge
Menschen dazu verführt, den Menschen nur als eine Art höheres
Tier und selbst hochentwickelte Gesellschaften als vom Gesetz des Dschungels
regiert zum begreifen, wo der Starke immer im Recht ist und den Schwächeren
unterdrückt - kurz: Dass das Leben nur ein einziger Kampf ums Überleben
ist. Kein Wunder, das daraus große Probleme entstehen in den Gesellschaften,
in denen sie aufwachsen. Auf diese Weise erzeugt der Darwinismus ganze
Generationen junger Menschen, die unfähig zur Liebe, grausam, aggressiv
und selbstsüchtig sind und keinen Sinn für moralische Werte
mehr haben. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass es in vielen Ländern
erhebliche Probleme mit den eigenen Bürgern gibt. Wegen all der
Hooligans, Neonazis, Faschisten, Kommunisten, Anarchisten und Terroristen
wird in diesen Ländern das Leben ihrer Bürger immer weniger
lebenswert. Die jeweiligen Regierungen kennen zwar die Gründe dafür,
erweisen sich aber als unfähig, die Dinge wieder ins Lot zu bringen.
Was unbedingt unternommen werden muss, um das Problem an der Wurzel
zu packen, ist die geistige Neutralisierung des Darwinismus. Schon mehrfach
hat sich gezeigt, dass es dabei mit juristischen oder militärischen
Maßnahmen nicht getan ist. Brennnesseln zurückzuschneiden,
löst nicht das Problem der Brennesseln selbst. Dadurch wachsen sie
nur noch stärker und dichter nach. Das Problem kann nur dadurch
gelöst werden, dass man sie mit ihren Wurzeln gänzlich ausreißt.
Und die Wurzel für die sozialen und moralischen Probleme in der
heutigen Welt ist der Darwinismus. Deshalb muss die Schändlichkeit
dieser Ideologie ans Tageslicht gebracht werde. Es gibt keine andere
Lösung.
DER DARWINISMUS IST DAS HERZSTÜCK ALLER zerstÖrertschen IDEOLOGIEN
Alle, die glauben, es gäbe einen Mittelweg zwischen Darwinismus
und Islam, und meinen, man könne die Evolutionstheorie Islamisieren, übersehen
dabei, welchen Schaden diese Theorie der Menschheit bereits zugefügt
hat. Sie übersehen, dass so mörderische Ideologien wie Faschismus
und Kommunismus aus dem Darwinismus ihre Rechtfertigung bezogen haben.
Wo auch immer wir die Geschichte von Kriegen, Konflikten, Anarchie und
Chaos betrachten, entdecken wir dahinter den Darwinismus.
Schon kurz nach ihrer Begründung dehnte die Evolutionstheorie ihren
Einfluss über die Grenzen der Biologie und Paläontologie hinaus
aus in viele andere Bereiche, wie Soziologie und Geschichtswissenschaft,
Politik und soziales Leben. Sobald die falsche These, dass die Natur
ein Schauplatz von Kampf und Konflikt sei, auf die menschliche Gesellschaft
ausgedehnt worden war, konnten alle möglichen, schon vorher vorhandenen
wirren Ideen in neuem Kleid auftreten: Hitlers Behauptung einer “Herrenrasse”,
Marx Theorie der Geschichte als einer Geschichte von Klassenkämpfen,
die kapitalistische Erwartung, dass der Starke den Schwachen besiegt,
die schamlose Ausbeutung und Unterdrückund der Drittweltländer
durch imperialistische Staaten und der Rassismus mit seiner Diskriminierung
und Verfolgung andersfarbiger Menschen … Wer auch immer menschliche
Lebewesen nur als eine Art von höherentwickeltem Tier betrachtete,
hatte keine Skrupel, Kranke und Schwache zu eliminieren oder ethnische “Säuberungen” gegenüber
als minderwertig betrachteten anderen Rassen durchzuführen. Dank
dem Darwinismus konnten sie sich dabei die Maske der Wissenschaftlichkeit
aufsetzen und sich auf angebliche Naturgesetze berufen.
Darwinismus und Faschismus
Der Darwinismus war der ideologische Ausgangspunkt des Faschismus. Denn:
1) Der Darwinismus hat dem Rassismus eine Legitimationsideologie geliefert.
Sie basierte auf der Lüge, dass die europäische weiße
Rasse anderen Rassen wie asiatischen, schwarzen oder türkischen überlegen
sei. Daraus hat der Faschismus sein “Recht” abgeleitet, andere, “schwächere” Rassen
mit allen denkbaren Mitteln zu unterdrücken.
2) Der Darwinismus rechtfertigte mutmaßlich Blutvergießen.
Er behauptete, dass das gesamte Geschehen in der Natur vom Kampf bis
aufs Blut im Überlebenskampf bestimmt sei, und dass dies auch für
menschliche Lebewesen und Rassen gelte. Folglich sei es sowohl für
menschliche Individuen als auch Rassen “natürlich”,
im eigenen Interesse andere zu “eliminieren”.
Der Nazismus war zweifellos eine der schlimmsten Manifestationen des
Darwinismus. Hitler glaubte allen Ernstes, dass die arische Rasse, staatlich
verkörpert im Deutschen Reich, allen anderen Rassen überlegen
und zu ihrer Beherrschung bestimmt sei. Sein großer Traum war deshalb
ein weltweites Tausendjähriges Reich unter Führung der arischen
Rasse.
Seine wahrscheinliche ideologische Basis für diesen fast unglaublichen
Rassismus war Darwins Evolutionstheorie. In seinem Buch Mein Kampf berichtet
er davon, wie sehr ihn die Darwinsche Theorie des Kampfes ums Überleben
in der Natur beindruckt habe. Ganz in der Tradition Darwins stehend,
hielt er alle nichteuropäischen Rassen bestenfalls für Halbmenschen
und schrieb: “Wenn man sich die nordeuropäischen Deutschen
aus der Menschheitsgeschichte wegdenkt, bleibt nur ein Affentanz übrig.”17

Der Einfluss des Darwinismus auf Hitler offenbart sich in seinem Buch Mein Kampf. |
Auf dem Reichsparteitag in Nürnberg verkündete Hitler 1933: “Die
jeweils höherstehende Rasse unterwirft sich die niedrigere Rasse … ein
Recht, das uns die Natur vorgegeben hat und das als das einzig legitime
Recht gelten kann …”.18 Voll
von der angeblichen Überlegenheit
der arischen Rasse überzeugt, behauptete er, diese Überlegenheit
wäre eine Art Geschenk der Natur. Dies war das Endziel der Nazi-Bewegung,
und der Schritt dorthin war es, “niedrigere” Rassen von der
arischen Herrenrasse abzusondern und zu isolieren. Deshalb gingen die
Nazais dazu über, die Eugenik anzuwenden, deren Wurzeln ebenfalls
im Darwinismus lagen.
Der Darwinismus billigt und bestärkt das eugenische
Gemetzel
Der Eugenik - die in der ersten Hälfte des 20 Jahrhunderts viele
Anhänger hatte - ging es darum, eine Menschenrasse zu “verbessern”,
indem sie Kranke und Behinderte eliminierte und dafür gesunde und
starke Individuen heranzüchten wollte. Zugrunde lag diesem unmenschlichen
Vorhaben die Auffassung, dass mit Menschen das Gleiche möglich und
erlaubt sein müsse, was in der Tierwelt ohnehin schon üblich
war: die Züchtung neuer Rassen. Es wird wohl niemand überraschen,
dass auch dies auf den darwinismus zurückging. Führende Vertreter
der Eugenikbewegung in Großbritannien waren nämlich Darwins
Sohn Leonard und sein Neffe Francis Galton, und das Ganze war eine voraussehbare
Konsequenz des Darwinismus, was auch in entsprechenden Publikationen
von Darwins Nachfolgern ausdrücklich betont wurde - Zitat: “Die
Eugenik weist der Menschaheit ihren eigenen evolutionären Weg”.
Die erste wissenschaftliche Persönlichkeit, die der Eugenik in Deutschland
den weg ebnete, war der evolutionoistische Biologe Ernst Haeckel, ein
enger Freund und Unterstützer Darwins. Er befürwortete die
sofortige Tötung neugeborener behinderter Babies mit der Begründung,
dadurch könne man die menschliche Evolution beschleunigen. Und er
ging sogar noch weiter, indem er die Eliminierung von Leprakranken, Krebspatienten
und geistig Behinderten befürwortete, weil ansonsten solche Menschen
für die Gesellschaft nur eine Last seien und den Gang der Evolution
verlangsamen würden.
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Durch das Vermessen menschlicher Schädel setzten darwinistisch indoktrinierte Wissenschaftler imaginäre Kriterien fest. Später verwandten sie diese Messungen dazu, bestimmte Völker als “weniger entwickelt” einzustufen und nahmen das als Vorwand, ihnen unglaubliches Leid zuzufügen. |
Haeckel selbst starb zwar schon 1919. aber die Nazis griffen seine Gedanken
gierig auf. Kurz nach seinem Machtantritt initiierte Hitler eine Politik
im Geiste der Eugenik, die er folgendermaßen zusammenfasste:
“In einem völkischen Staaat spielt die körperliche und
geistige Ertüchtigung eine große Rolle, aber ebenso wichtig
ist die rassische Selektion … Der deutsche Staat hat die Verantwortung,
alldiejenigen für ungeeignet zum Zweck der Reproduktion der Gesellschaft
zu erklären, die offensichtlich krank oder genetisch ungesund sind
... und muss diese Verantwortung wahrnehmen ohne irgendeine Rücksichtnahme
auf irgendjemand. … Wenn man die Weitervererbung körperlich
oder geistig Behinderter über einen Zeitraum von etwa 600 Jahren
unterbindet, würde das zu einer Verbesserung der menschlichen Gesundheit
führen, die man sich heute kaum vorstellen kann. Wenn man die Fruchtbarkeit
der gesündesten Mitglieder unserer Rasse plant und verwirklicht,
würde eine Rasse entstehen, die frei wäre von allen körperlichen
und geistigen Mängeln, mit denen wir es heute zu tun haben.”19
Infolge von Hitlers rücksichtsloser Politik wurden Geistigbehinderte,
Verkrüppelte, Blindgeborene und Menschen mit angeborenen Krankheiten
in spezielle “Sterilisationszentren” eingeliefert. Sie galten
als Parasiten an der Reinheit und dem Fortschreiten der deutschen Rasse.
Nach ihrer Absonderung von der Gesellschaft wurden sie anschließend
auf Grundlage eines Hitlerschen Geheimbefehls massenweise getötet.
Der wahre Grund für die zahlreichen Verbrechen im 20. Jahrhundert
war die Unmenschlichkeit solcher Atheisten wie der Anhänger Hitlers.
Leute wie sie leugneten die Existenz Gottes und glaubten an die Lüge,
dass Menschen nur höhere Tiere seien, die sich evolutionär
entwickelt haben. Sie hielten sich selbst für unbegrenzt freie Individuen
ohne Verantwortung irgendjemand gegenüber. Da sie keine Furcht vor
Gott und dem Jenseits hatten, führte ihre Unmoral und Grausamkeit
zum brutalen Mord an Millionen von Menschen.
Darwinismus und Mussolini-Faschismus
Aber die ideologische Unterstützung des Faschismus durch den Darwinismus
beschränkte sich nicht nur auf Deutschland. Auch Hitlers Zeitgenosse
und Verbündeter Benito Mussolini benutzte den Darwinismus und dessen
Vorstellungen zur Formulierung und Realisierung seiner faschistischen
Innen- und imperialistischen Außenpolitik: “Mussolini war
ein überzeugter Darwinist, der Gewalt als einen Motor der geschichtlichen
Entwicklung betrachtete und den Krieg als einen Schritt auf dem Weg zur
Revolution. Für ihn war die Weigerung Englands, sich am Krieg zu
beteiligen, nur der Beweis für die evolutionäre Dekadenz des
Britischen Empire.”20
Mussolinis aggressive, kriegerische und unterdrückerische Politik
führte zum Mord an zahlreichen Menschen oder zumindest zu ihrer
Obdachlosigkeit, aber auch zum Untergang von Staaten. Er gründete
paramilitärische Einheiten, die “Schwarzhemden”, die
zahlreiche Gräueltaten begingen, und brachte Gewalt und Unterdrückung
nicht nur nach Italien, sondern auch in andere Länder. 1935 besetzte
er das heutige Äthiopien, was bis 1941 15.ooo Tote zur Folge hatte.
Und auch er war schnell bei der Hand, dieses Gemetzel mit den rassistischen
Grundsätzen des Darwinismus zu rechtfertigen. Denn aus Sicht Mussolinis
waren die Äthiopier nur minderwertig, weil sie Schwarze waren, und
für sie war es nahezu eine Ehre, von einer solch überlegenen
Rasse wie den Italienern beherrscht zu werden. Schon 1911 hatte mit der
Invasion in Libyen die Unterdrückung von Muslimen begonnen, die
sich seither gesteigert hatte. Die Okkupation Libyens endete erst mit
dem Tod Mussolinis, und erst im Februar 1947 wurde sie vertraglich offiziell
beendet. Aber zu diesem Zeitpunkt gab es schon 1,5 Millionen Tote und
Hundertausende von verwundeten Muslimen.
Wie aus diesen Beispielen hervorgeht, betrachtete der Faschismus Hitlers
und Mussolinis alles Starke und Unterdrückerische als rechtmäßig.
Ihnen galten Aggression, brutale Gewalt und Krieg als legitime Mittel
des Fortschritts in ihrem Sinne - ganz im Sinne von Darwins pseudowissenschaftlicher
Lüge, dass die Starken überleben, die Schwachen sterben, und
dass es auch unter Menschen einen gnadenlosen Kampf ums Überleben
gibt. Diese Ideologie hat Millionen von Menschenleben gekostet.
Der 2. Weltkrieg, in dem Abermillionen gestorben sind, wurzelte im Darwinismus
Vom Darwinismus inspiriert, galt den Faschisten Krieg als eine Art Notwendigkeit.
Durchaus in dessen Sinn, überzogen sie ihre eigenen und andere Völker
mit Leid und zettelten den 2. Weltkrieg an. Unter diesem Gesichtspunkt
ist es durchaus angemessen zu sagen, dass Charles Darwin einer der Hauptverantwortlichen
für all die Gräuel während des 2. Weltkriegs war. Folgende
Analyse des darwinistischen Einflusses auf die damaligen Ereignisse stammt
von Professor Jerry Bergman:
“Es ist unbestreitbar, dass der Darwinismus großen Einfluss
hatte auf die politische Vorgehensweise Nazideutschlands … In
der Tat war der Darwinismus maßgeblich mitverantwortlich für
den Ausbruch des 2. Weltkriegs, den Tod von zusammengerechnet etwa 40
Millionen Menschen und finanzielle Verluste von annähernd sechs
Trillionen Dollar. Hitler war fest überzeugt von der Evolutionstheorie
und sah sich selbst als Retter der Menschheit. Durch die erfolgreiche
Züchtung einer Herrenrasse glaubte er als eine Art von Stammvater
einer evolutionär höheren Stufe der Menschheitsentwicklung
in die Geschichte einzugehen.”21
Zugegeben: Lange vor Darwin und seiner Evolutionstheorie hat es schon
zahllose blutige Kriege gegeben. Aber erst seit seiner Theorie war Krieg
erstmals legitimiert und “wissenschaftlich” anerkannt. In
einem Beitrag mit dem Titel “The Philosophy and Morals of War”,
der in den USA auf lebhafte Resonanz gestoßen ist, betont der Autor
Max Nordau die negative Rolle des Darwinismus in Sachen Krieg:
“Die Autorität schlechthin unter all den Advokaten des Krieges
ist zweifellos Darwin. Seit Ausrufung seiner Evolutionstheorie können
die dafür Verantwortlichen ihren angeborenen Barbarismus mit seinem
Namen schmücken und die primitiven Instinkte in ihrem Inneren als
Wissenschaft ausgeben.”22
Der Darwinismus hat allen Ideen den Weg geebnet und die Grundlagen dafür
geliefert, die zum Krieg geführt haben. Diktatoren, die den Krieg
als unverzichtbar zur “Beförderung der Menschheit” betrachtet
haben, sind für Millionen von Toten verantwortlich. Aber es gibt
mehr und mehr Historiker, Soziologen und sogar Evolutionisten, die offen
zugeben, dass dafür der Darwinismus die Voraussetzungen geschaffen
hat. Deshalb ist es ohne Zweifel ein schwerer Fehler, den Darwinismus
mit dem Islam versöhnen zu wollen, weil der Islam die Religion des
Friedens, der Liebe und der Toleranz ist. Und deshalb müssen alle
Muslime genau diesen Irrweg vermeiden und nicht zögern, den geistigen
Kampf gegen den Darwinismus aufzunehmen, eine Ideologie, die den ruchlosen
Massenmord an Unschuldigen billigend in Kauf nimmt.
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Im 19. Jahrhundert stellte Charles Darwin
die falsche Behauptung auf, dass das Leben nicht erschaffen wurde,
sondern rein zufällig
entstanden und der Mensch nur das höchstentwickelte Säugetier
sei – rein zufällig entsprungen aus einem frei erfundenen
Vorfahren auch anderer Tiere. Die meisten Menschen seinerzeit konnten
allerdings die Konsequenzen dieser Behauptung nicht absehen.
Im 20. Jahrhundert indes folgte furchtbares
Leid aus Darwins Behauptungen. Die Menschen, welche andere nur
für eine Art Tiere hielten,
zögerten nicht, diese um ihres eigenen Vorteils willen zu
beseitigen, die Kranken und Behinderten zu töten und die als
minderwertig bezeichneten Rassen “auszumerzen”. |
HEUTIGE VERTRETER DES DARWINISMUS:
Neo-Nazis

Türkiye, türkische Tageszeitung, 10. August 2005
Aksam, türkische Tageszeitung, 5. Juli 2005
Gözcü, türkische Tageszeitung, 5. Juli 2005
Milliyet, türkische Tageszeitung, 24. Oktober 2004 |
Faschistische Führer wie Hitler und Mussolini sind mitsamt ihren
Mordbanden wie SA, SS, Gestapo und Schwarzhemden von der Bühne der
Geschichte verschwunden. Aber es gibt heute wieder neofaschistische Gruppen,
die das Gedankengut des Rassismus und Faschismus in mehreren europäischen
Ländern weiterpflegen. Am stärksten sind diese Gruppen wieder
in Deutschland. Sie rekrutieren sich aus arbeitslosen Jugendlichen, Drogenabhängigen
und Menschen, die ein großes Gewaltpotential in sich tragen. All
das macht sie anfällig für faschistisches Gedankengut.
Ähnlich wie Hitler und seine Nazi-Gefolgsleute haben sich auch
die Neonazis den Darwinismus zu eigen gemacht. Ihre Websites, die der
Verbreitung rassistischer Propaganda dienen, sind gespickt mit Darwin-Zitaten
und propagieren die Evolutionstheorie.
Diese Gruppen sind, durchaus im Sinne Darwins und Hitlers, nicht nur
gewaltbereit, sondern attackieren und töten auch Menschen. Mit Rechtsmitteln
ist ihnen so gut wie nicht beizukommen. Der einzig erfolgreiche Weg,
um ihrem Barbarismus das Handwerk zu legen, besteht in einem ernsthaft
und konsequent geführten geistigen Kampf in Verbindung mit rechtsstaatlichen
Mitteln. Denn solange die Neonazis unwidersprochen Rassismus als quasi
naturgesetzlich betrachten und nicht intellektuell geschlagen werden,
wird es kein Ende ihrer Gewalttätigkeit geben.
Im Kommunismus ist der Darwinismus Teil der Staatsideologie

Die Entstehung der Arten |
Der Kommunismus, zweifellos die gefährlichste Ideologie des 20.
Jahrhunderts, wurde von zwei deutschen Philosophen begründet, nämlich
Karl Marx und Friedrich Engels. Ihre Blütezeit erlebte deren Philosophie
im 19. Jahrhundert, auf ihr Konto geht noch wesentlich mehr Blutvergießen
als durch die Nazis und imperialistische Staaten. Der Kommunismus hat
massenhaft Unschuldige ermordet und Gewalt, Furcht und Verzweiflung verbreitet.
Dass er bei seinem Untergang im Jahr 1991 eine politische und soziale
Ruinenlandschaft hinterlassen hat, spielt keine Rolle - denn noch immer
ziehen Kommunismus, Marxismus und Materialismus ihre dunklen Kreise über
den Gesellschaften, die sie einst beherrscht haben.
Diese eng zusammenhängenden Ideologien, die solange Terror in der
Welt des 20. Jahrhunderts verbreitet haben, sind lediglich die Neuauflage
einer Idee, die schon in der Antike geboren wurde: des Materialismus,
dem nur die Materie als absolut gilt. Der darauf basierende Kommunismus
erschien auf der historischen Bildfläche im 19. Jahrhundert, als
Marx und Engels, seine geistigen Väter begannen, den schon vorher
existierenden Materialismus mittels der dialektischen Methode in den
sogenannten Dialektischen Materialismus umzuformen - wobei sie das berühmte
Wort des vorsokratischen Philosophen Heraklit aufgriffen. “Der
Kampf der Widersprüche ist der Vater aller Dinge.” Auf diesen
Kampf der Widersprüche führten sie den gesamten Gang der Weltgeschichte
zurück. Aus “Kampf der Widersprüche” wurde daraus
bei Marx eine “Geschichte von Klassenkämpfen”, der für
ihn im 19. Jahrhundert die Form des Klassenkampfes zwischen Lohnarbeit
und Kapital angenommen hatte. Marx war davon überzeugt, dass sich
in absehbarer Zeit die Arbeiter erheben und eine kommunistische Revolution
durchführen würden.
Wie alle Materialisten, hegten auch die Begründer des Kommunismus,
Marx und Engels, eine tiefe Abneigung gegen den Glauben an Gott. Beide
waren eingefleischte Atheisten und hielten es für notwendig, den
Glauben zu eliminieren, um so dem Kommunismus zum Sieg zu verhelfen.
Zunächst jedoch fehlte ihnen dafür etwas: Um die Massen zu
beeindrucken, musste ihrer Ideologie ein wissenschaftliches Kostüm übergestülpt
werden. Und so kam es zu jener unseligen Messaliance zwischen Darwinismus
und Marxismus, die im 20. Jahrhundert zu so viel Leiden, Massenmorden,
Kämpfen und Chaos geführt hat. Darwins Buch On the Origin of
Species kam Marx und Engels wie gerufen. Denn Darwin behauptete darin
ja nichts anderes, als dass alle Lebewesen ein Resultat des Kampfes ums Überleben,
in anderen Worten: eines dialektischen Widerspruchs, seien. Darüber
hinaus leugnete er den Schöpfungsgedanken und somit jeden Glauben
an Gott - so etwas konnten sich Marx und Engels nicht entgehen lassen.
Wie stark der Einfluss des Darwinismus auf den Kommunismus war, zeigte
sich schon in der Korrespondenz zwischen Marx und Engels nach Erscheinen
von Darwins Buch. Engels schrieb damals an Marx: “Habe gerade Darwins
Buch gelesen. Es ist hervorragend.”23 Am 19.12. 1860 antwortete
Marx: “Dieses Buch bestätigt unsere Theorie im Bereich der
Natur.”24 In einem anderen Brief vom 16.1.1861 an seinen sozialistischen
Freund Lassalle schrieb Marx: ”Darwins Werk ist höchst bedeutsam
und passt genau zu meiner Absicht, weil es meiner Theorie vom Klassenkampf
eine naturwissenschaftliche Grundlage liefert.”25 So gesehen war
also Darwin gewissermaßen auch einer der Stammväter des Kommunismus.
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Die kommunistische Ideologie, die im letzten Jahrhundert so viele blutige Unruhen auslöste, war immer eng mit dem Darwinismus verquickt. Selbst heute noch gehören Kommunisten zu den wichtigsten Verfechtern des Darwinismus. Untersucht man die entschiedensten Anhänger des Darwinismus weltweit, entdeckt man unweigerlich die Marxisten in der vordersten Reihe. Das kommt daher, dass die Evolutionstheorie – laut Karl Marx – die Grundlage der kommunistischen Ideologie bildet und so bezeichnender-, wenn auch fälschlicherweise, dem kommunistischen Atheismus einen “wissenschaftlichen” Rückhalt bietet. |
Seine Bewunderung für Darwin demonstrierte Marx dadurch, dass er
ihm sein bedeutendstes Werk, Das Kapital, widmete. In die deutsche Ausgabe
ließ er eindrucken: ”Gewidmet Charles Darwin von Karl Marx,
einem treuen Bewunderer.”26
Engels drückte seine Bewunderung für Darwin an anderer Stelle
folgendermaßen aus: “Die Natur verfährt nicht metaphysisch,
sondern dialektisch. In dieser Hinsicht steht der Name von Charles Darwin über
allen anderen.”27
Engels lobte Darwin in ähnlicher Weise wie Marx, als er schrieb: “So
wie Darwin das universelle Gesetz in der belebten Natur entdeckte, hat
Marx das universelle Gesetz in der menschlichen Geschichte entdeckt.”28
Die Verbindung zwischen Darwinismus und Marxismus ist heute längst
eine anerkannte Tatsache. Sogar in Marx-Biografien wird sie hervorgehoben.
In einer davon heißt es: “Der Darwinismus lieferte dem Marxismus
eine ganze Reihe von Wahrheiten, mit denen dieser seine eigene Wahrheit
beweisen und entwickeln konnte. Die Verbreitung der Darwinschen Evolutionstheorie
schuf einen fruchtbaren Boden für den Marxismus als Ganzes, den
die Arbeiterklasse für ihren Kampf nutzen konnte … Marx,
Engels und Lenin schätzten den Wert der Darwinschen Ideen und ihren
wissenschaftliche Wert hoch ein, was deren Ausbreitung erheblich beschleunigte.”29
Mao Zedong, einer der größten Massenmörder der Geschichte,
war ebenfalls überzeugter Darwinist. Auf Maos Befehl hin wurden
etwa zehn Millionen unmittelbar ermordet, weitere 20 Millionen, die sich
ihm widersetzten, starben im Gefängnis. Mao hat selbst als philosophische
Grundlage seines diesbezüglichen Befehls den Darwinismus benannt: “Die
Grundlage des chinesischen Sozialismus hat Darwin mit seiner Evolutionstheorie
geliefert.”30
“Als Marxist, Atheist und Anhänger der Evolutionstheorie
ordnete Mao während des Großen Sprungs nach vorn an, dass
massenhaft die Werke von Charles Darwin und andere die Evolutionstheorie
propagierende Schriften gelesen werden sollten.”31 Nachdem die
chinesischen Kommunisten 1949 an die Macht gekommen waren, machten sie
den Darwinismus sofort zur Grundlage ihrer eigenen Ideologie. Dem allerdings
waren schon vorher chinesische Intellektuelle zuvorgekommen: “Während
des 19. Jahrhunderts galt China im Westen als schlafender Riese, isoliert
und in uralten Traditionen erstarrt. Nur wenige Europäer bemerkten,
wie begierig chinesische Intellektuelle den Darwinismus aufgriffen, weil
sie in seinen Ideen einen Ansatzpunkt für Veränderung und Fortschritt
in China sahen. Dem chinesischen Schriftsteller Hu Shih zufolge wurde
das 1898 erschienene Buch Evolution und Ethik von Thomas Huxley in China
sofort von den Intellektuellen aufgegriffen und seine darwinistischen
Thesen akzeptiert. Reiche Sponsoren finanzierten billige chinesische
Ausgaben, die sich schnell in ganz China verbreiteten.”32
Diese Tatsachen machen klar, welch großer Fehler es ist, dem Darwinismus
gegenüber eine passive und defätistische Haltung einzunehmen,
statt den geistigen Kampf gegen diese perverse Theorie aufzunehmen. Jeder,
der den Darwinismus für harmlos hält, sollte sich darüber
im Klaren sein, dass er untrennbarer Bestandteil des Marxismus geworden
und einer seiner Eckpfeiler ist. Der einfachste Weg für alle, die
den Islam mit der Evolutionstheorie versöhnen wollen, die so begierig
von Marxisten, Leninisten und Maoisten aufgegriffen und propagiert wird,
ist es, die Augen offen zu halten für den wahren Kern dieser Theorie.
Der Anteil des Darwinismus und Kommunismus an menschlichem Leid
Viele Terroristen, die sich den darwinistischen Materialismus zu eigen
gemacht haben, haben sich in den Bergen verkrochen und dort unter ähnlichen
und erbärmlichen Bedingungen wie ihre angeblichen Vorfahren, die
Tiere, in Höhlen gelebt. Ohne auch nur einen Augenblick nachzudenken,
haben sie vorher oder nachher Babies, ältere Menschen und sonstige
Unschuldige ermordet. Weil sie sich selbst nicht als menschliche Wesen
mit von Gott verliehenem Herz, Seele, Verstand und Bewusstsein begreifen,
halten sie auch andere Menschen nur für höhere Tiere. Das Resultat
dieser Denkweise ist nachzulesen im Schwarzbuch des Kommunismus:
| UdSSR: |
20 Millionen Tote |
 |
| China: |
65 Millionen Tote |
| Vietnam: |
1 Million Tote |
| Nordkorea: |
2 Millionen Tote |
| Kambodscha: |
2 Millionen Tote |
| Osteuropa: |
1 Million Tote |
| Lateinamerika: |
150.000 Tote |
| Afrika: |
1,7 Millionen Tote |
| Afghanistan: |
1,5 Millionen Tote |
Internationale kommunistische Bewegung und nicht an der Macht befindliche kommunistische Parteien: |
etwa 10.000 Tote |
Die Gesamtzahl an Toten beläuft sich auf annähernd 100 Millionen.33
Die Feindseligkeit des Kommunismus und Materialismus gegenüber
jeglicher Religiosität enthüllte sich schon während und
nach der bolschewistischen Revolution in Russland. Stalin ließ Dutzende
von Kirchen und Moscheen niederreißen, wegen seinem Hass auf die
Religion. Obwohl die Mehrheit der russischen Bevölkerung religiös
war, wurde sie daran gehindert, Gottesdienste abzuhalten. Die religiös
begründete Tradition des Sonntags als religiösem Feiertag für
Gottesdienstbesuche wurde abgeschafft. Jeder musste fünf Tage die
Woche arbeiten, die restlichen zwei Tage standen zur freien Verfügung.
Bereits 1936 waren 65% der Moscheen und 70% der Kirchen zerstört.
1967 erklärte der albanische Kommunistenführer Enver Hodscha
Albanien zum ersten religionsfreien Staat der Welt.
Geistliche wurden grundlos verhaftet, und viele davon starben in der
Gefangenschaft. 1948 wurden zwei Bischöfe und 5000 Geistliche hingerichtet.
Den Muslimen erging es ebenso. Die Tageszeitung Nendori berichtete im
gleichen Jahr, dass insgesamt 2169 Moscheen und Kirchen, 327 davon katholische,
geschlossen worden seien.
Heute erscheint es so, als wären Dialektischer Materialismus und
Kommunismus kollabiert, aber der Schein trügt. Denn auf raffinierte
Weise und unter anderen Bezeichnungen schwelt die gleiche Ideologie in
zahlreichen Ländern weiter und hat sogar zu terroristischen Angriffen
in der Türkei geführt. Der Materialismus wirkt noch immer im
Verborgenen, weshalb die Wachsamkeit seiner aufmerksamen Gegner nicht
nachlassen darf. Weiterhin bleibt der geistige Kampf gegen den Darwinismus
und damit zusammenhängende Ideologien von großer Bedeutung.
Der Darwinismus erzeugt Nachfolger, die Grausamkeit für gerechtfertigt
halten
Sowohl Faschismus wie Kommunismus sind Feinde der Menschheit. Sie bringen
ihre Anhänger dazu, zu verbrennen und zerstören, Furcht und
Grausamkeit zu verbreiten, die militärischen und polizeilichen Kräfte
in ihrem eigenen Land zu attackieren und zu töten, ohne mit der
Wimper zu zucken. Beiden Ideologien ist gemeinsam, dass menschliche Gefühle
wie Mitleid, Sympathie und Gewissen nichts gelten. Die menschliche Gesellschaft
gilt ihnen nur noch als eine Art Arena, wo wilde Tiere kämpfen,
um zu überleben. So wie wilde Tiere sogar eigene Artgenossen bis
zum Tod bekämpfen wegen Nahrung und Territorium, so sollen es auch
Menschen nach dieser Überzeugung tun. Das ist der Geist des Darwinismus.
In seinem Buch Evolution für Naturalists gibt der Evolutionist
P. J. Darlington freimütig zu, dass der Barbarismus eine logische
Folge der Evolutionstheorie ist und deshalb als vollkommen legitim gelten
müsse: “Tatsache ist, dass Selbstsucht und Gewalt zu unserem
Wesen gehören, sie sind ein Erbteil unserer entfernten tierischen
Verwandten … Folglich ist Gewalt eine natürliche Eigenschaft
des Menschen, ein Resultat der Evolution.”34
Wie dieser Einlassung zu entnehmen ist, ist es für Evolutionisten
in den Fußstapfen Darwins vollkommen natürlich, andere Menschen
als Tiere zu betrachten, sie auf entsprechende Weise zu behandeln und
sie zu unterdrücken. Menschen wie Darlington vergessen als Darwinisten
völlig, dass wir einen Schöpfer haben, der uns eine Bestimmung
auf Erden und im Jenseits mitgegeben hat. Und im Angesicht Gottes werden
wir dereinst Rechenschaft ablegen müssen über unsere Taten.
Wer jedoch dem Darwinismus verfällt, weil er den Glauben an Gott
verloren hat, der wird selbstsüchtig, rücksichtslos und unterdrückerisch,
vielleicht sogar zum kaltblütigen Killer.
Während der vergangenen 150 Jahre haben gewisse westliche Staaten
ihre Jugend im Geist des Darwinismus und Materialismus erzogen und dadurch
aggressive und rücksichtslose Jugendliche herangezogen, die zu Kommunisten,
Faschisten oder Neonazis geworden sind. Dann haben diese Staaten versucht,
diese selbst erzeugten Verbrechensmaschinen vom Blutvergießen und
der Feindseligkeit gegenüber dem Staat wieder wegzuziehen. Aber
dem liegt der schwere Fehler zugrunde, die Jugendlichen erst durch den
Darwinismus geistig zu verstümmeln und anschließend vergeblich
zu versuchen, sie regierbar zu machen.
Dabei liegt auf der Hand, was wirklich getan werden muss: Durch einen
Krieg der Ideen muss der Darwinismus eliminiert werden. Dazu muss die
darwinistische Erziehung aufgegeben werden und den Menschen stattdessen
erklärt werden, dass sie keine verantwortungslosen Tiere, sondern
von Gott erschaffene Individuen mit einer Seele sind, die sich für
ihre Taten im Jenseits verantworten müssen.
Nach dieser Eliminierung des Darwinismus und damit zusammenhängender
anderer schädlicher Ideologien wird nur eine einzige Wahrheit weiterhin
gültig bleiben: Dass Gott das Universum und alle Lebewesen darin
geschaffen hat. Alle Menschen, die dies erkennen, werden sich wieder
der Religion zuwenden. Sobald sie wieder reliös begründete
moralische Werte hochhalten, wird all das Leid, die Not, Krisen, Gemetzel
und Ungerechtigkeit in der Welt aufhören, und an deren Stelle werden
Erleuchtung, Wohlbefinden, Wohlstand, Überfluss, Gesundheit und
Fülle treten. Um das zu erreichen, müssen Aberglaube und gefährliche
Ideen geistig zerstört und wahre Ideen an ihre Stelle gerückt
werden, die den Menschen Gutes bringen.
All jene befinden sich im Irrtum, die glauben, Konflikte, Anarchie,
Terror, Revolte, Chaos, Unterdrückung, Gewalt, Rücksichtslosigkeit
und Unterdrückung seien unvermeidlich. Wirklich natürlich für
die Menschen ist ein Klima von Frieden, Sicherheit, Vertrauen, Brüderlichkeit,
Freundschaft, Ehrenhaftigkeit, Toleranz, Liebe, Zuneigung, Verständnis
und Achtung. All dies kann jedoch nur sichergestellt werden durch die
Wiederherstellung religiös-moralischer Werte und die geistige Eliminierung
des Darwinismus.
Eine darwinistische Sicht des Lebens führt zu moralischer Entartung
Alle, die die Konsequenzen einer darwinistischen Weltsicht unterschätzen
oder übersehen, können nicht verstehen, warum sich Menschen
abwenden von religiös-moralischen Werten und dem Atheismus zuwenden.
Es besteht jedoch kein Zweifel, dass das schlimmste Verbrechen des Darwinismus
in der Verführung der Menschen zum Atheismus besteht. In allen Gesellschaften,
die religiös-moralische Werte aufgegeben haben, war ein geistiger
und moralischer Verfall die unmittelbare Folge. Dieser Vorgang kann in
der heutigen Zeit in fast allen Gesellschaften beobachtet werden.
Heute ist die Anzahl der Menschen, die den Darwinismus bewusst unterstützen,
nicht groß. Allerdings prägt diese gesellschaftliche Minderheit
in fast allen Sphären das gesellschaftliche Leben und hat die Möglichkeit,
große Menschenmassen durch ihre Weltsicht zu indoktrinieren. Zum
Beispiel sind die meisten Professoren, Filmproduzenten und Herausgeber
weltweit einflussreicher Verlage, Zeitungen und Zeitschriften überwiegend überzeugte
Materialisten und/oder Darwinisten. Und diese Leute haben natürlich
die Möglichkeit, dadurch ein breites Publikum zu erreichen und zu
indoktrinieren mit der religionsfeindlichen Evolutionstheorie. Durch
ihre gesellschaftliche und meinungsbildende Stellung haben sie mehr Einfluss,
als ihnen gebührt.
Durch diese breitgestreute Meinungsdominanz über die Darwinisten
eine machtvolle und nahezu hypnotische Wirkung auf die gesamte Gesellschaft
aus. Vor allem junge Menschen können sich dem nur schwer entziehen,
weil sie gierig nach Neuem sind, in diesem Fall ist es leider die materialistische
und darwinistische Indoktrination. Es ist ein einfaches Strickmuster,
das Denken junger Menschen zu beeinflussen durch die Bücher und
Magazine, die sie lesen, die Filme, die sie sehen, die Theaterstücke,
die sie besuchen oder die Songtexte und Musikclips, die sie hören.
Am stärksten jedoch ist die Beeinflussung durch die Erziehung, die
sie genießen. Und dazu gehört eben in massivster Weise die
Erziehung durch den Darwinismus, der so viele Menschen in den vergangenen
150 Jahren dazu gebracht hat, die Evolutionstheorie für eine wissenschaftliche
Tatsache zu halten, obwohl deren Widersprüchlichkeit und Unwissenschaftlichkeit
längst bewiesen ist.
Noch etwas muss betont werden: Heutzutage gibt sich die atheistische
Propaganda nur selten offen zu erkennen. Wenn sie sich über religiöse
Dinge und Frömmigkeit lustig machen, verstecken sich die atheistischen
und materialistischen Zirkel meist hinter irgendwelchen berühmten
Persönlichkeiten. Sie reden pietätlos über Gott, Schicksal
und Religion in Liedertexten, Romanen, Filmen, Zeitungsüberschriften
und in Witzen (über die Gott erhaben ist). Das sind nur einige Beispiele
für ihre hinterlistigen Methoden.

Cumhuriyet, türkische Tageszeitung,
am 25. Juni 2003: Was geschieht mit der Jugend der Welt?
Cumhuriyet am 17. April 2003: Die Jugendlichen
sind wohl verrückt
geworden |
Sehr häufig hingegen benutzen sie im Darwinismus wurzelnde Themen
und Stichworte für ihre atheistische Propaganda. Ständig wiederholen
sie die darwinistische Lüge, dass Affen unsere Vorfahren gewesen
seien, in ihren meist bedeutungslosen Ausführungen. Sobald es darum
geht, menschliches Verhalten zu anlysieren, drücken sie sich nur
implizit, zwischen den Zeilen aus. Selbst wenn sie auf Nachfrage behaupten,
an Gott und Religion zu glauben, läuft es dennoch stets darauf hinaus,
dass sie für eine Gesellschaft eintreten, in der Religion, Jenseits
und moralische Werte auf die leichte Schulter genommen werden, in der
nicht wirklich nachgedacht wird und der Glaube an Gott nichts gilt. Menschen
ohne Gottesglauben und Religion kennen in keiner einzigen Frage irgendwelche
Grenzen und verhalten sich wie die Tiere, als deren Nachfahren sie sich
verstehen. Von solchen Menschen kann man nicht erwarten, dass sie die
von Gott gesteckten Grenzen respektieren, weil sie diese Grenzen gar
nicht kennen. Und so können sie alle Formen der Unmoral praktizieren,
solange sie es vor den Augen anderer verbergen.
In der Tat macht sich in der heutigen Welt eine Mentalität breit
- vor allem unter jungen Menschen und vor allem in gewissen gesellschaftliche
Schichten - die sich über diese Grenzen hinwegsetzt und keine moralischen
Werte kennt. Dies ist die Folge einer Abwendung von religiös fundierter
Moral infolge der darwinistischen Indoktrination. Menschen, die sich
nur sich selbst gegenüber verantwortlich fühlen, werden in
ihrem Verhalten mit jedem Tag noch rücksichtsloser.
Heutzutage zuckt kaum noch jemand mit den Wimpern, wenn es um Ehebruch
geht - im Gegenteil: In so manchen Medien wird er nahezu geschätzt
und empfohlen. Eine genauere Untersuchung zeigt, dass der Atheismus nahezu
allen unmoralischen Verhaltensweisen zugrundeliegt, sei es Mord, Prostitution,
Verlogenheit, Betrug, Bestechung und Korruption. Die wirkungsvollste
Methode, den Atheismus zu verbreiten, ist die permanente Indoktrination
durch die darwinistische Lüge, dass der Mensch durch puren Zufall
entstanden sei.
Ken Ham, Verfasser des Buches Die Evolutionslüge, lenkt die Aufmerksamkeit
des Lesers auf die Irreligiosiät, zu der der Darwinismus führt: “Wenn
man Gott leugnet und durch einen anderen Glauben ersetzt, in dem es nur
Zufall und gelegentliche Prozesse gibt, dann gibt es keine Unterscheidung
mehr zwischen richtig und falsch. Regeln werden dann willkürlich
angewendet. Es gibt dann nichts Absolutes mehr, keine Prinzipien, an
denen man festhalten kann oder muss. Die Menschen geben sich ihre Regeln
nur noch selbst …”35 Manche denken möglicherweise,
man könne moralische Werte mit selbstaufgestellten Regeln vereinbaren
und auf diese Weise die soziale Ordnung aufrechterhalten. Aber diese
Auffassung ist falsch. Natürlich muss es Gesetze und Regeln geben,
um eine soziale Ordnung zu etablieren, und dadurch bleiben moralische
Werte erhalten. Aber sie müssen von allen geachtet werden, was nur
durch den Glauben an Gott und das Jüngste gericht möglich ist.
Theodious Dobzhansky ist einer der Darwinisten, die offen zugeben, dass
der Darwinismus die Grundlage für moralische Entartung ist. Er beschreibt,
wie die These der natürlichen Selektion, das Herzstück des
Darwinismus, die moralischen Grundsätze einer Gesellschaft untergräbt:
“Die natürliche Selektion kann Egotismus, Hedonismus, Feigheit
statt Tapferkeit, betrügerisches Handeln und Unterdrückung
begünstigen, wohingegen ethisch anerkannte Grundsätze in nahezu
allen Gesellschaften ein derart “natürliches” Verhalten
untersagen oder unterbinden und stattdessen Tugenden wie Freundlichkeit,
Großzügigkeit und sogar Selbstaufopferung für andere
und das gesellschaftliche Ganze fördern.”36
Dobzhansky lenkt unsere Aufmerksamkeit auf einen sehr wichtigen Punkt:
Dass nämlich der Darwinismus niemals echte moralische Werte wie
Großzügigkeit, Selbstaufopferung, Loyalität, Hilfsbereitschaft
und Vertrauen akzeptieren kann, weil er sie für retardierende Momente
im Prozess der Evolution hält. Dem Darwinismus zufolge müssen
die Menschen rücksichtslos, selbstsüchtig, illoyal und lieblos
sein, damit sich der vermeintliche evolutionäre Prozess fortsetzen
kann. In einer Gesellschaft, in der sich diese Sichtweise durchgesetzt
hat, ist es offensichtlich unmöglich, überhaupt von Frieden,
Sicherheit oder Stabilität zu sprechen. Eine gründliche Untersuchung
enthüllt schon bald die vom Darwinismus angerichtete Verwüstung.
Zahlreiche Gesellschaften sind durchdrungen von der falschen Theorie,
dass Menschen ohne gegenseitige Hilfsbereitschaft, Selbstaufopferung,
Achtung oder Liebe und sich gegenseitig entfremdet, Ergebnis einer angeblich
fortschrittlichen Zivilisation seien. Ständig wird die Lüge
wiederholt, man müsse Selbstsucht tolerieren, weil es ansonsten
keinen Fortschritt und keine Produktionssteigerung gäbe. Aber das
bedeutet in Wirklichkeit nicht Fortschritt und Zivilisation, sondern
die Selbsterniedrigung der Menschen auf das Niveau von Tieren. Aber die
Menschen sind weit mehr als das: Wesen, die von Gott erschaffen und ausgestattet
wurden mit Vernunft, Bewusstsein, einem Gewissen und einer Seele. Durch
all das unterscheiden sie sich von den Tieren. Weil sie unter dem Bann
der darwinistisch-materialistischen “Moral” stehen, vergessen
viele Menschen ihre eigenen Attribute und sinken herab auf eine Ebene
von Oberflächlichkeit, Unmoral und Gewissenlosigkeit, die selbst
den Tieren fremd ist. Dann greifen sie zu vermeintlich wissenschaftlichen
Ausreden für ihren Mangel an Bewusstsein und sagen schulterzuckend: “Wir
stammen von den Tieren ab und tragen eben deren genetisches Erbe in uns.”
Auf Grundlage des Darwinismus argumentieren viele Verhaltensforscher
damit, dass die Gewaltbereitschaft der Menschen das genetische Erbe unserer
tierischen Vorfahren sei, das noch immer im “Krokodilteil” unseres
Gehirns wirke. In seinem Buch Ever Since Darwin referiert der Evolutionist
Stephen Jay Gould diese Behauptung, die als erster der italienische Arzt
Cesare Lombroso aufgestellt hat:
“Biologische Theorien zur Kriminalität gab es zwar schon
länger, aber Lombroso verlieh ihnen einen neuen, evolutionären
Schub. Demnach sind erbbedingte Kriminelle nicht einfach depraviert oder
erblich krank, sondern eine Art Rückentwicklung auf eine frühere
evolutionäre Stufe. Die Erbmerkmale unserer primitiven und äffischen
Vorfahren sind in unserer menschlichen Genom aufbewahrt. Einige unglückliche
Menschen werden leider mit einer überdurchschnittlich großen
Menge dieser phylogenetischen Merkmale geboren. In frühgeschichtlichen
Zeiträumen mögen ihre darin wurzelnden Verhaltensweise adäquat
gewesen sein, aber in der heutigen Zeit gelten sie als kriminell. So
gesehen müssen wir erbbedingte Kriminelle eigentlich bedauern, weil
sie daran schuldlos sind …”37
Mit anderen
Worten: Die Darwinisten behaupten, Handlungsweisen wie Töten,
das Zufügen von Leid, Diebstahl und Tätlichkeit seien bedingt
durch das genetische Erbe seitens unserer äffischen Vorfahren. Deshalb,
so die haltlose These, sind die jeweiligen Verbrechen dem Verbrecher
selbst gar nicht zuzuschreiben und müssen somit entschuldigt werden.
Diese irrationalen und unlogischen Behauptungen zeigen, dass in der darwinistischen
Sichtweise Menschen Bewusstsein, freier Wille und die Fähigkeit,
Entscheidungen und Urteile zu treffen, schlicht abgesprochen wird. Der
Mensch wird als eine bewusstseinslose Kreatur betrachtet, die nur ihrem
Instinkt folgt und sich wie ein Tier verhält. In dieser wirren Logik
gibt es keinen Unterschied mehr zwischen einem Menschen und einem wildlebenden
Löwen, der nicht in der Lage ist, seine angeborene Aggressivität
zu unterdrücken, seinen Ärger zu zügeln und keine Geduld
an den Tag legen kann. Es ist offensichtlich, dass es in einer Gesellschaft
solcher Menschen keinen Frieden und keine Sicherheit, sondern nur Konflikte
und Chaos geben kann.

Sabah, türkische Tageszeitung, am 28. Juli 2001: Lasst die Drogies
frei!
Vatan, türkische Tageszeitung, am 17 Januar 2003: Anarchie breitet sich
aus!
Aksam, türkische Tageszeitung, 27. Mai 2001: Schüler-Anarchisten
Türkiye, türkische Tageszeitung, am 13. Januar 2002: Drogenmissbrauch
beginnt mit 13 Jahren Horror! |
Entsprechend all den Denkfehlern der Darwinisten und Materialisten ist
das ganze Universum mitsamt menschlichen Lebewesen das Produkt einer
Serie von Zufällen. Weil viele Menschen durch diese Behauptung indoktriniert
sind, halten sie sich selbst für völlig ungebunden und niemandem
gegenüber für verantwortlich. Ein Mensch ohne Ziele hat kein
Bedürfnis, sich zu verbessern. Er lebt in den Tag hinein, spottet
nur, ist unsensibel, kennt kein Gewissen, keine Grenzen, keine Regeln.
Er besitzt keine Tugenden oder Züge von Dankbarkeit. Seiner eigenen
verdrehten Logik folgend, verbringt er seine Zeit auf Erden wie andere
auch - die ja auch nur höhere Tiere sind - , befriedigt gewisse
Grundbedürfnisse, genießt sein Leben soweit möglich und
wartet irgendwann nur noch auf den Tod. So sieht die Vision vom menschlichen
Leben im Reich der Tiere aus. Und bei genauerer Prüfung stellt man
fest, wie unglaublich viele Menschen ein solches, von darwinismus durchtränktes
Leben leben, selbst wenn sie über den Darwinismus so gut wie nichts
wissen.
Diese Menschen verfallen aber in tiefe Depressionen und Verzweiflung,
weil ihr Leben ohne Ziel ist und das Ende unvermeidbar. Ihr Glaube, dass
nach dem Tod nichts mehr existiert außer dem Nichts, veranlasst
solche Menschen, sich in sich selbst abzukapseln und unglücklich
zu werden. So wird der Darwinismus für viele Menschen zur Ursache
von Depressionen, psychischen Störungen und Selbstmorden.
Gesellschaften, die vergessen oder verdrängt haben, dass unser
Herr der Allmächtige das ganze Universum und alles darin aus dem
Nichts erschaffen und ihm einen Sinn gegeben hat, verurteilen sich selbst
zum moralischen und spirituellen Untergang. Denn im Selbstlauf bringen
Wohlstand, Wohlbehagen und wirtschaftliches Wachstum noch lange nicht
Frieden und Sicherheit. Wenn die Menschen nicht guten Gründen und
ihrem Gewissen folgen und sich selbst nicht Ziele und Zwecke zuordnen,
gibt es viele Dinge, die dazu führen, in Hoffnungslosigkeit zu verfallen.
All jene, die nicht an ein besseres Leben nach dem Tod glauben, wird
im Jenseits nur Bedauern und Verzweiflung ergreifen.
Alle jedoch, die an Gott und das Jenseits glauben, wissen, dass das
wahre Leben nicht in dieser Welt, sondern im Jenseits liegt. Deshalb
lebt er in dieser Welt stets mit der Vorfreude und Hoffnung, dort die
Gnade Gottes und das Paradies zu finden. Er überantwortet sich Gott
in allen Dingen und verfällt nie in Hoffnungslosigkeit oder Depressionen.
Wie schon gezeigt, ist es vollkommen unmöglich, das Weltbild des
Darwinismus mit den moralischen Werten des Islam zu vereinbaren, miteinander
zu verknüpfen oder sich auf einem angeblich möglichen Mittelweg
zu treffen. Denn sie sind diametral gegensätzlich. Die im Islam
fixierten moralischen Werte werden von der Darwinschen Ethik abgelehnt.
Liebe, Zuneigung, Leidenschaft, Teilhabe, Solidarität, Selbstaufopferung
und Hilfsbereitschaft - Tugenden, die aus dem Islam nicht wegzudenken
sind - gelten dem Darwinismus als menschliche Schwächen. Deshalb
sollten alle, die den Darwinismus für eine schwache und mit dem
Islam vereinbare Theorie halten, nochmals gründlich darüber
nachdenken und ihre schwache, hilflose und passive Haltung ihm gegenüber
aufgeben. Die Evolutionspropaganda in Zeitungsberichten, Zeitschriften
und Fernsehfeatures folgt einer geheimen Absicht jenseits ihres Anspruches
auf Wissenschaftlichkeit. Alle ihre Behauptungen sind vergiftete Todespfeile,
die auf die Herzen damit nicht vertrauter Menschen zielen. Es ist nahezu
eine Überlebensfrage, dieser verführerischen Propaganda zuvorzukommen,
das Ausmaß ihrer Gefährlichkeit zu erkennen, und keine Zeit
im Kampf gegen diese Gefahr zu verlieren.
Der Terrorismus zehrt vom Darwinismus
Seit einigen Jahren ist der Terrorismus zu einer ernstzunehmenden Gefahr
für die entwickelten Länder der Welt geworden. Kein Land ist
mehr sicher vor der Bedrohung durch den Terrorismus. Trotz neuer Gesetze,
vorbeugender Maßnahmen und neuer Sicherheitsvorkehrungen ist diese
Bedrohung noch lange nicht gebannt. Heute ist sich fast jeder darüber
klar, wie groß diese Gefahr ist. Aber nur die wenigsten wissen,
dass der Darwinismus die ideologische Grundlage für diese Geißel
der Menschheit ist. Denn mittlerweile ist die Lüge vom Menschen
als höherem Tier tief in das Unterbewusstsein der Menschen eingedrungen.
Der Darwinismus hat die Menschen indoktriniert mit seiner Weltsicht,
dass jeder gegen jeden kämpft, der nicht zur eigenen Gruppe gehört.
In der ganzen Welt gibt es Glaubensrichtungen, Weltanschauungen und
Philosophien, die die Existenz Andersdenkender respektieren und versuchen,
einen Dialog mit ihnen zu führen, um gemeinsam einen Pfad der Menschlichkeit
zu finden. Die menschenfeindliche Alternative wäre es, einem Pfad
des ständigen Konflikts zu folgen und genau diese humanen Ansätze
zu eliminieren, was ein animalisches Verhalten wäre.

Ortadogu, türkische Tageszeitung, am 18. August 2005: Jugend
vom Terror erfasst
Aksam, türkische Tageszeitung, am 17. Juli 2005: Die Welt geht auf Tuchfühlung
mit dem Terror
Tercüman, türkische Tageszeitung, am 9. Oktober 2004: Terror schlägt Ägypten
Milliyet, türkische Tageszeitung, 4. Juli 2005: Das Jahrhundert des Terrors
Aksam, türkische Tageszeitung, am 10. September 2004: Terror in Asien |
Die Ausbreitung des Terrorismus in der Welt ist das Ergebnis von Letzterem.
Um ihn zu bekämpfen, muss man folglich seine ideologische Grundlage
eliminieren: durch den geistigen Kampf gegen den Darwinismus. Wenn er
einmal von der geistigen Bühne verschwunden sein wird, werden auch
die terroristischen Gruppen von der Bildfläche verschwinden, weil
sie keine ideologische Rechtfertigung mehr haben. Dann wird es keine
Geißel des Terrorismus mehr geben.
Solange jedoch der Darwinismus bestehen bleibt und die Menschen von
ihm indoktriniert werden, wird man dem Terrorismus kein Ende setzen können.
Wenn der Darwinismus an den Schulen gelehrt wird, braucht man sich nicht
zu wundern, dass sich junge Menschen terroristischen Gruppen anschließen.
Denn Terrorist wird man nur, wenn man davon überzeugt ist, dass
die Gegenpartei nicht hinreichend menschlich ist, dass Konflikte eine
Art Naturgesetz sind, das Töten und Mord legitimiert, und dass es
keine Verantwortung anderen gegenüber gibt - mit anderen Worten:
Man muss schon vorher zum Darwinisten geworden sein. Es ist sinnlos,
mit jemandem zu sprechen über Liebe, Toleranz, Leidenschaft oder
Frieden, der über Jahre hinweg erzogen worden ist mit der völlig
falschen Theorie, dass aus zufälligen Molekülverbindungen Leben
entstanden ist, dass er selbst nur eine Art Tier ist, und dass es ohne
Konflikte keinen Fortschritt gibt. Und man braucht so jemanden erst gar
nicht zu fragen, wie aus der Tötung anderer Menschen etwas Gutes
erwachsen kann. Und es ist zwecklos, von solchen Individuen zu erhoffen,
dass sie Achtung vor anderen haben, das Gesetz befolgen oder den Staat
respektieren.
Es lohnt sich, zu wiederholen, dass Menschen mit einer Erziehung im
Geist des Darwinismus und Materialismus hinter all den brutalen Morden,
der Unterdrückung anderer Mitmenschen, Terrorismus, Separatismus
sowie der Feindseligkeit gegenüber Religion und Staat stecken. Es
ist deshalb von eminenter Bedeutung, Schluss zu machen mit dieser Art
von Erziehung, vor allem in westlichen Ländern. Denn dort wird dem
Materialismus und Darwinismus im Bildungswesen großer Raum gewährt
und Abermillionen dafür investiert. Später werden dann weitere
Abermillionen investiert, um die schrecklichen Folgen dieser Art von
Erziehung einzudämmen. In Ländern, wo der Darwinismus-Materialismus
an Schulen und Universitäten gelehrt und in den Medien verbreitet
wird, ist es unernsthaft, danach zu fragen, wie es zu Anarchie und Terrorismus
kommt. Man kann nicht erst eine darwinistisch-materialistische Bildungspolitik
betreiben und sich dann über deren Auswirkungen beklagen.

Turkish Daily Star am 8. Juli 2005: Eine Schreckenswelle auf die
andere |
Wenn diese Staaten wirklich den Terrorismus verhindern wollen, müssen
sie zuerst ihre Bildungspolitik ändern und der Verbreitung des Darwinismus-Materialismus
Einhalt gebieten, weil er die Keimzelle von Anarchie und Terrorismus
ist und die Rechtfertigung für Konflikte und den Kampf ums Überleben,
in dem jeweils die Stärkeren siegen. Wenn sie ihre Abermillionen
investieren würden in die Aufklärung darüber, wie unwissenschaftlich
und unsinnig die darwinistischen Theorien eigentlich sind, würden
sich ihre Probleme von selbst erledigen.
Die bisher angeführten Tatsachen verdeutlichen, welch eine große
Gefahr der Darwinismus darstellt. Wer dennoch glaubt, der Darwinismus
wäre keine Gefahr mehr, weil er wissenschaftlich erledigt sei, oder
gar all seine Irrtümer verbreiten, sind - bewusst oder unbewusst
- Unterstützer bei der Verbreitung dieser Ideologie. Ein Staat,
der sie verbreitet, drückt damit aus, dass er sie für keine
Gefahr hält. Die Folge ist eine wachsende Unempfindlichkeit gegenüber
der darwinistischen Propaganda, wissenschaftlichem Betrug und der Fortsetzung
der Propaganda, gegen die es keine Vorsorgemaßnahmen mehr gibt.
Auf der Gegenseite wappnen sich die Verfechter der Evolutionstheorie
immer besser mit Scheinargumenten und verteidigen ihre Ideologie bei
jeder Gelegenheit mit Klauen und Zähnen, notfalls auch mit Lug und
Trug.
Jeder Muslim ist verpflichtet, alle Ideen auzumerzen, die den moralischen
Grundsätzen des Islam und dem Glauben an Gott widersprechen. Dabei
muss er den Aberglauben durch die Wahrheit bekämpfen. Diese Verantwortung
nicht wahrzunehmen, wäre ein ebenso schwerer Fehler wie die Suche
nach “Verständnis” für die Leugner unbestreitbarer
Taschen, wie die Bereitschaft, Kompromisse mit ihnen zu schließen
oder sich gar in ihre Arme zu werfen. Deshalb sollten alle Muslime, die
an den Darwinismus glauben, ihre Position neu und entschieden überdenken.
Zum Beispiel ist es nicht die Aufgabe von Muslimen, den Kommunismus überall
dort zu “Islamisieren”, wo er Fuß gefasst hat. Dies
ist ein aussichtsloses Unterfangen, das letztendlich nur dem Kommunismus
nutzt. Pflicht eines Muslim ist es, den Kommunismus als Philosophie völlig
zu zerstören, ihn geistig niederzureißen und an seine Stelle
die Wahrheit des Islam zu setzen. Das Gleiche gilt gegenüber dem
Darwinismus: Für einen Muslim gibt es keine Versöhnung mit
ihm, weshalb diese grassierende intellektuelle Lüge entlarvt werden
muss durch die Wahrheit von der Schöpfung Gottes.

Yeni Safak, türkische Tageszeitung, am 8. Juli 2005: Brutalität
in London |
Deshalb müssen alle Muslime aus diesem Bewusstsein heraus aktiv
werden, statt sich mit dem Darwinismus gemein zu machen, der im Bunde
steht mit allen möglichen atheistischen Philosophien auf der Welt.
Da dem so ist, müssen sie sich dagegen wehren, dass junge Menschen
irgendwo der darwinistischen Gehirnwäsche unterworfen werden - in
Bildungseinrichtungen, Büchern, Medien oder im öffentlichen
Leben. Stattdessen müssen sie dazu angehalten werden, die längst
wissenschaftlich belegte tiefe Wahrheit des Quran zu erkennen und zu
akzeptieren. Denn obwohl der Darwinismus schon seit 150 Jahren sein Unwesen
treibt, ist er ohne jeglichen wissenschaftlichen Wert und deshalb leicht
zu besiegen.
Bis heute gibt es viele ernsthafte Muslime, die die Evolutionstheorie
akzeptiert haben, um sie mit dem Islam zu verbinden, und sie haben sich
dabei große Mühe gegeben. Aber sobald ein Muslim seinen diesbezüglichen
Fehler erkannt hat, verlangen die Islamischen Wertvorstellunge, dass
er sich unverzüglich wieder auf den richtigen Weg begibt. Denn es
besteht ein großer Unterschied, ob jemand den Darwinismus unterstützt,
ehe er dessen zerstörerischen Einfluss auf die Gesellschaft durchschaut
hat, oder ob er das noch immer tut, obwohl er diesem Aberglauben noch
immer folgt im Wissen darum. Sobald man jedoch die aufgezeigten Tatsachen
kennt, muss ein aufrechter Muslim der Stimme seines Gewissens folgen
und unverzüglich in den geistigen Kampf gegen diese zerstörerische
Ideologie eintreten. Wenn sich alle Muslime darin einig sind, dass dieser
Kampf gegen den Darwinismus geführt werden muss, werden sie mit
Sicherheit schon in kurzer Zeit darin erfolgreich sein, und diese ausgeleierte
Theorie wird auf dem Müllhaufen der Geschichte landen. Hoffentlich
werden gewisse Muslime, die sich irrigerweise mit dem Darwinismus eingelassen
haben, nicht in dieser Haltung verharren und ihre Augen nicht länger
der Wahrheit verschließen.
Der schädliche Einfluss des Darwinismus existiert noch immer
Wie schon mehrfach in diesem Buch betont, glauben einige Gläubige
irrtümlicherweise, dass die Evolutionstheorie wissenschaftlich schon
längst überholt ist und sich Muslime deshalb nicht mehr länger
mit seinen gefährlichen Thesen beschäftigen müssten. Deshalb
halten sie die Enthüllung der darwinistischen Täuschungsmanöver,
ihre wissenschaftlich unhaltbaren Ansprüche und die schrecklichen
Katastrophen, die sie über die Welt gebracht haben, für unwichtig.
Sie unterschätzen den Kampf derer, die den geistigen Kampf gegen
den Darwinismus entschieden führen und halten ihre eigene Teilnahme
daran für überflüssig.
Die
ansteigende Gewalt an Schulen wird in Europa wie in Amerika zu
einem ernsten Problem. Dabei spielt die darwinistische Indoktrination
eine wichtige Rolle, warum sich Jugendliche zunehmend gewalttätig
verhalten. In den Schulen lernen die Kinder, dass Menschen angeblich
Tiere sind und dass es ein “Naturgesetz” ist, selbstsüchtig
und aggressiv zu sein. Kein Wunder, dass Schüler ihre Klassenkameraden
oder Lehrer töten können, ohne mit der Wimper zu zucken.
Wenn die westlichen Staaten die Gewalt in Schulen wirklich beenden
wollen, sollten sie den darwinistischen Unterricht aufgeben.
1.Der
Bericht “Bewaffnet und gefährlich” im Time-Magazin
unterstrich die Gewalt an amerikanischen Schulen.
2. Ein Bericht im Newsweek-Magazin beschrieb die Gewalttätigkeiten
an einer High School in Arkansas.
3.Das Newsweek-Magazin untersuchte ein weiteres Massaker an einer
Schule. Die abgebildeten zwei Jugendlichen haben das Leben von
13 Klassenkameraden auf ihrem Gewissen.
Yeni Mesaj, türkische Tageszeitung, am
30. April 2000: Die USA können Terror nicht verhindern
Sabah, türkische Tageszeitung, am 24. März 2005: Hitlers Geist steckt
hinter Schulmassaker
Takvim, türkische Tageszeitung, am 27. April 2002: Massenmord an High School
Takvim am 30. September 2004: Brutalität in der Schule
Hürriyet, türkische Tageszeitung, am 6. September 2000: Von Mördern
sind 12 Prozent Kinder
Hürriyet am 24. März 2001: Neue Grausamkeiten unter Studenten in den
USA |
Aber diese Menschen begehen einen schweren Fehler, weil sie ihre Augen
verschlossen halten vor offensichtlichen Wahrheiten. Im Gegensatz zu
ihrer Meinung, wird nämlich die Evolutionstheorie noch immer von
breiten Gesellschaftskreisen unterstützt, und zwar weitgehend wegen
ihres ideologischen Charakters. In vielen Ländern sind die Darwinisten
noch immer einflussreich an Universitäten, in den Medien und Bildungseinrichtungen.
Ihr Einfluss ist neuerdings sogar wieder im Wachsen. Obwohl schon längst
durch wissenschaftliche Tatsachen widerlegt, ist der Hang zum Darwinismus
keineswegs schwächer geworden. Der Evolutionsgedanke, die angeblich
wissenschaftliche Grundlage des Materialismius und Atheismus, wird nachwievor
massiv von bestimmten Kreisen gefördert, koste es, was es wolle.
Diese Tatsache wird verdeutlicht durch den amerikanischen Professor
Phillip Johnson, einem Gegner der Evolutionstheorie. In einem Aufsatz
kritisiert er die Behauptungen des marxistischen Zoologen Richard Lewontin
folgendermaßen:
“Der Darwinismus basiert auf einer a priori-Festlegung auf den
Materialismus, nicht auf einer philosophisch-neutralen Beziehung zur
Evidenz. Sobald man die Philosophie von der Wissenschaft trennt, stürzt
der stolze Turm in sich zusammen. Sobald die Öffentlichkeit dies
durchschaut haben wird, wird man Lewontins Darwinismus von der Agenda
der Wissenschaft streichen und im Museum der Geistesgeschichte verstauben
lassen, und zwar im Regal gleich neben Lewontins Marxismus.”38
Die Evolutionisten haben die wissenschaftliche Welt buchstäblich
unter Druck gesetzt. Wissenschaftliche Publikationen veröffentlichen
ständig manipulierte Interpretationen der angeblich wissenschaftlichen
Evolutionstheorie. In den Populärmedien mit ihrem weitreichenden
Einfluss auf ein breites Publikum werden unbedeutende neue Funde als
angeblich weitere Beweise für die Richtigkeit der Evolutionstheorie “verkauft”.
All diese Berichte verzerren die Tatsachenlage und führen in die
Irre. In vielen Ländern werden an Schulen und Universitäten
darwinistische Wissenschaftler gefördert und Wissenschaftler, die
von der göttlichen Schöpfung überzeugt sind, benachteiligt.
Weil sie den Darwinismus ablehnen, werden ihre Publikationen nicht veröffentlicht,
und ihnen wird “Rückwärtsgewandtheit” vorgeworfen.
Von Wissenschaftlern, die in westlichen Ländern Karriere machen
wollen, wird verlangt, dass sie entweder stillschweigend oder sogar gegen
ihre Überzeugung den Darwinismus unterstützen. Wenn nicht,
ist ihre akademische Laufbahn gefährdet.
Professor Michael Behe, Professor für Biochemie, beschreibt, wie
der Materialismus die Wissenschaft dominiert und mit ihr umgeht: “Sämtliche
Informationen über das Universum werden sorgfältig aus materialistischer
Weltsicht gefiltert, ehe sie einem breiten Publikum präsentiert
werden.39
Diese darwinistische Herangehensweise wird auch in wünschenswerter
Klarheit beschrieben von dem Evolutionisten Frank Harold in seinem Buch
The Way of the Cell:
“Schon allein aus Prinzip sollten wir den Gedanken eines göttlichen
Plans zurückweisen. Aber wir müssen zugeben, dass es gegenwärtig
keine konkreten darwinistischen Beweise für die Evolution irgendwelcher
biochemischer Systeme gibt, sondern lediglich ein Spektrum willkürlicher
Spekulationen.”40
Damit gibt Harold zu, dass die Evolutionstheorie die Entstehung des
Lebens nicht erklären kann, obgleich er weiterhin die Existenz eines
göttlichen Wesens verneint, das das Universum mitsamt all seiner
Lebewesen erschaffen hat. Dazu sagt er nur, es sei eine Verletzung seiner “Prinzipien” -
aber diese Prinzipen sind materialistisch-spekulativ, leider noch immer
vorherrschend in der Welt der Wissenschaft.
Phillip Johnson beschreibt, wie die Evolutionstheorie als Waffe gegen
den Schöpfungsglauben geschwungen wird:
“Die führenden Vertreter der Wissenschaft sehen sich selbst
in einem verzweifelten Abwehrschlacht gegen den religiösen Fundamentalismus … In
diesem Krieg gegen den Fundamentalismus spielt der Darwinismus eine unverzichtbare
Rolle. Deshalb schützen derzeit die wissenschaftlichen Institutionen
eher den Darwinismus, als ihn zu überprüfen, und die Spielregeln
wissenschaftlicher Forschung sind so definiert, dass sie ihnen dabei
nutzen.”41
Aus diesen Worten geht eindeutig hervor, dass die Evolutionisten im
Wissenschaftsbetrieb eine Art Diktatur errichtet haben. Sie haben einige
Universitäten in darwinistische Trainingscamps verwandelt, an denen
sie ihren Studenten weismachen, dass der Materialismus gleichbedeutend
mit Wissenschaft sei. Menschen, die an Gott glauben, wird eine akademische
Laufbahn verweigert. Ein prominenter Vertreter dieser Denkweise in der
Türkei ist der evolutionistische Professor Ali Demirsoy, der Folgendes
sagt: “Ein Wissenschaftler, der in irgendeiner Weise an Gott glaubt,
hat keinen Platz an meiner Universität. Ich würde jeden, der
an Gott glaubt, von der Universität verweisen.”
Der Großteil der wissenschaftlichen Welt, allem voran wissenschaftliche
Institutionen und Akademien, die sich dem Materialismus verschrieben
haben, regiert ausgesprochen heftig, wenn Wissenschaftler Beweise für
die göttliche Schöpfung vorlegen, wohingegen sie nichts gegen
materialistische oder atheistische Propaganda unternehmen. Philipp Johnson
beschreibt diese Situation folgendermaßen:
“Die Akademie tut nichts dagegen, dass Richard Dawkins seine wissenschaftliche
Reputation dazu benutzt, den Atheismus zu propagieren, und auch nichts,
wenn Carl Sagan in seiner Cosmos-Reihe behauptet, dass es nichts außer
dem Universum je gegeben habe und geben wird. Im Gegenteil: Sie verleiht
ihm sogar noch ihre begehrte Public Welfare Medal.”42
Da sie diese Tatsachen meist nicht kennen, betrachten viele durchaus
gläubige Menschen die Situation fälschlicherweise mit Optimismus
und übersehen dabei die vom Darwinismus ausgehende Gefahr. Aber
in Wirklichkeit werden die atheistischen und darwinistischen Kreise unterstützt
und führen eine heftige Kampagne, die auf moralische Werte und Glauben
abzielt. Überall auf der Welt sind Muslime deshalb der Unterdrückung
und einer Politik der Zermürbung ausgesetzt durch die atheistischen
und materialistischen Meinungsmacher. Und so können Muslime nicht
mehr ihrem Glauben gemäß leben, ihre Gedanken frei äußern
oder sich auf Tatsachen berufen.
Es ist deshalb ausgesprochen dringlich, dass alle Muslime, die den Darwinismus
für keine Bedrohung halten, ihren Irrtum einsehen. In einer Zeit,
in der die Evolutionstheorie sich selbst im geistigen Krieg mit den moralischen
Werten der Religion sieht, ist das alles andere als “harmlos”.
Noch immer täuscht der Darwinismus die Menschen
Man darf nie vergessen, dass der Darwinismus eine weltweit organisierte
Bewegung ist. Die Schöpfung wird geleugnet und die Evolutionstheorie
weltweit akzeptiert, vor allem in etlichen EU-Staaten, Russland, China
und vielen anderen Ländern. An Universitäten in aller Welt
gilt die Evolutionstheorie als die einzig wahre, und von der Grundschule
an wird sie gelehrt als eine angeblich unumstößliche Tatsache.
Die unumstößliche Tatsache der Schöpfung auch nur zu
erwähnen, ist nahezu geächtet in manchen Ländern, und
das schon seit Jahrzehnten.
Untersuchungen in europäischen Ländern, vor allem in Deutschland,
Frankreich und Großbritannien, haben ergeben, dass die meisten
Menschen dort die Evolutionstheorie für wissenschaftlich bestätigt
halten. Vom Darwinismus getäuscht, haben sie sich vom Glauben und
entsprechenden moralischen Werten abgewandt.
Hinzu kommt, dass einer Studie des Wissenschaftsmagazins Nature zufolge,
in der Welt der Wissenschaft die Existenz Gottes mehr als je zuvor in
der Geschichte bezweifelt wird. Einer Umfrage unter den Mitgliedern der
American National Academy of Sciences zufolge glauben nur 7% an Gott,
während 93% atheistischer Überzeugung sind - zur Freude des
weltbekannten evolutionistischen Biologen Ernst Mayr.43
Das zeigt erneut, wie sehr viele Gläubige im Unrecht sind, die
den Darwinismus für unwichtig oder harmlos halten. Noch immer beeinflusst
er breite Massen der Bevölkerung, und seine Betrachtungsweise des
Lebens prägt die Welt der Wissenschaft. Er ist jedoch nicht nur
unwissenschaftlich, sondern auch ein Hauptgrund für die Abwendung
der Menschen von Gott. Einer Umfrage von Nature im Jahr 1914 zufolge
lag damals die Zahl der an Gott Glaubenden bei 35,2%. In den seither
verflossenen fast 100 Jahren haben sich die meisten Wissenschaftler von
Gott abgewandt und eine materialistisch-atheistische Denkweise angenommen.
Bemerkenswert daran ist, dass in diesem Zeitraum die Evolutionstheorie
die Welt der Wissenschaft erobert hat.44
Ein Rückgang des Glaubens an Gott ist auch in asiatischen Ländern
zu verzeichnen, die eine große Rolle in der heutigen Weltwirtschaft
spielen. An der Spitze steht China, wo 71% der Bevölkerung sich
als agnostisch oder atheistisch bekennen.45 In etlichen Studien, Büchern
und Artikeln ist diese Sachlage untersucht worden, vor allem in europäischen
Ländern, wo die Abwendung vom Glauben und moralischen Werten am
massivsten ist. Die Verleugnung seiner christlichen Verwurzelung in Europa,
die rapide fortschreitende Aufgabe moralischer Werte, die wachsende Stärke
des Atheismus, die sinkende Akzeptanz der kirchlichen Autorität
und der stärker werdende Kreationismus in den USA - all das ist
in Europa nicht hinreichend bedacht worden. … Vor kurzem hat Associated
Press eine Umfrage veröffentlicht, der zufolge in Europa der Säkularismus
auf dem Vormarsch ist. In Frankreich zum Beispiel gibt es Restriktionen
gegenüber öffentlichen religiösen Äußerungsformen,
und laut Umfragen beträgt der atheistische Bevölkerungsanteil
19%. Die einzige Nation außerhalb Europas mit einem ebenfalls hohen
Anteil an Nichtgläubigen scheint Südkorea zu sein.46
Die Diskussion darüber wurde intensiver geführt während
der Volksabstimmungen über eine europäische Verfassung. religiöse
Gruppen kritisierten heftig darin fehlende Passagen zur Religionsfreiheit,
aber ihre Kritik daran stieß auf taube Ohren. Selbst ein Vertreter
des Vatikan monierte: “Wenn man sich das moderne Europa betrachtet,
entdeckt man darin nichts vom Christentum.”47 In einem Beitrag
mit dem Titel “Ist Europa der neue Dunkle Kontinent?” in
CBN heißt es: “Mehr als 1000 Jahre lang war Europa das Zentrum
christlicher Kultur, aber es gibt Anzeichen dafür, dass sich die
christliche Ära Europas ihrem Ende nähert.”48 George
Weigel, Verfasser des Buches The Cube and the Cathedral: Europe, America
and Politics without God und einer der Direktoren des Washington Ethics
and Public Policy Center (EPPC), hat in einem Interview zum wachsenden
Einfluss des Atheismus in Europa Folgendes erklärt:
“Die Menschen in Europa sind offenbar davon überzeugt, dass
sie radikal säkular sein müssen, um modern und frei sein zu
können. Diese Überzeugung hat zu bedenklichen, außerordentlich
gefährlichen Konsequenzen für das öffentliche Leben in
Europa und sein kulturelles Leben geführt. Sie ist die Ursache der
gegenwärtigen zivilisatorischen und moralischen Krise in Europa.
Diese Krise wiederum erklärt, warum europäische Menschen dabei
sind, ihre eigene Geschichte zu vergessen.”49
Eine Studie der UNO liefert weitere Beweise für den wachsenden
Einfluss des Darwinismus und Atheismus in Europa. Der Untersuchung zufolge
glauben nur noch 18% der Europäer daran, dass Gott den Menschen
erschaffen hat, die restlichen 82% sind überzeugt, dass Menschen
sich aus anderen Lebewesen evolutionär entwickelt haben. Nach Ländern
geordnet, ergibt sich folgendes Bild:
Deutschland: Nur 14% der Bevölkerung glauben an die Schöpfung.
Frankreich: Nur 18% glauben an die Schöpfung. 50
Großbritannien: 22% glauben an die Schöpfung. Der Anteil
von Evolutionsanhängern liegt bei 48%. 69% wollen, dass die Evolutionstheorie
auf dem Lehrplan steht. Studien zufolge 51 verstärkt sich der Trend
hin zum Atheismus, nur die Einwanderer leben noch entsprechend ihrem
jeweiligen Glauben, die britische Bevölkerung wendet sich zunehmend
ab vom Glauben. Einem Pressebericht zufolge soll an den Schulen sogar
Atheismus als Unterrichtsfach eingeführt werden.52
- Spanien: Die große Mehrheit der Bevölkerung ist katholisch,
aber davon glauben nur 13% an die Schöpfung.
- Norwegen: Nur 19% der Bevölkerung glauben an die Schöpfung.
- Finnland: Nur 16% glauben an die Schöpfung.
- Schweden: Nur 12% glauben an die Schöpfung.
- Dänemark: Nur 9% glauben an die Schöpfung.
- Belgien: Nur 10% glauben an die Schöpfung.
- Schweiz: 24% glauben an die Schöpfung.53
Die folgende Tabelle zeigt den Anteil von Atheisten und Nichtgläubigen
in Bezug auf die Bevölkerungsgröße:
| Land |
Prozentanteil der Atheisten und Nichtgläubigen |
| Schweden |
46-85 % |
| Dänemark |
43-80 % |
| Norwegen |
31-72 % |
| Tschechien |
54-61 % |
| Finnland |
28-60 % |
| Frankreich |
43-54 % |
| Deutschland |
41-49 % |
| Ungarn |
32-46 % |
| Holland |
38-44 % |
| Großbritannien |
31-44 % |
| Belgien |
42-43 % |
| Schweiz |
17-27 % |
| Österreich |
18-26 % |
| Spanien |
15-24 % |
| Griechenland |
16 % |
| Italien |
6-15 % |
Quelle: http://www.pitzer.edu/academics/faculty/zuckerman/atheism.html |
Das obige Zahlenmaterial zeigt unmissverständlich auf, wie weitgehend
die wissenschaftlichen Tasachen dem Darwinismus widersprechen, und dass
der Darwinismus lediglich eine Erfindung des 19. Jahrhunderts ist, um
den Schöpfungsgedanken zu leugnen. Für Muslime ist es von allergrößter
Bedeutung, sich zu vereinen im kompromisslosen geistigen Kampf um die
Eliminierung der darwinistischen Weltsicht, weil sie Menschen daran hindert,
an Gott, das Jüngste Gericht und das Jenseits zu glauben und ein
gottgefälliges Leben zu führen. Es ist ein schwerer Fehler,
diesen Kampf zu vernachlässigen oder zu unterschätzen oder
ihn gar für nebensächlich zu halten.
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