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EINLEITUNG
Der Darwinismus verneint die Existenz und Einzigartigkeit
Gottes und die Verantwortlichkeit aller Menschen Ihm gegenüber. Der Materialismus
und alle daraus abgeleiteten geistigen Strömungen sind unvereinbar
mit religiös begründbaren Moralbegriffen. Deshalb unternehmen
die Anhänger des Darwinismus aus durchsichtigen ideologischen Gründen
nachwievor Anstrengungen, um diese wissenschaftlich längst widerlegte
Ideologie am Leben zu erhalten.
Darwinisten und Materialisten behaupten im Schulterschluss,
dass der Mensch und das Universum mit allem, was es beherbergt, nur
ein Werk des blinden Zufalls ist. Sie tun das, weil sie den Menschen
nur für
eine Art höheres Tier halten und daraus folgern, dass auch seine
Verhaltensweisen und sein Sozialverhalten tierischer Natur seien. In
dieser perversen Weltsicht erscheinen Selbstsucht, Rücksichtslosigkeit,
Aggressivität und sogar Mord als gerechtfertigt durch das animalische
Prinzip “natürliche Selektion”. Gefühle wie Mitleid,
Zuneigung, Achtung und Liebe sind für Darwinisten nur zu beseitigende
Hindernisse auf dem Pfad der Evolution. Unter dem Einfluss des Darwinismus
werden Menschen dazu erzogen, jeglichen Altruismus zu verachten und tätiger
Nächstenliebe aus dem Weg zu gehen. So werden sie selbstsüchtig,
aggressiv und grausam.
Seit mehr als 150 Jahren hat der Darwinismus etliche
Gesellschaften infiziert mit Atheismus, Unmoral, Anarchie und Aggressivität. All
das hat schreckliche soziale Katastrophen heraufbeschworen. Das bisher
schlimmste Beispiel dafür ist das 20. Jahrhundert mit all seinen
Kriegen und Massakern, seiner Anarchie und dem Terror. Einige Nationen
haben andere Völker behandelt wie eine tierische Spezies, die im
sogenannten evolutionären Prozess eben ins Hintertreffen geraten
ist. Dem Darwinismus folgend, vertraten sie die Aufassung, dass Fortschritt
nur durch ständige Konflikte möglich sei, weil auch das menschliche
Zusammenleben den animalischen Gesetzen der Natur folge. So haben sie
die Welt im 20. Jahrhundert in ein Meer von Blut verwandelt.
Auch heute noch wird der Darwinismus eifrig propagiert.
Dadurch werden junge Menschen ermuntert, nur noch an sich selbst zu
denken und moralische Grundsätze zu missachten, weil ihnen ihre
Mitmenschen nichts mehr gelten. So verfallen sie mehr und mehr dem
Chaos, der Anarchie und dem Terror, weil man ihnen weis macht, all
dies sei gerechtfertigt.
Angesichts der Tatsache, dass viele der sozialen Probleme
in der Welt im Darwinismus wurzeln, ist es von größter Bedeutung, sich
gegen die darwinistische Indoktrination und seine Verdrehungen zu wehren
und gegen seine verderbliche Wirkung anzukämpfen. Aber die Notwendigkeit
dieses geistigen Kampfes kann nur verstehen, wer den Darwinismus kennt
und versteht.
Aber statt sich dem geistigen Kampf gegen den Darwinismus
anzuschließen,
suchen viele Menschen Ausflüchte, um ihm auszuweichen. Einige versuchen
seine Bedeutung herunterzuspielen, indem sie behaupten, der Darwinismus
sei doch gar nicht so einflussreich und reden dies auch anderen ein.
Wieder andere versuchen, einen angeblichen Mittelweg zwischen Evolutionstheorie
und Islam zu finden und auf ihre persönlichen Bedürfnisse zuzuschneiden.
Aber jedem gläubigen Muslim sollte klar sein, dass es zwischen Darwinismus
und Islam keine Versöhnung geben kann. Denn weder in den Versen
des Quran noch in den Hadithen des Propheten (s.a.w.s) finden sich irgendwelche
Anhaltspunkte, die auf eine Evolution hinweisen.
Das vorliegende Buch betont die Notwendigkeit des
geistigen Kampfes gegen den Darwinismus und will alle Ausreden entkräften, mit denen
die Nichtteilnahme an diesem Kampf begründet wird. Sie alle entspringen
einem Mangel an Wissen und reiflicher Überlegung. Sie aus der Welt
zu schaffen, wird - so Gott will - den geistigen Kampf gegen den Atheismus
verstärken und ausdehnen.
Folgende Tatsache muss wiederholt werden: Wenn gläubige Menschen
eine Theorie für harmlos halten, die dem Schöpfungsgedanken
genau entgegengesetzt ist, und in ihr keine Gefahr sehen und tatenlos
zusehen, wie sie wächst und gedeiht, dann unterstützen sie
indirekt deren Ausbreitung und stärken dadurch unvermeidlich den
Atheismus. Deshalb müssen diese Menschen erst lernen, die der Evolutionstheorie
zugrundeliegende Philosophie des Materialismus mitsamt seiner pseudo-wissenschaftlichen
Tarnung zu verstehen. Denn der Kern des Materialismus ist der Atheismus.
Der Quran betont die Notwendigkeit des geistigen
Kampfes gegen Elemente, die Frieden und Ordnung in der Welt stören, im Vers: “Hätte
es nur unter den Geschlechtern, die vor euch lebten, mehr Tugendhafte
gegeben, welche sich den Missetaten auf Erden widersetzten…” (Sure
11:116 – Hud). Der Darwinismus bildet das Herzstück aller
geistigen Strömungen, die derzeit den Weltfrieden bedrohen und Sicherheit
in der Welt verhindern. Jeder gläubige Muslim muss sich darüber
klar werden und all seine Kräfte sammeln, um den darwinistischen
Irrglauben geistig zu eliminieren, statt der Bedrohung durch ihn nachzugeben. |